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Die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung im Selbstversuch

Title: Die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung im Selbstversuch

Academic Paper , 2006 , 65 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Silvia Pretzel (Author)

Biology - Diseases, Health, Nutrition
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Dass der Säure-Basen-Haushalt auch innerhalb der Medizin ein kontroverses Thema darstellt, zeigen die teilweise sehr unterschiedlichen Meinungen verschiedener Ärzte. Manche lehnen einen Einfluss der Ernährung auf den Säure-Basen-Haushalt mit Hinweis auf die verschiedenen Regulationsmechanismen des Körpers ab. Andere wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schließen eine negative Beeinflussung der Befindlichkeit durch eine erhöhte Zufuhr sauer wirkender Lebensmittel nicht unbedingt aus, jedoch sei dies nur bei vorgeschädigten oder älteren Menschen relevant. Wieder andere stehen mit ihrer ganzen Überzeugung hinter der von Ragnar BERG entwickelten These von einer Übersäuerung des menschlichen Körpers durch falsche Ernährung. Der Biochemiker und Arzt Friedrich F. SANDER entwickelte auf Grund dieses Konzeptes die bis heute in der Naturheilkunde gültige Theorie eines von der Ernährung beeinflussten Säure-Basen-Haushalts. Innerhalb der Vertreter einer basischen Ernährung finden sich jedoch immer wieder Unterschiede in der Einteilung von einigen Lebensmitteln. Nach dem amerikanischen Arzt und Begründer der Trennkost Howard HAY sind z.B. Quark und Joghurt basische Lebensmittel, der ausgebildete Mayr-Arzt Michael WORLITSCHEK jedoch teilt sie auf Grund ihres hohen Eiweißgehaltes den sauren Lebensmitteln zu.
Diese Arbeit dokumentiert einen Selbstversuch, in welchem durch eine gesteuerte Ernährung versucht werden soll, den Säure-Basen-Haushalt zu beeinflussen um herauszufinden, ob dies allein durch die Ernährung überhaupt möglich ist. Grundlage für den Versuch sind Theorien aus Sicht der Naturheilkunde. Die Ergebnisse werden zu einer abschließenden Bewertung zusammengefasst und auf mögliche weiterführende Untersuchungsansätze hingewiesen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Selbstversuch

2.1 Material und Methode

2.2 Ergebnisse

2.3 Diskussion

3 Fazit

4. Quellenverzeichnis (inkl. weiterführende Literatur)

5. Anlage

Anlage A - Alphabetische Liste der verwendeten Lebensmittel mit Angaben zum Nährwert

Anlage B - Kostplan für 14 Tage (Phase I)

Anlage C - Kostplan für 14 Tage (Phase II)

Anlage D - Datenblatt zur Urin-pH-Messung

Anlage E - Grafische Darstellung der Urin-pH-Messungen (Phase I)

Anlage F - Grafische Darstellung der Urin-pH-Messungen (Phase II)

Anlage G - Mengenbezogene Verteilung der sauren und basischen Lebensmittel sowie die dazugehörenden Werte der Urin-pH-Messungen (Phase I)

Anlage H - Mengenbezogene Verteilung der sauren und basischen Lebensmittel so wie

Anlage I – Bedienungsanleitung ph-Messtick

Anlage K - Tabelle mit Angaben zum Basenüberschuss der einzelnen Mahlzeiten und Tage sowie zum Tages- und Mahlzeitendurchschnitt (Phase I)

Anlage L- Tabelle mit Angaben zum Basenüberschuss der einzelnen Mahlzeiten und Tage sowie zum Tages- und Mahlzeitendurchschnitt (Phase II)

Anlage M - Grafisch dargestellter Zusammenhang zwischen Basenüberschuss (B) und Urin-pH-Wert (Phase I)

Anlage N - Grafisch dargestellter Zusammenhang zwischen Basenüberschuss (B) und Urin-pH-Wert (Phase II)

Anlage O - Energiegehalt der einzelnen Mahlzeiten, Gesamtenergiezufuhren pro Tag und deren Mittelwerte

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert einen Selbstversuch, in welchem durch eine gesteuerte Ernährung untersucht werden soll, ob der Säure-Basen-Haushalt allein durch die Zufuhr von Lebensmitteln beeinflusst werden kann. Hierbei liegt der Fokus auf der Überprüfung theoretischer Konzepte aus der Naturheilkunde im Vergleich zu gemessenen Urin-pH-Werten.

  • Untersuchung des Einflusses der Ernährung auf den Urin-pH-Wert
  • Vergleich zwischen sauren und basischen Lebensmitteln
  • Praktische Erprobung von Trennkost-Verhältnissen
  • Analyse von Zusammenhängen zwischen Basenüberschuss und pH-Verlauf

Auszug aus dem Buch

2.1 Material und Methode

Der Versuch gliedert sich in zweimal 14 Tage. In der ersten Phase, im Folgenden als Phase I bezeichnet, liegt die Gewichtung der Lebensmittel bei etwa 80% sauren und ungefähr 20% basischen. Die Gewichtung ist dabei nach WORLITSCHEK bzw. HAY auf die Menge in Gramm bezogen ([27], [13]). Die ersten drei Tage sollen von dieser Vorgabe abweichend ein Verhältnis von sauer zu basisch von 50:50 vorweisen, was der bisher erfolgten Ernährung wohl am nächsten kommt, um dem Körper einen sanften Einstieg zu ermöglichen. In der zweiten Phase (Phase II) wird das umgekehrte Verhältnis von mindestens 80% basischen und höchstens 20% sauren Lebensmitteln zu Grunde gelegt. Der Übergang der Phasen gestaltet sich sehr abrupt, um eventuell veränderte Urin-pH-Werte deutlich zuordnen zu können.

