Bewertung mündlicher Leistungen im Deutschunterricht


Hausarbeit, 2014

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mündliche Leistungen
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Bedeutung mündlicher Leistungen
2.3 Gegenstand mündlicher Leistungen

3 . Möglichkeiten und Formen mündlicher Leistungsermittlung
3.1 Beobachtungsbogen
3.2 Bewertungsbogen
3.3 Langzeitbeobachtung individueller Sprachleistung
3.4 Lernzielorientierte Leistungsermittlung
3.5 Spielerische Formen zur Feststellung des Lernfortschritts

4. Probleme und Grenzen beim Erfassen mündlicher Leistungen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

„Ich halte die mündliche Mitarbeit für einen Mythos, ihren Stellenwert für ein Zeitsymptom. Ob jemand den Stoff begriffen hat und anwenden kann, lässt sich in den Klassenarbeiten, und nur dort, halbwegs objektiv überprüfen. Mündlich meldet man sich, falls man etwas weiß; wenn man nichts weiß, meldet man sich nicht […] die schüchternen, zurückhaltenden oder zur Selbstdarstellung unbegabten Menschen können durchaus etwas leisten, sie sind oft recht intelligent. Bevor sie sprechen, denken sie nach, und wenn sie mit dem Denken fertig sind, ist es zu spät. Das ist ihr Problem.“ [1]

HARALD MARTENSTEIN

Dieses Zitat stammt aus einem Online-Artikel der Wochenzeitung DIE ZEIT. Aber was steckt eigentlich hinter der Begrifflichkeit „Mündliche Mitarbeit“? Geht es hier wirklich nur um melden oder nicht melden? Und was ist mit den introvertierten und zurückhaltenden Schülerinnen und Schülern?

In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich mich mit genau dieser Thematik befassen: Mündliche Noten!? Wie können mündlichen Leistungen im Deutschunterricht ermittelt und bewertet werden?

Ich verfasse diese Arbeit im Rahmen des Seminars „Bewerten, Beurteilen und Benoten im Literaturunterricht“. Das Thema für meine Hausarbeit ergibt sich überwiegend aus meinem persönlichen Interesse. Im Seminar wurden verschiedene Formen und Möglichkeiten der Bewertung thematisiert und es gab Einblicke in die konkrete Bewertung von verschiedenen Prüfungsformen. Der Bereich der mündlichen Leistungsbewertung im Deutschunterricht wurde allerdings nicht näher behandelt. Mich interessiert vor allem, wie ich in meiner späteren Tätigkeit als Lehrerin die mündlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler ermitteln und bewerten kann. Ich erhoffe mir somit von der Auseinandersetzung mit dieser Thematik einen Überblick bzw. einen Einblick in die Formen der Ermittlung mündlicher Leistungen und die Aspekte, die bei einer Bewertung beachtet werden müssen, zu bekommen.

Ich werde zunächst eine Begriffsbestimmung vornehmen, um eine Grundlage für die folgende Beschäftigung mit dem Thema „mündliche Leistung“ zu schaffen. Darüber hinaus werde ich die Bedeutung des Erfassens von mündlichen Leistungen ebenso darstellen wie einige Aspekte, die in die mündliche Leistungsbewertung hineinfließen können. In einem weiteren Punkt gehe ich auf die Möglichkeiten und Formen der mündlichen Leistungsermittlung ein, wie z.B. Langzeitbeobachtung, lernzielorientierte Leistungsermittlung und spielerische Formen zur Feststellung des Lernfortschritts. In diesem Schritt möchte ich auch die Möglichkeiten der Dokumentation mündlicher Leistungen, in diesem Fall Beobachtungs- und Bewertungsbogen, beschreiben.

Im Anschluss daran werde ich mich mit möglichen Problemen und Grenzen beim Erfassen von mündlichen Leistungen auseinandersetzen, da dies ein Punkt ist, der in der Literatur viel diskutiert wird. Die Ergebnisse meiner Arbeit werde ich dann in einem abschließenden Fazit darstellen.

2. Mündliche Leistungen

2.1 Begriffsbestimmung

Um den Begriff der mündlichen Leistung zu genauer zu beschreiben, bietet es sich an eine Definition des Leistungsbegriffes voranzustellen.

