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Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung

Title: Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Yulia Demyanenko (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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In Deutschland stehen viele Bundes- und Kommunalverwaltungen vor der Entscheidung, ob und in welchem Maße sie Open Source Software (OSS) einsetzen wollen.
Bei der Gesamtbetrachtung der kontroversen Diskussionen in der Fachliteratur und der Praxis kommt man zu dem Schluss, dass die Vor- und Nachteile des Einsatzes der OSS eine große Rolle spielen. Um dies konkret beantworten zu können, wird zunächst auf die Vor- und Nachteile, die in der Literatur diskutiert werden, eingegangen und anschließend anhand der zwei OSS-Großprojekte „LiMux“ in München und „OTRS-Einsatz“ in Schwäbisch Hall das Thema konkretisiert.
Im ersten Kapitel der Arbeit wird der Begriff OSS definiertund von ähnlichen Begriffen abgegrenzt. Im nächsten Kapitel werden die Pro- und Kontra-Argumente des Einsatzes von OSS diskutiert. Um einen Bezug zur Praxis herzustellen, wird auf die zwei Beispiele eingegangen werden, um zu zeigen, wie dort OSS eingesetzt wurde und ob dadurch einen Erfolg erzielt werden konnte.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition von der OSS

3. Vor- und Nachteile des Einsatzes von der OSS

3.1 Vorteile

3.2 Nachteile

4. OSS-Einsatz in der Verwaltung in Deutschland

4.1 Das Großprojekt „LiMux“ in München

4.2 Einsatz vom OTRS in Schwäbisch Hall

4.2.1 Was ist das OTRS?

4.2.2 OTRS in der Schwäbisch Haller Verwaltung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entscheidung von öffentlichen Verwaltungen in Deutschland zur Implementierung von Open Source Software (OSS). Ziel ist es, die kontroversen Vor- und Nachteile des Einsatzes zu analysieren und diese anhand der Praxisbeispiele des Großprojekts „LiMux“ in München und des OTRS-Einsatzes in Schwäbisch Hall zu konkretisieren, um den Erfolg der Migrationen zu bewerten.

  • Grundlegende Begriffsdefinition und Abgrenzung von Open Source Software
  • Analyse der Pro- und Contra-Argumente für den OSS-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung
  • Evaluierung des Projekts „LiMux“ in der Stadt München
  • Untersuchung des Einsatzes von OTRS als Help-Desk-Lösung in Schwäbisch Hall
  • Diskussion über wirtschaftliche und strategische Auswirkungen auf kommunale IT-Infrastrukturen

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Was ist das OTRS?

OTRS Ticket System ist mit weltweit über 100.000 Installationen in 32 unterschiedlichen Sprachen das führende Help Desk System in der Welt. OTRS ist unter der Affero General Public License V3 (AGPL) lizensiert, welches den Nutzern einen kostenfreien Download sowie eine kostenfreie Installation, Nutzung und Veränderung der Software ermöglicht. Das heißt, ohne Lizenzkosten sind uneingeschränkte Nutzung, unbegrenzte Installationen und einfache Weiterentwicklung des OTRS möglich. Es ist in Perl geschrieben und wird seit der Gründung kontinuierlich weiterentwickelt. Die unterstützenden Datenbanken sind My SQL, PostgreSQL, Oracle, SQL Server. Derzeit ist es in der Version 3.0 verfügbar.

