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Wie etabliere ich ein erfolgreiches Risikomanagement im Einkauf?

Título: Wie etabliere ich ein erfolgreiches Risikomanagement im Einkauf?

Trabajo Escrito , 2014 , 36 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Markus Mühle (Autor)

Ingeniería - Ingeniería industrial
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In den vergangenen Jahren sind die Herausforderungen für Unternehmen stetig gestiegen. Gründe dafür sind die immer globaler werdenden Märkte, verkürzte Produktlebenszyklen und der verschärfte Wettbewerbsdruck im Markt. Die Unternehmen befinden sich zumeist in einem Spannungsfeld zwischen steigendem Kostendruck und erhöhtem Risikopotential wieder. Insgesamt zwingen diese Entwicklungen zu schnelleren und unsicheren Entscheidungen. Die Gefahren von Fehlentscheidungen steigen und lassen sich erst spät als solche erkennen. Ein effektives Risikomanagement ist unabdingbar, um in diesem Umfeld zu bestehen und Wettbewerbschancen nutzen zu können. Da insbesondere produzierende Unternehmen immer häufiger Fertigungsaufgaben auf ihre Lieferanten übertragen, steigt das Beschaffungsrisiko stetig an. Vor allem im Handel und im Konsumgüterbereich, in denen die Produktqualität und die Versorgungssicherheit eine übergeordnete Rolle spielen, ist es wichtig auf ein funktionierendes Risikomanagement zurückgreifen zu können.
Risikomanagement im Einkauf beginnt dort, wo die grundlegenden Zielsetzungen der Beschaffung gefährdet werden können. Es leistet einen entscheidenden Beitrag den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. Je früher mögliche Risiken im Einkauf erkannt und bewertet werden können, desto rascher lassen sie sich durch geeignete Maßnahmen korrigieren. Durch eine enge Verzahnung der Geschäftspartner entsteht ein enormes Abhängigkeitsverhältnis. Dies führt dazu, dass im Falle eines Unternehmenszusammenbruchs, vor- und nachgelagerte Unternehmen wie bei einem Dominoeffekt in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Abhängigkeitsverhältnis kann in der gesamten Lieferkette großes Bedrohungspotential darstellen. Dem Einkauf kommt bei dem managen von Risiken eine große Bedeutung zu, da Qualitätsprobleme, Lieferantenausfälle und Rohstoffpreiserhöhungen zu unzähligen Unternehmenszusammenbrüchen gesorgt haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Begriffsdefinitionen

1.2.1 Risiko

1.2.2 Risikomanagement

2 EINFÜHRUNG EINES RISIKOMANAGEMENTS IM EINKAUF

2.1 Risikoidentifikation

2.1.1 Instrumente der Risikoidentifikation

2.1.1.1 Experten- und Mitarbeiterbefragung

2.1.1.2 Prozess-/Systemanalyse (FMEA-Analyse)

2.1.1.3 Besichtigungen und Begehungen

2.1.2 Risikogruppen

2.1.2.1 Lieferantenrisiken

2.1.2.2 Produktrisiken

2.1.2.3 Logistikrisiken

2.1.2.4 Länder- / Marktrisiken

2.1.2.5 Prozessrisiken

2.1.3 Probleme der Risikoidentifikation

2.2 Risikobewertung

2.2.1 Instrumente der Risikobewertung

2.2.1.1 Risk-Map

2.2.1.2 Scoring-Modell

2.2.2 Probleme der Risikobewertung

2.3 Risikobewältigung

2.3.1 Strategien der Risikobewältigung

2.3.1.1 Risikovermeidung

2.3.1.2 Risikoverminderung

2.3.1.3 Risikoabwälzung

2.3.1.4 Risikoakzeptanz

2.3.2 Probleme der Risikobewältigung

2.4 Risikokontrolle

2.4.1 Risikooptimierung

2.4.2 Probleme der Risikokontrolle

3 SCHLUSSTEIL

3.1 Zusammenfassung

3.2 Fazit

3.3 Kritischer Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ein erfolgreiches Risikomanagement im Einkauf etablieren können, um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern und auf volatile Märkte sowie zunehmende Abhängigkeiten in der Lieferkette proaktiv zu reagieren.

  • Identifikation und Kategorisierung von Beschaffungsrisiken
  • Methoden und Instrumente der Risikoidentifikation (z.B. Delphi-Methode, FMEA)
  • Quantifizierung und Bewertung von Risiken mittels Risk-Map und Scoring-Modellen
  • Strategien zur Risikobewältigung (Vermeidung, Verminderung, Abwälzung, Akzeptanz)
  • Kontrollmechanismen zur fortlaufenden Überprüfung und Optimierung der Risikosituation

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Experten- und Mitarbeiterbefragung

Oftmals können Expertenmeinungen bei der Identifikation unternehmensexterner und –interner Risiken einen großen Beitrag leisten. So zum Beispiel durch die Delphi-Methode, bei der in einem vierstufigen Verfahren eine Risikoeinschätzung durch mehrere Experten vorgenommen wird. Die Ergebnisse der ersten Befragungsrunde beeinflussen die weiteren. Dieser Ablauf ermöglicht eine bessere Abschätzung der Risiken.

