Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Informática - Informatica de negocios

Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN

Grundlagen, Konzepte und aktueller Stand

Título: Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN

Trabajo de Seminario , 2014 , 91 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mandy Melanie Graß (Autor), Jürgen Boxberger (Autor)

Informática - Informatica de negocios
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Ein wichtiger Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg ist der ebenso zielorientierte wie wirtschaftliche Ablauf der Geschäftsprozesse. Hieraus resultiert die Notwendigkeit, betriebliche Abwicklungen zu analysieren, zu modellieren und mögli-cherweise neu zu gestalten. Zalando, Europas größter Onlineanbieter für Fashion und Schuhe, hat genau dies gemacht. Das Unternehmen hat sich von der Standard ERP -Software gelöst und ist zu prozessgesteuerten Anwendungen (PDA) übergegangen. Dafür hat es die Modellierungssprache BPMN 2.0 verwendet. Dies steht für Business Process Model and Notation und ist eine standardisierte Notation für Prozessmodelle. Durch das Unternehmenswachstum erhöhten sich die Datenmassen und das ERP-System wurde immer langsamer. Deswegen wurde das Projekt „Schrei vor Glück mit BPMN 2.0“ ins Leben gerufen. Bis zum Zeitpunkt des Projektbeginns hatte das Unternehmen fünf Entwickler. Nach zweieinhalb Jahren Arbeit, wovon eineinhalb Jahre reines Modellieren war, gab es mehr als 400 Entwickler. Die beiden Kernprozesse Retouren und Bestellabwicklung wurden herauskristallisiert und mit Hilfe von BPMN 2.0 modelliert. Das Ergebnis ist, dass es zwei Hauptprozesse, 14 Unterprozesse, 112 Service-Aufgaben und lediglich zwei Benutzer-Aufgaben gibt. Pro Tag werden 1,5 Millionen neue Prozessinstanzen initiiert. Die PDA scheint sehr gut bei Zalando anzukommen, denn im Februar 2014 starteten der Softwarehersteller camunda und Zalando das gemeinsame Projekt „bpmn.io“. Das Ziel ist, ein webbasiertes Open Source Werkzeug für die Modellierung von Geschäftsprozessen zu entwickeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gegenstand der Arbeit

1.2 Zielsetzung und Motivation

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen von prozessgesteuerten Anwendungen

2.1 Geschäftsprozesse und Geschäftsprozessmanagement

2.2 Prozessgesteuerte Anwendungen

2.2.1 Prozessgesteuerte Architektur

2.2.2 Methodik und Vorgehensweise

2.3 Business Process Model and Notation

2.3.1 Abgrenzung und Einordnung der BPMN 2.0

2.3.2 Grundprinzipien und Kernelemente

2.4 Automatisierung von Geschäftsprozessen

2.5 Zusammenspiel der fachlichen und technischen Ebenen

3 Realisierung von prozessgesteuerten Anwendungen

3.1 Konzept und methodische Hilfsmittel

3.1.1 Erarbeitung eines Sollkonzeptes anhand eines Beispielprozesses

3.1.2 Auswahl eines BPM-Werkzeuges

3.2 Beispielhafte Darstellung

3.2.1 Modellierung eines Teils des Bestellabwicklungsprozesses

3.2.2 Prozessgesteuerte Ausführung des Modells

4 Schlussbemerkungen

4.1 Fazit und Kritik

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, anhand von BPMN 2.0 prozessgesteuerte Anwendungen (PDA) zu entwickeln und beispielhaft auszuführen. Dabei werden die Grundlagen, Konzepte sowie der aktuelle Stand von PDA beleuchtet, um aufzuzeigen, welche betriebswirtschaftlichen Vorteile und Effizienzsteigerungen durch deren Umsetzung in heterogenen Systemlandschaften erzielt werden können.

  • Grundlagen von Geschäftsprozessen und deren Management (GPM)
  • Methodik und Architektur von prozessgesteuerten Anwendungen (PDA)
  • Einsatz und Vorteile der Modellierungssprache BPMN 2.0
  • Automatisierung von Prozessen mittels Prozess-Engines
  • Praktische Implementierung eines Bestellabwicklungsprozesses

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Prozessgesteuerte Architektur

Die prozessgesteuerte Architektur ist ein Paradigma und benötigt eine andere Denkweise als z.B. die Standardsoftware. Aus fachlicher (Management-) Ebene gesehen, sind die Geschäftsprozesse die wahren Treiber für die Ausgestaltung der prozessgesteuerten Architektur und die daraus resultierende PDA. Zwar bauen sie ebenfalls auf Wiederverwendbarkeit von existierenden Fachfunktionen auf, aber im Gegenteil zum SOA-Ansatz verwenden diese nicht direkt die angebotenen Schnittstellen.

