Die Bedeutung und der Einfluss des Mitarbeiters auf den Geschäftserfolg, insbesondere in Zeiten des Wandels und Umbruchs eines Unternehmens wurden bereits zahlreich durch Fachliteratur erforscht und bewiesen. Erfolgreich sind diese Veränderungen jedoch nur, wenn die Mitarbeiter diese auch verinnerlichen, akzeptieren und schlussendlich auch leben. Wesentlicher Einflussfaktor ist hierbei die schnelle und erfolgreiche Umsetzung der Veränderungen durch die Belegschaft. Um diese wichtige Erfolgsgröße richtig und effizient steuern zu können, befassen sich sowohl das strategische Personalmanagement, als auch die Unter-nehmenskommunikation – speziell in der Mitarbeiterkommunikation – mit der Rolle des Mitarbeiters.
„Kommunikation ist [...] Voraussetzung und Schlüssel zur Veränderung“.
Daher müssen Unternehmensbotschaften möglichst effizient und merkfähig auf der Mitarbeiterebene, direkt bei der entsprechenden Anspruchsgruppe platziert werden. Viele Kanäle und Ansprachewege sind dabei eher rational und einseitig auf die reine Informationsvermittlung ausgelegt. Ob über Intranet, Broschüren oder Präsentationen werden Informationen zu betrieblichen Themen wie z.B. Umstrukturierungen übermittelt. Oftmals wurde hierbei in der Vergangenheit die Rolle von Emotionen als Träger und Speicher einer Unternehmensbotschaft unterschätzt. Seit einigen Jahren erfährt jedoch das Unternehmenstheater als Maßnahme der Mitarbeiterkommunikation zunehmend an Interesse und Anwendung in der Praxis. Das Unternehmenstheater – auch Business Theatre, Corporate Theatre, Situation Drama oder bedarfsorientiertes Theater – findet seinen Ursprung Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Durch bildhafte Inszenierungen und Umsetzungen der Unternehmensbotschaften in emotional geprägten Drehbuch-Plots lassen sich so komplexe oder sensible Themen anschaulich den Mitarbeiter vermitteln.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Abgrenzung des Themas
2. Unternehmenstheater als Maßnahme der Mitarbeiterkommunikation in Veränderungsprozessen
3. Fazit
4. Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Rolle des Unternehmenstheaters als Instrument der internen Kommunikation auseinander. Dabei wird insbesondere untersucht, inwiefern diese spezifische Methode geeignet ist, Mitarbeiter in komplexen Veränderungsprozessen emotional anzusprechen, Widerstände abzubauen und den Wandel aktiv zu begleiten.
- Grundlagen der Mitarbeiterkommunikation in Zeiten des Wandels
- Definitorische Einordnung und Charakteristika des Unternehmenstheaters
- Prozessablauf der Implementierung eines Theaterstücks im Unternehmen
- Gegenüberstellung der Chancen und Risiken (Pro & Contra-Analyse)
- Eignung des Instruments im Kontext von Change-Management-Prozessen
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung und Abgrenzung des Themas
Die Bedeutung und der Einfluss des Mitarbeiters auf den Geschäftserfolg, insbesondere in Zeiten des Wandels und Umbruchs eines Unternehmens wurden bereits zahlreich durch Fachliteratur erforscht und bewiesen. Erfolgreich sind diese Veränderungen jedoch nur, wenn die Mitarbeiter diese auch verinnerlichen, akzeptieren und schlussendlich auch leben. Wesentlicher Einflussfaktor ist hierbei die schnelle und erfolgreiche Umsetzung der Veränderungen durch die Belegschaft. Um diese wichtige Erfolgsgröße richtig und effizient steuern zu können, befassen sich sowohl das strategische Personalmanagement, als auch die Unternehmenskommunikation - speziell in der Mitarbeiterkommunikation - mit der Rolle des Mitarbeiters.
