Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Eine normalistische Narration


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

22 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Literatur als Dispositiv zur (Re-)Produktion von Normalität

2 Normalismus als Interpretationsansatz moderner Narrationen

3 Das Road-Movie als normalistisches Modell

4 Tschick - Eine normalistische Heldenfahrt
4.1 Superstars und Idioten - Das Normalfeld Schule
4.2 Der ‚Psycho’ und der ‚Asi’ - Maik und Tschick im Normalfeld
4.3 „Du musst auffallen, Mann!“ - Das Ausbrechen aus dem Normalfeld
4.4 „Karten sind für Muschis“ - Die Fahrtverlauf
4.5 Unterwegs in Brandenburg - Nicht-normale Begegnungen
4.5.1Friedemann und Co. - Normalität in Bezug auf Familie
4.5.2Isa - Normalität in Bezug auf Liebe und Sexualität
4.6 Rückkehr in die Normalität

5 Literatur als Applikationsvorlage im Umgang mit Normalität

6 Bibliographie

1 Literatur als Dispositiv zur (Re-)Produktion von Normalität

Unter der Überschrift „Pfundig“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung1 kürzlich einen Ar- tikel, der die Vorteile von Übergewicht behandelte. Dem Artikel war eine Tabelle zum Body- Mass-Index angefügt, die darüber Aufschluss gab, ab welcher Körpergröße und welchem Kör- pergewicht ein Mensch als unter-, normal- oder übergewichtig gilt. Als Leser dieses Artikels hält man unwillkürlich inne, um sich selbst in dieses Raster einzuordnen und festzustellen, ob man der Normalität entspricht oder nicht. Der BMI ist nur eins von vielen Beispielen für Nor- malität, die unseren Alltagsdiskurs prägen. Was aber ist Normalität? Jürgen Link bezeichnet mit diesem Begriff „auf Verdatung gegründete[s], statistisch tingierte[s] Orientierungswis- sen“.2 In unserer modernen Gesellschaft, so Link, wird dieses Wissen von einer Vielzahl von „diskursiven sowie praktisch-intervenierenden Verfahren, Dispositiven, Instanzen und Insti- tutionen produziert und reproduziert“.3 Wie (re-)produziert Literatur als eines dieser Disposi- tive Normalität? Welchen Umgang mit Normalität kann sie dem Leser aufzeigen? Diesen Fra- gen soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit anhand des 2009 erschienenen Romans Tschick nachgegangen werden. Als theoretische Grundlage werden hierfür zunächst die Grundbegriffe des Normalismus nach Jürgen Link kurz dargestellt. Anschließend wird auf die Charakteris- tika des Road-Movie eingegangen. Unter der Maßgabe, dass die literarischen Narrationen nicht-normaler Fahrten nach den gleichen Prinzipien verlaufen wie die filmischen Narratio- nen, werden diese Merkmale auf die Road-Novel übertragen. Daran anknüpfend werden dann die beiden Protagonisten des Romans, der Verlauf ihrer Reise und zwei sich im Rahmen dieser Fahrt ereignende Begegnungen unter normalistischer Perspektive analysiert.

