Natur und Landschaft als ungleiche Begriffe im historischen Wandel der Landschaftsmalerei


Diplomarbeit, 2012
56 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff der Natur

3. Historische Begriffsbildung und Definition der Landschaft

4. Philosophische Betrachtungsweisen

5. Landschaftsmalerei vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne

6. Schlussteil

7. Quellen

8. Anhang

1. Einleitung

„Ist es nicht sonderbar, daß wir klar und deutlich unser ganzes Leben empfinden, wenn wir dicke schwere Wolken bald dem Monde vorübereilen, bald ihre Ränder von dem Monde vergoldet, bald die Wolken den Mond völlig verschlingen sehen? eskömmt uns verständlich vor, als könnten wir bloß in solchen Bildern unsre ganze Lebensgeschichte schreiben (...).

Phillip Otto Runge

Viele Jahrhunderte wurde die Landschaftsmalerei als kulturhistorisch immanente Malerei unterbewertet. Dabei ist sie die Äußerung einer Weltsicht der jeweiligen Epoche und offenbart die Gefühlswelt des in ihr lebenden Individuums so eindringlich wie ein Portrait. Aufgebrochen als eine Sehnsucht des Menschen nach der Ursprünglichkeit der Natur, die durch die Zivilisation und ihrer Kultivierung, der zunehmenden Verstädterung und dem Verlust seiner inneren Harmonie erwuchs,wird die Landschaftsmalereizum Ausdruck seines Innenlebens und zu einer Möglichkeit der Selbstfindung, indem der Mensch versucht seine Stellung in der Welt zu definieren. Die Landschaftsmalerei hat sich stets gewandelt und neue Sichtweisen aufgezeigt. Anfangs als Hintergrundkulisse hat sie nun den Platz als unabhängiges Bildthema neben der Portraitmalerei und dem Stillleben eingenommen. Immer geht die Landschaftsmalerei mit einem ästhetischen und kulturellen Bewusstsein und dem Aufbegehren der Wissenschaften nach Welterschließungeinher. Sie bietet einen unaufdringlichen Einblick in politische, kulturelle, gesellschaftliche oder religiöse Ansichten des Künstlers und der Menschen seines Zeitalters. Wir leiten aus der Natur Gesetzmäßigkeiten her, die unsere Erfindungen vorantreiben, um uns ein besseres Leben zu ermöglichen und sogar die Menschenrechte als naturgegeben zu untermauern, wie Rousseau dies tat. Wenn auch diese Theorie einige Lücken hatte, wie später Voltaire ironisch spöttelte, besaß sie auch einige Relationen zu unserem Dasein. Die Landschaft wird zum Spiegelbild des Lebens wie der Frühromantiker Phillip Otto Runge bemerkt. Die Natur ist in ewigem Wandel begriffen zwischen Wachstum und Zerstörung, Leben und Tod. In der Natur finden wir Zuflucht, Trost, Gewissheit und Geborgenheit vor den Erschütterungen menschlicher Werte durch Krieg, Politik, gesellschaftliche Missstände und persönliche Schicksalsschläge. Der Mensch erfährt Selbstachtung, indem sieihn Achtung seiner Umwelt lehrt, unabhängig von Nation, Hautfarbe, Ideologie, Religion, gesellschaftlicher Stellung oder Philosophie.

Wenn wir von der Landschaft sprechen tritt auch immer als Frage in den Vordergrund inwiefern diese noch Natur oder schon kultiviertes Land sei. Vor der Begriffsklärung von Landschaft und Natur und der Entwicklung der Landschaftsmalerei vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne soll in meiner Arbeitauf die Unterschiede zwischen Natur und Landschaft eingegangen werden. Sie soll darlegen inwiefern sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur über Jahrhunderte verändert hat, was für kreatives Potenzial die Künstler in der Landschaft sahen und wie sie dieses in Bildern umsetzten.

Nicht nur für Kunst, Literatur und Wissenschaft ist Natur ein bedeutsames Thema. Die Natur und inwiefern wir sie erhalten können wird die Zukunft der Zivilisation bestimmen.