Für Klafki (1974) ist ein Leistungsbegriff dann pädagogisch, wenn dieser sich am Grundsatz der Ermutigung, der Lernfreude und der Anstrengungsbereitschaft orientiert und die Dimensionen einbezieht, dass Leistungen und Leistungsvermögen anlage- und umweltbedingt sind, dass Leistungen von Kindern im besonderen Maße produkt- und prozessorientiert sind und dass Leistungen individuell erbracht werden können, aber auch gemeinsames Lernen beinhalten.[2]

Darüber hinaus bezeichnet Kirk (2004) Schulleistung als ein Leistungsgefüge, das sich folgendermaßen zusammensetzt:

- aus den Leistungen der Institution Schule mit schulrechtlichen, personellen und sächlichen Vorgaben,
- aus den Leistungen der Lehrer mit dem Aus- und Fortbildungsstand und dem beruflichen Engagement
- aus den erfolgten Lernprozessen, Lernergebnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen der Schüler unter Berücksichtigung außerschulischer Einflussfaktoren[3]

In der Fachliteratur lässt sich keine eindeutige Bestimmung des Begriffs „mündliche Leistungen“ finden. So heißt es bei Kirk (2004) verallgemeinert, dass mündliche Leistungen Bestandteil der zu beurteilenden Leistungen in allen Fächern sind.[4]

Heller (1984) sagt, dass die Note im Mündlichen eine Aussage über den Stand der Fähigkeiten und die Kenntnisse des Schülers machen und nicht die Häufigkeit seines Meldens beinhalten soll[5].

Mündliche Leistungen müssen in die Leistungsbeurteilung in vielfältiger, aber nicht beliebiger Form eingehen. So wäre z.B. eine Beschränkung der Leistungsfeststellung auf mündliche Prüfungen nicht zulässig, da so nur aktuelle Lernstände, nicht aber Lernentwicklungen des Schülers mit einbezogen werden[6].

Zu beachten ist außerdem, dass im Unterricht zum einen die mündliche Mitarbeit, also mündlich erbrachte Leistungen und zum anderen mündliche Fertigkeiten, z.B. in Referaten oder Vorträgen, in die Bewertung mündlicher Leistungen mit einfließen.

Im Kerncurriculum des Faches Deutsch in der Grundschule in Niedersachsen heißt es, dass sich die Leistungen der Schüler im Bereich „Sprechen und Zuhören“ folgendermaßen zeigen:

- beim freien Sprechen
- in Beiträgen zu Unterrichtsgesprächen
- im Gesprächsverhalten
- beim Vorlesen und Erzählen
- beim verstehenden Zuhören

Zudem sind auch Leistungen in geplanten Unterrichtssituationen zu berücksichtigen:

- bei Präsentationen und kurzen Vorträgen
- bei szenischen Darstellungen[7]

Es gibt neben der mündlichen Mitarbeit auch die mündliche Wissensprüfung, in der die Schülerinnen und Schüler beweisen sollen, was sie im Unterricht gelernt haben. Diese Überprüfungen finden oft zu Beginn der Stunde in Form von Wiederholung von bereits gelernten Unterrichtsinhalten statt.[8]

2.2 Bedeutung von mündlichen Leistungen

Mündliches Sprachverhalten rückt oftmals erst dann in den Vordergrund, wenn es darum geht, die mündlichen und schriftlichen Leistungen der Schüler für die bevorhenden Zeugnisse miteinander zu vergleichen.[9]

„Eine solche Praxis wird aber weder der Eigenständigkeit des mündlichen Sprachgebrauchs noch einer ausgewogenen Gesamtnotenbildung im Fach Deutsch gerecht.“[10]

Es sprechen wichtige Gründe dafür, dass auch die mündlichen Leistungen angemessen erfasst und an qualitativen Kriterien ausgerichtet werden müssen. So bestimmt beispielsweise die gesprochene Sprache im Unterricht und im Alltag den größten Teil der sprachlichen Tätigkeiten. Aber auch für den späteren Beruf und Persönlichkeitsbild eines Menschen ist es wichtig, wie er sprachlich auftritt und wie gut er seine Muttersprache beherrscht. Daher kann das Fach Deutsch diesen lebensrelevanten Teil nicht unberücksichtigt lassen, denn sonst hätte die Gesamtbeurteilung eine wenig differenzierte Aussagekraft. Des Weiteren müssen Schüler ein kommunikatives und situationsangemessenes Sprachverhalten haben.[11]

Im lernzielorientierten Sprachunterricht dient das Erfassen von mündlichen Leistungen dem Lehrer zudem als Rückmeldung über die Angemessenheit der von ihm ausgewählten Lernziele und Lerninhalte und über die Effizienz seiner Unterrichtsmethoden, denn er entnimmt den sprachlichen Äußerungen seiner Schüler, inwieweit diese seinen Bemühungen, Wissen zu vermitteln, folgen konnten[12].