2 Normalismus als Interpretationsansatz moderner Narrationen

Seit das Leben individueller Helden von der Literatur aufgegriffen wird, dient der Weg als Metapher und Symbol um diese Erzählungen zu strukturieren.4 Der US-amerikanische My- thenforscher Joseph Campbell beschreibt dieses Narrationsmuster mit dem Begriff der „Hel- denreise“5, das Mythologien weltweit zugrunde liegt. Auch Wolfgang Herrndorf greift für sei- nen Roman Tschick darauf zurück.6 Nach Campbell besteht der Zyklus der Heldenfahrt aus bis zu 18 Etappen. Ausgangspunkt ist der Ruf zum Abenteuer, der sich als Erfahrung eines Mangels oder dem plötzlichen Erscheinen einer Aufgabe äußert. Zunächst verweigert der Held sich diesem Ruf, da es Sicherheiten aufzugeben gilt. Nachdem der Held seine Zweifel über- wunden hat und aufgebrochen ist, beginnt der Weg der Prüfungen, die er u.a. mit der überna- türlichen Hilfe eines Mentors übersteht. Im Verlauf der Reise kommt es zur Transformation des Helden, er findet einen Schatz, der die Welt seines Alltags verändert bzw. retten könnte. Er ist nun bereit für die Rückkehr in seine Welt. Doch auch dieser Rückkehr verweigert er sich, bis ihn innere Beweggründe oder äußere Zwänge zur Rückkehr bewegen können. In der Alltagswelt angekommen, muss er Argwohn und Unverständnis überwinden, um seine Errun- genschaft zu integrieren und die Gesellschaft zu retten. Während der Weg auch in modernen Narrationen weiterhin als Mittel zur Strukturierung genutzt wird, hat sich die Konzeption des Helden verändert. Standen die Helden in der vormodernen Mythologie als Archetypen stell- vertretend für die Gesamtheit der Gesellschaft, repräsentieren sie in der Literatur der Moderne ihren Durchschnitt. Der Held ist hier nur eines von vielen Atomen, die die Gesellschaft formen und wird immer im Verhältnis zu ihrer Normalität betrachtet.7 Normalität ist laut Jürgen Link „eine historisch spezifische, von der westlichen Moderne nicht ablösbare Emergenz“.8 Vor- raussetzung für ihre Entstehung ist die im 18. Jh. beginnende, kontinuierlich, routinemäßig und flächendeckend erfolgende statistische Erfassung von Gesellschaften. Ausgehend von De- mografie und Ökonomie findet die Verdatung bald auch in Lebensbereichen wie Medizin, In- dustrie, Politik, Soziales und Lebensqualität Anwendung. Diese spezifisch exakten Normali- täten sind „stets dynamische (historisch stark variable und evoluierende) soziale Gegen- stände“.9 Die so erfassten gesellschaftlichen Objektivitäten bedürfen immer der Beteiligung der einzelnen Massenatome und verweisen derart auf normalistische Subjektivitäten. Zur Ver- anschaulichung des Entstehens von Normalverteilungen in einer Masse homogener Einheiten dient das Galtonbrett.

Hier werden eine Menge einzelner Kügelchen stochastisch durch eine Reihe von Nagelreihen wie durch Siebe geschleust, wobei sie jeweils mit gleicher Wahrscheinlichkeit nach rechts oder links geleitet werden und dementsprechend schließlich binomial bzw. tendenziell normalverteilt landen.10

Die Mehrheit der Kügelchen verteilt sich dementsprechend in einem breiten Mittelbereich, dem Normalbereich bzw. normal range11 . Davon abgegrenzt verlaufen die „’Extremzonen’ der Anormalität“12: Supernormalität und Subnormalität. Zu ihnen hin nimmt die Zahl der Kü- gelchen stetig ab. Die Festlegung von Normalitätsgrenzen und folglich von Maßstäben für soziale und kulturelle Inklusion und Exklusion geschieht arbiträr. Sie lässt sich anhand von zwei Strategien beschreiben: Protonormalismus und flexibler Normalismus.13 Beide basieren auf der Idee des Normalfelds als einem Kontinuum mit gleitenden Übergangsbereichen in die Sub- bzw. Supernormalität. Der Protonormalismus ist die Fixierung des Normalbereichs auf ein homogenes Kontinuum mit der Folge einer maximalen Komprimierung des Normalb- reichs. Dieser Logik folgend gilt es, Ausbrüche aus dem Normalbereich zu unterbinden bzw. soweit zu regulieren, dass sie sich wieder in einem Toleranzbereich um einen festgelegten Richtwert einordnen lassen. In protonormalistischen Gesellschaften lässt sich eine Tendenz zum Doppelleben, zur sog. Fassadennormalität, beobachten, was wiederum zu einer Verfäl- schung der Datenerhebungen führt. Im Gegensatz dazu versucht der flexible Normalismus, den als normal geltenden Bereich soweit wie möglich auszuweiten und so eine möglichst breite soziale und kulturelle Inklusion zu fördern. Das Verhältnis der Subjekte einer Gesell- schaft zu den Normalitätsgrenzen ist ambivalent: Eine Positionierung im Mittelfeld wirkt in der Regel versichernd, während eine Position im unteren Randbereich eher Denormalisie- rungsangst generiert. Genauso jedoch kann das Mittelfeld mit Langeweile assoziiert, während die Randbereiche der Normalität mit thrill und fun locken. Für normalistische Narrationen ist die Existenz von Normalgrenzen grundlegend, von ihren Überschreitungen lebt die Handlung.

