Der wirtschaftliche Erfolg von Fußballvereinen an der Grenze zwischen Amateur- und Profiliga

Eine Analyse der TSG Neustrelitz


Bachelorarbeit, 2014

42 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fußball in Mecklenburg-Vorpommern

3 Wirtschaftliche Betrachtung deutscher Fußballvereine
3.1 Charakteristika von Fußballclubs
3.1.1 Rechtsform: Verein
3.1.2 Vereinslizenzierung
3.1.3 Sportvereine an der Grenze zwischen Amateur- und Profibereich
3.2 Der Fußballverein als Fußballunternehmen
3.2.1 Wirtschaftliche Faktoren des Fußballsports
3.2.2 Besondere Merkmale von Fußballunternehmen
3.2.2.1 Zielformulierungen
3.2.2.2 Vereinsmarke
3.2.2.3 Finanzplanung
3.2.2.4 Sponsoring
3.2.2.5 Kundengruppe Fans
3.2.2.6 Erlösaufstellung in der 3. Liga
3.2.2.7 Zusammenfassung

4 Empirische Untersuchung
4.1 Die Erfolgsgeschichte der TSG Neustrelitz
4.2 Datenerhebung und Auswertung
4.2.1 Einführung
4.2.2 Befragung der Fußballinteressierten
4.3 Ableitungen aus den Ergebnissen

5 Diskussion
5.1 Ergebnisbeurteilung
5.2 Einschränkungen
5.3 Ausblick

Literaturverzeichnis

Regelwerke im Fußball

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Fußballspielklassen in Mecklenburg-Vorpommern

Abbildung 2: Anteile am Gesamtertrag in der 3. Liga.

Abbildung 3: Effekte bei der Steigerung des Bekanntheitsgrades auf die finanzielle Stabilität

Abbildung 4: Demografische Struktur der Befragungsteilnehmer

Abbildung 5: Stellung der erfolgreichsten Vereine in Mecklenburg-Vorpommern

Abbildung 6: Stellung der TSG Neustrelitz anhand der Altersstruktur.

Abbildung 7: Stellung der TSG Neustrelitz anhand von Regionen.

Abbildung 8: Genutzte Informationsquellen der Fußballinteressierten aus Mecklenburg-Vorpommern

Abbildung 9: Genutzte Informationsquellen anhand der Altersstruktur

Abbildung 10: Bewertung der Aspekte von Vereinen

Abbildung 11: Bewertung der Aspekte von Vereinen anhand der Altersstruktur

Abbildung 12: Wirkungskette der Kundenbindung

Abbildung 13: Wirkungskreislauf bei Investitionen im Fußballverein

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Rechtsformen in den Lizenzspielerabteilungen

Tabelle 2: Erträge in der 3. Liga

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Die Welt ist zwar kein Fußball, aber im Fußball, das ist kein Geheimnis, findet sich eine ganze Menge Welt."[1]

Dieses Zitat stammt von Richard Wolf und beschreibt seine Faszination für Fußball und was durch Fußball erkennbar wird. Damit drückt Wolf aus, wie sehr Fußball und Gesellschaft miteinander verbunden sind.[2] Fußball ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Er wird nicht nur überall gespielt, sondern gehört zur populärsten Zuschauersportart. An den Wochenenden fiebern Millionen von Menschen bei Spielen der 1. und 2. Bundesliga mit, sei es beim Live-Erlebnis im Stadion oder vor dem Fernseher. Vor allem die Fußballübertragungen durch Radio, Fernseher oder Internet ermöglichen und animieren die Menschen zur Anteilnahme an Fußballspielen, sowohl bei wöchentlichen Ligaspielen als auch bei Länderspielen beispielsweise zur Weltmeisterschaft. Diese Massenmedien verstärken zum einen die Fußballpopularität und zum anderen wird dadurch neues Interesse erzeugt. Inzwischen haben Fußballübertragungen mit die höchsten Einschaltquoten. Fußball wird im Volksmund oft als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet.

Fußball hat inzwischen einen hohen Stellenwert an Unterhaltung gewonnen. Aus ökonomischer Sicht ist es für Spieler, Vereine, Verbände und Medien- und Wirtschaftsunternehmen mehr als eine Sportart geworden. Heutzutage werden die Clubs nicht nur als traditioneller Verein angesehen. Viele haben sich umstrukturiert und sind in Rechtsformen, wie GmbH oder AG, organisiert. Die professionellen Fußballclubs verzeichnen Umsätze in Millionenhöhe. Es geht nicht mehr nur um die 90-minutigen Fußballspiele, sondern auch um die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit in dem harten Fußballgeschäft. Die Ziele von solchen Vereinen haben sich erweitert. Vor einigen Jahren ging es hauptsächlich um die Leistungsfähigkeit der Sportler und um die sportliche Aktion auf dem Platz. Heute müssen sich Vereine auf dem Markt gut positionieren, um die Aufmerksamkeit von Sponsoren und anderen Werbepartnern auf sich zu ziehen. Die Kundengruppe Fans hat dabei eine besondere Bedeutung, weil sie sich mit dem Fußballclub identifizieren. Aus den klassischen Vereinen sind längst Wirtschaftsunternehmen geworden, die sich teilweise den gleichen Herausforderungen wie jedes normale wirtschaftliche arbeitende Unternehmen stellen.

Für Vereine aus der Bundesliga und Amateurbereich stehen wirtschaftlicher und sportlicher Erfolg in einem engen Zusammenhang. Ohne den sportlichen Erfolg ihrer Mannschaften können Vereine wirtschaftlich nicht bestehen. Andersherum müssen Fußballunternehmen wirtschaftlich gut aufgestellt sein, um sich gute Spieler einkaufen zu können, die den sportlichen Erfolg wiederum erst ermöglichen. Weitere Treiber des wirtschaftlichen sowie des sportlichen Erfolgs sind Wettbewerbsfähigkeit und eine gute Positionierung der Vereinsmarke. Eine starke Marke hat einen positiven Effekt auf die wirtschaftliche Relevanz des Fußballclubs. Weiterhin sind für den wirtschaftlichen Erfolg die mediale Verwertung und die Kooperation mit Sponsoren, woraus höhere Erträge für den Club resultieren, ausschlaggebend. Die Grundlage für die gute Positionierung einer Vereinsmarke bilden auch die Stadionzuschauer. Mit ihnen kann das Interesse weiterer Marktteilnehmer geweckt werden, indem die Besucher sich mit der Vereinsmarke identifizieren und für eine entsprechende Stadionstimmung sorgen. Das Markenmanagement in Fußballunternehmen ist daher für den wirtschaftlichen Erfolg wichtig und sollte professionell ausgeführt werden. Für den Club sind die Zuschauer die wichtigsten Kunden und der Stadionbesuch das Produkt mit der höchsten Bedeutung.