2. Zum Begriff der Natur

Der Begriff Natur entstammt dem lateinischen Wort „natura“, welches sich von „nasci“ ableiten lässt und die Bedeutung „entstehen“, „Geburt“ bzw. „geboren werden“ trägt, sowie der griechischen semantischen Entsprechung φύσις für„physis“ vergleichbarmit dem Wort „Physik“.[1] Es wird zwischen belebter (biotischer z.B. Pflanzen, Tiere) und unbelebter (abiotischer z.B. Steine, Flüssigkeit, Gase) Natur unterschieden.[2]

Am Anfang war die Natur. So ist sie alles das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde und was ohne „menschliche Tätigkeit unverändert da ist“ [3] und damit das Gegenteil von„Kultur“ und „Technik“, die der Mensch erschuf. Gemeint ist auch der ursprüngliche Naturzustand. Der Terminus Natur umfasst allgemein den ganzen Kosmos mit seiner gesamten Materie, seinen Metamorphosen und Gesetzlichkeiten- „die Schöpferkraft, die sich in stetem Erschaffen und Verändern der Wirklichkeit kundgibt“ [4], welche wir auch als Naturkräfte bezeichnen. Erforschen wir die Natur eines Dinges, hinterfragen wir dessen „Beschaffenheit, Wesen“ oder „Anlage“ [5]. Sie meint außerdem das unberührte, möglichst freie, also durch den Menschen nicht kultivierte Land und „Gewachsenes, Unverfälschtes“[6] also dem wirklichen Gegenstand Entsprechendes. So wird denn auch das Adjektiv „natürlich“ in unserem Sprachgebrauch als etwas „auf die Natur bezüglich“ oder „der Natur gemäß“ verstanden oder gilt als Beschreibung des Charakterzugs eines besonders „einfach(en), ungekünstelt(en)“ und „offen(en)“ Menschen – einem „Naturell“ -und als Ausdruck für etwas, dass für uns „selbstverständlich“ oder „gewiß“ ist.[7] Wir bezeichnen einen „urwüchsiger(n) Mensch(en), der sich in seinem Benehmen keinen Zwang auferlegt“ als einen „Naturburschen“ [8] und jemanden, der von Natur aus heiter gestimmt zu seien scheint als „Frohnatur“. DerNaturmensch stammt entweder wirklich aus einem Naturvolk oder ist einfach ein sehr naturverbundener Mensch.Oft benutzen wir Worte wie Natur und Natürlichkeit im alltäglichen Sprachgebrauch und begründen damit eine Charaktereigenschaft oder einen Wesenszug an einem Menschen. Doch auch der Natur schreibtder Mensch unterschiedliche Gemütszustände zu, wie zum Beispiel, dass die Natur launisch sei bei einer ständig wechselnden Wetterlage.Als „Naturgefühl“ bestimmen wir das verschiedene Erleben von Natur in einem bestimmten „Zeitalter (oder einer) Kulturstufe, aber auch (aufgrund) individueller Veranlagung(en)“.[9] Diese Erlebnisse verarbeiteten Künstler, Literaten und Philosophen mit großer Vielfalt. So gab es z.B. das Naturtheater, welchesim 17. und 18. Jahrhundert in der Hofkultur unter freiem Himmel und unter Einbeziehung der jeweiligen Umwelt seinen Nachfolger endlich in den uns bekannten Freilichtbühnen fand. Der Natur werden häufig Eigenschaften wie Schönheit, Wahrheit und Reinheit zugewiesen. Karl Phillip Moritz schreibt: „Denn darin besteht ja eben das Wesen des Schönen, daß ein Teil immer durch den anderen und das Ganze durch sich selbst redend und bedeutend wird – daß es sich selbst erklärt – sich durch sich selbst beschreibt – und also außer dem bloß andeutenden Fingerzeig auf den Inhalt keiner weiteren Erklärung und Beschreibung bedarf.Eben darum rührt uns die Schönheit der menschlichen Gestalt am meisten, weil sie die innewohnende Vollkommenheit der Natur am deutlichsten durch ihre zarte Oberfläche schimmern und uns, wie in einem hellen Spiegel, auf den Grund unseres eigenen Wesens durch schauen lässt.“ [10] Auch Goethe spricht von der „Unmöglichkeit“ (...), von dem Natur- und Kunstschönen überhaupt Rechenschaft ablegen zu wollen“ [11] und begründet das „Schöne“ als „eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.“ [12] Der Naturalismus beziehungsweise die naturalistische Sichtweise wirdmit einer natürlichen(also realistischen) Vernunfthaltung verbunden, die imstande ist sozialkritische Fragen neutral zu stellen und deren Habitus der Aufklärung schließlichseinen Einzug in das Rechtssystem fand.