3 Das Road-Movie als normalistisches Modell

Um den Weg des normalistischen Subjekts zwischen den Grenzen der Normalität zu veranschaulichen, greifen Film und Literatur oft auf das Motiv der Fahrt zurück. Das moderne technische Verkehrssystem mit Standardisierung und Massenhaftigkeit, seiner Durchschnittlichkeit und gleichzeitigen Unfallgefahr stellt dabei die normalistische Gesellschaft dar.14 Dem Vehikel kommt eine besondere Bedeutung zu:

Insbesondere das Auto dient als symbolisches Vehikel der Normal-Monade, weil es erlaubt, mittels typ- sicher Episoden (Einsamkeit, Sex, Beziehungskonflikte, Gewalt, Durchdrehen, Unfall) die dominanten Paradigmen des Normalismus (Kriminalität, sexuelle Devianz, Wahnsinn, Sucht und Suizid) zu simulie- ren.15

Beim Road-Movie und seinem literarischen Äquivalent, der Road-Novel, können zwei narra- tive Strategien unterschieden werden: Die realistische Narration erzählt eine Fahrt, in der die Denormalisierung zeitlich begrenzt und die Rückkehr ins Normalfeld offen ist. Die Möglich- keit zur Rückkehr in die Normalität favorisiert dann auch die eindimensionale Intensität des Thrills, als Ambivalenz zwischen Angst vor und Lust an der Denormalisierung. Die surrealis- tische Narration hingegen führt in eine irreversible Denormalisierung. Sie favorisiert thema- tisch und formal mehrdimensionale Intensitäten.16 Beide Narrationen werden von den drei Elementen Straße, Vehikel und Fahrt von A nach B und deren Wechselwirkungen bestimmt. Die Kombinationsmöglichkeiten dieser drei Faktoren sind scheinbar unbegrenzt. Die folgende Analyse orientiert sich daher an Ellen Risholms Beobachtung bezüglich deutschen Road-Mo- vies und überträgt sie auf die Road-Novel:

Aufmerksamkeit gilt weniger der Straße, dem Vehikel oder den wechselnden Landschaften, stattdessen bestimmen das Abkommen von der Straße […] die Narration, da sich mit jedem Unterschlupf […] be- züglich der Schutzgewährenden und vorbeikommenden Fahrer aufs neue die Frage nach der Solidarität stellt.17

Dementsprechend werden mögliche Entgrenzungen in Form von Gewalt- und Drogenexzes- sen oder einer abweichenden Sexualität, die Darstellung der Polizei und der schaulustigen Menge vernachlässigt. Vielmehr liegt der Fokus der Betrachtung auf den beiden Helden, dem Verlauf ihrer Fahrt und zwei ausgewählten, sich daraus ergebenden Begegnungen. vernach- lässigt.