Zielstellung der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es die ökonomische Reichweite von Fußball aufzuzeigen. Die vorliegende Arbeit soll den wirtschaftlichen Erfolg am Beispiel der TSG Neustrelitz untersuchen und anschließend Empfehlungen daraus ableiten. Auf dem heutigen Fußballmarkt, mit dem Ziel erfolgreich zu sein, suchen Vereine verstärkt nach Maßnahmen, um ihr Image zu verbessern und legen das Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit, um für potenzielle Sponsoren und Fans attraktiv zu sein. Mit dieser Arbeit sollen Möglichkeiten gefunden werden, die die Bekanntheit und das Image der TSG Neustrelitz soweit verändern, dass neue Kunden/Fans mit dem positiven entwickelten Erscheinungsbild, welches auch die sportliche Leistung beinhaltet, gewonnen werden können.

Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in 3 Kapitel und einer abschließenden Diskussion. Das erste Hauptkapitel beschreibt die fußballerische Struktur in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei werden die wichtigsten Organe sowie das Ligasystem im Herrenfußball dargestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Stellung von Fußballvereinen in Deutschland. Als erstes werden Fußballvereine charakterisiert. Nach einer kurzen Erläuterung zur Rechtsform „Verein“, soll beschrieben werden, wie Fußballvereine eine Lizenz für Ligawettkämpfe erhalten. Hinsichtlich der Zielsetzung dieser Arbeit stellt sich die Frage, ob Vereine sich zwischen Amateur- und Profivereinen abgrenzen lassen. In Punkt 3.1.3 soll darauf näher eingegangen werden. Inwieweit sich Fußballvereine in Deutschland am wirtschaftlichen Geschehen beteiligen und somit als Fußballunternehmen bezeichnet werden können, soll im Abschnitt 3.2.2 umfassend geklärt werden. Kapitel 4 befasst sich mit einer empirischen Untersuchung, deren Auswertung detailliert dargestellt wird. Aus den gewonnenen Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, die sich speziell an die TSG Neustrelitz richten. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion ab.

2 Fußball in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern ist mit 20 weiteren Landesverbänden Mitglied des DFB und stellt den Dachverband aller Ligen und Vereine des Landes Mecklenburg-Vorpommern dar.[3] Das folgende Kapitel beschreibt den Fußball in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Rostock ist ein eingetragener Verein und agiert als Spitzenverband für die Organisation des Fußballsports in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem ist der Verband Mitglied des Nordostdeutschen-Fußballverband e.V. (NOFV). Insgesamt besteht der NOFV aus 6 Landesverbänden.[4] Beide Verbände sind Mitglieder im Deutschen Fußball-Bund (DFB)[5], der die Betreuung des Fußballsports in ganz Deutschland zur Aufgabe hat. Regional- und Landesverbände sind somit an dessen Regeln gebunden.[6] Der mecklenburgische Fußballverband umfasst alle Vereine der Fußballligen in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit befinden sich im LFV M.-V. 489 Fußballvereine mit 2.034 Mannschaften und 54.084 Mitgliedern.[7]

Im folgenden Schaubild 1 ist die Gliederung der Fußballspielklassen in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Zu berücksichtigen ist, dass es sich bei dieser Darstellung um das Ligasystem im Herrenbereich handelt. Die Beschreibung erfolgt beginnend mit der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung 1: Fußballspielklassen in Mecklenburg-Vorpommern

Quelle: Eigene Darstellung.

Die Verbandsliga ist mit insgesamt 16 Mannschaften die höchste aller Ligen in Mecklenburg-Vorpommern. Die beste Mannschaft, also die, die den ersten Platz in der Tabelle der Verbandsliga erreicht hat, kann somit in die fünfhöchste Klasse in Deutschland, die Oberliga-Nord, aufsteigen.[8] [9] Die beiden letztplatzierten Mannschaften steigen aus der Verbandsliga in die Landesliga ab. Diese ist in die drei Bezirke Nord, Ost und West aufgeteilt und besteht aus jeweils 14 Mannschaften. Nächstuntere bildet die Landesklasse. Insgesamt gibt es 6 Staffeln der Landesklassen mit jeweils 14 Mannschaften. Die Mannschaften, die den vorletzten und den letzten Platz der Tabelle am Saisonende belegen, steigen aus der Landesklasse in die Kreisoberliga ab. Die darunter befindliche Liga ist die Kreisliga und die letzte im Ligasystem der Männer bildet die Kreisklasse. Alle Ligen der Kreisebene sind in 6 gleiche Bezirke gegliedert. Aufgrund der hohen Anzahl an Vereinen besitzen einige Bezirke mehr als eine Staffel.[10] Zu bemerken ist im gesamten Abschnitt, dass die Anzahl der Absteiger, in Abhängigkeit der Absteiger aus der nächsthöheren Spielklasse, variieren kann.[11]

F.C. Hansa Rostock. Dieser Name steht für einen Fußballverein, der mit seinen vier Millionen Anhängern nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern hohes Ansehen hat, sondern auch deutschlandweit sehr bekannt ist. Jahrelang spielte das Team von Hansa Rostock in der ersten Bundesliga und ist somit der einzige Verein aus Mecklenburg-Vorpommern, der in der höchsten Spielklasse vertreten war. Im Jahr 2004 musste die Mannschaft einen derben Tiefschlag hinnehmen, nachdem sie nach 10 Jahren aus der ersten Bundesliga in die zweite Liga abgestiegen ist. Seitdem hat der Mecklenburger Traditionsverein es einmal zurück in die höchste Spielklasse geschafft. Der sportliche Erfolg der Mannschaft blieb jedoch aus, was zu einem erneuten Abstieg führte. Trotz einiger Rückschläge in den letzten Jahren gehört der Traditionsverein zu den erfolgreichsten Fußballmannschaften in Mecklenburg-Vorpommern. Seit der Saison 2012/2013 spielt „Hansa“ in der 3. Liga und gilt damit als höchstplatziertester Verein in M.-V.[12]

Nicht ganz unbekannt, u. a. durch den Landespokalsieg gegen F.C. Hansa Rostock, ist die TSG Neustrelitz e.V. aus Mecklenburg-Vorpommern. Damit hat die TSG Neustrelitz einen ihrer größten Erfolge verzeichnet. Momentan spielt der Verein von der mecklenburgischen Seenplatte in der Regionalliga Nordost[13] und versucht derzeit die verbindlichen Auflagen des DFB, bei einem möglichen Aufstieg in die 3. Liga[14], zu erfüllen.[15]

