Die logischen und rhetorischen Mittel von "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." von Hermann Kotthoff

Ökonomie, Organisation und Führung in mittelständischen Unternehmen


Hausarbeit, 2012

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung Rhetorik
2.1 Wie ist das Auditorium / Wer ist Rezipient?
2.2 Rhetorische Wirkungsfunktion
2.3 Stilmittel
2.4 Redeschmuck

3 Formale und rhetorische Textanalyse

4 Logisch-argumentative Textanalyse
4.1 Argumente
4.3 Schlussfiguren
4.4 Argumente und Konklusionen

5 Zusammenfassung
5.1 Fazit der formalen und rhetorische Textanalyse
5.2 Fazit der logischen Analyse

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Betriebswirt für eine Unterneh- mensberatungs-Gesellschaft ergaben sich verschiedene Anhaltspunkte, im Themen- feld der Unternehmenskultur / Managementsoziologie und der betrieblichen Sozial- ordnung Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Nach Recherchen über den Autoren Dr. Herrmann Kotthoff, welcher als Apl. Professor für Soziologie an der TU Darmstadt lehrt, wurde ich auf den Text von Dr. Hermann Kotthoff, "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." aufmerksam. Dieser wissenschaftliche Text ist als Aufsatz in: Schienstock, G.; Ganter, G. (Hg.): Management als sozialer Prozeß, Wien: Gabler-Verlag 1993: 234-262 erschienen. Einen Ausschnitt diesen Textes, die Seiten 234-240, wird in dieser Hausarbeit auf seine Zielsetzung und auf die zur Erreichung des Ziels eingesetzten logischen und rhetorischen Mittel hin untersucht und geprüft, ob der Text sein Ziel erreicht, den Leser auf unterhaltsame Art in die soziale Welt kleiner Betriebe einzuführen. Dazu ist es notwendig in einem ersten Schritt darzustellen, was Rhetorik eigentlich ist. In einem weiteren Schritt wird der Text von Dr. Hermann Kotthoff, "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." einer formalen und rhetorischen Textanalyse unterzogen, bevor als letzter Schritt der Text auf seine logisch-argumentative Struktur untersucht wird.

2 Begriffsbestimmung Rhetorik

Der Begriff Rhetorik ist gar nicht so einfach darzustellen. Denn, kommuniziert haben Menschen solange sie zurückschauen können, und sicherlich waren sich die Menschen im Altertum bereits der unterschiedlichen Wirkungen ihrer Reden be- wusst. Wir wüssten heute nichts über die Werke großer Dichter der Antike, wenn nicht Homer im 8. Jahrhundert v. Chr. schon in seinen Werken gewisse Regeln der Rhetorik angewendet und die Wirkung seiner Werke keinen Einfluss auf die Hörer ausgeübt hätte. Rhetorik ist die Kunst gut zu reden, »Rhetorice ars est bene dicendi.«1 Der römische Rhetoriklehrer Quintilian2 definierte mit diesen Worten den Rhetorikbegriff. Heinrich Lausberg bemerkt dazu: ,,Als bene dicendi scientia (Isid.orig.2,11) steht die Rhetorik der Grammatik (speziell der >Sprachlehre<; s. § 18), die als scientia recte loquendi definiert wird (s.§ 18), gegenüber. Die beiden artes unterscheiden sich also durch die virtutes (s. § 8): die virtus der Grammatik besteht in der Korrektheit (recte; s.§§ 18-22), die der Rhetorik im bene. Die Cha- rakterisierung bene faßt also die rhetorischen Einzelvirtutes (Quint. 2.15,34 orationis omnes virtutes) zusammen.”3 In einem ersten Punkt ist daher die Qualität dieser Kunstlehre (ars rhetorica) für den Erfolg einer Rede zwischen zwei Men- schen ausschlaggebend. Auf den zweiten Blick ist es jedoch ebenso wichtig, wie die eigentliche Botschaft zwischen Sender und Empfänger ausgetauscht wird, dass der Empfänger weiß, was gemeint ist. So ist Rhetorik schon immer eine Kunstlehre ge- wesen, die in der praktischen Ausübung als Kunst (rhetorica utens) bezeichnet und in der Theorie (rhetorica docens) gelehrt wurde. Bei der Betrachtung der Rhetorik kommt man nicht an Aristoteles4 vorbei. Von ihm ist eine erste systematische Dar- stellung der Rhetorik überliefert. Als erster öffentlich angestellter Lehrer der Rheto- rik galt in der römischen Antike Quintilian, welcher mit seinem Hauptwerk, der Institutio oratoria gleichzeitig eine erzieherische Wirkung verfolgte. Im Mittelalter wurde die Rhetorik als Teil der Sieben Freien Künste (Septem Artes liberalis) Basis jeder höheren Ausbildung. Diese Bedeutung hat sie bis in die heutige Zeit hinein nicht verloren. Im 20. Jahrhundert hat sich im deutschsprachigen wissenschaft- lichen Bereich die Unterscheidung Allgemeine Rhetorik für die Theorie und Ange- wandte Rhetorik für die Praxis etabliert.