4 Tschick - Eine normalistische Heldenfahrt

Dem vierzehnjährigen Maik Klingenberg aus Berlin-Marzahn stehen einsame Sommerferien bevor. Seine Mutter ist mal wieder in einer Entzugsklinik; sein Vater vollauf mit der Abwick- lung seiner bankrotten Immobilienfirma und seiner jungen Geliebten befasst ; Freunde hat er keine und die schöne Tatjana, in die er heimlich verliebt ist, hat ihn nicht zu ihrer Geburtstag- feier eingeladen. Doch dann steht Andrej Tschiachatschow mit einem geklauten Lada vor der Tür. Andrej, der hochintelligente, aber asoziale Russlanddeutsche, der Neue in Maiks Klasse, den alle nur Tschick nennen. Tschick will unbedingt zu Tatjanas Geburtstagsfeier fahren. Maik, zunächst widerwillig, gibt Tschicks Drängen schließlich nach. Auf Tatjanas Party über- reicht Maik ihr dann sein Geschenk, ein handgezeichnetes Porträt ihrer Lieblingssängerin. Nachdem er so seine Liebe bekannt hat, verlassen die beiden Jungen mit einem spektakulären Wendemanöver die Feier. Doch Tschick will weiter: Er überredet Maik zu einer Fahrt in die Walachei, wo sein Großvater lebt. Ohne Karte oder Kompass brechen die beiden auf. Aus Angst vor der Polizei auf abgelegenen Landstraßen unterwegs, verlieren sie bald die Orientie- rung. Ihr Weg führt sie in die ostdeutsche Provinz. Gemeinsam erleben sie die Schönheit und Einsamkeit der Natur und begegnen ungewöhnlichen Menschen wie der Ausreißerin Isa, steh- len Benzin und flüchten vor der Polizei. Eine Kollision mit einem Schweinetransporter been- det ihre Reise. Zurück in Berlin muss sich Maik zunächst seinem aufgebrachten Vater und dann dem Jugendrichter stellen. Während Tschick in ein Heim für straffällige Jugendliche kommt, kehrt Maik in die Klasse zurück. Hier stößt er mit der Offenbarung seiner Feriener- lebnisse zunächst auf Unglauben, dann aber auf großes Interesse vor allem seitens Tatjanas.

4.1 SUPERSTARS UND IDIOTEN - DAS NORMALFELD SCHULE

„Wenn man keinen Spitznamen hat, kann das zwei Gründe haben. Entweder man ist langweilig und kriegt deshalb keinen, oder man hat keine Freunde.“18 Mit diesen Worten lässt Herrndorf seinen Helden das Normalfeld Schule eröffnen. Der Spitzname steht symbolisch für die Verankerung im Normalfeld. Diese Normalität, die von den Parametern Aussehen und Auftreten mitbestimmt wird, verkörpern für Maiks Klasse Tatjana und André. Über Tatjana erfährt der Leser von Maik nur wenige Details:

[…] ich könnte logisch noch ihr Aussehen ganz genau beschreiben und ihre Stimme und ihre Haare und alles. Aber ich glaube, das ist überflüssig. Weil, kann man sich ja vorstellen, wie sie aussieht: sie sieht super aus. Ihre Stimme ist auch super. Sie ist einfach insgesamt super. So kann man sich das vorstellen.19

Für Maik ist „Tatjana Superstar“20 unnahbar. Ihr männliches Pendant, das Normalitätsmodel für Maik, stellt André Langin, „der schöne André“21 dar.

Ich habe ihn vom ersten Moment an wahnsinnig gehasst, aber das fiel mir nicht leicht. Weil, André ist nicht gerade die hellste Kerze im Leuchter, aber er ist auch nicht komplett hohl. Er kann ganz nett sein, und er hat was Lässiges, und er sieht, wie gesagt, ziemlich gut aus.22

Dieses Selbstvertrauen zeichnet auch Andrés Umgang mit Mädchen aus.23

4.2 DER ‚PSYCHO’ UND DER ‚ASI’ - MAIK UND TSCHICK IM NORMALFELD Die Helden des Road-Movies sind

[…] häufig an den Rändern der Gesellschaft oder bereits jenseits der Normalitätsgrenze situiert oder erleben während ihrer Fahrt den Fall beziehungsweise den Abstieg dorthin. […] Es handelt sich um soziale Unterprivilegierte, Dropouts, Ausgeflippte, Aussteiger, Kriminelle oder Killer oder um Figuren, die sich zu solchen verwandeln oder dazu gemacht werden.24

Dies gilt auch für Maik und Tschick, wie im folgenden Kapitel nachgewiesen wird. Maiks Position im Normalfeld befindet sich an der Grenze zur Subnormalität. Während selbst die Marginalisierten seiner Klasse noch einen Beinamen haben, wie „Hans, der Nazi, der Fußball- trottel“25 oder Kallenbach, „der Klassentrottel“26, ist er zu Beginn seiner Erzählung selbst da- für zu nichtssagend.

Ich hatte nie einen Spitznamen. Ich meine an der Schule. Aber auch sonst nicht. Mein Name ist Maik Klingenberg. Maik. […] Es kann sein, dass man langweilig ist oder keine Freunde hat. Und ich fürchte, das ist mein Problem.27

Eigentlich war ihm seine Außenseiterposition gleichgültig. Seit er aber in Tatjana verliebt ist, strebt er nach einem Aufstieg im Normalfeld. Dieses Streben nach Normalität ist der Motor seiner Handlungen:

[...]