Politiker und Philosophen suchten nach Gesetzmäßigkeiten und Abhängigkeiten in der Natur, welche die Menschenrechte als universalgültige Naturrechte erklären ließen. Rousseau aber auch viel frühere Philosophen und Politiker wie Grotius, Spinoza, Thomasius und Ch. Wolff „lösten das Naturrecht aus der Verbindung der Theologie und entwickelten es zum rationalen System.“ [13] „Alle Formen der Gemeinschaft, besonders der Staat, wurden naturrechtlich abzuleiten versucht (Gesellschaftsvertrag).“ [14] Naturrechtliche Gedanken hatten Einfluss auf das Völkerrecht, die Französische Revolution und deren Menschenrechte, das preußische Allgemeine Landrecht (1794) und das Österreichische ABGB (1811).[15] Der Begriff der Natur taucht deshalb des Öfteren in Gesetzbüchern auf, wieetwa „Naturalrestitution“, „Naturalleistung“, „Naturalobligation“, „Naturschutzrecht“ oder die „Naturgesetze“. Auf der Gesetzesebene spricht man z.B. auch von „natürlichen Kindern“, wenn diese ehelich geboren und die leiblichen Kinder der Eltern sind.[16] Natur knüpft also im Rechtssystem an den Gedanken an, dass etwas selbstverständlich (natürlich)gegeben sein müsse und deshalb rechtens sei.

Auch die Naturphilosophie beschäftigte sich eingehend mit der „Erkenntnis von Wesen, Gesetzen, Formen und Erscheinungen der sichtbaren Natur“, die sich später mehr und mehr zu einer „theoretischen Grundlagenwissenschaft der exakten Naturforschung“ entwickelte.[17] Sie war sozusagen die Vorstufe zu den Naturwissenschaften. Während im Mittelalter der Versuch unternommen wurde mit Philosophie einen „kosmologischen Gottesbeweis“ zu begründen und im Besonderen das Verhältnis „von Leib und Seele, Gott und Welt“ [18] zu erklären gerät diese Theorie im Späten Mittelalter und in der Renaissance schließlich ins Wanken und wird durch die naturgegebene Vernunft und Gedanken, die aus der Antike wieder aufgegriffen werden, ersetzt, bis sich die Naturwissenschaftenmit Hilfe einer „quantifizierenden Naturauffassung“ im 16. und 17. Jahrhundert von der Philosophie ablösten.[19] „Der deutsche Idealismus (F. W. Schelling, G. W. F. Hegel) suchte die Natur insgesamt apriorisch aus dem Entwicklungsgang des Geistes abzuleiten und ihren Aufbau und Zusammenhang in einem universalen System darzustellen.“ [20] Naturwissenschaftlicher Materialismus und der Darwinismus zu Beginn des 20. Jh.s brachten den Monismus mit sich, welcher die „Selbständigkeit jedes metaphysischen Seins“ bestritt, um somit ein neues philosophisches Weltbild zu begründen.[21] Wiederum andere forschten an einem Wirklichkeitsbild, das sich „nach einem vitalistischen oder mechanistischen Grundmodell richtete und „durch zusammenfassende Deutung empirischer Einzelergebnisse“ erklärte.[22] Letztendlich konkretisierten sich bestimmte Begrifflichkeiten seit der Quanten- und Relativitätstheorie stetig. So wurde „in neuerer Zeit (...) auch das Problem von Zufall und Notwendigkeit im Naturgeschehen erörtert“, durch die Untersuchungen derQuantenmechanik „logisch-theoretischer Erörterung(en) der Zusammenhänge zwischen Wahrscheinlichkeit und Möglichkeit, Möglichkeit und Stetigkeit und Determinismus und Indeterminismus“.[23]

Seit John Locke, Voltaire, Gottfried Wilhelm Leibnizoder Rousseau gab es zu Zeiten der Aufklärung Diskussionen über die Religionsform des Deismus, welche zudem als „Natürliche Religion“ oder „Natürlicher Gottesglaube“ bezeichnet wird, nach dem diese/r nur aus Verstandesgründen nicht aus den Heiligen Schriften als eine Offenbarungsreligion angenommen wird. Die Deisten gingen davon aus, dass Gott nur für den Ursprung es Universums verantwortlich gewesen sei, aber ab diesem Zeitpunkt an nicht mehr in das Weltgeschehen eingriff. Allerdings blieb man in weiterem unterschiedlicher Meinung.[24] So war Voltaire ein vehementer Gegner LeibnizTheorien, nach denen dieser Charakteristika schon von früh an in den „Monaden“ von Gott angelegt sah und somit eine göttliche (natürliche) Ordnung zwischen den Elementen zu erkennen meinte[25], die Voltaire in seinem Roman „Candide“ ausgiebig verspottete und in satirisch-ironischer Weise kritisierte.[26]