1. Der erste Schritt der Delphi-Methode sieht vor, geeignete Experten auszuwählen, die über spezifisches Sachwissen zu den analysierenden Prozessen verfügen. Abhängig von der Fragestellung und dem Budget variiert die Anzahl der Experten zwischen 50 und 100 Personen, die sich i.d.R. untereinander nicht kennen. Die Experten geben eine erste Prognose anhand eines anonymisierten und standardisierten Fragebogens ab.

2. Nach der Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse aus Schritt 1, wobei speziell der Mittelwert und extreme Beurteilungen betrachtet werden, erhalten die Experten die Ergebnisse, um diese kritisch zu hinterfragen und ggf. zu korrigieren. Weiterhin ergänzen sie Ihre Prognosen mit möglichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und Eintrittszeitpunkten.

3. Auch in der dritten Phase werden die Einschätzungen aus der vorherigen Phase betrachtet und bei extremer Abweichung begründet.

4. Phase 3 wird solange wiederholt, bis sich die unterschiedlichen Prognosen der Experten annähern und eine entsprechende Konvergenz entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Beschreibt die zunehmende Bedeutung eines aktiven Risikomanagements im Einkauf angesichts globaler Märkte und steigender Abhängigkeiten in der Lieferkette.

2 EINFÜHRUNG EINES RISIKOMANAGEMENTS IM EINKAUF: Erläutert detailliert den vierstufigen Prozess bestehend aus Risikoidentifikation, -bewertung, -bewältigung und -kontrolle sowie spezifische Instrumente für jede Phase.

3 SCHLUSSTEIL: Fasst die Kernaussagen zusammen, zieht ein kritisches Fazit zur Notwendigkeit der Erfolgsmessung und gibt einen Ausblick auf den Handlungsbedarf bei Frühwarnsystemen.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Einkauf, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikobewältigung, Risikokontrolle, Risk-Map, Scoring-Modell, FMEA, Lieferantenrisiken, Prozessrisiken, Beschaffungsrisiko, Strategie, Frühwarnsystem, Supply Chain

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Risikomanagement im Einkauf und geht der zentralen Frage nach, wie ein erfolgreiches Risikomanagementsystem etabliert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Risikomanagement-Prozess, die Anwendung verschiedener Identifikations- und Bewertungsinstrumente sowie Strategien zur Bewältigung von Beschaffungsrisiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Identifikation der entscheidenden Kriterien für den Erfolg eines Risikomanagements im Einkauf unter Berücksichtigung von Grundlagen und praktischen Instrumenten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Erläuterung von Methoden wie der FMEA-Analyse, dem Risk-Map-Verfahren und dem Scoring-Modell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die vier Phasen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikobewältigung und Risikokontrolle, wobei jeweils Instrumente, Risikogruppen und spezifische Problematiken diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Risikomanagement, Beschaffung, Risikoidentifikation, Supply Chain Stabilität, Instrumente zur Risikominimierung und Strategieentwicklung.

Warum ist eine einmalige Risikoidentifikation nicht ausreichend?

Da Unternehmen ständigen Veränderungen unterliegen, müssen Risiken kontinuierlich in regelmäßigen Intervallen identifiziert und aktualisiert werden, um neue Gefahren durch veränderte Marktsituationen zu erfassen.

Was versteht man unter passiver Risikoakzeptanz?

Eine passive Risikoakzeptanz liegt vor, wenn keine Vorsorgemaßnahmen oder Reserven gebildet wurden und der Eintritt eines Schadens direkt zu einer Gewinnschmälerung im Unternehmen führt.

Warum spielt die Unternehmenskultur beim Risikomanagement eine Rolle?

Die Risikokultur bestimmt, ob Mitarbeiter bereit sind, Risiken offen zu melden; fürchten sie negative Konsequenzen, bleiben wichtige Gefahrenquellen oft unentdeckt.

Was ist das Ziel der Risikokontrolle?

Sie dient dazu, die Plausibilität der getroffenen Annahmen zu überprüfen, neu entstandene Risiken zu identifizieren und die Wirtschaftlichkeit der gewählten Maßnahmen fortlaufend zu kontrollieren.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie etabliere ich ein erfolgreiches Risikomanagement im Einkauf?
Universidad
Heilbronn University of Applied Sciences
Calificación
2,0
Autor
Markus Mühle (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
36
No. de catálogo
V280788
ISBN (Ebook)
9783656745150
ISBN (Libro)
9783656745136
Idioma
Alemán
Etiqueta
risikomanagement einkauf
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Markus Mühle (Autor), 2014, Wie etabliere ich ein erfolgreiches Risikomanagement im Einkauf?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280788
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