„Kommunikation ist [...] Voraussetzung und Schlüssel zur Veränderung“
Daher müssen Unternehmensbotschaften möglichst effizient und merkfähig auf der Mitarbeiterebene, direkt bei der entsprechenden Anspruchsgruppe platziert werden. Viele Kanäle und Ansprachewege sind dabei eher rational und einseitig auf die reine Informationsvermittlung ausgelegt. Ob über Intranet, Broschüren oder Präsentationen werden Informationen zu betrieblichen Themen wie z.B. Umstrukturierungen übermittelt. Oftmals wurde hierbei in der Vergangenheit die Rolle von Emotionen als Träger und Speicher einer Unternehmensbotschaft unterschätzt. Seit einigen Jahren erfährt jedoch das Unternehmenstheater als Maßnahme der Mitarbeiterkommunikation zunehmend an Interesse und Anwendung in der Praxis. Das Unternehmenstheater – auch Business Theatre, Corporate Theatre, Situation Drama oder bedarfsorientiertes Theater findet seinen Ursprung Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in Frankreich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Abgrenzung des Themas: Dieses Kapitel legt die Relevanz der Mitarbeiterkommunikation in Veränderungsprozessen dar und führt das Unternehmenstheater als emotionalen Kommunikationskanal ein.
2. Unternehmenstheater als Maßnahme der Mitarbeiterkommunikation in Veränderungsprozessen: Hier wird der Prozess der Entstehung eines Business-Theaterstücks analysiert und eine Abwägung der Vor- und Nachteile im Kontext betrieblicher Anpassungsprozesse vorgenommen.
3. Fazit: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont, dass Unternehmenstheater zwar ein wirksames Instrument sein kann, jedoch immer in ein ganzheitliches Change-Management eingebettet bleiben muss.
4. Quellenverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Literatur, Beiträge in Sammelwerken, Aufsätze und Artikel, die dem Essay zugrunde liegen.
Schlüsselwörter
Unternehmenstheater, Business Theatre, Mitarbeiterkommunikation, Veränderungsprozess, Change-Management, Unternehmenskultur, Interne Kommunikation, Emotionsmanagement, Prozessbegleitung, Personalmanagement, Unternehmensbotschaft, Dramaturgie, Organisationsentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Unternehmenstheater (Business Theatre) als spezielle Methode der internen Kommunikation, um Mitarbeiter in Zeiten von betrieblichen Veränderungen zu erreichen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die Herausforderungen der Mitarbeiterkommunikation, die methodische Vorgehensweise bei der Inszenierung von Unternehmenstheatern sowie die kritische Reflexion der Wirksamkeit dieses Instruments.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Evaluierung, ob und inwiefern sich Unternehmenstheater als effektives Instrument zur Unterstützung von Change-Management-Prozessen eignet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer systematischen Pro-und-Contra-Gegenüberstellung, ergänzt durch eine prozessuale Einordnung des Instruments.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Entstehungskette eines Theaterstücks und die anschließende analytische Abwägung der Stärken und Schwächen für den Praxiseinsatz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Change-Management, Unternehmenstheater, Mitarbeiterkommunikation und Organisationsentwicklung charakterisiert.
Warum wird gerade das Unternehmenstheater als wirksam für den Wandel erachtet?
Das Unternehmenstheater wird als wirksam eingestuft, da es komplexe, rationale Inhalte durch die Ansprache mehrerer Sinne (emotional) transportieren kann und den direkten, interaktiven Austausch zwischen Führungsebene und Belegschaft fördert.
Welche Gefahren oder Nachteile werden für das Unternehmenstheater genannt?
Zu den genannten Nachteilen gehören die hohen Kosten und der Zeitaufwand, die Gefahr von Fehlinterpretationen durch die Auftraggeber sowie die mögliche Ablehnung durch Mitarbeiter, falls diese sich nicht ernst genommen fühlen.
- Arbeit zitieren
- Clara Weyhenmeyer (Autor:in), 2013, Business Theatre als Maßnahme der Mitarbeiterkommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282203