Der sogenannte NOFV ist ein Regionalligaverband und gehört zur zweithöchsten Amateur-Spielklasse in Deutschland. Der NOFV gliedert sich in 2 Bereiche, NOFV-Nord und NOFV-Süd.[16] Im NOFV-Nord befinden sich neben Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern auch Teams aus Brandenburg und Berlin. Zu den mecklenburgischen Mannschaften zählen Hansa Rostock II, Pommern Greifswald, 1. FC Neubrandenburg 04, Torgelower SV Greif, FC Schönberg 95 sowie der Malchower SV 90. Das bestplatzierteste Team am Ende der Saison, steigt in die Regionalliga auf.[17] Die letzten drei Mannschaften steigen in die Verbandsliga ab.[18]

Nachwuchsförderung in Mecklenburg-Vorpommern

Für die Förderung von jungen, talentierten Spielern hat der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit dem F.C. Hansa Rostock e.V. im April 2013 einen sogenannten Talentepool Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. Für Nachwuchsspieler, die besonders leistungsstark sind und mit ihrem Können überzeugen, bietet sich die Chance in diesem Pool aufgenommen zu werden und den Verein des F.C. Hansa Rostock näher kennen zu lernen. Die Spieler haben die Möglichkeit am Training der Jugendmannschaft des F.C. Hansa Rostock teilzunehmen. Ziel des Pools ist es jeden einzelnen Nachwuchsspieler bei seiner sportlichen Laufbahn zu unterstützen bzw. in die richtige Richtung zu lenken.[19]

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fußball in Mecklenburg-Vorpommern ein angesehener Sport ist. Anhand der Anzahl von Vereinen wird deutlich, wie sehr Fußball hierzulande vertreten ist und für so gut wie jeden Bürger zugänglich ist. Der F.C. Hansa Rostock ist der erfolgreichste Club und ist im Moment einziger Profifußballverein in Mecklenburg-Vorpommern. Durch den jahrelangen Klassenerhalt in der 1. Bundesliga und den Abstiegen in die 2. und 3. Liga machte Hansa Rostock die Erfahrung, dass die Wirtschaftlichkeit im eigenen Verein von zentraler Bedeutung ist. Demzufolge ist neben der sportlichen Leistung ebenso eine wirtschaftlich gute Aufstellung erforderlich, um sich als Verein etablieren zu können.

3 Wirtschaftliche Betrachtung deutscher Fußballvereine

Das folgende Kapitel untersucht, wie sehr sich Sportvereine als Dienstleistungsunternehmen wie jedes andere Unternehmen am wirtschaftlichen Geschehen beteiligen. Fußball ist in diesem Fall das Produkt auf dem Markt, welches gehandelt und konsumiert wird. Für ihre Wettbewerbsfähigkeit gehen Fußballvereine auch nach ökonomischen Prinzipien.[20] Zunächst wird die Rechtsform „Verein“ sowie die wirtschaftliche Stellung von Sportvereinen beschrieben, um damit die wirtschaftliche Relevanz zu verdeutlichen. Abschließend soll die Thematik durch eine Beschreibung der besonderen Merkmale von Fußballunternehmen veranschaulicht werden.

3.1 Charakteristika von Fußballclubs

3.1.1 Rechtsform: Verein

Aus rechtlicher Sicht wird in wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen[21] sowie zwischen eingetragenen[22] und nicht eingetragenen[23] Vereinen unterschieden. Da das Hauptaugenmerk in dieser Arbeit dem nicht wirtschaftlichen, eingetragenen Verein gilt, wird auf die wirtschaftlichen und nicht eingetragenen Vereine nicht näher eingegangen. In der Praxis findet man in der Bundesliga keine wirtschaftlichen Vereine, weil es viele andere vorzuziehende Gesellschaftsformen gibt, die einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen, beispielsweise die Kommanditgesellschaft (KG), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder die Aktiengesellschaft (AG).[24]

Alfred Thyll definiert einen Verein: „… als eine dauernde Verbindung einer größeren Anzahl von Personen, die, zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks, nach der Satzung körperschaftlich organisiert ist, einen Gesamtnamen führt und auf einen wechselnden Mitgliedsbestand angelegt ist.“ [25]

Wichtige Regelwerke für Vereine sind das Grundgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Vereinsgesetz (Gesetz zur Regelung des öffentlichen Vereinsrechts). Während das BGB die Bestimmungen für Mitglieder und Regeln für das Verhalten gegenüber Dritten beinhaltet, sind im Vereinsgesetz beispielsweise Regelungen zum Verbot von Vereinen verankert.[26] Nach Artikel 9 des Grundgesetzes haben alle deutschen Bürger das Recht einen Verein zu gründen, die sogenannte Vereinsfreiheit.[27]

Rechtlich geregelt ist der Begriff eines nicht wirtschaftlichen Vereins, auch Idealverein oder ideeller Verein genannt, im § 21 BGB : „Ein Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts.“

Nicht wirtschaftliche Vereine verfolgen mit ihrer Haupttätigkeit keinen wirtschaftlichen Zweck, d. h. sie dürfen keine Gewinne erwirtschaften. In der Regel sind Vereine nach einem gemeinschaftlichen Zweck ausgelegt und wollen die Allgemeinheit fördern. Dies bedeutet wiederrum nicht, dass es Vereinen gänzlich verboten ist Erträge zu erzielen. Das sogenannte Nebenzweckprivileg gestattet es Vereinen, dass sie neben ihrem Hauptzweck auch wirtschaftliche Betätigungen ausüben können. Im Rahmen des Nebenzweckprivilegs muss es sich um eine untergeordnete Funktion des Vereins handeln und diese soll als zusätzliche Maßnahme zur Verfolgung des Vereinszwecks dienen[28], wie zum Beispiel die Verwendung der Erträge, um den Hauptzweck zu finanzieren und zu fördern.[29]

