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Methoden und Instrumente zur Evaluation der betrieblichen Gesundheitsförderung

Title: Methoden und Instrumente zur Evaluation der betrieblichen Gesundheitsförderung

Academic Paper , 2005 , 59 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sonja Sporrer (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Im Gegensatz zu amerikanischen Unternehmen sind in Deutschland bisher nur wenige Betriebe daran interessiert, die Erfolge und Nutzenaspekte ihrer Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu messen und zu bewerten. Warum bei vielen Betrieben der Gesundheitsförderungsprozess bereits mit der Implementierung der Maßnahmen zu Ende ist, kann nur vermutet werden. Die Schwierigkeiten und Hindernisse, die mit einer Erfolgs- und Wirkungskontrolle verbunden sind, sind wohl ein entscheidender Grund für das mangelnde Interesse seitens der Unternehmen. Hinzu kommt, dass bisher keine einheitlichen Methoden zur Bewertung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickelt wurden.
Welche Instrumente und Methoden grundsätzlich geeignet sind, den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln und transparent zu machen, wird in der vorliegenden Arbeit ausführlich erörtert.

Aus dem Inhalt:
- Quantitative Datenanalyse
- Qualitative Datenanalyse
- Ökonomische Evaluation
- Kosten-Nutzen-Analyse

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Fehlende Erfolgskontrollen

Evaluation betrieblicher Gesundheitsförderung

1.1 Quantitative Datenanalyse

1.1.1 Betriebliche Informationsquellen

1.1.1.1 Fehlzeitenanalyse

1.1.1.2 Krankenstandstatistiken

1.1.2 Betrieblicher Gesundheitsbericht

1.1.2.1 Arbeitsunfähigkeitsanalysen der Krankenkassen

1.1.2.2 Gefährdungsbeurteilungen

1.1.2.3 Arbeitsmedizinische Untersuchungen / Gesundheits-Checks

1.2 Qualitative Datenanalyse

1.2.1 Mitarbeiter- / Teilnehmerbefragung

1.2.1.1 Planung und Durchführung einer Mitarbeiterbefragung

1.2.1.2 Praxisbeispiele

1.2.1.3 Bewertung

1.2.2 Experteninterview

1.3 Ökonomische Evaluation

1.3.1 Kosten-Nutzen-Analyse (KNA)

1.3.2 Kostenwirksamkeitsanalysen (KWA)

1.3.3 Beurteilung und Empfehlung

1.3.3.1 Vor- und Nachteile der Kosten- Nutzen-Analyse

1.3.3.2 Vor- und Nachteile der Kosten-Wirksamkeits-Analyse

1.3.3.3 Allgemeine Kritikpunkte

1.3.3.4 Auswahl eines geeigneten Verfahrens

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, geeignete Methoden und Instrumente zur Evaluation betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu identifizieren und deren Anwendbarkeit in der Unternehmenspraxis zu erörtern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Gesundheitsförderung transparent machen und belegen können, um diese langfristig als Investitionen in das Humankapital zu etablieren.

  • Quantitative Datenanalyse (Fehlzeiten, Krankenstand, Gesundheitsberichte)
  • Qualitative Datenanalyse (Mitarbeiterbefragungen, Experteninterviews)
  • Ökonomische Evaluation (Kosten-Nutzen- und Kosten-Wirksamkeits-Analysen)
  • Vergleich und Bewertung von Evaluationsinstrumenten
  • Herausforderungen bei der Ursachen-Wirkungs-Zuschreibung

Auszug aus dem Buch

1.1.1.1 Fehlzeitenanalyse

Da hohe Fehlzeiten und die damit verbundenen Kosten als der häufigste Auslöser von Gesundheitsförderungsaktivitäten gelten, ist deren Verlauf während und nach Einführung dieser Maßnahmen ein wichtiges Indiz, um den Nutzen und die Wirksamkeit der Gesundheitsförderung bewerten zu können.

Mithilfe der modernen EDV-Systeme lassen sich betriebliche Fehlzeiten relativ kostengünstig ermitteln, was dazu führt, dass die Fehlzeitenanalyse bei der Evaluation der Gesundheitsförderung bevorzugt angewendet wird.

