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Weibliche Fußballfans. Eine Typologie der Fans des 1. FC Kaiserslautern

Title: Weibliche Fußballfans. Eine Typologie der Fans des 1. FC Kaiserslautern

Diploma Thesis , 2000 , 91 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christiane Schorr (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem „Phänomen“ weiblicher Fußballfans erstreckt sich in Deutschland bisher auf einige wenige Veröffentlichungen, welche meist in Form von Artikeln und Aufsätzen abgefasst sind. Trotz ihres stetig wachsenden Anteils in der Fußball-Fangemeinde, sind die weiblichen Fußballfans in den fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen deutlich unterrepräsentiert.

Im Rahmen dieser Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, wie die weiblichen Fußballanhänger ihr Fansein organisieren, ob beispielsweise spezifische Verhaltensweisen und Erlebnismodi oder eventuell sogar charakteristische Arten der Auseinandersetzung mit dem Spiel und dem Umfeld des Vereins bestehen.

Die methodische Vorgehensweise dieser Untersuchung bildet hierbei vor allen Dingen das problemzentrierte Interview, als eine Sonderform des qualitativen Interviews.

Die Schilderung der besonderen Situation des Fußballclubs 1. FC Kaiserslautern, aus dessen Umfeld die befragten weiblichen Fans stammen, und die Einbindung dieses Traditionsvereins in die Stadt Kaiserslautern und die umgebende Region sind ebenfalls zentrale Elemente dieser Arbeit. Die bestehende Verbundenheit des Vereins und der Menschen eines ganzen Gebiets wird dabei unter Beachtung der Begriffe ‚Heimat‘ und ‚Ortsbezogenheit‘ erörtert.

Selbstverständlich werden auch generelle Aspekte und Details der Fußball-Fankultur näher dargestellt. Zusätzlich beschäftigt sich ein Abschnitt der Arbeit mit einer spezifischen Art der Ausdifferenzierung der allgemeinen Fanszene in einzelne Fangruppen und der Verbindung der Fußball-Fankultur zu dem Phänomen der Außeralltäglichkeit.

Den Hauptteil dieser Diplomarbeit umfasst die Beschreibung weiblicher Fußballfans. Dabei wird in einem ersten Schritt die bisherige Entwicklung der weiblichen Fankultur kurz skizziert. Daran anschließend folgt eine ausführliche Darstellung der vier weiblichen Fantypen (Normalos, Teenies, Fancluberinnen, Fanatikerinnen), die sich im Rahmen dieser Arbeit herauskristallisierten.

Bestehende Differenzen zwischen weiblichen und männlichen Fans, welche sich nicht allein in der Organisationsstruktur des jeweiligen Fanseins oder geschlechtsspezifischen Erlebnismodi erschöpfen, sondern auch durch den Konsum von Alkohol und das Auftreten von Aggressivität bestimmt werden, finden ebenfalls ihre Darstellung im Rahmen der vorliegenden Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktueller Forschungsstand

3. Methodische Vorbemerkungen

3.1 Methodik

3.2 Feldzugang

3.3 Auswertung des Datenmaterials

4. Der 1. FC Kaiserslautern und die Einbindung des Vereins in die Stadt Kaiserslautern und die umgebende Region

5. Fußball-Fankultur

6. Weibliche Fußballfans

6.1 Allgemeine Vorbemerkungen

6.2 Problematik bei der Charakterisierung und Abgrenzung der weiblichen Fantypen

7. Typologie weiblicher Fußballfans

7.1 Normalos

7.2 Teenies

7.3 Fancluberinnen

7.4 Fanatikerinnen

7.5 Einzelfall „Die Schweizerin“

8. Differenzierung weiblicher und männlicher Fußballfans

9. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Erlebniswelten und Organisationsformen weiblicher Fußballfans am Beispiel des 1. FC Kaiserslautern, um eine Typologie zu erstellen und geschlechtsspezifische Unterschiede in der Fankultur herauszuarbeiten.