In Betrachtung des Fortgangs der Naturwissenschaften sind auch solche religiösen Überzeugungen immer mehr einem empirisch beweisbaren Erfahrungsgehalt gewichen.So wendet sich auch Einstein gegen die Vorstellung von einem Gott und ihm angedichtete theistische Anschauungen: „Es ist selbstverständlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, eine Lüge, welche systematisch wiederholt wurde. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe dies niemals bestritten, sondern es klar ausgedrückt. Wenn es etwas in mir gibt, was man als religiös bezeichnen kann, dann ist es meine ungeheure Bewunderung für die Struktur dieser Welt, soweit sie die Wissenschaft erforscht hat.“ [27] Mit „Beobachtung(en), Messung(en), Vergleich(en) und Experiment(en) erkunden Naturwissenschaftler die Gesetze von Naturerscheinungen und erklären „beobachtbare Tatsachen“, um sie voraussagbar und beherrschbar wie in Medizin und Technik zu machen.[28]

So findet sich denn auch der Begriff Natur schon von früh an in der Medizin wieder als„Naturheilkunde“, bei der die Krankheitsbekämpfung durch die Stärkung der „dem Menschen innewohnenden Heilkräfte“ angestrebt wird. „Der Arzt kann mit naturgemäßen Verfahren helfend eingreifen (Naturheilverfahren), das heißt mit jenen Einwirkungen der Außenwelt, die auch den gesunden Menschen gesund erhalten: Luft, Licht, klimatische Einwirkungen, Ruhe und Bewegung, Gymnastik, Massage, Ernährungstherapie“ [29] und Pflanzenheilkunde.

Selbst in der Wirtschaft taucht das Wort „Naturalwirtschaft“ auf und meint den Austausch von Gütern ohne Geld. „Naturalien“- die Bodenstoffe, Lebensmittel und Rohstoffeunserer Erde sind immer eingeschränkter verfügbar. Öl muss in aufwendigen Verfahren mit Chemikalien aus weitflächigen Gebieten herausgefiltertwerden, wobei Flora und Fauna der betreffenden Landfläche unwiederbringlich vernichtet wird, die Ausbeutung der Meere setzt dem Fischbestand extrem zu, seltene Metalle werden aus Erden gewaschen. Die Liste von Fällenrückhaltloser Zerstörung unseres Planeten lässt sich scheinbar endlos fortführen. Aus diesem Grund wächst der Stellenwert von „Natur- und Umweltschutz“ in unserer Zukunft stetig und mit ihm die „Naturverbände“, die sich der „Naturkunde“ widmen und Natur erhalten.

In allen Lebensbereichen im alltäglichen Sprachgebrauch für Charakterzuschreibungen oder Selbstverständliches, in Rechtssystem und Gesetz, Kunst, Musik und Literatur, Philosophie, Religion, Medizin, Mathematik („Natürliche Zahlen“), Physik (Naturkonstanten),Wirtschaft und Wissenschaften hat sich die Bezeichnung Natur bzw. Natürlichkeit etabliert. In Natur suchen wir Gesetzmäßigkeiten auf oder bezeichnen Dinge, die ohne Zutun des Menschen von Natur aus gegeben sind. Je mehr wir Natur erforschen, desto mehr wird die Behauptung einer Religion oder Gottes in Frage gestellt und an deren stelle tritt die Stetigkeit der Natur, welche wir ebenfalls als stabilen Faktor sehen und welche uns Antworten auf soziale Fragen gegeben hat (Naturrecht).Die Natur steht der Religion mit ihrer Behauptung einer Metaphysik und einem außerirdischen, jenseitigen Leben sogar konträr gegenüber, denn sie ist nichts außer Materie. Kennzeichnend ist auch der fortwährende Rhythmus vonGeburt und Verfall. Nach Einsteins Theorie bleibt Energie auf der Erde jedoch immer konstant.

3. HistorischeBegriffsbildung und Definition der Landschaft

Landschaft “leitet sich her vom althochdeutschen Stamm ´scaft´, ursprünglich einem Substantiv in der Bedeutung von ´Beschaffenheit´.“ [30] Hinzu kamen Zeitwörter in der Bedeutung von ´schaffen´ im Sinne von „Ordnung herstellen, einrichten“.[31] „´Landscaft´ bezeichnete also diebesondere Beschaffenheit, die charakteristische Ordnung einer Gegend oder eines Landes, wie sie von Natur gegeben und eingerichtet ist.“ [32] Natur ist alles von außen hervorgebrachte, also auch das Volk, der Stamm, die von Natur aus ansässig sind. Deshalb besitzen Natur und Nation den gleichen Stamm: „Natus = geboren werden“.[33] Daher ist der Begriff Landschaft auch nicht von dem altnordischen „landskapr“ der „Landessitte und Landesbeschaffenheit“ zu trennen. Zwischen den Eigentümlichkeiten eines Volkes und dem von ihm bewohnten Land wird nicht unterschieden. Hier wird die äußere Natur und der in der Gesellschaft lebende Mensch in dem Wort Landschaft umfasst.

