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Gewinne oder Cash Flows als Basis von monetären Management-Anreizsystemen als Bestandteil wertorientierter Unternehmensführung

Title: Gewinne oder Cash Flows als Basis von monetären Management-Anreizsystemen als Bestandteil wertorientierter Unternehmensführung

Diploma Thesis , 2004 , 128 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Meyer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, wie eine rechnungswesenbasierende Bemessungsgrundlage eines Management-Anreizsystems konzipiert werden sollte. Dabei wird insbesondere darauf eingegangen, ob eher periodisierte Gewinn- oder zahlungsorientierte Cash Flow-Größen als Ausgangsbasis zweck- dienlich sind. Denn nur eine anreizkompatible Bemessungsgrundlage kann die Manager eines Unternehmens dazu motivieren, das gesetzte Unternehmensziel zu verfolgen und damit gleichzeitig ihre Entlohnung zu erhöhen. Dabei soll die Steigerung des Unternehmenswertes bzw. Shareholder Value als oberstes Ziel angesehen werden (unternehmenswertorientiertes Anreizsystem). Da dieses lediglich von der ersten und zum Teil zweiten Führungsebene vollständig beeinflusst werden kann, sind die folgenden Ausführungen hauptsächlich auf diesen Personenkreis ausgerichtet. Hierbei wird allumfassende Handlungs- und Entscheidungskompetenz der Manager angenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit

1.1 Darstellung der Thematik und der Ziele

1.2 Aufbau und Abgrenzung der Arbeit

2 Grundlegende Betrachtungen

2.1 Wertorientierte Unternehmensführung und Shareholder Value

2.2 Theoretische Modelle als Grundlage von Anreizsystemen

2.2.1 Principal-Agent-Theorie

2.2.2 Motivations- und Verhaltenstheorien

2.3 Funktionen und Ziele von Anreizsystemen

2.4 Anforderungen an Anreizsysteme

3 Gewinne oder Cash Flows als Basis von Anreizsystemen

3.1 Ermittlung und Zusammensetzung

3.1.1 Gewinn

3.1.2 Cash Flow

3.1.3 Finanzierungstätigkeit und außerordentliche Ergebnisse

3.2 Informationsgehalt und Aussagen

3.3 Kritikpunkte an „traditionellen“ Kennzahlen

3.3.1 Einfluss von Rechnungslegungsnormen

3.3.2 Keine Berücksichtigung von Eigenkapitalkosten und Risiken

3.3.3 Verzerrung von Kennzahlen durch Abschreibungen

3.3.4 Vergangenheitsorientierung und mangelnde Zukunftsbetrachtung

3.3.5 Hemmung von betriebsnotwendigen langfristigen Investitionen

3.3.6 Manipulationsmöglichkeiten des Managements

3.3.7 Höhere Volatilität von Cash Flows im Vergleich zu Gewinnen

3.3.8 Mangelnde Berücksichtigung der Finanzierungsstruktur

3.3.9 Verzerrungen durch Steuereinflüsse

3.3.10 Keine Berücksichtigung des Kapitalbedarfs bei Wachstum

3.3.11 Abhängigkeit der Ergebnisse von Umwelteinflüssen

3.3.12 Verzerrung von Kennzahlen durch Leasing und Miete

3.3.13 Keine Berücksichtigung der Inflation

3.3.14 Verzerrung von Kennzahlen durch Goodwill-Ausweis

3.3.15 Einfluss der Dividendenpolitik

3.3.16 Ungenügende Korrelation mit dem Kapitalmarkt

3.3.17 Zusammenfassung

3.4 Entwicklung einer Bemessungsgrundlage für ein Anreizsystem

3.5 Abschließende Beurteilung der entwickelten Bemessungsgrundlage

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die Arbeit untersucht, wie eine rechnungswesenbasierte Bemessungsgrundlage für Management-Anreizsysteme konzipiert werden sollte, um Manager zu einer wertorientierten Unternehmensführung zu motivieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob periodisierte Gewinn- oder zahlungsorientierte Cash-Flow-Größen besser als Ausgangsbasis geeignet sind, um eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung sicherzustellen.

  • Analyse und Vergleich von Gewinnen und Cash Flows als Basis für Anreizsysteme.
  • Kritische Untersuchung traditioneller Kennzahlen hinsichtlich ihrer Anreizkompatibilität und Manipulierbarkeit.
  • Konzeption einer anreizkompatiblen, unternehmenswertorientierten Bemessungsgrundlage unter Berücksichtigung von Kapitalkosten.
  • Integration von Mechanismen zur Sicherung einer langfristigen Erfolgsorientierung (z.B. Bonusbank-Modelle).
  • Berücksichtigung von Steuer- und Finanzierungseinflüssen bei der Leistungsbeurteilung.

Auszug aus dem Buch

3.3.6 Manipulationsmöglichkeiten des Managements

Wie bei den Anforderungen an Anreizsysteme in Kapitel 2.4. festgestellt wurde, muss die BMG eines Anreizsystems möglichst frei von Manipulationsmöglichkeiten durch die Manager sein, damit diese nicht willkürlich Einfluss auf ihre Erfolgsbeteiligung ausüben können.

