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Postpartale depressive Erkrankungen

Título: Postpartale depressive Erkrankungen

Texto Academico , 2006 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Diplom- Sozialpädagogin Stephanie Herrmann (Autor)

Trabajo social
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In den letzten zwanzig Jahren hat man anhand von zahlreichen Studien eine Definition für postpartale psychische Erkrankungen gefunden. Anhand dieser Klassifikation lassen sich drei psychogene Störungsbilder unterscheiden. Die postpartale Dysphorie sowie die postpartale Depression und Psychose. Diese Unterteilung in einzelne Bereiche wird anhand des Störungsbeginns, der Dauer und dem Ausprägungsgrad der Symptomatik festgemacht.
Eine eigenständige Klassifikation dieser Störungsbilder ist in internationalen Manualen nicht ersichtlich. Im „Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen“ (DSM IV) wird lediglich die Zusatzcodierung „mit postpartalem Beginn“ aufgeführt, welche im Bedarfsfall an die Diagnose einer Störung angehängt werden kann, solange diese in einem Zeitraum von vier Wochen post partum auftritt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Begriffsbestimmung

1.1 Depressionen

1.2 Pränatal und postpartal/postnatal

1.3 Depressionen in der Postpartalzeit

2. Postpartale depressive Erkrankungen

2.1 Klassifikation

2.2 Postpartale Dysphorie

Ursachen

2.3 Postpartale Depression

Ursachen

2.4 Postpartale Psychose

Ursachen

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Ausprägungsformen postpartaler depressiver Erkrankungen, um ein besseres Verständnis für die psychische Vulnerabilität von Frauen in der Phase nach der Entbindung zu schaffen und die Notwendigkeit einer frühzeitigen Erkennung sowie adäquater Behandlungsansätze hervorzuheben.

  • Begriffsbestimmungen rund um Depressionen, Pränatalität und Postpartalität.
  • Detaillierte Analyse der Postpartalen Dysphorie (Baby-Blues).
  • Klinische Betrachtung und Ursachenforschung der Postpartalen Depression.
  • Charakterisierung und Risikofaktoren der Postpartalen Psychose.
  • Bedeutung der psychischen Gesundheit für die Mutter-Kind-Bindung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Postpartale Depression

Einige Experten sind der Ansicht, dass sich die postpartale Depression (Wochenbettdepression) in ihrer Erscheinungsform und ihrem Verlauf nicht wesentlich von der klassischen Depression unterscheidet, die zu anderen Zeitpunkten auftritt (vgl. Nispel 2001, S. 46).

Die Häufigkeitsangaben der Wochenbettdepression schwanken zwischen 10 bis 15 Prozent, was in etwa jeder 7. bis 10. Entbindung entspricht (vgl. Rohde 2004, S. 32; vgl. Gröhe 2003, S. 48). Von diesen Prozentzahlen wurden aber nur Mütter erfasst, die man aufgrund depressiver Symptome behandelte, was darauf schließen lässt, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher ist. In der Regel bildet sich die Symptomatik in den ersten zwölf Wochen nach der Geburt aus. Dieser Prozess kann sich aber in extremen Fällen bis auf ein Jahr hinauszögern. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich der Beginn der Depression nicht schlagartig vollzieht, wie im Fall der postpartalen Dysphorie, sondern meistens schleichend und langsam erfolgt (vgl. Nispel 2001, S. 45f.).

Die Erkrankungsdauer der Wochenbettdepression ist durchaus variabel. Sie kann Tage bis Monate anhalten und im Fall einer Chronifizierung kann sich die Symptomatik sogar über Jahre hin erstrecken (vgl. Wendt/Rohde 2004, S. 296).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Depression, pränatal sowie postpartal und setzt sie in den Kontext der medizinischen Fachsprache.

2. Postpartale depressive Erkrankungen: Hier werden die drei Hauptstörungsbilder – Dysphorie, Depression und Psychose – hinsichtlich ihrer Klassifikation, Symptomatik und Ursachen differenziert betrachtet.

3. Zusammenfassung: Das letzte Kapitel resümiert die Bedeutung der Mutterschaft als normative Krisensituation und unterstreicht die Notwendigkeit, psychische Störungen in dieser sensiblen Lebensphase ernst zu nehmen.

Schlüsselwörter

Postpartale Depression, Wochenbettpsychose, Baby-Blues, Psychische Gesundheit, Mutter-Kind-Bindung, Postpartale Dysphorie, Hormonelle Umstellung, Risikofaktoren, Psychosoziale Belastung, Symptomatik, Wochenbett, Psychiatrische Klassifikation, Mutter-Kind-Behandlung, Psychotherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt psychische Erkrankungen, die bei Frauen nach der Entbindung auftreten können, und beleuchtet deren Erscheinungsformen sowie Ursachen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Abgrenzung von Baby-Blues, postpartaler Depression und postpartaler Psychose sowie deren biologische und psychosoziale Einflussfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig das Erkennen von psychischen Problemen im Wochenbett ist, um die Mutter-Kind-Beziehung zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Auswertung internationaler medizinischer und psychologischer Fachliteratur sowie Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Symptome, Klassifikationsmöglichkeiten und die Ätiologie der drei genannten Krankheitsbilder in der Postpartalzeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Wochenbettdepression, postpartale psychische Erkrankungen, Bindungsstörungen und psychosoziale Belastung.

Warum ist die Abgrenzung zwischen Dysphorie und Depression so wichtig?

Da der "Baby-Blues" oft als normal angesehen wird, besteht die Gefahr, dass eine schwerere, behandlungsbedürftige Depression zu spät erkannt wird.

Welche Rolle spielen genetische Faktoren bei der postpartalen Psychose?

Die Arbeit führt aus, dass eine familiäre Vorbelastung oder eine eigene psychiatrische Anamnese das Risiko für eine Erkrankung signifikant erhöht.

Warum ist eine Mutter-Kind-Behandlung bei schweren Verläufen sinnvoll?

Diese Therapieform hilft der Mutter, trotz der Erkrankung die Verantwortung für das Baby stückweise zu übernehmen und fördert die Qualität der Bindung.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Postpartale depressive Erkrankungen
Calificación
1,0
Autor
Diplom- Sozialpädagogin Stephanie Herrmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
22
No. de catálogo
V280829
ISBN (Ebook)
9783656741770
ISBN (Libro)
9783668137660
Idioma
Alemán
Etiqueta
postpartale erkrankungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom- Sozialpädagogin Stephanie Herrmann (Autor), 2006, Postpartale depressive Erkrankungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280829
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