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Alea Iacta Est(o). Caesar und die römische Republik von 52 v.Chr. bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges

Titel: Alea Iacta Est(o). Caesar und die römische Republik von 52 v.Chr. bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges

Seminararbeit , 2012 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.Ed. Axel Sylvester (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeder dürfte wohl schon einmal von dem heute etwas abgewandelten Sprichwort, „die Würfel sind gefallen“, welches dem berühmten römischen Feldherren und Politiker Gaius Julius Caesar zugesprochen wird, Gebrauch gemacht haben. Es steht in direktem historischem Zusammenhang zu einem weiteren Sprichwort: „den Rubicon überschreiten“. Der griechische Geschichtsschreiber Plutarch und sein römischer Kollege Sueton zeichneten uns das Bild, aus dem diese Sprichwörter hervorgegangen sind. Mit den Worten: „der Würfel ist gefallen!“ überschritt Caesar mit seinen Soldaten Anfang Januar des Jahres 49 v.Chr. den Grenzfluss Rubicon und machte damit den letzten Schritt in den römischen Bürgerkrieg. Inwieweit jedoch die korrigierte Version: „Der Würfel soll geworfen sein!“ sich besser in die historische Betrachtung einfügt, soll ein Aspekt dieser Arbeit sein. Außerdem folgt die Seminararbeit der Kernfrage: Wie kam es dazu, dass Caesar gegen die bestehende Ordnung in Rom rebellierte und am Ende Römer gegen Römer zu Felde zogen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Caesars Probleme 52/51 v.Chr. – Vercingetorix in Gallien und Gegenwind aus Rom

1.1 Die Lage in Gallien: Das letzte Aufbegehren!?

1.2 Die innenpolitische Lage in Rom 52/51

2. Auf dem Weg zum Bürgerkrieg – 50/49

2.1 Auf der Suche nach Kompromissen – das Jahr 50

2.2 Die letzten Verhandlungen

2.3 Rubicon - Der letzte Schritt in den Bürgerkrieg

3. Abschließende Betrachtung zum Ausbruch des Bürgerkrieges

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung in der späten Römischen Republik zwischen 52 v.Chr. und dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 49 v.Chr. Ziel ist es, die Ursachen und den Prozess zu analysieren, der Caesar dazu bewegte, gegen die bestehende römische Ordnung zu rebellieren und den Bürgerkrieg einzuleiten.

  • Die politische Rolle und militärische Situation Caesars in Gallien.
  • Die sich verschlechternde Beziehung zwischen Caesar und Pompeius sowie dem Senat.
  • Die innenpolitischen Unruhen und legislativen Manöver im Rom der 50er Jahre v.Chr.
  • Die Bedeutung des "Rubicon-Übergangs" als Zäsur und Kriegserklärung.
  • Die kritische Analyse der antiken Quellen und deren Deutung der Ereignisse.

Auszug aus dem Buch

2.3 Rubicon - Der letzte Schritt in den Bürgerkrieg

Nun da alle Verhandlungen und Kompromissversuche erfolglos geblieben waren, hatte Caesar nach eigenem Verständnis nicht mehr viele Optionen. Er konnte sich allem beugen, was der Senat verlangte und damit seine politische Karriere aufgeben sowie einen Prozess in Kauf nehmen. Oder er ging den Weg in den Bürgerkrieg, indem er ihn selbst begann, oder in Ravenna darauf wartet, dass Rom gegen ihn ins Feld zog. Letzteres hätte entweder seinen Tod oder einen unglaublichen Triumph über die bestehende Ordnung nach sich gezogen.

