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Der Wohnungseinbruchdiebstahl

Aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Bekämpfung

Title: Der Wohnungseinbruchdiebstahl

Bachelor Thesis , 2014 , 49 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Renate Biczek (Author)

Law - Criminal process, Criminology, Law Enforcement
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In der vorliegenden Bachelorarbeit möchte die Verfasserin untersuchen, wie sich der Tatbestand des Wohnungseinbruchdiebstahls (WED) in den letzten Jahren entwickelt hat, dabei wird auch auf mögliche Bekämpfungsstrategien eingegangen.
Zunächst geht die Verfasserin auf die rechtliche Einordnung des Wohnungseinbruchdiebstahls ein. Anschließend wird insbesondere die Entwicklung des Wohnungseinbruchsdiebstahls der letzten zehn Jahre näher betrachtet. Hierzu werden vorwiegend statistische Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) der Bundesrepublik Deutschland sowie des Landes NRW zur Anzahl der Straftaten sowie der Versuche erhoben. Auch stellt sich die Frage, wie sich die Anzahl der Täter entwickelt hat, gibt es möglicherweise Erkenntnisse zu bestimmten Nationalitäten oder Auffälligkeiten im Bereich der Geschlechts- oder Altersstruktur. Des Weiteren stellt die Aufklärungsquote ein wichtiges Instrument zur Ermittlung von Tatverdächtigen dar und spiegelt zudem die polizeiliche Arbeit wider, so dass sich auch hier die Frage stellt, wie sich die Aufklärungsquote in den letzten Jahren entwickelt hat und ob es einen Zusammenhang zwischen den Fallzahlen des WED und der Aufklärungsquote gibt.
Schwerpunkt dieser Arbeit sollen jedoch Konzepte zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls darstellen.
Denn wenn auch der Wohnungseinbruchdiebstahl „nur“ ein Eigentumsdelikt ist, versetzt er das Einbruchsopfer durch das Eindringen in den „Intimbereich Wohnung“ nicht nur in Angst und Schrecken, sondern stellt für viele Betroffene regelmäßig schwere psychische Belastungen dar. Sie fühlen sich in ihrem Zuhause nicht mehr sicher.
Umso mehr gilt es, die potenziellen Opfer zu schützen, indem möglichst viele verschiedene Bekämpfungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Hierzu werden verschiedene Präventionsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene vorgestellt. Neben den aktuellen Kampagnen in NRW wie beispielsweise „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ und „Mobile Täter im Visier“ sowie das Netzwerk „Zuhause sicher“ wird auch auf verschiedene präventive Programme aus Großbritannien und den Niederlanden eingegangen.
Darüberhinaus wird auch die Wirksamkeit dieser Projekte untersucht. Fraglich ist, in wie weit sich die Wirksamkeit von Präventionsprojekten überhaupt überprüfen lässt. In diesem Zusammenhang stellt die Verfasserin diesbezüglich auch die Hypothese auf, ob präventive Maßnahmen schon durch ihre abschreckende Wirkung auf den potenziellen Täter als wirksam .......

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL AUS RECHTLICHER SICHT

2.1 DER WOHNUNGSBEGRIFF

2.2 JURISTISCHE EINORDNUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS

3 ENTWICKLUNGEN DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS

3.1 ENTWICKLUNG DES DELIKTS WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL

3.2 DIE TÄTER

3.2.1 NATIONALITÄT

3.2.2 GESCHLECHTS- UND ALTERSSTRUKTUR

3.3 AUFKLÄRUNGSQUOTE

4 BEKÄMPFUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS

4.1 BEKÄMPFUNGSMÖGLICHKEITEN AUF NATIONALER EBENE

4.1.1 DAS NETZWERK „ZUHAUSE SICHER“

4.1.2 DIE KAMPAGNE „RIEGEL VOR! SICHER IST SICHERER“

4.1.3 DIE ERWEITERUNG DER KAMPAGNE „MOBILE TÄTER IM VISIER“

4.2 BEKÄMPFUNGSMÖGLICHKEITEN AUF INTERNATIONALER EBENE

4.2.1 PRÄVENTIONSPROJEKTE IN GROßBRITANNIEN

4.2.2 PRÄVENTIONSPROJEKTE IN DEN NIEDERLANDEN

5 WIRKSAMKEIT VOM PRÄVENTIONSMAßNAHMEN

5.1 WIRKSAMKEIT BESTIMMTER NATIONALER UND INTERNATIONALER PROJEKTE

5.1.1 WIRKSAMKEIT DER NRW-KAMPAGNE „RIEGEL VOR! SICHER IST SICHERER“

5.1.2 WIRKSAMKEIT DER PROJEKTE „KIRKHOLT PROJECT“ UND „VEILIG WONEN“

5.2 ABSCHRECKUNG ALS WIRKSAMKEITSINDIZ

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls (WED) in den letzten Jahren, analysiert die Täterstruktur sowie die Aufklärungsquoten und bewertet verschiedene nationale und internationale Konzepte zur effektiven Bekämpfung dieses Delikts.