2.1 Wie ist das Auditorium? / Wer ist Rezipient?

Dieser wissenschaftliche Text ist als Aufsatz in: Schienstock, G.; Ganter, G. (Hg.): Management als sozialer Prozeß, Wien: Gabler-Verlag 1993: Seite 234-262 erschie- nen und erscheint eher für ein Fachpublikum interessant, das sich mit Handlungs- prozessen im Management bei kleinen und mittleren Unternehmern befasst. Jedoch ist dieser Text auch für Leser ohne besondere Fachkenntnisse unterhaltsam, da selten spezielle Fachtermini gebraucht werden, um aufgestellte These zu erläutern.

2.2 Rhetorische Wirkungsfunktion

Betrachtet man die Wirkungsweisen des zu untersuchenden Textes näher, dann stellt sich die Frage nach der Wirkungsart des Textes. Die Textart des Aufsatzes von Dr. Hermann Kotthoff, "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." ist eher persuasiv, d.h. der Text ist dem genus medium, einem mittleren Stil zuzu- rechnen, typisch etwa für den wissenschaftlichen Vortrag, wobei die in diesem Text aufgestellte These vom Verfasser mit verschiedenen Argumente begründet wird.

2.3 Stilmittel

Obwohl der Autor des Textes, Dr. Hermann Kotthoff, in seinem Aufsatz "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." einen einfachen Redestil pflegt, wird hierbei nicht auf den Einsatz von Figuren und Tropen und auf andere pathetischen Stilmittel verzichtet. Denn: ,,Der Einsatz der Stilmittel, ihre Auswahl und Fülle, wird über ein System von Standards geregelt, die die römische Rhetorik als virtutes bezeichnete. Sprachrichtigkeit (puritas), Deutlichkeit (perspicuitas), Angemessenheit an Inhalt und Zweck der Rede (aptum, decorum), Redeschmuck (ornatus) und Vermeidung alles Überflüssigen (brevitas) sind die obersten Stilqualitäten.“5 Insofern ist der einfache Redestil genus humile zur Vermittlung von Sachverhalten ausreichend und durch einen angemessenen Einsatz von Figuren und Tropen im Sinne einer guten Lesbarkeit des Textes gerechtfertigt.

2.4 Redeschmuck

Für die Erstellung einer gelungenen Rede oder eines Textes sind verschiedene Stil- mittel brauchbar, welche die Rede oder das Werk ausschmücken sollen und daher auch Redeschmuck (ornatus) genannt werden. Zur Unterscheidung, ob diese rhetorischen Stilmittel eher den Satzbau betreffen oder eine Ersetzung eines vorhandenen Wortes darstellen, werden diese auch Figuren und Tropen genannt.6

Rhetorische Figuren stellen bewusste Abweichungen des Textes auf der Satzebene dar. ,,Dabei gibt es theoretisch (wie von Quintilian formalisiert) die drei Möglich- keiten der Hinzufügung, der Auslassung und der Umstellung. Statt den Satz ,normal' zu gestalten, füge man gezielt etwas hinzu, lässt etwas eigentlich Erwartetes aus oder stelle die Glieder des Satzes auf eigenwillige Art um.“7