Am 10. Januar erreichte Caesar die Nachricht vom senatus consultum ultimum und bereits am 6. Januar die Nachricht über das Scheitern der Volkstribune Antonius und Cassius in seinem Stützpunkt in Ravenna. Sueton überliefert uns, das er auf diese Botschaft mit Gelassenheit reagierte und seinen geplanten Tagesgeschäften weiter nachging. Jedoch soll er, wie Sueton schreibt, „in aller Heimlichkeit“ seine Truppenverbände Richtung Süden vorrausgeschickt haben. Am Abend reiste er selbst seinen Soldaten nach. Auch diesen Marsch soll Caesar im Geheimen und nur mit wenigen Begleitern angetreten haben. Am Grenzfluss Rubicon holte er, laut Überlieferung, seine Truppen ein. Dieser Fluss stellte die Grenze zwischen der römischen Provinz Gallia Cisalpina und dem italischen Kernland dar. In dieses Gebiet hätte Caesar als Imperiumsträger nicht ohne das vorherige Entlassen seiner Soldaten einmarschieren dürfen. Demzufolge bedeutete die Überschreitung dieser Grenze die Kriegserklärung an die bestehende Ordnung in Rom.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema, Vorstellung der Kernfrage zur Rebellion Caesars und ein Überblick über die verwendeten antiken Quellen.

1. Caesars Probleme 52/51 v.Chr. – Vercingetorix in Gallien und Gegenwind aus Rom: Analyse des gallischen Aufstandes unter Vercingetorix und der sich parallel zuspitzenden innenpolitischen Spannungen in Rom durch den Zerfall des ersten Triumvirats.

2. Auf dem Weg zum Bürgerkrieg – 50/49: Darstellung der gescheiterten Kompromissverhandlungen, der Rolle von Curio und der endgültigen Eskalation durch die Schwertübergabe an Pompeius und den Rubicon-Übergang.

3. Abschließende Betrachtung zum Ausbruch des Bürgerkrieges: Fazit über die Dynamik des Machtkampfes und die Frage nach der Verantwortung für den Ausbruch des Bürgerkrieges.

Schlüsselwörter

Caesar, Pompeius, Römische Republik, Bürgerkrieg, Rubicon, Senat, Vercingetorix, Triumvirat, Volkstribune, Krisenzeit, Politische Geschichte, Machtkampf, Historische Analyse, Konsulat, Staatsnotstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die entscheidende Phase am Ende der römischen Republik, in der Gaius Julius Caesar durch seine Entscheidung, den Rubicon zu überschreiten, den Bürgerkrieg einleitete.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die innenpolitische Krise in Rom, die Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Caesar und Pompeius sowie die militärischen und strategischen Bedingungen kurz vor Ausbruch des Konflikts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe Caesars für seine Rebellion gegen die römische Ordnung zu erörtern und aufzuzeigen, wie es zur finalen Eskalation kam.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die auf einer fundierten Auswertung klassischer Sekundärliteratur sowie antiker Primärquellen (Caesar, Sueton, Plutarch, Appian, Cassius Dio) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Situation in Gallien, die politische Entwicklung in Rom ab 52 v.Chr., die vergeblichen Kompromissversuche des Jahres 50 v.Chr. und den finalen Grenzübertritt 49 v.Chr.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Caesar, Pompeius, Bürgerkrieg, Rubicon, Römische Republik, Triumvirat und Senat sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Welche Bedeutung kommt dem Rubicon-Übergang zu?

Der Übergang des Rubicon wird als symbolischer und faktischer Bruch mit dem bestehenden Verfassungsrecht und als offizielle Kriegserklärung Caesars an die römische Ordnung gewertet.

Welche Rolle spielte Pompeius in der Eskalation?

Pompeius wird als Akteur dargestellt, der zunehmend mit den Optimaten im Senat kollaborierte und durch verschiedene Gesetzesänderungen Caesar in eine ausweglose Position drängte, was diesen zur Rebellion zwang.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alea Iacta Est(o). Caesar und die römische Republik von 52 v.Chr. bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: Caesar und der Untergang der römischen Republik
Note
1,0
Autor
B.Ed. Axel Sylvester (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V282384
ISBN (eBook)
9783656818205
ISBN (Buch)
9783656818212
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Römische Antike Caesar Römischer Bürgerkrieg Pompeius
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.Ed. Axel Sylvester (Autor:in), 2012, Alea Iacta Est(o). Caesar und die römische Republik von 52 v.Chr. bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282384
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Leseprobe aus  25  Seiten
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