1 Berendt, Christina: Pfundig. In: Süddeutsche Zeitung, 3.11.2012, 254/2012, S. 22.

2 Gerhard, Ute; Link, Jürgen; Schulte-Holtey: Infografiken, Medien, Normalisierung - Einleitung. In: Infografi- ken, Medien, Normalisierung. Zur Kartografie politisch-sozialer Landschaften. Hrsg. von Ute Gerhard, Jürgen Link, Ernst Schulte-Holtey. Heidelberg: Synchron 2001 (= Diskursivitäten. Literatur. Kultur. Medien.), S. 7.

3 Gerhard, Ute; Grünzweig, Walter; Link, Jürgen; Parr, Rolf: Zur Einleitung: Facetten des Faszinationstyps ‚(nicht) normale Fahrt’. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten. Literatur. Kultur. Medien), S. 8.

4 Vgl. ebd. S. 7.

5 Vgl. Campbell, Joseph: Der Heros in tausend Gestalten. Frankfurt Main: Insel Verlag, 1999, S. 55.ff.

6 Passig, Kathrin: Wann hat es „Tschick“ gemacht, Herr Herrndorf? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01 2011, [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/im-gespraech-wolfgang-herrndorf-wann-hat-es- tschick-gemacht-herr-herrndorf-1576165.html, zuletzt aufgerufen am 10.11.2012].

7 Gerhard, Ute; Grünzweig, Walter; Link, Jürgen; Parr, Rolf: Zur Einleitung: Facetten des Faszinationstyps ‚(nicht) normale Fahrt’. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten. Literatur. Kultur. Medien), S. 7.

8 Link, Jürgen: Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird. 3. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, S. 39.

9 Ebd.

10 Gerhard, Ute; Grünzweig, Walter; Link, Jürgen; Parr, Rolf: Zur Einleitung: Facetten des Faszinationstyps ‚(nicht) normale Fahrt’. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten. Literatur. Kultur. Medien), S. 9.

11 Link, Jürgen: Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird. 3. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, S. 44.

12 Ebd. S. 40.

13 Vgl. ebd. S. 51 ff.

14 Vgl. Gerhard, Ute; Grünzweig, Walter; Link, Jürgen; Parr, Rolf: Zur Einleitung: Facetten des Faszinationstyps ‚(nicht) normale Fahrt’. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten. Literatur. Kultur. Medien), S. 13.

15 Ebd.

16 Vgl. Risholm, Ellen: (Nicht) normale Fahrten US-amerikanischer und deutscher Road Movies. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten Literatur. Kultur. Medien), S. 109.

17 Ebd. S. 124.

18 Herrndorf, Wolfgang: Tschick. 10. Auflage. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2012, S. 21. 7

19 Ebd. S. 23.

20 Ebd. S. 85.

21 Ebd. S. 33.

22 Ebd. S. 33.

23 Zu Andrés Umgang mit Mädchen vgl. S. 33.

24 Risholm, Ellen: (Nicht) normale Fahrten US-amerikanischer und deutscher Road Movies. In: (Nicht) normale Fahrten: Faszinationen eines modernen Narrationstyps. Hrsg. von Ute Gerhard, Walter Grünzweig, Jürgen Link, Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2003 (= Diskursivitäten Literatur. Kultur. Medien), S. 116.

25 Herrndorf, Wolfgang: Tschick. 10. Auflage. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2012, S. 37.

26 Ebd. S. 46.

27 Ebd. S. 21.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Eine normalistische Narration
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Germanistik)
Veranstaltung
Hauptseminar: Theorie und Geschichte von Medien
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V280392
ISBN (eBook)
9783656738756
ISBN (Buch)
9783656738732
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tschick, Wolfgang Herrndorf, Jugendroman, Normalisierung, normalistische Heldenfahrt, Roadmovie
Arbeit zitieren
Franziska Täger (Autor), 2012, Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Eine normalistische Narration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280392

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