In dieser Studienarbeit gehe ich zunächst auf die Theorien der zwischenmenschlichen Kommunikation ein und erläutere die Ansätze zweier bedeutender Kommunikationswissenschaftler. Im Anschluss daran erfolgen eine Darstellung der Grundzüge des Projektmanagements und eine Erläuterung des Erfolgsfaktors „Kommunikation in Projekten“. Abschließend erfolgt eine Reflexion des Themenmoduls „Projektmanagement und Kommunikation in Projekten“ im Allgemeinen, sowie eines Projektmanagement-Planspiels im Speziellen.
Während meines praktischen Studiensemester durfte ich bereits erste Erfahrungen in der Projektarbeit sammeln und auch nach dem Studium werde ich zunehmend mit der betrieblichen Projektwirtschaft konfrontiert werden. Diese Tatsachen trugen dazu bei, das Themenmodul „Projektmanagement und Kommunikation in Projekten“ zu wählen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Kommunikation in Projekten
2.1 Kommunikation
2.2 Kommunikationsmodelle
2.3 Projektmanagement
2.4 Projektkommunikation
3. Lessons Learned – Das Planspiel
3.1 Mitarbeitermotivation
3.2 Risikomanagement
4. Reflexion des Themenmoduls
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, die grundlegende Bedeutung von Projektmanagement und insbesondere die zentrale Rolle der Kommunikation für den Erfolg von Projektvorhaben zu beleuchten. Basierend auf theoretischen Kommunikationsmodellen und Methoden des Projektmanagements reflektiert der Autor seine Erfahrungen aus einem praktischen Planspiel, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
- Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation und relevanter Kommunikationsmodelle
- Strukturierung und Phasenmodelle des modernen Projektmanagements
- Kommunikation als kritischer Erfolgsfaktor im Projektumfeld
- Methoden der Mitarbeitermotivation und Führung in Stresssituationen
- Risikomanagement und Krisenplanung als Werkzeuge zur Projektsicherung
- Reflexion von Reflexionsprozessen (Kaizen/KVP) in der beruflichen Praxis
Auszug aus dem Buch
2.2 Kommunikationsmodelle
Die Kommunikationsmodelle von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun stellen die zwischenmenschliche Kommunikation prägnant dar. Paul Watzlawick beschreibt sein Kommunikationsmodell mit fünf Axiomen.
Axiom 1: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. (Watzlawick, et al., 2011; S.60). Denn, ebenso wie es nicht möglich ist, sich nicht zu verhalten, kann man auch „nicht nicht kommunizieren“. (Vgl. auch Montada & Kals, 2013, S. 225f).
Axiom 2: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.“ (Watzlawick, et al., 2011, S. 64). So gibt der Inhaltsaspekt die Information wieder, während der Beziehungsaspekt bestimmt, wie die Information vom Empfänger aufzufassen ist. Die lässt schlussfolgern, dass es keine rein-informative Kommunikation gibt. (Vgl. auch Montada & Kals, 2013, S. 225f).
Axiom 3: „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“ (Watzlawick, et al., 2011, S.69). So ist Kommunikation und Verhalten stets Ursache und Wirkung zugleich und jeder Teilnehmer strukturiert den Kommunikationsprozess durch seinen Beziehungsaspekt. (Vgl. auch Montada & Kals, 2013, S. 225f).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Projektarbeit in deutschen Unternehmen und begründet die Wahl des Themenmoduls durch den Autor.
2. Kommunikation in Projekten: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Kommunikation sowie Konzepte des Projektmanagements und deren spezifische Anforderungen an die Informationsübermittlung.
3. Lessons Learned – Das Planspiel: Das Kapitel analysiert die im Rahmen eines studentischen Planspiels gesammelten Erfahrungen zu den Schwerpunktthemen Mitarbeitermotivation und Risikomanagement.
4. Reflexion des Themenmoduls: Der Autor reflektiert zentrale Erkenntnisse aus der Veranstaltung, insbesondere zur Auftragsklärung, Kommunikationsführung und der Bedeutung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Projektkommunikation, Kommunikation, Kommunikationsmodelle, Mitarbeitermotivation, Risikomanagement, Planspiel, Vier-Ohren-Prinzip, Watzlawick, Projektphasen, Reflexion, KVP, Auftragsklärung, Führung, Teamarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der essenziellen Verknüpfung von Projektmanagement-Methodik und professioneller Kommunikation in Projekten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen der Kommunikation, der Struktur von Projektphasen, der Bedeutung von Motivation sowie dem Risikomanagement.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Ziel ist es, theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen aus einem Planspiel zu verknüpfen, um Erfolgsfaktoren für das Projektmanagement zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu kommunikationswissenschaftlichen Theorien kombiniert mit der reflektierenden Fallanalyse eines durchgeführten Projektsplanspiels.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen (Kommunikationsmodelle, Projektmanagement) und die praktische Auswertung der Lessons Learned aus dem Planspiel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Projektmanagement, Kommunikation, Mitarbeitermotivation, Risikomanagement und Reflexion sind die prägenden Begriffe.
Wie definiert der Autor das "magische Viereck" in Projekten?
Das magische Viereck beschreibt die konfliktären Zielbereiche Zeit, Kosten, Motivation und Qualität, die vom Projektmanagement in Einklang gebracht werden müssen.
Warum ist laut Autor die Umwandlung eines "offenen" in einen "geschlossenen" Auftrag so wichtig?
Die Umwandlung verhindert Missverständnisse, schont Ressourcen und stellt sicher, dass das Endergebnis exakt den Erwartungen des Auftraggebers entspricht.
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- Franz Reisner (Autor), 2014, Projektmanagement und Kommunikation in Projekten. Theorie und Reflexion eines Themenmoduls, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281714