Bei Tropen handelt es sich um eine Ersetzung eines Wortes durch ein anderes Wort. ,,Die semantische voluntas (s.§ 204) des Sprechers meint aber mit dem neu einge- setzten Wort im Satzzusammenhang die Bedeutung des verdrängten Wortes: der tropus gibt also dem tropisch angewandten Wort eine neue Bedeutung, und zwar vonseiten des Sprechers durch die semantische voluntas, die vonseiten des Hörenden durch den Satz- und Situationszusammenhang erkennbar ist.“8

3 Formale und rhetorische Textanalyse

Schon der erste Satz des Aufsatzes kommt kling ungewöhnlich und zwingt den Leser aufmerksam weiterzulesen. »,,Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule...”« Ist es die syntaktische Konstruktion Constructio ad sensum9 des Satzes oder der ungewöhnliche Auftakt des Textes mit einer wörtlichen Rede zu beginnen? Der Leser stolpert förmlich über die Ausdrucksweise »auf der Schule«10 und sucht den Halbsatz zu vervollständigen. Dass der Satz formal gegen die Regeln der grammatischen Kongruenz verstößt, ist dabei unerheblich, weil er sinngemäß korrekt ist und gleichzeitig ein persönlicher Ausdruck, ein Zitat von einem anonymen Kleinunternehmer ist.

Eine bekannte Trope ist die Hyperbel11. Im untersuchten Text wird diese Form des Redeschmucks in einem Fall maßvoll eingesetzt. »die todsicheren12 management-by-Weisheiten« Todsicher ist in diesem Fall stark übertrieben, da der Autor des untersuchten Textes ja genau dieses in seiner These beweisen will, dass die Management-by-Weisheiten an der Wirklichkeit der kleinen und mittleren Betriebe vorbeigehen. Eine weitere bekannte Form einer Trope ist die Metapher13. Ein Wort wird dabei nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht, so dass zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten Sache eine ähnliche Beziehung besteht. Der Autor des untersuchte Textes, Hermann Kotthoff verwendet das Stilmittel Metapher in seinem Text zahlreich, so dass nur exemplarisch einige hier dargestellt werden sollen.

»Seine Person ist der Schlüssel zum Verständnis. «14 »ein Heer von eigenen Vertretern generalstabsmäßig in die Fläche schikken«15 »in nur einer Handvoll über das Land verstreuten Großstädten«16 »keine Frischlinge und keine Eintagsfliegen«17

Bei der Untersuchung des Textes wurde auch ein Sonderfall der Methonymie erkannt. Die Rede ist hier von dem Stilmittel pars pro toto18, bei dem nur ein Teil für das Ganze bezeichnet wird.

»Sein Gesicht ist das Gesicht der Firma auf dem Markt.«19

Gleichfalls mit der Metapher verwandt ist das rhetorische Stilmittel der Katachrese20. Sie bezeichnet einmal Gegenstände für die es keine eigenen Wörter im Sprachgebrauch gibt, andererseits besteht hierbei die Gefahr, dass der eingesetzte neue Begriff, welche wiederum nur eine Metapher ist, ein falsches Bild erzeugen kann, was dann unter Umständen einfach nur komisch wirkt. So gesehen wirkt das folgende Bild des untersuchten Textes falsch.

»Der schlanke Anzug ist ihr Geburtskleid.«21

Einerseits, weil die Metapher ,Geburtskleid' für die Nacktheit zum Zeitpunkt der Geburt steht, andererseits, selbst, wenn das Verständnis so weit geht, dass mit der ,,Ökonomie der Kleinen”22 deren Organisation gemeint ist, kein Unternehmen, kein Unternehmer ohne ein gewisses Management auskommt.