Das Wort „Land“ – lateinisch „terra“ im Gegensatz zum Meer wird demnach auch inalten Landkarten in lateinisch ´cultae und incultae´ , also bewohn- oder nicht bewohnbaresbzw. kultiviertes und nicht kultiviertes Land unterschieden. Erst durch die Arbeit des Menschen gibt es Land. Seine ursprüngliche Bedeutung ist: „mit Buschwerk bestandenes Rodeland“, also Siedlungsland“.[34] „Die Siedler und Bebauer des Landes, ob Bauern oder Grundherren, bilden einen Verband, eine Rechtgenossenschaft, die ihr Zusammenleben und ihr Verhältnis zu anderen Gemeinwesen regeln soll. Deshalb umschließt ´Land´ von alters her auch den „Rechtsverband der das Land bebauenden und beherrschenden Leute, der ohne den Boden, der ihnen Lebens- und Nahrungsraum ist, gar nicht denkbar wäre.“ [35] Durch das politische und soziale Leben der Menschen und deren Arbeit gilt der Begriff Land als Boden, welcher urbar gemacht wurde. Dazu gehört die „Landesgemeinde“, ein „einheitliches Landrecht“,die „Landessitte“, sowie das „Landesbewusstsein“.[36] „Länder sind ursprünglich „Gerichtsbezirke, in denen Landrecht gesprochen wird. Ihre Gerichtsgemeinde, die Landleute, das Landvolk, erscheint als Landgemeinde, als ´Landschaft´.Landschaft ist hier also das, was dem Land die Ordnung gibt, eine Institution, die Natur für den gesellschaftlich lebenden Menschen in Ordnung bringt. Die Landschaft ist der sichtbare, greifbare, von Menschen und Natur gemeinsam gebildete Ausdruck ihrer Einheit.“ [37] In Mittelhochdeutschland treten zu dieser Formulierung alle „lantherren“ hinzu. Die „lantschaft“ meint nun also auch die Gerichtsgemeinde, Landherren oder Gutsbesitzer. Nur aus dem Kontext in dem das Wort Landschaft steht lässt sich klären, ob mit diesem Landvolk, Herr bzw. Fürst oder derStänderat angesprochen wird. Der Begriff Landschaft steht im 13. Jh. zunehmend für die Vertretung eines Landes oder Territoriums – der Ständervertretung, in der das Volk ohnehin nicht mehr in politische Entscheidungen mit einbezogen wird. „Lantschaft“ besteht zwarbis ins 18. Und 19. Jh. hinein alsEinheit von Bewohnern und Land, doch stellt diese keine politische Einheit mehr dar, in welcher die Landleute sich selbst bestimmen und verwalten. Auch gelten sie nicht mehr als Partner des Souveräns. Das Landvolk wird zum Gut gezählt.

Es stellt sich schließlich die Frage, ob diese Ordnung natürlich sei. Im Mittelalter bedeutete die von Gott bestimmte Verfassung des Menschen innerhalb der ganzen Schöpfung Natur. Die Ordnung der Gesellschaft sei also in der Heiligen Schrift und der Natur zu suchen. So schloss Thomas von Aquin (1225-1274) aus den bestehenden Unterschieden in der Tierwelt und zwischen organischer und anorganischer Natur, dass diese als Ordnung auf die Gesellschaft übertragbar sein müsse. Laut Aquin besitzen die Menschen von Geburt an eine bestimmte Stellung in der Gesellschaft mit den zugehörigen Verpflichtungen und Rechten seines jeweiligen Standes, die zu erfüllen seine Aufgabe ist, um den Sinn der Schöpfung zu vervollkommnen und an ihr teil zu haben. Franz Borkenau redet über die Sinnsuche Thomas von Aquins in der Natur : „Sein Begriff des Naturgesetzes, seine Lehre von dem Vorhandensein einer vernünftigen Ordnung in der Natur, geht von dem Versuche aus, eine natürliche vernünftige Ordnung der Gesellschaft zu definieren.“ [38] Aquin begründet hierin die feudale Herrschaft und Gesellschaftsordnung als eine von Gott - welcher schließlich die Natur schuf -vorherbestimmte, in dieser der Mensch den Sinn und Zweck erkennen kann, der in seinem Dasein verborgen liegt. Ein gesellschaftspolitischer Sinngehalt erwächst aus dem Begriff „lantschaft“, der allerdings nur Gültigkeit besitzt, solange das Landvolk unter einem Grundherren dient als wie aus dem Vorbild der Natur abgeleitet. Sobald das Landvolk aber aus der „lantschaft“ ausgeschlossen wird, wie dies zunehmend der Fall war unter dem Grundherren und der Ständevertretung, driften„Gesellschaft und Natur, gesellschaftliche und natürliche Ordnung auseinander. Der Mensch kann sich nicht als ein von den politischen, sozialen Bevormundungensowie geographischen Festlegungen seines Grundherren und später dem Landtag losgelöstes Individuum sehen und begreift „Natur“ als sein soziales Schicksal.