  • Analyse des Fanverhaltens und der Motivationsstrukturen weiblicher Fans.
  • Entwicklung einer Typologie weiblicher Fangruppen (Normalos, Teenies, Fancluberinnen, Fanatikerinnen).
  • Untersuchung der Bedeutung des Vereins 1. FC Kaiserslautern für die regionale Identität.
  • Vergleich zwischen weiblichen und männlichen Fußballfans hinsichtlich Organisation und Emotionen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Am Anfang war nur der Ball. Als das runde Leder rollen lernte, gab es auf den Zuschauerrängen keine bengalischen Feuer, keine Fahnenschwenker, keine Trommler, keine Vereinshymnen und keine Haßgesänge. Es gab überhaupt keine Fans, nicht einmal Zuschauerränge. Denn zur Zeit des Volksfußballs, als man noch keine fest definierten Regeln oder Spielfelder kannte, existierte noch keine Trennung in Spieler und Zuschauer.“ Seit dieser Zeit hat sich die Situation jedoch grundlegend verändert, gerade in den letzten Jahrzehnten rückte der Profi-Fußball mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Im Rahmen dieser Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, wie die weiblichen Fußballanhänger ihr Fansein organisieren, ob beispielsweise spezifische Verhaltensweisen und Erlebnismodi oder eventuell sogar charakteristische Arten der Auseinandersetzung mit dem Spiel und dem Umfeld des Vereins bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der wachsenden Präsenz weiblicher Fußballfans und Formulierung der Forschungsfrage.

2. Aktueller Forschungsstand: Darstellung der bisherigen, meist lückenhaften wissenschaftlichen Literatur zum Thema weibliche Fußballfans.

3. Methodische Vorbemerkungen: Erläuterung der qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere des problemzentrierten Interviews und des Feldzugangs.

4. Der 1. FC Kaiserslautern und die Einbindung des Vereins in die Stadt Kaiserslautern und die umgebende Region: Analyse des Vereins als zentrales Identitätsmerkmal für die Stadt und die Region.

5. Fußball-Fankultur: Beschreibung genereller Strukturen der Fußball-Fankultur und der Bedeutung von Ritualen und Symbolen.

6. Weibliche Fußballfans: Einleitende Beschreibung und Skizzierung der Problematik bei der Charakterisierung weiblicher Fangruppen.

7. Typologie weiblicher Fußballfans: Detaillierte Vorstellung der vier identifizierten Fantypen sowie eines Einzelfall-Porträts.

8. Differenzierung weiblicher und männlicher Fußballfans: Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede im Fanverhalten, Alkoholkonsum und in der Aggressivität.

9. Schlußbetrachtung: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Weibliche Fußballfans, 1. FC Kaiserslautern, Fankultur, Typologie, Fancluberinnen, Normalos, Teenies, Fanatikerinnen, Identität, Heimat, qualitative Sozialforschung, Stadionatmosphäre, Fanverhalten, geschlechtsspezifische Unterschiede.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem bisher wissenschaftlich wenig beachteten Phänomen weiblicher Fußballfans und untersucht deren spezifische Erlebniswelten sowie Organisationsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung einer Typologie weiblicher Fans, der Rolle des 1. FC Kaiserslautern für die regionale Identität und der Fankultur im Allgemeinen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie weibliche Fußballanhänger ihr Fansein organisieren und ob es spezifische Arten der Auseinandersetzung mit dem Spiel und dem Verein gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, bei der problemzentrierte Interviews und Gruppendiskussionen als primäre Erhebungsinstrumente dienen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier identifizierten Fantypen (Normalos, Teenies, Fancluberinnen, Fanatikerinnen), deren Organisation, Motivation und emotionale Einbindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Weibliche Fußballfans, Fankultur, Typologie, regionale Identität und geschlechtsspezifische Fanrollen.

Warum ist der 1. FC Kaiserslautern so wichtig für die befragten Frauen?

Der Verein dient als zentraler Identifikationspunkt und Gegenpol zum tristen Alltag in einer strukturschwachen Region; er schafft ein Stück Lebensqualität und Heimatgefühl.

Wie unterscheiden sich die „Teenies“ von anderen Fantypen?

Der Fantyp der „Teenies“ konstituiert sich vor allem durch eine schwärmerische Verbundenheit zu spezifischen, gutaussehenden Spielern, was von anderen Fangruppen kritisch gesehen wird.

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Details

Title
Weibliche Fußballfans. Eine Typologie der Fans des 1. FC Kaiserslautern
College
University of Trier  (Fachbereich IV (Soziologie))
Grade
1,7
Author
Christiane Schorr (Author)
Publication Year
2000
Pages
91
Catalog Number
V28201
ISBN (eBook)
9783638300513
ISBN (Book)
9783638737104
Language
German
Tags
Weibliche Fußballfans Eine Typologie Beispiel Fans Kaiserslautern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christiane Schorr (Author), 2000, Weibliche Fußballfans. Eine Typologie der Fans des 1. FC Kaiserslautern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28201
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