Für die Gestaltung der notwendigen Kostpläne wird der Energiebedarf (E) in Megajoule (MJ) pro Tag nach folgender Formel berechnet: E = (0,062 x kg KG + 2,063) x PAL.

Der erste Teil der Formel innerhalb der Klammer ist die Berechnung des Grundumsatzes nach BIESALSKI et al. ([4], S. 24). Neben der gängigen Gewichtseinheit kg („Kilogramm“) steht die Abkürzung KG speziell für „Körpergewicht“. Das Kürzel PAL steht für „physical activity level“ und ist nach [10] (S. 87) definiert als „ ... durchschnittlicher täglicher Energiebedarf für körperliche Aktivität als Mehrfaches des Grundumsatzes ...“. Der Grundumsatz wird also mit dem PAL-Wert multipliziert, um den Gesamtenergiebedarf zu errechnen. Formeln zur Bestimmung des Gesamtenergiebedarfes sind meist abhängig vom Körpergewicht und führen bei Übergewicht zu übergroßen Werten. Da die Versuchsperson jedoch nicht normalgewichtig ist, wird mit Hilfe ihrer Körpergröße und einem angenommenen, gerade noch innerhalb der Norm liegenden BMI1 von 24 kg/m² ein Normalgewicht bestimmt, welches dann statt des tatsächlichen Gewichtes in die Gleichung eingesetzt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das kontroverse Thema des Säure-Basen-Haushalts in der Medizin dar und führt in die Zielsetzung des Selbstversuchs ein.

2. Selbstversuch: Detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise, der methodischen Grundlagen und der experimentellen Durchführung über zwei 14-tägige Phasen.

2.1 Material und Methode: Erläutert die Berechnung des Energiebedarfs, die Lebensmittelauswahl und das Schema der Urin-pH-Messungen.

2.2 Ergebnisse: Präsentiert die gesammelten Messdaten und stellt diese in Tabellen und grafischen Kurvenverläufen dar.

2.3 Diskussion: Analysiert und interpretiert die Versuchsergebnisse und setzt sie in Bezug zu den naturheilkundlichen Theorien.

3 Fazit: Bewertet den Erfolg des Versuchs, diskutiert Einschränkungen und gibt Ausblicke auf weiterführende Untersuchungsansätze.

Schlüsselwörter

Säure-Basen-Haushalt, Ernährung, Selbstversuch, Urin-pH-Wert, Trennkost, Basenüberschuss, Stoffwechsel, Naturheilkunde, Ernährungsmedizin, Lebensmittelbewertung, pH-Messung, Energiebilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob eine gezielte Umstellung der Ernährung von „sauer“ zu „basisch“ einen messbaren Einfluss auf den pH-Wert des Urins hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die naturheilkundlichen Theorien zur Übersäuerung, die Klassifizierung von Lebensmitteln und deren tatsächliche Wirkung auf das körpereigene Milieu.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob allein durch die Umstellung der Nahrungsmittel bei ansonsten konstanten Bedingungen der Urin-pH-Wert signifikante Veränderungen zeigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen 28-tägigen Selbstversuch, unterteilt in zwei Phasen mit unterschiedlicher Gewichtung von sauren und basischen Lebensmitteln, begleitet von regelmäßigen pH-Messungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert das methodische Vorgehen, die Kostpläne, die Ergebnisse der Urin-pH-Messungen sowie die Auswertung der Basenüberschüsse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören der Säure-Basen-Haushalt, der Urin-pH-Wert, die Trennkost sowie die wissenschaftliche Überprüfung naturheilkundlicher Ernährungsansätze.

Wie wurde der individuelle Energiebedarf für den Selbstversuch berechnet?

Der Energiebedarf wurde unter Berücksichtigung eines angenommenen Normalgewichts basierend auf dem BMI und dem PAL-Wert für sitzende Tätigkeit berechnet.

Warum wurden Zwischenmahlzeiten in den Versuch integriert?

Zwischenmahlzeiten waren notwendig, da die hohen Mengen der bei einer basischen Ernährung erforderlichen Lebensmittel kaum in drei Hauptmahlzeiten zu bewältigen gewesen wären.

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Details

Title
Die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung im Selbstversuch
Grade
1,3
Author
Silvia Pretzel (Author)
Publication Year
2006
Pages
65
Catalog Number
V280264
ISBN (eBook)
9783656732648
ISBN (Book)
9783668137325
Language
German
Tags
beeinflussung säure-basen-haushalts ernährung selbstversuch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silvia Pretzel (Author), 2006, Die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung im Selbstversuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280264
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