Eine Voraussetzung für die Gründungsformalitäten ist die Einberufung einer Mitgliederversammlung. Erst nach Abstimmung durch die Mitgliederversammlung, entscheidet sich, ob der Verein ins Vereinsregister eingetragen wird. Hierbei gilt das Mehrheitsprinzip, d. h. dass die Mehrheit der Mitglieder für eine Eintragung ins Vereinsregister gestimmt haben muss. Bei mehrheitlicher Zustimmung erfolgt die Anmeldung zur Eintragung in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht. Für die Eintragung sind im Vorfeld Voraussetzungen vom einzutragenden Verein zu erfüllen. Diese werden durch das Registergericht vor der Eintragung geprüft. Besonders die Verfolgung eines nicht wirtschaftlichen Zwecks steht bei der Prüfung im Mittelpunkt.[30] Nach § 56 BGB ist eine Mindestmitgliederanzahl für die Gründung eines nicht wirtschaftlichen Verein vorgeschrieben. Die Rechtsgrundlage besagt, dass die Eintragung ins Vereinsregister erst stattfinden kann, wenn die Zahl der Mitglieder mindestens sieben beträgt.[31] Des Weiteren muss laut Gesetz, für die Eintragung in das Vereinsregister, erst eine Satzung vorliegen.[32] Die Vereinssatzung enthält die Bezeichnung der Haupttätigkeit eines Vereins und die verbindlichen Regelungen der Gründungsmitglieder. Die gesetzlichen Rechtsprechungen erlauben einen gewissen Spielraum bei der Ausgestaltung von Rechten und Pflichten der Mitglieder. Demzufolge besteht die Möglichkeit in der Vereinssatzung Regelungen zu treffen, die individuell für den Verein beschlossen werden können.[33] Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erfolgt die Eintragung in das zuständige Vereinsregister dort, wo der Verein laut Satzung seinen Sitz hat.[34] Mit ihr wird ein Verein rechtsfähig, demzufolge ist der Verein eine sogenannte juristische Person. Gleichzeitig erlangt der Idealverein die Eignung Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Durch die Eintragung in das Vereinsregister kommt es zur Umwandlung von einem nicht eingetragenen Verein in einen eingetragenen Verein (e.V.).[35]

Für das Innen- und Außenverhältnis eines Vereins bedarf es Vereinsorgane, die mit natürlichen Personen zu besetzen sind. Somit kann ein Verein nach außen auftreten und für die interne Aufgabenzuweisung sorgen. Die sogenannte Mitgliederversammlung stellt eines von zwei zwingend erforderlichen Organen des Vereins dar. Als oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung für alle Anliegen des Vereins zuständig, sofern durch die Satzung nicht beschlossen ist, dass ein anderes Vereinsorgan für die Anliegen verantwortlich ist. Für die Vertretung des Vereins nach außen und für die Führung der Geschäfte des Vereins ist ein Vorstand zu bestellen. Das geschieht durch die Mitgliederversammlung, die demzufolge auch für die Kontrolle des Vorstandes zuständig ist.[36] Ist es in der Satzung nicht anders geregelt, sind Entscheidungen bei einem Vorstand mit mehreren Mitgliedern durch die einfache Mehrheit zu treffen.[37]

Vereine haben eine zentrale Bedeutung für den organisierten Sport. Insbesondere Fußballclubs werden gewöhnlich in der Rechtsform eines Vereins ausgeführt. Deutschland zählt inzwischen 90.784 Sportvereine.[38] So sind im Jahr 2013 etwa 25.456 Fußballvereine beim Deutschen Fußball-Bund gemeldet.[39] Mit diesen Zahlen lässt es sich leicht begründen, dass Sport- bzw. Fußballvereine beinahe überall in Deutschland vorhanden sind. Somit gibt es für nahezu alle Bürger die Möglichkeit Mitglied in einem Sportverein zu werden. Allein dieses Argument zeigt die hohe gesellschaftliche Relevanz von sportlichen Vereinen in der Bundesrepublik.

In der Regel verfolgen Fußballvereine einen gemeinschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Zweck.[40] Ursprünglich sind die Fußballclubs in der Rechtsform des Idealvereins gemäß § 21 BGB geführt. Die wirtschaftliche Geschäftstätigkeit, die als Nebenzweck dient, ist heutzutage weniger im deutschen Profifußball anzutreffen.[41] Problematisch hierbei ist die Gefahr des Verlustes der Gemeinnützigkeit, die bei Sportvereinen aufgrund der höheren Konzentration auf die wirtschaftliche Tätigkeit entsteht.[42] Daher kam es, im professionellen Bereich, zu einer Neugestaltung der Rahmenbedingungen im Lizenzfußball. Durch einen Beschluss im Jahr 1998 ermöglichte der DFB die Lizenzspielerabteilungen, genau genommen die Profifußballabteilung, aus dem gemeinnützigen Verein auf eine Kapitalgesellschaft[43] auszugliedern. Anlass dieser Reformierung sind u. a. die steigenden Umsätze im Profifußball, die Wahrung der Gemeinnützigkeit sowie Beschränkungen innerhalb der Rechtsform des Vereins. Infolgedessen waren dazu Änderungen in den Ordnungen des DFB vorzunehmen. Bisher wurde die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb nur an Idealvereine vergeben.[44] Folglich können die ausgegliederten Rechtsträger selbst die Lizenz für den Fußballspielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga erwerben.[45] Bedingung für die Erteilung der Lizenz ist allerdings, dass der Stammverein weiterhin bestehen bleibt und mehrheitlich an der Tochter-Kapitalgesellschaft beteiligt ist.[46]

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Modernisierung des DFB und die fortlaufende Kommerzialisierung bedeutsame Folgen mit sich brachten. In den letzten Jahren kam es zu einer wesentlichen Veränderung im Lizenzfußball der höheren Spielklassen, in dem die Lizenzspielabteilungen aus den Idealvereinen ausgegliedert wurden. Dadurch wurde die Gemeinnützigkeit der Sportvereine gewahrt, so dass sie weiterhin als eingetragene Vereine geführt werden können.

3.1.2 Vereinslizenzierung

Fußballvereine verzeichnen Umsätze in Millionenhöhe und machen mit dem Sport Fußball große Geschäfte, vor allem in den hochklassigen Ligen. Zum Beispiel konnte die FC Bayern München AG in der Saison 2012/13, nicht allein aus sportlicher Sicht triumphieren, sondern einen erneuten Rekordumsatz verlesen. Der Rekordmeister erzielte einen Umsatz von 432,8 Millionen Euro.[47] Bei deutschen Fußballclubs ist neben dem sportlichen Erfolg auch eine wirtschaftliche Stabilität erforderlich. Es ist davon auszugehen, dass lediglich die Vereine, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind ebenso mittel- und langfristig sportlichen Erfolg erreichen.[48] Um den Spielbetrieb in den Profiligen aufrecht zu erhalten, sollen die Vereine insbesondere eine finanzielle Stabilität vorweisen können. Dazu ist ein Lizenzierungsverfahren vorgesehen, u. a. mit dem Hintergrund das Auftreten von negativen externen Effekten im Spielbetrieb zu vermeiden.[49] Verantwortlich für das Lizenzierungsverfahren[50] ist die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL), ein Verbund für die 36 Fußballclubs aus der 1. und 2. Bundesliga. Sie ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft des Ligaverbandes geführt, dessen Sitz ebenfalls in Frankfurt a. M. ist.[51] Die DFL organisiert die komplette 1. und 2. Bundesliga und muss sicherstellen, dass die Bewerber, die zur Lizenzierung erforderlichen Voraussetzungen vorweisen können, um somit an Ligawettkämpfen teilzunehmen. Hierzu müssen die Clubs hohe Anforderungen, die die DFL stellt, erfüllen. Neben sportlichen, organisatorischen, infrastrukturellen und rechtlichen Bedingungen ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ein absolutes Muss für die Fußballclubs. Als Lizenzgeber möchte die DFL mit den angeknüpften Bedingungen den Erhalt der gesamten Liga gewährleisten. Die Lizenz und die Berechtigung zur Teilnahme an den Bundesligen werden dann vergeben, wenn die erforderlichen Voraussetzungen ausnahmslos erfüllt sind. Dieses Verfahren ist vor jeder Saison erneut durch die DFL zu prüfen. Durch den Erhalt einer Lizenz sind die Lizenznehmer an den Regelungs- und Ordnungsgrundsätzen des Lizenzgebers gebunden. Die Vereinslizenzierung schafft sozusagen die eigentliche Rechtsgrundlage für die Teilnahme der Fußballclubs an Wettkämpfen der Bundesligen.[52]