  • Entwicklung der Fallzahlen und Tatverdächtigen-Strukturen
  • Bedeutung der Aufklärungsquote als Instrument polizeilicher Arbeit
  • Nationale Präventionskonzepte wie „Zuhause sicher“ und „Riegel vor!“
  • Internationale Präventionsmodelle (z. B. „Kirkholt Project“)
  • Analyse der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen und Abschreckungseffekten

Auszug aus dem Buch

3.1 Entwicklung des Delikts Wohnungseinbruchdiebstahl

In den letzten zehn Jahren haben sich die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls stark verändert. Im Jahre 2002 lag die Zahl der Wohnungseinbrüche in der BRD noch bei 130.055 und nahm bis zum Jahr 2008 auf 108.284 stark ab. Dies ist ein Rückgang von 16,74%. Jedoch erfolgte hiernach eine Kehrtwende, denn ab dem Jahr 2009 stiegen die Zahlen kontinuierlich an. Während die Straftaten 2009 noch bei 113.800 lagen, verzeichnete das Jahr 2012 einen absoluten Höchststand von 144.117. Dies stellt einen Anstieg von 26,64% dar.

Zum besseren Überblick ist hier die Entwicklung des WED nach Fallzahlen in den letzten zehn Jahren grafisch dargestellt:

Abb. 1 Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls in der BRD

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls, Darstellung der Forschungsfrage und des methodischen Vorgehens.

2 DER WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL AUS RECHTLICHER SICHT: Erläuterung des juristischen Wohnungsbegriffs sowie der Einordnung des Delikts in das Strafgesetzbuch.

3 ENTWICKLUNGEN DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS: Detaillierte Analyse der Kriminalitätsentwicklung, Tätermerkmale wie Nationalität und Alter sowie der Aufklärungsquoten zwischen 2002 und 2012.

4 BEKÄMPFUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS: Vorstellung nationaler und internationaler Präventionsprojekte und Initiativen zur Senkung der Einbruchszahlen.

5 WIRKSAMKEIT VOM PRÄVENTIONSMAßNAHMEN: Kritische Untersuchung der Effektivität verschiedener Präventionsansätze und deren Bewertung anhand empirischer Erkenntnisse.

6 FAZIT: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und Ausblick auf künftige Herausforderungen bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Schlüsselwörter

Wohnungseinbruchdiebstahl, WED, Polizeiliche Kriminalstatistik, PKS, Prävention, Einbruchschutz, Aufklärungsquote, Tatverdächtige, Täterstruktur, technische Sicherung, Riegel vor, Zuhause sicher, Mobile Täter im Visier, Kriminalitätsbekämpfung, Viktimisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls in der Bundesrepublik Deutschland sowie mit den Möglichkeiten und Strategien zur effektiven Bekämpfung dieses Delikts.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der statistischen Entwicklung der Fallzahlen, der Analyse der Täterstrukturen (Nationalität, Alter, Geschlecht), der Auswertung der Aufklärungsquoten sowie der kritischen Prüfung nationaler und internationaler Präventionskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls zu bewerten und zu untersuchen, welche Maßnahmen zur Bekämpfung existieren und welche dieser Maßnahmen als erfolgsversprechend angesehen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf die Auswertung statistischer Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie auf eine Analyse bestehender Studien und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Analyse der Kriminalitätsentwicklung, die Untersuchung der Tätermerkmale sowie eine umfassende Vorstellung und Wirksamkeitsanalyse von Präventionsprojekten wie „Zuhause sicher“, „Riegel vor!“ und internationalen Modellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Wohnungseinbruchdiebstahl, Prävention, Aufklärungsquote, Täterstruktur, technische Sicherung und Kriminalitätsbekämpfung.

Welche Rolle spielt die EU-Osterweiterung in der Argumentation der Autorin?

Die Autorin untersucht die Hypothese, ob die EU-Osterweiterung und der damit einhergehende EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien mit den veränderten Fallzahlen und der Täterstruktur in Deutschland korreliert.

Wie bewertet die Autorin die Wirksamkeit technischer Präventionsmaßnahmen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass technische Sicherungen sinnvoll sind und dass ein Anstieg von Einbruchsversuchen (statt vollendeter Taten) als Indiz für die Wirksamkeit verbesserter Sicherungstechnik gewertet werden kann.

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Details

Title
Der Wohnungseinbruchdiebstahl
Subtitle
Aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Bekämpfung
Course
Polizeivollzugsdienst
Grade
2,0
Author
Renate Biczek (Author)
Publication Year
2014
Pages
49
Catalog Number
V282302
ISBN (eBook)
9783656847120
ISBN (Book)
9783656847137
Language
German
Tags
wohnungseinbruchdiebstahl aktuelle entwicklungen möglichkeiten bekämpfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Renate Biczek (Author), 2014, Der Wohnungseinbruchdiebstahl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282302
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