Durch konkrete Sachverhaltsgestaltung (substanzielle Bilanzpolitik) ist es dem Management möglich, den Periodenerfolg zu beeinflussen. So können z.B. Investitionen verzögert oder ganz unterlassen, Ausgaben für Marketing, F&E, Fort- und Weiterbildung gesenkt, der Verschuldungsgrad verringert und Vermögensgegenstände veräußert werden, um das Periodenergebnis zu beschönigen. Unter der Annahme, dass die Aufwendungen auch in der jeweiligen Periode zu Auszahlungen führen, besteht diesbezüglich kein Unterschied zwischen Gewinnen und CF, da Ein- und Auszahlungen ebenfalls relativ leicht beeinflusst werden können. Allerdings wird dabei der Tatsache Rechnung getragen, das tatsächlich der Aufwand geringer ist und damit das Ergebnis verbessert wurde. Dass hierdurch möglicherweise negative Folgen für zukünftige Perioden entstehen, ist ein anderer Punkt.

Anders ist allerdings die Sachlage bei der Ausnutzung von Ansatz- und Bewertungswahlrechten (formelle Bilanzpolitik), die insbesondere das deutsche Bilanzierungsrecht eröffnet. Hierdurch kann das Management erheblichen Einfluss auf die Höhe des Gewinns nehmen, ohne dass sich die ökonomischen Gegebenheiten geändert haben. Die Ausübung von Wahlrechten gleicht sich zwar meist zu einem späteren Zeitpunkt wieder aus, führt aber bei der Bewertung der jeweiligen Periode zu unerwünschten Verzerrungen. Durch die Auflösung stiller Reserven kann z.B. eine schlechte Ertragslage verschleiert werden. Oder Abschreibungen kann der Manager auf spätere Perioden verschieben, um einen finanziellen Vorteil bei einer Beteiligung am Gewinn zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Thematik der wertorientierten Vergütung von Managern und Definition der Ziele der Arbeit.

2 Grundlegende Betrachtungen: Erörterung der theoretischen Grundlagen für Anreizsysteme sowie der Zielgröße Shareholder Value als Leitmaßstab der Unternehmensführung.

3 Gewinne oder Cash Flows als Basis von Anreizsystemen: Detaillierte Untersuchung und kritische Analyse verschiedener Kennzahlen sowie Entwicklung eines eigenen Bemessungsschemas für Anreizsysteme.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit mit der Empfehlung einer Cash-Flow-orientierten, bereinigten Bemessungsgrundlage in Kombination mit einem Bonusbank-System.

Schlüsselwörter

Management-Anreizsysteme, Shareholder Value, Gewinn, Cash Flow, Wertorientierte Unternehmensführung, Principal-Agent-Theorie, Residualgewinn, Kapitalkosten, Bilanzpolitik, Anreizkompatibilität, Bonusbank, Leistungsbeurteilung, Investitionsrechnung, Benchmark, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, welche betriebswirtschaftlichen Kennzahlen am besten als Grundlage für monetäre Anreizsysteme dienen, um Manager dazu zu motivieren, im Sinne einer wertorientierten Unternehmensführung zu handeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Eignung von Gewinn- und Cash-Flow-Größen, der Umgang mit Manipulationsspielräumen in der Rechnungslegung, die korrekte Berücksichtigung von Kapitalkosten sowie die Förderung einer langfristigen statt kurzfristiger Zielerreichung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer anreizkompatiblen Bemessungsgrundlage, die das Management dazu veranlasst, nachhaltig den Unternehmenswert zu steigern, anstatt kurzfristige, wertvernichtende Ergebnisse zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller Forschungsliteratur, der Principal-Agent-Theorie sowie der vergleichenden Analyse von Rechnungslegungsvorschriften (HGB, IFRS, US-GAAP) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert intensiv die Mängel traditioneller Kennzahlen, untersucht den Einfluss von Steuern, Abschreibungen und Investitionstätigkeiten auf die Performance-Messung und entwickelt ein System zur Bestimmung eines wertorientierten Erfolgsbeitrages.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Shareholder Value, Anreizkompatibilität, Residualgewinn, Bilanzpolitik und wertorientierte Unternehmenssteuerung beschreiben.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Gewinn und Cash Flow?

Gewinne sind durch Rechnungslegungswahlrechte beeinflussbar und weniger objektiv, während Cash-Flow-Größen eher auf tatsächlichen Zahlungsströmen basieren, jedoch ohne Korrektur von Investitionseffekten zu Unterinvestition führen können.

Warum ist die Integration einer Bonusbank sinnvoll?

Die Bonusbank verzögert die Auszahlung variabler Vergütungsbestandteile, um dem Manager einen Anreiz zu geben, Entscheidungen mit langfristigen positiven Folgen zu treffen und das Risiko späterer Strategiemisserfolge stärker mitzutragen.

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Details

Title
Gewinne oder Cash Flows als Basis von monetären Management-Anreizsystemen als Bestandteil wertorientierter Unternehmensführung
College
Dresden Technical University  (Wirtschaftswissenschaften / BWL)
Grade
1,3
Author
Andreas Meyer (Author)
Publication Year
2004
Pages
128
Catalog Number
V28080
ISBN (eBook)
9783638299688
Language
German
Tags
Gewinne Cash Flows Basis Management-Anreizsystemen Bestandteil Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Meyer (Author), 2004, Gewinne oder Cash Flows als Basis von monetären Management-Anreizsystemen als Bestandteil wertorientierter Unternehmensführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28080
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