Hauptaugenmerk des Kapitels bildet das Lizenzierungsverfahren für die 3. Liga. Lizenzgeber dafür ist der DFB. Wie bei der Lizenzvergabe der Bundesliga und 2. Liga muss neben dem sportlichen Erfolg ebenso die wirtschaftliche Qualifikation sowie eine technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit gegeben sein, um eine Lizenz für die 3. Liga erhalten zu können. Dazu ist eine fristgerechte, schriftliche Bewerbung mit entsprechenden Unterlagen vollständig beim DFB einzureichen.[53] Hierzu zählen beispielsweise ein Jahresabschluss des vergangenen Jahres, eine Erklärung zur Erfüllung der Auflagen oder eine Erklärung des Vereins seinen Transferverpflichtungen nachzukommen.[54] Grundsätzlich müssen die Vereine eine wirtschaftliche Stabilität in den Unterlagen nachweisen können. Insbesondere steht dabei eine gute Liquiditätslage im Mittelpunkt.[55] Zusätzlich muss die Bewerbung Unterlagen enthalten, die das technisch-organisatorische Potenzial des Vereins belegen. Neben der Satzung, dem Handelsregisterauszug und der Vertretung des Vereins müssen weitere Auflagen für die Erteilung der Lizenz erfüllt werden. Beispielhaft ist die Kapazität des Stadions zu nennen. Hier schreibt der DFB eine Mindestkapazität von 10.000 Zuschauerplätzen vor.[56] Insbesondere für Vereine, die das erste Mal den Aufstieg in die 3. Liga schaffen, bedeutet dies eine große Herausforderung, weil so etwas mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist. Im Zuge des gesamten Lizenzierungsverfahrens entscheidet letztlich der DFB über eine Zulassung zur 3. Liga.[57]

Erneuerungen

Für die Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Fußballclubs, hat der Ligaverband dafür bisher die Vereine bzw. die Spielbetriebsgesellschaften lediglich mit deren Einzelabschluss herangezogen. Dies gilt ab der Saison 2014/15 nicht mehr. Die Clubs des Ligaverbandes haben beschlossen das Lizenzierungsverfahren im deutschen Fußball auszudehnen. In Zukunft müssen Vereine für die Beurteilung ihrer wirtschaftlichen Lage ihre Konzernabschlüsse darlegen. Damit ist gemeint, dass neben dem Mutterverein auch alle Tochtergesellschaften ihre Abschlüsse offen legen müssen.[58]

3.1.3 Sportvereine an der Grenze zwischen Amateur- und Profibereich

Die vorliegende Arbeit analysiert einen Fußballverein, der sich momentan direkt im Grenzbereich von Amateur- und Profisport bewegt. Mithilfe dieses Kapitels soll verdeutlicht werden, nach welchen Kriterien dies zu unterscheiden ist. Der Verein befindet sich in der Regionalliga und strebt einen Aufstieg in die 3. Liga an. Hier ist es nicht ganz eindeutig, wo sich die Grenze von Amateur- und Profiliga grundsätzlich befindet. Inwiefern sich welche Ligen als Profiliga bezeichnen lassen und ob sich eine Abgrenzung zum Amateurfußball herstellen lässt, wird in diesem Kapitel näher untersucht.

Das deutsche Ligasystem gliedert sich in 1. und 2. Bundesliga, gefolgt von der 3. Liga. Darunter befinden sich 5 regionale Ligen auf einer Ebene. Als weitere Spielklassen wird das Ligasystem auf Bundeslandebene betrachtet, die teilweise in den Bundesländern unterschiedlich gegliedert sind. Anhand der Spielklassenunterteilung entsteht die Problematik zwischen Amateur- und Profibereich und inwiefern sich eine Differenzierung feststellen lässt und ob so eine überhaupt erkennbar ist. Gilt der hier in der Arbeit betrachtete Verein als Profifußballclub?

Schwer lässt sich ein Amateur- und Proficlub unterscheiden. Schließlich wenden Vereine aus dem Amateurbereich verschiedene Rechte an, die auch von Profivereinen genutzt werden. Beispielhaft lässt sich hier die Bandenwerbung und die Trikotwerbung nennen, die hin und wieder im gesamten Amateurbereich zu finden ist.[59] Die Verbindung zwischen professionellen und nicht professionellen Fußballclubs mag sehr vielseitig sein, so dass eine Abwägung hier sinnvoll erscheint.

Der DFB grenzt Amateur- und Profifußball anhand seiner Gliederung im Ligasystem ab. Demnach werden in Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, Regional- und Amateurligen untergliedert.[60] Laut dieser Unterteilung zählen jene Ligen, die sich unterhalb der Regionalliga befinden, zum Amateurbereich. Dazu gibt es allerdings andere Gliederungen. Beispielsweise auf der Fußballwebsite fussball.de wird bereits die Regionalliga als Amateurfußball angesehen.[61] Aufgrund der unterschiedlichen Differenzierungen kann unter diesem Aspekt noch keine Grenze getroffen werden.