Im 18. Jahrhundert bezeichnet die „Landschafft“ die Einheit eines Landes – die Provinz - mit der jeweiligen Herrschaftsordnung. Während diese Benennung schon um 1811 veraltet ist. Die Landstände werden nun als Landschaft angesehen, welche befugt sind über das Land mit seinem Volk zu entscheiden. In der absolutistischen Zeit wurde der Einfluss der Landesstände zurückgedrängt durch den Fürsten, welcher den Souveränitätsanspruch genoss. Als sich die feudalen Strukturen in Wirtschaft und Sozialleben auflösen, gilt auch der Landschaftsbegriff nicht mehr als Repräsentativ einer natürlichen Ordnung. Es bildet sich der Landtag (in Wien der Gemeinderat) heraus, welcher von nun an parteiliche Interessen zwischen Staaten regelt und weniger eine naturgemäße Ordnungausdrückt. Somit beginnt Landschaft im Laufe der Zerschlagung von Feudalherrschaft und Absolutismus und der Zurückdrängung des Einflusses der Kirche für den Menschen individuell und ästhetisch erfahrbar zu werden.

Die Landschaft wird nun als ein Teil der Natur definiert, wie ein Einzelner sie wahrnimmt. Im „Adelung“ wird der Begriff Landschaft im 19.Jh. folgendermaßen verstanden: „II. Von Land, im Gegensatz der Stadt, eine Gegend auf dem Lande, so wie sie sich dem Auge darstellt“ und „1. Eigentlich: eine schöne, eine reitzende Landschaft; 2. Figürlich: Ein Gemählde, welches eine solche Gegend auf dem Lande abbildet“.[39] Die Landschaft stellt hier den Gegensatz zur Stadt dar. Aber nicht mehr in dem Sinne des mittelalterlichen objektiven Verständnisses, dass die Landschaft (das umliegende Land) der Stadt als zugehörig gilt und durch diese beherrscht wird. Erstmals steht die subjektive Wahrnehmung des Individuums im Vordergrund, welches die Landschaft als nicht mehr der Stadt und seinempolitischen und sozialen Gefüge untergeordnet empfindet.Landschaft ist nunmehr ein Ort, an dem der Mensch sich aus der Gesellschaft stehlen und dem Tumult der Stadt entfliehen kann, um sich dem Genuss der schönen Natur hinzugeben und seine Kräfte zu sammeln. Dabei spaziert dieser nicht in völlig vom Menschen unbelebten Gebieten. Daraus schließt der Kunsttheoretiker Fernow 1806, dass die Landschaftsmalerei ihre Aufgabe in der Darstellung von Naturszenen sehen müsse, um dem Betrachtenden eine ästhetische Stimmung zu vermitteln, welche das Gemüt sich von allen Bestimmungen befreit und doch beschäftigt fühlen lässt. Die Flucht in die Natur ist gleichfalls Ausdruck des Entfliehens vor sozialen und politischen Missständen und der Enge in den Städten, deren sich das Individuum ausgesetzt sieht. Die Natur, welche wir als Landschaft wahrnehmen, steht also gleichbedeutend für die Freiheit, mit welcher der Mensch - im Gegenzug zur Stadt - Übereinstimmung findet. So meint Friedrich Schiller etwa, „man würde vom Anblick der Natur deshalb überrascht, weil man in „künstlichen Verhältnissen und Situationen“ lebe“.[40] „Je hilfloser sich aber das Subjekt in und gegenüber der Gesellschaft fühlt, je weniger es sich in der Kultur der Gesellschaft findet, desto radikaler wird der Ruf nach reiner, elementarer, unverfälschter, wilder Natur.“ [41]