OTRS als Help Desk Software bietet den Firmen die zahlreichen Anfragen Ihrer Kunden per Telefon, E-Mail, SMS, Kundeportal-Portal usw. zentral zu sammeln und diese entsprechend der Art der Anfrage der richtigen Queue, d.h. dem richtigen Service-Team zur Bearbeitung zuzuordnen. Die Anfrage wird mit einer Ticketnummer gekennzeichnet, damit die nachfolgende Kommunikation diesem Ticket als weitere Artikel zugeordnet werden kann. Während in einem E-Mail-Client-System jeder Service-Mitarbeiter sein eigenes Postfach hat, ermöglicht OTRS, die zentrale, webbasierte Bearbeitung von Kundenanfragen. D.h. jeder anwesende Service-Mitarbeiter nimmt sich aktiv ein neues Ticket aus der Queue oder es wird ihm zugeteilt. Es ist dabei auch möglich, dass sich mehrere Personen gleichzeitig an der Erledigung der Aufgabe beteiligen, ohne die Anfrage hin und her zu senden. Erinnerungs- und Eskalationsfunktionen sorgen dafür, dass keine Tickets vergessen oder zu spät bearbeitet werden. Dadurch kann man die Arbeit optimal verteilen und mit wenigen Mitarbeitern die Aufgaben erledigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte um den Einsatz von Open Source Software (OSS) in deutschen Verwaltungen ein und stellt die Fragestellung sowie die untersuchten Praxisbeispiele vor.

2. Begriffsdefinition von der OSS: Dieses Kapitel definiert den Begriff Open Source Software, erläutert die Kriterien der OSI und grenzt OSS von anderen Softwarearten ab.

3. Vor- und Nachteile des Einsatzes von der OSS: Hier werden die in der Literatur bekannten Pro- und Contra-Argumente, wie Kosten, Qualität und Sicherheitsaspekte versus Haftungsfragen und Kompatibilität, diskutiert.

4. OSS-Einsatz in der Verwaltung in Deutschland: Dieses Kapitel beleuchtet den Status quo der OSS-Verbreitung in deutschen Verwaltungen und führt das LiMux-Projekt sowie das OTRS-System als Beispiele ein.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Pionierrolle der beiden untersuchten Städte, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit einer staatlichen Förderung für die Weiterentwicklung von freier Software.

Schlüsselwörter

Open Source Software, OSS, Öffentliche Verwaltung, LiMux, OTRS, Migration, IT-Infrastruktur, Linux, Help Desk, Softwareentwicklung, Quellcode, Interoperabilität, Kosteneinsparung, Digitalisierung, Kommunalverwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Entscheidung öffentlicher Verwaltungen in Deutschland, von proprietärer Software auf Open Source Software (OSS) umzusteigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von OSS, die Diskussion von Vor- und Nachteilen für Behörden sowie die praktische Umsetzung der Migration in zwei konkreten Fallbeispielen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Vor- und Nachteile der Einsatz von OSS in Verwaltungen hat und wie diese anhand konkreter Projekte bewertet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der aktuellen Fachdiskussion sowie einer detaillierten Betrachtung und Auswertung von zwei Praxisbeispielen (LiMux und OTRS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Pro- und Contra-Argumenten sowie die spezifische Untersuchung des LiMux-Großprojekts in München und der OTRS-Implementierung in Schwäbisch Hall.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Open Source Software, öffentliche Verwaltung, Migration, Kostenersparnis, Interoperabilität und IT-Pionierarbeit.

Was waren die Hauptziele der Stadt München bei der LiMux-Migration?

München strebte die Unabhängigkeit von Herstellern und Betriebssystemen an, wollte Kosten sparen und eine stadtweite Standardisierung der PC-Arbeitsplätze auf Linux-Basis erreichen.

Warum wurde in Schwäbisch Hall ein Ticket-System eingeführt?

Das Ticket-System OTRS wurde implementiert, um die EDV-Mitarbeiter von ständigen Unterbrechungen durch Telefonanrufe zu entlasten und eine strukturierte, qualifizierte Bearbeitung von Anfragen im laufenden Betrieb zu gewährleisten.

Welche wirtschaftlichen Gründe sprachen für die Umstellung in Schwäbisch Hall?

Auslöser war der Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2002, was die Verwaltung dazu zwang, durch den Einsatz offener Software dauerhaft Lizenzkosten einzusparen.

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Details

Title
Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung
College
University of Applied Sciences Deggendorf
Grade
2,0
Author
Yulia Demyanenko (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V281301
ISBN (eBook)
9783656820895
ISBN (Book)
9783656820925
Language
German
Tags
open source software verwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yulia Demyanenko (Author), 2014, Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281301
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