Ein weiterer Vorteil bezieht sich auf die Aktualität der Daten und den verhältnismäßig geringen Aufwand, da die Daten routinemäßig von der Personalabteilung erfasst werden (vgl. Weinreich/Weigl, 2002, S. 81).

Die Betrachtung der betrieblichen Fehlzeiten sollte bereits vor der Einführung gesundheitlicher Maßnahmen stattfinden, um einen Ist-Wert festzustellen, der mit den Daten nach dem Abschluss der Maßnahme verglichen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Fehlende Erfolgskontrollen: Dieses Kapitel erläutert, warum deutsche Betriebe bisher kaum Nutzenaspekte ihrer Gesundheitsförderung messen und hebt die Notwendigkeit hervor, diese als Investition zu betrachten.

Evaluation betrieblicher Gesundheitsförderung: Hier werden Definitionen und Zwecke der Evaluation diskutiert, mit dem Fokus auf die Effizienz- und Effektivitätsmessung.

1.1 Quantitative Datenanalyse: Das Kapitel behandelt die Nutzung bereits vorhandener Unternehmensdaten wie Fehlzeiten, Krankenstand und Gesundheitsberichte zur Messung von Erfolgen.

1.2 Qualitative Datenanalyse: Hier wird die Erhebung von "weichen" Faktoren wie Wohlbefinden und Motivation durch Befragungen als Ergänzung zu harten Statistiken vorgestellt.

1.3 Ökonomische Evaluation: Dieses Kapitel analysiert Verfahren wie die Kosten-Nutzen-Analyse, um die Wirtschaftlichkeit von Gesundheitsprogrammen in Euro zu beziffern oder nach Wirksamkeit zu bewerten.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Evaluation, Erfolgskontrolle, Krankenstand, Fehlzeitenanalyse, Mitarbeiterbefragung, Kosten-Nutzen-Analyse, Kosten-Wirksamkeits-Analyse, Wirtschaftlichkeit, Gesundheitsmanagement, Humankapital, Kennzahlen, Prävention, Effektivitätsanalyse, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen den Erfolg und die Wirtschaftlichkeit ihrer betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen durch gezielte Evaluationsmethoden nachweisen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen quantitative Datenanalysen, qualitative Erhebungsmethoden bei Mitarbeitern sowie ökonomische Bewertungsverfahren für Investitionen in die Gesundheit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine transparente Erfolgskontrolle die Akzeptanz und Nachhaltigkeit von Gesundheitsförderungsprojekten innerhalb der Unternehmensführung gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener Evaluationsansätze, ergänzt durch Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der Methoden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Kennzahlen-Analysen, Befragungsmethoden für Mitarbeiter und ökonomische Analyseverfahren (Kosten-Nutzen vs. Kosten-Wirksamkeit).

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitsmanagement, Evaluation, betriebliche Gesundheitsförderung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, ROI und Mitarbeiterzufriedenheit.

Warum reicht der Krankenstand als Indikator oft nicht aus?

Der Krankenstand ist von vielen externen Faktoren abhängig und erfasst nicht die Steigerung der Arbeitsmotivation oder Leistungsfähigkeit, weshalb er nur bedingt als alleiniger Erfolgsfaktor taugt.

Welche Rolle spielen externe Anbieter bei der Evaluation?

Externe Anbieter bringen spezialisierte Expertise und standardisierte Instrumente mit, verursachen jedoch zusätzliche Kosten, die besonders für kleine und mittlere Betriebe eine Hürde darstellen können.

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Details

Title
Methoden und Instrumente zur Evaluation der betrieblichen Gesundheitsförderung
Grade
1,0
Author
Sonja Sporrer (Author)
Publication Year
2005
Pages
59
Catalog Number
V280633
ISBN (eBook)
9783656738565
ISBN (Book)
9783668137608
Language
German
Tags
methoden instrumente evaluation gesundheitsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Sporrer (Author), 2005, Methoden und Instrumente zur Evaluation der betrieblichen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280633
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