Durch die Leistungsbeurteilung und -bewertung der mündlichen Beiträge kann jeder Schüler seine individuellen Lernfortschritte, aber auch seine sprachlichen Defizite und Unzulänglichkeiten erkennen.

Zudem messen Schüler einem Bereich in der Schule, in dem ihre Leistungen nicht bewertet werden, eine geringe Bedeutung bei. Somit wird der mündliche Sprachgebrauch in den Augen des Schülers aufgewertet, wenn dieser bewertet wird.[13]

2.3 Gegenstand mündlicher Leistungsbewertung

Kirk (2004) hat in einer nicht repräsentativen Umfrage bei Lehrern verschiedener Schulformen herausgefunden, dass es eine große Unsicherheit gibt, welche Schüleraktivitäten bei der mündlichen Leistungsbeurteilung zu berücksichtigen sind.

Im Fach Deutsch für die Grundschule nannten die Lehrer folgende Aspekte des Mündlichen, die sie beurteilen:

Mitarbeit (aktiv/ passiv), Aufmerksamkeit, Kooperation, Selbstständigkeit, Äußerung der eigenen Meinung zu einem Thema, Stellung von Fragen, Einhaltung von Gesprächsregeln, Gesprächsanteile, Lösungsstrategien bei Problemen, Sprachgewandtheit, Lesefähigkeit, Interpretationen, Einbringen von eigenen Ideen und Wissen.

Hinzu kommen noch die fachspezifischen Leistungen, die in der Praxis mündliche und schriftliche Leistungen enthalten und ebenfalls benotet werden müssen. Beide lassen sich nur schwer voneinander abgrenzen und erzeugen eine große Unsicherheit bei den Lehrern:

Selbstständigkeit, Ausdrucksfähigkeit, Lesefähigkeit, Gesprächsfähigkeit, Wissen um erarbeitete Sprachlehre, Wiedergabe von Texten, Aufsagen von Gedichten, Verhalten im Rollenspiel, freies Schreiben, geübte Aufsätze, Diktate, Gestaltung von Hausheften und Mappen.

Die Gesamtbeurteilung wird durch die unterschiedlich geltenden Aspekte der Lehrer, die in die Beurteilung einfließen, für Schüler und Eltern schwer nachvollziehbar.

Zudem müssen sich die Schüler bei nicht einheitlichen Aspekten der Beurteilung bei jedem Lehrer mit anderen Beurteilungskriterien auseinandersetzen.[14] Nach Jürgens (1992) gibt es zwei Bereiche, die Gegenstand der Betrachtung und Bewertung mündlicher Leistungen sind:

Kognitive Merkmale

- Beobachtungen zur Auffassungsgabe
- Beobachtungen zu abstrahierendem Denken/ Transfervermögen/ Kreativität

Nichtkognitive Merkmale

- Selbstständigkeit bzw. selbstständiges Arbeiten
- Lernwille/ Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen
- Lerninteresse/ „Neugierverhalten“
- Fähigkeit zur Kommunikation, Interaktion und Kooperation.[15]

Kirk (2004) gibt dabei zu bedenken das bei der Auflistung von vielen Aspekten keine Vollständigkeit zu erreichen ist, da es vielmehr erforderlich sei, auf Basis der schul- rechtlichen Zielsetzungen und Rahmenrichtlinien schulinterne Grundlagen der Leistungsbeurteilung herauszuarbeiten und diese schuljahrgangsbezogen und fachspezifisch zu konkretisieren.[16]

3. Möglichkeiten und Formen mündlicher Leistungsermittlung

Im Unterricht müssen Gelegenheiten geschaffen werden, um Leistungen zu ermitteln. Dabei ist es nicht eindeutig, wie dies geschehen soll. Zudem muss, um kognitive und nichtkognitive Merkmale (nach Jürgens 1992) beobachten zu können, der Unterricht nach vielfältigen Handlungsmethoden gestaltet sein, damit die Schüler alle vorgestellten Verhaltensweisen zeigen können.[17]

Den Bereich mündliche Leistungen kann man am Besten durch Beobachtung kontrolliert erfassen und dokumentieren. Rosemann (1975) bezeichnet das Beobachten als „die Hauptmethode der pädagogischen Beurteilungstätigkeit“[18], da man nur dadurch ein differenziertes Bild vom Lernverhalten der Schüler gewinnen kann und weiteres pädagogisches Handeln einleiten kann, z.B. im Bereich Förderung oder Beratung.[19]