Im Folgenden soll versucht werden eine Abgrenzung zwischen Amateur- und Profisportlern zu finden. Der DFB hat dazu in seiner Spielordnung, § 8, Amateur- und Nicht-Amateure unterschieden. Demzufolge ist gemäß § 8 Nr. 1 derjenige Amateur, „wer aufgrund seines Mitgliedschaftsverhältnisses Fußball spielt und als Entschädigung kein Entgelt bezieht, sondern seine nachgewiesenen Auslagen und allenfalls einen pauschalierten Aufwendungsersatz bis zu Euro 249,99 im Monat erstattet erhält.“ Somit ist es maßgeblich für die Einstufung als Amateur, dass dieser aufgrund einer Mitgliedschaft Fußball spielt, aber nicht anderweitig an den Verein vertraglich gebunden ist. Für das Fußballspielen erhält der Amateursportler kein Gehalt bzw. dürfen die erstatteten Aufwandsentschädigungen nicht über den in der Ordnung festgelegten Satz hinausgehen. Als Nicht-Amateure unterteilt der DFB in Lizenzspieler und in Vertragsspieler ohne Lizenz.[62] Dieser ist, neben seiner Mitgliedschaft, durch einen Vertrag an den Verein gebunden und erhält neben seinen Auslagen eine monatliche Mindestvergütung für seine sportlichen Leistungen von 250,00 Euro vom Verein.[63] Die Spielordnung des DFB gibt damit einen weiteren Anhaltspunkt über die Differenzierung zwischen Amateur- und Profispieler und kann als grobe Abgrenzung in Betracht kommen. Monheim nennt einen weiteren Aspekt zur Differenzierung. Spieler, für den dieser Sport eine dauerhafte Tätigkeit darstellt, der sozusagen zum Lebensmittelpunkt geworden ist und der Spieler damit sein Gesamteinkommen erzielt, ist als Berufssportler zu bezeichnen. Er übt den Sport als Beruf aus. Zwischen diesem Sportler und Vereinen besteht eine vertragliche Vereinbarung, wo u. a. eine Vergütung festgelegt ist, die der Spieler für seine sportliche Ausübung vom Verein erhält.[64] Beim Amateurspieler liegt der Fokus darin, dass dieser den Sport als Hobby ausführt, gleichzeitig möchte dieser seine Gesundheit fördern. Ein Amateur bekommt dafür nicht die Höhe an Vergütung, um sich damit eine Lebensgrundlage zu schaffen.[65] Genau in diesem Punkt unterscheiden sich Amateursportler von einem Profisportler. Problematisch hierzu ist zusätzlich die Einstufung der Qualifikationen der Spieler. Einerseits ist nicht zwangläufig gesagt, wenn ein Spieler den Status eines Amateurs hat auch gleichzeitig der Verein als Amateurverein zu bezeichnen ist. Andererseits ist von einem sogenannten Amateurverein auszugehen, wenn dort hauptsächlich Amateurfußballer spielen. Eine klare Abgrenzung ist hier nicht zu treffen. Hinzu kommt, dass sich einige Spieler im Grenzbereich bewegen. Mehrmaliges Training in der Woche, Spiele/Wettkämpfe an fast jedem Wochenende und Teilnahme an offiziellen Vereinsveranstaltungen gehören bei Amateurspielern ebenso zur Normalität. Das zeigt wie hoch der zeitliche Aufwand für Amateure ist. Viele Amateure bekommen eine Vergütung für ihre sportlichen Leistungen, die deutlich höher ist, als die vom DFB festgelegte Grenze der Aufwandsentschädigung. Jedoch können sie mit diesem Entgelt ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.[66]

Bei der Abgrenzung von Amateur- und Profiverein ist zusammenfassend zu sagen, dass die beschriebenen Punkte keine grundsätzlichen Rückschlüsse auf die Problematik geben. Ob ein Verein oder ein Sportler als Amateur bzw. Profi gilt, muss von Fall zu Fall geprüft werden. Daher ist es empfehlenswert jeden Verein oder Sportler über die Amateur- bzw. Profieigenschaft individuell zu untersuchen. Generell ist davon auszugehen, dass die Ligen, die sich unterhalb der Regionalliga befinden zu den Amateurvereinen zählen, da die Spieler dieser Vereine oftmals kein Entgelt für ihre sportliche Ausübung erhalten bzw. ihren Lebensunterhalt damit nicht bestreiten können und somit als Amateure zu bezeichnen sind.

3.2 Der Fußballverein als Fußballunternehmen

Im folgenden Kapitel soll belegt werden, inwiefern Fußballvereine als Fußballunternehmen angesehen werden können, die sich zwar aufgrund vom emotionalen Verhalten der Fans in einem besonderen Rahmen bewegen, aber ebenso unternehmerische Maßnahmen nutzen müssen, um bestimmte Ziele zu erreichen.

3.2.1 Wirtschaftliche Faktoren des Fußballsports

Fußball ist inzwischen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und sein Markt ist in den letzten Jahren gewachsen.[67] Es ist nicht nur das hohe Interesse der Menschen an dem Fußballsport, vielmehr hat sich die wirtschaftliche Relevanz der sogenannten Fußballunternehmen weiter ausgeprägt.[68] Zum einen sind die Zuschauenzahlen gestiegen. Dies belegt eine Statistik zu Stadionbesucher aus der 1. Bundesliga über eine gesamte Saison. Zur Jahrtausendwende gingen ca. 9,5 Millionen Menschen in die Stadien. In der Saison 2012/13 sind es bereits 12,9 Millionen Besucher.[69] Zum anderen beschäftigen sich die Fußballclubs aus den ersten beiden Bundesligen weitgehend mit dem „Produkt Fußball“ und handeln wie Unternehmen aus der Normalwirtschaft. Dieses Kapital beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung von Vereinen bzw. Fußballunternehmen.