Durch einen Service-Vertrag abstrahieren sich die PDA von Backend-Systemen und somit von der technischen Implementierungsschicht. Die mehrschichtige Architektur gliedert sich in erster Linie in die PDA, den Servicevertrag, der Servicevertrag-Implementierungsschicht (SVIS) und den Backend Systemen. In der ersten Ebene befindet sich die Prozessebene, die rollenspezifischen, aufgabenorientierten UI für die Bedienung und Steuerung des Prozessablaufs und den dazu notwendigen Diensten und Geschäftsobjekten. Die Prozessschicht beinhaltet die Geschäftsprozesse und benötigt bei Realisierung Zugriff auf das User-Interface, die Anwendungen sowie die Geschäftsobjekte.

Das UI ist auf die Bedürfnisse der jeweiligen Rolle im Geschäftsprozess angepasst und benötigt bei dessen Umsetzung die Zugänge zu den Anwendungen und Geschäftsobjekten. Diese bieten eine neue anwendungsspezifische Logik, Datenpersistenz und Wiederverwendbarkeit von bestehenden, internen und externen Services. Die PDA bindet die technische Schicht durch einen Servicevertrag ein. Er definiert die externen Funktionalitäten und Dienste, welche auf den PDA-Anforderungen basieren. Der Servicevertrag ist prozessgesteuert und umfasst ausgehende wie ankommende Anfragen. Dieser erhält keine wiederverwendbaren Services. Alle diese Schichten konzentrieren sich ausschließlich auf die benutzerzentrischen Prozesse. Sie kommunizieren durchgehend mit einer hochgradig technologieabhängigen SVIS. Diese nimmt die Rolle einer Außendarstellung der PDA ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz prozessgesteuerter Anwendungen und umreißt die Zielsetzung der Arbeit sowie den thematischen Aufbau.

2 Grundlagen von prozessgesteuerten Anwendungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Geschäftsprozessen, der Architektur von PDA sowie der Modellierungssprache BPMN 2.0 und der Prozessautomatisierung gelegt.

3 Realisierung von prozessgesteuerten Anwendungen: In diesem Kapitel wird ein Sollkonzept für einen Bestellabwicklungsprozess entwickelt, BPM-Werkzeuge evaluiert und der Modellierungsprozess sowie die beispielhafte Ausführung detailliert beschrieben.

4 Schlussbemerkungen: Diese schließen die Arbeit mit einem kritischen Fazit zu den Ergebnissen und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich PDA ab.

Schlüsselwörter

Prozessgesteuerte Anwendungen, BPMN 2.0, Geschäftsprozessmanagement, Prozess-Engine, Automatisierung, Modellierung, Systemarchitektur, Business Analyst, Workflow-Management, Bestellabwicklung, IT-Integration, Service-Vertrag, Prozessoptimierung, Unternehmensprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Ausführung von prozessgesteuerten Anwendungen (PDA) unter Verwendung von BPMN 2.0.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Architektur von PDA, dem Einsatz von BPMN zur Prozessmodellierung sowie der technischen Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Modell zur prozessgesteuerten Anwendung zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Unternehmen dadurch Kosten, Zeit und Ressourcen einsparen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen Top-Down-Ansatz zur Prozesszerlegung und führt eine Ist-Analyse sowie eine beispielhafte Modellierung und Simulation durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung der PDA-Architektur, der Abgrenzung von BPMN zu anderen Sprachen und der praktischen Realisierung eines Bestellabwicklungsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind BPMN 2.0, prozessgesteuerte Architektur, Prozess-Engine, Automatisierung und Geschäftsprozessmanagement.

Wie unterscheidet sich die PDA-Architektur von SOA?

Während SOA primär einen Bottom-up-Ansatz mit Fokus auf wiederverwendbare Services verfolgt, stellt PDA die fachlichen Prozesse in den Mittelpunkt und verfolgt ein Top-Down-Vorgehen.

Welche Rolle spielt der Business Analyst bei der Realisierung?

Der Business Analyst fungiert als Schnittstelle zwischen Fachabteilung und Informatik, um sicherzustellen, dass sowohl wirtschaftliche Anforderungen als auch technische Umsetzbarkeit in den Modellen harmonieren.

Final del extracto de 91 páginas  - subir

Detalles

Título
Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN
Subtítulo
Grundlagen, Konzepte und aktueller Stand
Universidad
University of Cooperative Education Mosbach
Calificación
1,3
Autores
Mandy Melanie Graß (Autor), Jürgen Boxberger (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
91
No. de catálogo
V281005
ISBN (Ebook)
9783656754138
ISBN (Libro)
9783656754121
Idioma
Alemán
Etiqueta
prozessgesteuerte anwendungen bpmn grundlagen konzepte stand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mandy Melanie Graß (Autor), Jürgen Boxberger (Autor), 2014, Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281005
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  91  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint