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Der Zusammenhang von Unternehmensattraktivität und kulturellem Wandel

Steigerung der Unternehmensattraktivität im Kontext von Beschleunigung und mobiler Freiheit mittels Work-Life-Balance Konzepten

Título: Der Zusammenhang von Unternehmensattraktivität und kulturellem Wandel

Trabajo , 2013 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nils Kruse (Autor)

Economía de las empresas - Historia económica y social
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Das tägliche Leben vieler Arbeitnehmer, gerade in Managementfunktionen, unterliegt mittlerweile einem hohen Stressfaktor. Dieser wird durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst, sei es die straffe Zeitplanung innerhalb des Berufs, viele Reisen oder die ständige Verfügbarkeit durch neue Medien wie Smartphones oder Laptops mit mobilem Internet. Selbst Situationen die früher für Ruhepausen genutzt worden sind, können heute als Arbeitszeit genutzt werden – was unter dem Druck des Arbeitgebers auch häufig der Fall ist.
Außerdem ist eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit oftmals nur schwer auszumachen, ständige Erreichbarkeit heißt oftmals auch ständige Arbeitsbereitschaft. In diesem Trend ist der Arbeitnehmer aber durch Faktoren wie den Fachkräftemangel und neuen Arten von Rekrutierungsmaßnahmen nicht mehr nur Leittragender – für viele Arbeitsnehmer könnte eine intakte „Work-Life-Balance“ inzwischen ein wichtiger Anreiz sein, um sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden.
Diese Ausarbeitung soll der Frage nachgehen, was genau eine mögliche Trennung von Arbeits- und Freizeit ausmacht und wie diese von Firmen – auch im eigenen Interesse genutzt werden kann. Immer häufiger werden die Begriffe Fachkräftemangel und fehlende Kompetenzen von Mitarbeitern als Gründe für Stagnation in Unternehmen angeführt – wäre es möglich mittels eines attraktiven und modernen „Work-Life-Balance“-Programms hier entgegenzusteuern?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kultureller Wandel in der Arbeitswelt und Folgen für den Arbeitnehmer

2.1 Beschleunigung

2.2 Mobile Freiheit durch Miniaturisierung und berufsbedingte Mobilität

3. Kultureller Wandel in der Gesellschaft hin zur Work-Life-Balance

3.1 Die „Generation Y“

3.2 Work-Life-Balance Definition

3.3 Das Konzept von Work-Life-Balance-Modellen für Unternehmen

4. Herausforderungen für Unternehmen

4.1 Notwendigkeit von Work-Life-Balance Angeboten um die Unternehmensattraktivität zu steigern

4.2 Praxisbeispiele der Umsetzung

5. Kritik an Work-Life-Balance Angeboten

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die Implementierung moderner Work-Life-Balance-Konzepte ihre Attraktivität als Arbeitgeber vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Trends wie Beschleunigung und mobiler Erreichbarkeit steigern können. Es wird analysiert, inwieweit solche Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung beitragen und welchen Herausforderungen sich Unternehmen dabei gegenübersehen.

  • Kultureller Wandel in der Arbeitswelt und Gesellschaft
  • Einfluss der „Generation Y“ auf den Arbeitsmarkt
  • Herausforderungen für Unternehmen durch neue Arbeitsbedingungen
  • Konzept und Praxisbeispiele von Work-Life-Balance
  • Kritische Würdigung betrieblicher Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

2. Kultureller Wandel in der Arbeitswelt und Folgen für den Arbeitnehmer

Viele gesellschaftliche Veränderungen haben auf das alltägliche Arbeitsleben einer großen Anzahl von Menschen direkte Auswirkungen. Während sich in der Vergangenheit die Bereiche Beruf und Privatleben zeitlich und räumlich relativ klar voneinander abgrenzen ließen und traditionelle Rollenbilder suggerierten, dass der Fokus des Mannes vor allem auf dem Berufsleben, der Fokus der Frau vor allem auf der Familie liegt, hat sich dieses Bild in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Dazu kommen der demografische Wandel, der steigende Anteil berufstätiger Frauen, die technische Durchdringung in allen Lebensbereichen und sich verändernde Arbeitsbedingungen, die dazu führen, dass die Anforderungen im Berufsleben und Privaten starken Veränderungen unterliegen, die zu managen immer anspruchsvoller wird.

In den letzten Jahrzehnten war in der Arbeitswelt, unter anderem durch die im Folgenden dargestellten Prozesse, ein deutlicher Trend zur dauerhaften Bereitschaft des Arbeitnehmers zu erkennen. Durch die technische Entwicklung, zum Beispiel der Mobiltelefone hin zu kleinen Multimediazentren oder der tragbaren Computer, ist es uns mittlerweile nahezu überall möglich erreichbar zu sein. Sogar Tätigkeiten unseres Arbeitslebens können wir mittlerweile weit entfernt vom eigentlichen Arbeitsplatz durchführen.

Hierzu schreibt Christian Holzer: „Die meisten Menschen sind leistungsbereit. Sie wollen sich selbst einbringen und sich selbst verwirklichen, das treibt sie an. Dieses Verhalten passt sehr gut in unsere Zeit, in der „beschäftigt sein“ als Gradmesser des Erfolges gilt. Wer nichts zu tun hat oder wer nichts tun will, ist unten durch. Zeit haben gilt als negative Qualität. Wer erfolgreich ist, hat keine Zeit, man hat Stress oder zumindest sehr viel zu tun!“ Passend lassen sich auch in der Unternehmenskultur Gründe dafür finden, warum als zu hoch angesehene Arbeitszeitvolumina auftreten können. Für bestimmte Unternehmensgruppen (bspw.: Banker, Berater, Wirtschaftsprüfer etc.) ist es nahezu selbstverständlich geworden, dass der Arbeit die größte Priorität beigemessen wird, was in der Konsequenz bedeutet, ständig erreichbar zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des hohen Stressfaktors und der verschwimmenden Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben ein und stellt die Frage, ob Work-Life-Balance-Programme hier Abhilfe schaffen können.

2. Kultureller Wandel in der Arbeitswelt und Folgen für den Arbeitnehmer: Dieses Kapitel thematisiert die Beschleunigung der Geschäftsprozesse sowie die zunehmende mobile Freiheit und deren Auswirkungen auf die Arbeitnehmer.

3. Kultureller Wandel in der Gesellschaft hin zur Work-Life-Balance: Hier werden der demografische Wandel, die Bedürfnisse der „Generation Y“ und die theoretischen Konzepte von Work-Life-Balance erläutert.

4. Herausforderungen für Unternehmen: Das Kapitel behandelt die strategische Notwendigkeit der Unternehmensattraktivität sowie konkrete Praxisbeispiele zur Umsetzung von Work-Life-Balance.

5. Kritik an Work-Life-Balance Angeboten: Es wird die Problematik der Implementierung für KMUs sowie die Gefahr einer neuen Art der Abhängigkeit durch diese Maßnahmen diskutiert.

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Work-Life-Balance ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein kann, jedoch mit erheblichem Aufwand und der Notwendigkeit eines kulturellen Wandels in Unternehmen verbunden ist.

Schlüsselwörter

Work-Life-Balance, Unternehmensattraktivität, Fachkräftemangel, Generation Y, Arbeitsweltwandel, Beschleunigung, mobile Freiheit, Employer Branding, Mitarbeiterbindung, betriebliche Gesundheitsförderung, demografischer Wandel, Personalmarketing, Arbeitszeitflexibilisierung, Unternehmenskultur, Arbeitsverdichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch Work-Life-Balance-Konzepte ihre Attraktivität für qualifizierte Mitarbeiter in einem sich wandelnden, beschleunigten Arbeitsumfeld steigern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Veränderungen der Arbeitswelt, der Rolle der "Generation Y", den betrieblichen Herausforderungen durch Fachkräftemangel sowie den Chancen und Risiken von Work-Life-Balance-Maßnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Firmen Work-Life-Balance gezielt als Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung einsetzen können, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Seminararbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Praxisbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der kulturellen Wandlungsprozesse in Arbeitswelt und Gesellschaft sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Herausforderungen, denen sich Unternehmen bei der Einführung von Work-Life-Balance-Modellen stellen müssen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Work-Life-Balance, Fachkräftemangel, Employer Branding, Generation Y und Unternehmensattraktivität.

Warum stellt das Gesundheitsmanagement laut Autor oft keine echte Work-Life-Balance-Maßnahme dar?

Der Autor argumentiert, dass betriebliches Gesundheitsmanagement oft stark auf die Arbeitsfähigkeit fokussiert ist, um Krankheitsstände zu senken, anstatt die Einflüsse des Privatlebens ganzheitlich zu berücksichtigen.

Welches Konfliktpotenzial sieht der Autor bei der Implementierung dieser Konzepte?

Das größte Potenzial liegt in der notwendigen, aber schwierigen Änderung der Unternehmenskultur, da Führungskräfte ein neues Lebensverständnis vorleben müssen, was oft auf Widerstände stößt.

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Detalles

Título
Der Zusammenhang von Unternehmensattraktivität und kulturellem Wandel
Subtítulo
Steigerung der Unternehmensattraktivität im Kontext von Beschleunigung und mobiler Freiheit mittels Work-Life-Balance Konzepten
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Organisation und Personal)
Curso
„Unternehmen und kultureller Wandel in der Gesellschaft“
Calificación
2,0
Autor
Nils Kruse (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V281867
ISBN (Ebook)
9783656765370
ISBN (Libro)
9783656765387
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kultureller Wandel Unternehmensattraktivität Work-Life-Balance
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Kruse (Autor), 2013, Der Zusammenhang von Unternehmensattraktivität und kulturellem Wandel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281867
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