Besonders die Proficlubs wirtschaften wie kommerzielle Unternehmen und verzeichnen Erlöse in Millionenhöhe. In einem Report der DFL verdeutlichen die hohen Umsatzzahlen der Bundesligisten die Zielstrebigkeit nach hohen Erträgen. Verglichen mit den vergangenen Jahren ist eine deutliche jährliche Steigerung der Erträge festzustellen.[70] Damit einhergehend verdient der Staat erheblich an Steuern und Abgaben. Der deutsche Lizenzfußball trägt im großen Maße des Steueraufkommens bei.[71] Neben Verein und Staat verdienen eine Vielzahl an Betrieben in Form von Sponsoring, Catering, Sicherheit, Werbung etc. durch den Fußballsport. Diese sind nötig, um den gesamten Spielbetrieb und den Unterhaltungswert von Fußball aufrecht zu erhalten. Im deutschen Fernsehen haben Spielübertragungen die höchsten Einschaltquoten. Wodurch vor allem die Unternehmen in der Medienbranche erhebliche Erträge erwirtschaften.[72] Durch Fußball ist ein Markt geschaffen worden, von dem viele verschiedene Unternehmen profitieren. Demnach steht Fußball im engen Zusammenhang mit der Wirtschaft und Gesellschaft. In einer Studie wurde belegt, wie sehr dieser Sport für den Wohlstand der ganzen Republik Deutschland beiträgt. Die Studie kam zum Ergebnis, dass der Profifußball eine Wertschöpfung von 5 Milliarden Euro erzeugt. Demzufolge leistet die Bundesliga einen hohen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, wovon der Staat rund 1,5 Milliarden Euro an Steuern und sonstigen Abgaben verdient.[73] Damit einhergehend werden durch die Bundesliga zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Im Profifußball sind rund 120.000 Menschen beschäftigt, wovon zwei Drittel Vollzeitstellen in Form von Sicherheitsdiensten, Gastronomie, Einzelhandel etc., sind.[74] Durch die Konsumausgaben der Deutschen für sportliche Zwecke, wie beispielsweise Eintrittskarten, Mitgliedsbeiträge und Sportbekleidung bedienen sowohl die Sportbranche, aber auch andere Unternehmen profitieren davon. Zum Beispiel die Gastwirtschaft für Verpflegung im Stadion oder die Mineralölindustrie für die Autofahrten zum Spielereignis. Aus den ausgeführten Betrachtungen wird deutlich, dass die Branche Fußball einen Teil zum gesellschaftlichen Wohlstand in Deutschland leistet.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Fußball ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist und sich dieses Potenzial in den nächsten Jahren verstärken kann. Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa hat die Bundesliga noch Spielraum nach oben. Jedoch hängt das Wachstum nicht nur vom sportlichen Erfolg ab. Entscheidend sind die Entwicklungen des Fußballmarktes, und der beteiligten Unternehmen sowie die mediale Verwertung. Fußballunternehmen sollten ihren Fokus nicht lediglich auf Gewinn und Umsatz richten. Bei Preiserhöhungen, beispielsweise für Tickets, kann es passieren, dass es die bisher geschaffene Unternehmensbasis zerstört.

3.2.2 Besondere Merkmale von Fußballunternehmen

Aufgrund von Unternehmens- oder Umsatzgröße können sich deutsche Fußballvereine mit mittelständischen Unternehmen vergleichen lassen. Hinzu kommt, dass die Fußballvereine oftmals die gleichen Maßnahmen wie andere kommerzielle Unternehmen nutzen. Sie gehören der Dienstleitungsbranche an und handeln nach dem ökonomischen Prinzip, um ihr Produkt „Fußball“ auf dem Markt anbieten zu können.[75] Fußballvereine sind größtenteils als eingetragene Vereine geführt.[76] Inwieweit solche Sportvereine als Wirtschaftsunternehmen anzusehen ist, stellt in Deutschland ein Problem dar. Vereine, die ihre Profiabteilungen über eine Kapitalgesellschaft führen, geben ein Indiz dafür als sogenannte Fußballunternehmen bezeichnet zu werden.[77] Inzwischen sind einige Proficlubs, vor allem in der 1. und 2. Bundesliga, nicht mehr in der klassischen Rechtsform eines Vereins geführt,[78] sondern haben ihre Profiabteilungen in Form von einer Kapitalgesellschaft ausgegliedert.[79] Der Vereinsbegriff behält jedoch weiter an Bedeutung und die Fußballunternehmen werden im Sprachgebrauch häufig noch als Fußballverein bezeichnet.[80] Die Definition des Begriffes Fußballunternehmen umfasst in der Regel die Anbieter von Fußball, die in der 1. Bundesliga vertreten sind.[81] Ungeachtet dessen bleibt die Frage, ob die restlichen eingetragenen Vereine auch ein Wirtschaftsunternehmen darstellen. Werden Merkmale wie Zweck, Markteinbindung, Ertragsgröße oder Preisgestaltung herangezogen, sind viele Parallelen zwischen Fußballverein und Unternehmen erkennbar.

Tabelle 1: Rechtsformen in den Lizenzspielerabteilungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung, in Anlehnung an: Ernst & Young (2013), S. 7.

Die Tabelle 1 zeigt die Rechtsformen der Lizenzspielerabteilungen. Betrachtet werden hierbei die 1. und 2. Bundesliga sowie die 3. Liga. Verdeutlich wird dadurch, wie stark die Rechtsform des eingetragenen Vereins unter den Fußballclubs vertreten ist. Über die Hälfte der Clubs aus den ersten drei Spielklassen sind in dieser Rechtsform geführt. AG, KGaA und die GmbH & Co. KGaA machen zusammen einen Wert von 36 Prozent aus. Somit ist eine Rechtsform, die auf Aktien basiert bei mehr als ein Drittel unter den Fußballclubs vertreten. Die GmbH ist mit 20 Prozent nicht so häufig in den Lizenzspielerabteilungen vorzufinden. Letztlich kann gesagt werden, dass der eingetragene Verein stets die dominierende Rechtsform ist.[82]

3.2.2.1 Zielformulierungen

Wie normale Wirtschaftsunternehmen verfolgen Fußballunternehmen ebenso ökonomische Ziele. Unterschied in den Zielformulierungen gibt es hinsichtlich des sportlichen Erfolgs, welches Fußballunternehmen in der Regel zusätzlich verfolgen.[83] Eine klare Definition des sportlichen Erfolgs existiert nicht. In der Literatur gibt es unterschiedliche Interpretationen. Einerseits ist der sportliche Erfolg vom Marktwert der Mannschaft, die Ausgaben für Gehälter von Spielern und Trainern sowie von der Finanzausstattung geprägt. Zum anderen ist die Tabellenposition als sportliches Erfolgsmaß zu sehen.[84] Im Laufe der Kommerzialisierung haben sich die Zielvorstellungen in den Vereinen verändert. So galt früher hauptsächlich das Ziel die sportliche Aktivität zu steigern. Der Fokus lag vor allem in der sportlichen Leistung der Mitglieder.[85] Durch die verbreitete wirtschaftliche Bedeutung von Fußball führte es dazu, dass Vereine verstärkt ökonomische Ziele verfolgen.[86] Eine Abwägung zwischen sportlichen und wirtschaftlichen Zielen kann nicht beurteilt werden. Im Grunde genommen sollten beide Ziele verfolgt werden,[87] da sie in einem komplementären Zusammenhang stehen. Steigert sich der sportliche Erfolg eines Clubs, so kommt es wiederrum zu einer Steigerung der wirtschaftlichen Leistung, wodurch Erlöszuwächse entstehen, die in die Infrastruktur investiert werden können. Investitionen wie beispielsweise in ein neues Stadion oder in die Mannschaft, können im Gegensatz den sportlichen Erfolg vorantreiben.[88]

[...]


[1] Wolf, R. (1980), zit. in: Hebenstreit, St. (2012), S. 26.