Die Erwähnung einer Landschaft mit der Bedeutung als einem Ausschnitt der Eroberfläche so wie ihn das Individuum erblickt, tritt zum ersten Mal in der Beschreibung von Hans Sachs 1537 auf, in der er die Aussicht von einem Turm auf die Landschaft schildert. Noch viel früher als dieser berichtet Albrecht Dürer 1521 in seinem „Tagebuch der niederländischen Reise“ von dem aus Antwerpen stammenden „gut landschafft mahler“ Joachim Patinier.[42] Landschaft hat sich hier als Begriff für das künstlerische, individuell wahrgenommene Abbild eines Ausschnittes von der Natur in einem Gemälde etabliert. Der Künstler entscheidet sich für einen Gegenstand aus der umliegenden Natur und konstituiert diesen, indemer die Einheit vieler Teile bildet, welchedie Ganzheit der Natur sichtbar machen sollen. Der Teil wird zum Abbild der Gesamtheit. Mit den dadurch entstehenden Ausuferungen zur Zeit der Romantik ändert sich denn auch das Verhältnis vom Menschen zur Natur, welcher er sich gegenüber, aufgrund ihrer Übergröße und Verselbstständigung, als zunehmend hilflos ausgeliefert empfindet. Der Landschaftsbegriff löst sich von der Kulturgeschichte der Menschen und seiner individuellen Stimmung und wird nun als ein Teil der leblosen, äußeren Natur betrachtet, in welchen der Mensch weniger prägend eingreift. Der Mensch – das gesellschaftliche Objekt mit seinen subjektiven Eindrücken – erscheint eindeutig getrennt von der Landschaft, die er als sein Gegenüber und fremdartig, erstmals ohne menschliche Bestimmungen, wahrnimmt. Aus diesem Grund verdrängt die wilde, archaische Natur z.B. in Landschaftsdarstellungen Courbets die durch Geschichte und Ideen geprägte Landschaft. So definiert sich letztendlich auch die Landschaft immer noch als ein durch den ästhetischen Blick geformtes, vergeistigtes Bild eines Teils der Natur. „Mit Kant erreicht die Geschichte der Landschaft die Stufe, auf welcher die Darstellung des „Übersinnlichen“ der Natur dem Vernunftbegriff entzogen ist; ihre „Contemplation“ hat sich daher in die ästhetische Betrachtung transformiert.“ [43] Die Landschaft fungiert schließlich als eine ästhetische Vermittlung zwischen Mensch und Natur und Landschaftsmalerei wird nun gegenstands- und formlos zum Anlass des Ausdrucks künstlerischer Wahrnehmungsweise.

Im 20. Jh. wird die Landschaftsbeschreibung sachlicher, objektiver und naturwissenschaftlicher.Im „Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache“ von 1969 definiert man den Begriff Landschaft als „Teil der Erdoberfläche, der durch Bodengestalt, Bewachsung, Besiedlung ein besonderes Gepräge erhalten hat und sich dadurch von anderen Gebieten unterscheidet“ und vergleichbar mit dieser Bestimmung ist auch die Beschreibung des S. Fischer Lexikon“: „Landschaft: Ein mehr oder weniger scharf abgegrenztes Gebiet der Erdoberfläche; dessen Bild durch die verschiedenen Landschaftselemente (naturräumliche, biologische, ökonomisch-kulturelle) aufgebaut wird; nach deren Verhältnis unterscheidet man Kultur – L.(andschaften) von Naturlandschaften -. Die Landschaft bildet in ihrem Erscheinungsbild wie im funktionalen Zusammenspiel der anorganischen und vitalen Komponenten eine charakteristische Einheit.“ [44] Eine subjektive, gefühlsbetonte Wahrnehmung der Landschaft ist nicht mehr gegeben. Sie wird durch das Verhältnis vom Produzenten zur Gesellschaft ersetzt. Es bildet sich ein Konflikt zwischen dem Menschen als einem einerseits natürlichen Wesen und andererseits sozialem heraus, der zum Thema wird. Die Landschaft als Sinnbild einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Natur und das unmittelbare Erleben dieser ist gestört und erscheint aufgrund der zunehmenden Manipulation und Kategorisierung durch den Menschen immer mehr unrealistisch – also abstrakt. „Die Landschaft wurde zu einem bildnerischen Instrumentarium, zu einem nur in der geistigen Vorstellung vorhandenen Konzept“.Landschaft wird hier ein Abstraktum, eine Spielwiese verschiedenster künstlerischer Techniken, nicht mehr bestimmt durch ein fühlendes Subjekt, sondern durch eine Vorstellung, die mit der Realität kaum noch etwas gemein hat, es sei denn, deren Verunstaltung. Daher bleibt die schöne Landschaft, als Ausdruck einer menschenwürdigen, den Menschen als natürliches und gesellschaftliches Wesen einbeziehender Natur, erst recht ein Abstraktum. Der ideale Weltgarten hat nur als „imago (in doppeltem Sinne: als Bild und als Einbildung) noch Bestand (...) Die Realität, die einmal Urbild sein mochte, ist gründlich beschädigt.“ [45]