Es gibt in der Schule zwei Beobachtungsarten: unsystematisch (intuitiv, gelegentlich, zufällig) und systematisch (ziel- und zweckgebunden), wobei Beobachtungsdauer und Zeitpunkt festgelegt sind.[20]

Mündliche Leistungen im Unterricht können in Form einer Langzeitbeobachtung individueller sprachlicher Leistungen oder in Form von spezifischen lernzielorientierten Leistungsmessungen ermittelt werden. Zur Feststellung des Lernfortschritts eignen sich darüber hinaus unbewertete handlungsorientierte Spielformen.

Für alle Formen der Leistungsermittlung gilt, dass sich nicht ausschließlich an schriftsprachlichen Normen orientiert werden darf, da sich mündliche und schriftliche Sprachebene wesentlich voneinander unterscheiden. Die Beurteilung von mündlichen Leistungen erfolgt hauptsächlich nach kommunikativen, situationsbezogenen Aspekten. Außerdem unterscheidet sich der mündliche Sprachgebrauch vom schriftlichen insoweit, dass im mündlichen, Wiederholungen, Ergänzungen, Einschübe und unvollständige Sätze anwendbar sind und keine Mängel hinsichtlich Sprachrichtigkeit und Sprachregeln darstellen müssen.

Der Lehrer muss für eine Beurteilung mündlicher Leistungen diese beobachtbar machen und schriftlich fixieren, damit sich eine Notengebung nicht in einer subjektiven, pauschalierenden Mitarbeitsnote erschöpft.[21]

Kirk beschreibt mehrere Möglichkeiten der Dokumentation mündlicher Leistungen:

Pädagogische Tagebücher: Beobachtungen werden nacheinander in freier Form niedergeschrieben, wobei aber Anmerkungen zu einzelnen Schülern wegen der chronologischen Vorgehensweise beim Schreiben eines „Tagebuches“ nur verstreut wieder gefunden werden.

Beobachtungskarteien : Für jeden Schüler wird eine Karteikarte angelegt mit festgelegten Beobachtungskategorien und Platz für freie Eintragungen.

Beobachtungsbogen: Entweder benutzt man einen Bogen für eine Schulstun- de, wo die Beobachtungen der Schüler zusammengefasst werden, oder man legt für jeden Schüler einen Beobachtungsbogen in der jeweils zu beobachtenden Situation an, der vorhandene Kategorien aufweist, die man je nach Ausprägung mit bestimmten Symbolen kennzeichnet. Hierbei besteht noch die Möglichkeit der freien Ergänzung.[22]

[...]


[1] www.ZEITmagazin-online.de

[2] vgl. Klafki 1985, S. 228-234; vgl. Jürgens 1992, S. 20-33; vgl. Jachmann 2003, S. 15f.

[3] vgl. Kirk 2004, S. 23, S. 30.

[4] vgl. ebd., S. 27.

[5] vgl. Heller 1984, S. 234

[6] vgl. Kirk 2004, S. 28.

[7] vgl. Niedersächsisches Kultusministerium 2006

[8] vgl. Heller 1984, S. 234

[9] vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München 1991, S. 25

[10] vgl. ebd.

[11] vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München 1991, S. 25

[12] vgl. Heller 1984, S. 233; vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München 1991, S. 28

[13] vgl. ebd., S. 25

[14] vgl. ebd., S. 14 ff

[15] Jürgens 1992, S. 64f.

[16] vgl. Kirk 2004, S. 29

[17] vgl. Jürgens 1992, S.66

[18] Rosemann 1975, S. 88

[19] vgl. Rosemann 1975, S. 88f.).

[20] vgl. Jürgens 1992, S. 66ff.; vgl. Jachmann 2003, S.16

[21] vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München 1991, 26

[22] vgl. Kirk 2004, S. 91- 98

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Bewertung mündlicher Leistungen im Deutschunterricht
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V281408
ISBN (eBook)
9783656749226
ISBN (Buch)
9783656749233
Dateigröße
1851 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschunterricht, mündliche Noten, Leistung, Leistungsberwertung, Noten
Arbeit zitieren
Anne Schillingmann (Autor), 2014, Bewertung mündlicher Leistungen im Deutschunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281408

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Titel: Bewertung mündlicher Leistungen im Deutschunterricht



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