[2] Vgl. Jürgens, K. U. (2007).

[3] Vgl. Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (o. J.a).

[4] Vgl. ebd.

[5] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2013), § 7 Satzung, S. 8.

[6] Vgl. Stopper, M. (2012), S. 68.

[7] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2013), S. 7.

[8] Vgl. Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (o. J.a).

[9] Die Oberliga-Nord umfasst die Regionen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin.

[10] Vgl. fussball.de (2014a).

[11] Vgl. Weber, J. (2014).

[12] Vgl. F.C. Hansa Rostock (2013).

[13] Vgl. TSG Neustrelitz (o. J.).

[14] Die 3. Liga wurde zur Saison 2008/09 eingeführt.

[15] Vgl. Deichmann, H. ( 2014).

[16] Vgl. Nordostdeutscher Fußballverband (o. J.).

[17] Unter Voraussetzung, dass die Mannschaft aufsteigen möchte und sich fristgerecht für die Regionalliga bewirbt, sonst steigt die nächstplatzierte Mannschaft auf.

[18] Vgl. fussballdaten.de (2014).

[19] Vgl. Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (o. J.b).

[20] Vgl. Madl, R. (1994), S. 1.

[21] Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 21 f. BGB I, S. 24.

[22] Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 55 ff. BGB I, S. 29.

[23] Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 54 BGB I, S. 28.

[24] Vgl. Leipold, D. (2008), S. 434.

[25] Thyll, A. (2004), S. 165.

[26] Vgl. Walling, M. (2010), S. 11 f.

[27] Grundgesetz (2012), I. Art. 9, S. 3.

[28] Vgl. Burhoff, D. (2011), S. 51.

[29] Vgl. Lorz, R. (2012), S. 795.

[30] Vgl. Haas, U.; Martens, D.-R. (2011), S. 22 ff.

[31] Vgl. Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 56 BGB I, S. 29.

[32] Vgl. ebd., § 59 Abs. 2 BGB I, S. 29.

[33] Vgl. Walling, M.(2010), S. 12 f.

[34] Vgl. Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 55 BGB I, S. 29.

[35] Vgl. Haas, U.; Martens, D.-R. (2011), S. 22 f.

[36] Vgl. Burhoff, D. (2011), S. 35, S. 126 f. und S. 187.

[37] Vgl. Bürgerliches Gesetzbuch (2013), § 26 Abs. 2 BGB I, S. 24.

[38] Vgl. Deutscher Olympischer Sportbund (2014).

[39] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2013), S. 2.

[40] Vgl. Haas, U.; Martens, D.-R. (2011), S. 22 f.

[41] Vgl. Lorz, R. (2012), S. 795.

[42] Vgl. Heermann, P. W. (1998), S. 1260.

[43] Diese Ausgliederung beschränkt sich nur auf Kapitalgesellschaften. Personengesellschaften sind davon aus geschlossen: Lorz, R. (2012), S. 802.

[44] Vgl. Lorz, R. (2012), S. 798, 801.

[45] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2013), § 16c Nr. 1 Satzung, S. 14.

[46] Vgl. ebd., § 16c Nr. 2 Satzung, S. 14.

[47] Vgl. FC Bayern München (2013), S. 1.

[48] Vgl. Holzhäuser, F. (2012), S. 665.

[49] Vgl. Bachmaier, B.; Lammert, J.; Hovemann, G. (2012), S. 211.

[50] Vgl. Holzhäuser, F. (2012), S. 665.

[51] Vgl. Stopper, M. (2012), S. 69.

[52] Vgl. Holzhäuser, F. (2012), S. 665-671.

[53] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2012), § 6 Statut 3. Liga, S. 5.

[54] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2012), Nr. 1, 2 Statut 3. Liga, S. 17 ff.

[55] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2012), S. 53.

[56] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2012), Nr. 1, 2 Statut 3. Liga, S. 69 ff.

[57] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2012), § 8 Nr. 5 Statut 3. Liga, S. 7.

[58] Vgl. Deutsche Fußball Liga (2014), S.19.

[59] Vgl. Gerlinger, M. (2012), S. 577.

[60] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2014).

[61] Vgl. fussball.de (2014b).

[62] Vgl. Deutscher Fußball-Bund (2008), § 8, S. 11.

[63] Vgl. ebd., § 8 Nr. 2, S. 11.

[64] Vgl. Monheim, D. (2006), S. 54.

[65] Vgl. ebd., S. 54 f.

[66] Vgl. Monheim, D. (2006), S. 55.

[67] Vgl. Teichmann, K. (2007), S. 1.

[68] Vgl. Klein, M.-L. (2004), S. 14.

[69] Vgl. kicker.de (2014a).

[70] Vgl. Deutsche Fußball Liga (2014), S. 40.

[71] Vgl. Deutsche Fußball Liga (2014), S. 20.

[72] Vgl. Bölz, M. (2013), S. 56.

[73] Vgl. Deutsche Fußball Liga (2010), S. 4.

[74] Vgl. o. V. (2013a).

[75] Vgl. Bölz, M. (2013), S. 56.

[76] Vgl. Ernst & Young (2013), S. 8.

[77] Vgl. Teichmann, K. (2007), S. 5.

[78] Vgl. Ernst & Young (2013), S. 8.

[79] Vgl. Lorz, R. (2012), S. 802.

[80] Vgl. Teichmann, K. (2007), S. 5.

[81] Vgl. Hardenacke, J.; Hummelsberger, M. (2004), S. 52.

[82] Vgl. Ernst & Young (2013), S. 8.

[83] Vgl. Sontag, B. (2012), S. 223.

[84] Vgl. Ziebs, A. (2004), S. 36 ff.

[85] Vgl. Lehmann, E.; Weigand, J. (2002), S. 44.

[86] Vgl. Schewe, G. (2002), S. 163.

[87] Vgl. Lehmann, E.; Weigand, J. (1997), S. 4.

[88] Vgl. Vöpel, H.; Quitzau, J. (2009), S. 44.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten

Details

Titel
Der wirtschaftliche Erfolg von Fußballvereinen an der Grenze zwischen Amateur- und Profiliga
Untertitel
Eine Analyse der TSG Neustrelitz
Hochschule
Hochschule Wismar
Autor
Jahr
2014
Seiten
42
Katalognummer
V282369
ISBN (eBook)
9783668159556
ISBN (Buch)
9783668159563
Dateigröße
1005 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfolg, fußballvereinen, grenze, amateur-, profiliga, eine, analyse, neustrelitz
Arbeit zitieren
Julia Dabrowski (Autor), 2014, Der wirtschaftliche Erfolg von Fußballvereinen an der Grenze zwischen Amateur- und Profiliga, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282369

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