4. Philosophische Betrachtungsweisen

Aus dem Versuch Landschaft zu definieren ergeben sich durch die Jahrhunderte hindurch,trotz der sich stetig wandelnden Wahrnehmung von Landschaft, durch die sozialen, politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Verhältnisse der jeweiligen Epoche bestimmte Merkmale, die für die Landschaftswahrnehmung konstitutiv bleiben. In allen Fällen setzt dieWahrnehmung der Landschaft voraus, dass der Mensch diese als ein sich Gegenüber definiert, welcheseineKonsequenz der zunehmenden Verstädterung ist. Erst aus der Sehnsucht des in der Stadt lebenden Menschen nach der Natur als einem Ort der Ruhe und Harmonie, entspringt die Wahrnehmung der Landschaft.Daraus erklärt sich, dass die Landschaftsmalerei nicht auf dem Land sondern in der Stadt - dem Sitz des Regenten - seine Entstehung hat. Als ein gesellschaftliches Wesen und komplex denkendes Individuum empfindet der Mensch, welcher nicht mehr in und mit der Natur lebt, seine eigene Existenz zu ihr als Unterschied und entwickelt ein neues Selbstbewusstsein. Er formt sein Bild an der Landschaft. Auf der Suche nach dem Wesen der Natur entdeckt der Mensch sich selbst.

[...]


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Natur

[2] Ebd.

[3] Brockhaus Enzyklopädie; S. 671

[4] Brockhaus Enzyklopädie; S. 171

[5] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[6] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[7] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[8] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[9] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd

[10] Ästhetik und Vernunftkritik; S. 34-35

[11] Ästhetik und Vernunftkritik; S. 35

[12] Ästhetik und Vernunftkritik; S. 35-36

[13] Brockhaus Enzyklopädie; S.673

[14] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[15] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[16] Brockhaus Enzyklopädie; S. 671-673

[17] Brockhaus Enzyklopädie; S. 672

[18] Brockhaus Enzyklopädie; S. 673

[19] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[20] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[21] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[22] Brockhaus Enzyklopädie; Ebd.

[23] Brockhaus Enzyklopädie; S. 673

[24] http://de.wikipedia.org/wiki/Deismus

[25] http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz

[26] Voltaire; „Candide oder der Optimismus“

[27] http://de.wikipedia.org/wiki/Deismus

[28] Brockhaus Enzyklopädie; S. 674

[29] Brockhaus Enzyklopädie; S. 672

[30] Matthias Eberle; S. 15

[31] Matthias Eberle; Ebd.

[32] Matthias Eberle; S.15

[33] Matthias Eberle; Ebd.

[34] Matthias Eberle; Ebd.

[35] Matthias Eberle; S. 15-16

[36] Matthias Eberle; S. 16

[37] Matthias Eberle; Ebd.

[38] Matthias Eberle; S. 18

[39] Matthias Eberle; S. 21

[40] Matthias Eberle; S. 22

[41] Matthias Eberle; S. 23

[42] Matthias Eberle; S. 24

[43] Matthias Eberle; S. 27

[44] Matthias Eberle; S. 29

[45] Matthias Eberle; S. 31

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Natur und Landschaft als ungleiche Begriffe im historischen Wandel der Landschaftsmalerei
Hochschule
Kunsthochschule Berlin-Weissensee Hochschule für Gestaltung
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
56
Katalognummer
V282168
ISBN (eBook)
9783668282322
ISBN (Buch)
9783668282339
Dateigröße
719 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die in der Arbeit besprochenen Bilder sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht enthalten.
Schlagworte
Kunst, Malerei, Landschaftsmalerei, Natur, Landschaft, Joachim Ritter, Georg Simmel, Niederländische Maler, Brüder Limburg, Leonardi da Vinci, Felsengrottenmadonna, Konrad Witz, Überschaulandschaft, Albrecht Altdorfer, Tizian, Idyllische Landschaft, Ideale Landschaft, Claes Dircksz van der Heck, David Vinckboons, Adam Willaerts, Joos de Momper, Jacob van Ruisdael, David Tenier, Rembrandt, Jan van Os, Claude Lorrain, Nicolas Poussin, Caspar David Friedrich, William, John Constable, Iwan Iwanowitsch Schischkin, Iwan Nikolajewitsch Kramskoi, Gustav Courbet, Ilja Repin, Isaak Iljitsch Lewitan, Adolph Menzel, Wilhelm Leibl, Hans Thoma, Fritz von Uhde, Freilichtmalerei, Barbizonisten, Jean-Baptiste, Charles Francois Daubigny, Camille Corot, Jean Francois Millet, Rousseau, Dupré, Diaz, Troyon, Plein-Air-Malerei, Impressionismus, Claude Monet, Georges Seurat, Pointilisten, Divisionsverfahren, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cézanne, Vlaminck, George Braque, Derain, Kandinsky, Jawlensky, Emil Nolde
Arbeit zitieren
Carolin Piontek (Autor), 2012, Natur und Landschaft als ungleiche Begriffe im historischen Wandel der Landschaftsmalerei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282168

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