Als Sachtext ist es notwendig, dass dem Leser Beispiele mit Hintergrundwissen oder einer Erläuterung des näher behandelten Themas präsentiert werden. Dazu eignet sich hervorragend das Stilmittel Exemplum23. Im untersuchten Text wird dieses Stilmittel oft eingesetzt, um Sachverhalte näher zu erläutern. »weil sie ihr Anschauungsmaterial aus dem Großbetrieb beziehen«24

»Unsere Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, daß der soziale Nährboden für unternehmerische Leistung die biographische Konstellation der Unternehmerperson ist, die ich als unternehmerischen Sozialcharakter bezeichne.«25

»Sie können den Markt nicht organisieren durch Absprachen, Trustbildungen, Diversifisierung u.a.m.«26

»So schaffen sich zum Beispiel Qualitätsmöbelhersteller Inseln, indem sie ihr für den gehobenen Kunden entworfenes Produkt nur in ein oder zwei Fachgeschäften in nur einer Handvoll über das Land verstreuten Großstädten anbieten, oder gar nur in einer einzigen Region.«27

»Das kleine Unternehmen macht sich auf dem Markt bekannt, indem sich der Kleinunternehmer persönlich bekannt macht, das heißt den persönlichen Kontakt sucht und eine 'Geschäftspartnerbeziehung‘ pflegt.«28

[...]


1 Marcus Fabius Quintilian (Inst.or. II.17.37).

2 Marcus Fabius Quintilian (35-96 n. Chr.).

3 Vgl.Lausberg, Heinrich, 1990, Handbuch der Literarischen Rhetorik S. 40.

4 Aristoteles (384-322 v. Chr.).

5 Vgl. Ueding, Gert, 2005, Klassische Rhetorik, S.69.

6 Eine Kurzübersicht der Tropen und Figuren ist im Anhang dargestellt.

7 Vgl. Göttert, Karl-Heinz, 2004, Einführung in die Stilistik, S.139.

8 Vgl. Lausberg, Heinrich, 1990, Handbuch der Literarischen Rhetorik, S.282. 4

9 Constructio ad sensum: Syntaktische Satz-Konstruktion, welche gegen die Regeln der Grammatik verstößt, die jedoch sinngemäß richtig ist.Vgl. Das Fremdwörterbuch, hg. v. Wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion, Bibliographisches Institut & F.A.Brockhaus AG Mannheim, 2005, S. 193.

10 Vgl. Hermann Kotthoff, "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule...", in Management aus soziologischer Sicht. Unternehmensführung, Industrie- und Organisationssoziologie, hg. v. Ganter, Hans-Dieter und Schienstock Gerd, Wiesbaden, 1993, S. 234

11 Hyperbel: Eine Hyperbel ist eine starke Übertreibung. Vgl. Göttert, Karl-Heinz, 2004, Einführung in die Stilistik, S.138.

12 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 234.

13 Metapher: Ein Wort wird nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht, so dass zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten Sache eine ähnliche Beziehung besteht. Vgl. Göttert, Karl-Heinz, 2004 Einführung in die Stilistik, S.134.

14 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 235.

15 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 236.

16 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 237.

17 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 239.

18 Pars pro toto: Ein Teil steht für das Ganze. Vgl. Göttert, Karl-Heinz, 2004 Einführung in die Stilistik, S.135.

19 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 237.

20 Katachrese: Wortumschreibung, wenn es für eine technische Sache noch keinen Ausdruck gibt. Gefahr der falschen Beschreibung einer Sache. Vgl. Das Fremdwörterbuch, hg. v. Wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion, Bibliographisches Institut & F.A.Brockhaus AG Mannheim, 2005, S. 516.

21 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 238.

22 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein..." S. 238.

23 Exemplum: Beispiel. Vgl. Das Fremdwörterbuch, hg. v. Wissenschaftlichen Rat der

Dudenredaktion, Bibliographisches Institut & F.A.Brockhaus AG Mannheim, 2005, S. 299.

24 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 234.

25 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 236.

26 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 236.

27 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 237.

28 Vgl. Kotthoff, "Unternehmer sein...", S. 237.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die logischen und rhetorischen Mittel von "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." von Hermann Kotthoff
Untertitel
Ökonomie, Organisation und Führung in mittelständischen Unternehmen
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V282060
ISBN (eBook)
9783656769569
ISBN (Buch)
9783656769354
Dateigröße
763 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logik, Rhetorik, Hermann Kotthoff
Arbeit zitieren
Frank Gotzmann (Autor), 2012, Die logischen und rhetorischen Mittel von "Unternehmer sein, das lernt man nicht auf der Schule..." von Hermann Kotthoff, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282060

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