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Das Verhältnis von Ethik, Recht und Ökonomie in einer modernen praktischen Wirtschaftsethik

Título: Das Verhältnis von Ethik, Recht und Ökonomie in einer modernen praktischen Wirtschaftsethik

Ensayo , 2013 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Master of Science (M.Sc.) Andreas Vogl (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Durch den technologischen Fortschritt in den letzten Jahrzehnten kam es zu einem rasanten Wandel in der Weltwirtschaft. Die Globalisierung schreitet immer weiter voran und wir Deutschen, als eine vom Export stark geprägte Nation, vollziehen, gemessen an der Anzahl der Transaktionen, wirtschaftliche Handlungen in einem noch nie dagewesenen Maße. Dabei werden häufig ethische Werte und Normen durch den unbedingten Willen der Nutzen-maximierung schlichtweg außer Acht gelassen. Warum ist das so? Fragen zur Gewinnmaximierung von Unternehmen werden in unserem Bildungssystem meines Erachtens hinreichend behandelt, jedoch Fragen zu einer modernen praktischen Wirtschaftsethik nicht. Vielleicht mehr als je zuvor ist eine moderne praktische Wirtschaftsethik, welche sich mit der moralischen Bewertung wirtschaftlicher Handlungen beschäftigt, notwendig.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Folgenden mit einigen grundlegenden Fragen der Wirtschaftsethik beschäftigen. Meine primäre Intention ist dabei das Verhältnis zwischen Moral, Recht und Ökonomie schlüssig darzulegen, um ein Verständnis für sittlich-moralisch gutes Handeln zu schaffen. Meine zentrale Fragestellung lautet: Was ist notwendig um die Wirtschaft aus ethischer Sicht zu verbessern?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Ethik

2.1 Der innere Wille zur Beurteilung der Moralität

2.2 Entscheidung zwischen heteronomer Neigung und autonomer Pflicht

2.3 Beurteilungskriterien für die Sittlichkeit

3 Das Verhältnis zwischen Recht und Moral

3.1 Das Recht als Voraussetzung für die individuelle Wirkfreiheit

3.2 Ein Kriterium zur Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht

4 Das Verhältnis zwischen Ökonomie und Recht

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Moral, Recht und Ökonomie, um ein Verständnis für sittlich-moralisch gutes Handeln in einer globalisierten Wirtschaft zu entwickeln und die zentrale Frage zu beantworten, was notwendig ist, um die Wirtschaft aus ethischer Sicht zu verbessern.

  • Grundlagen der Wirtschaftsethik und moralische Handlungsbewertung
  • Unterscheidung zwischen autonomem Willen und heteronomen Neigungen
  • Anwendung von Gesetzesformel und Selbstzweckformel als ethische Kriterien
  • Recht als Voraussetzung für individuelle Wirkfreiheit und Schutz der Wechselwirkungen
  • Hierarchische Einordnung der Ökonomie unter das Recht und des Rechts unter die Moral

Auszug aus dem Buch

2.2 Entscheidung zwischen heteronomer Neigung und autonomer Pflicht

Ich behaupte, wir sollten uns autonom bestimmen und uns nicht heteronom bestimmen lassen.

Eine Person, welche sich nicht autonom bestimmt ist logischerweise heteronom bestimmt. Das Motiv dafür, dass wir uns nicht autonom sondern heteronom bestimmen lassen basiert immer auf der Abwägung der eigenen Lust-/Unlustbilanz. Faulheit oder Feigheit können z.B. hierfür die Beweggründe sein. Nach meiner Auffassung ist eine heteronome Moral keine wirkliche Moral, denn es ist grundsätzlich moralisch sich autonom zu bestimmen. Man sollte immer so wollen wie man wollen soll und wenn man nichts soll darf man worauf man Lust hat. Es kommt sozusagen immer auf die sittliche Maxime des Willens an.

Ich behaupte ferner, dass wir im Konfliktfall die Pflicht über die Neigung stellen sollten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Der Autor konstatiert ein Defizit an praktischer Wirtschaftsethik in der modernen globalisierten Welt und definiert das Ziel, das Verhältnis von Moral, Recht und Ökonomie zu klären.

2 Ethik: Dieses Kapitel erläutert, dass moralische Bewertung zwingend eine Untersuchung des inneren Willens erfordert, wobei die Autonomie der Pflicht gegenüber heteronomen Neigungen bevorzugt wird.

2.1 Der innere Wille zur Beurteilung der Moralität: Es wird dargelegt, dass lediglich der Wille, nicht die äußere Handlung, sittlich-moralisch bewertet werden kann, da das Wollen die eigentliche Basis der Moral bildet.

2.2 Entscheidung zwischen heteronomer Neigung und autonomer Pflicht: Der Autor postuliert, dass der Mensch sich für das autonome Handeln nach der Pflicht entscheiden sollte, statt sich durch Lust-Unlust-Abwägungen heteronom bestimmen zu lassen.

2.3 Beurteilungskriterien für die Sittlichkeit: Zur Lösung von Konfliktsituationen werden KANTs Gesetzesformel und Selbstzweckformel als notwendige Kriterien eingeführt, um den sittlichen Willen zu prüfen.

3 Das Verhältnis zwischen Recht und Moral: Das Kapitel beschreibt, wie das Recht die individuelle Wirkfreiheit sichern muss und warum es zwingend unter der Moral stehen sollte.

3.1 Das Recht als Voraussetzung für die individuelle Wirkfreiheit: Das Recht wird hier als notwendiges Instrument definiert, um das harmonische Miteinander der Wirkfreiheit aller Personen in einer Gesellschaft zu schützen.

3.2 Ein Kriterium zur Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht: Es wird argumentiert, dass zwischen positivem Recht und apriorischem Vernunftrecht differenziert werden muss, um Unrecht rechtlich identifizieren zu können.

4 Das Verhältnis zwischen Ökonomie und Recht: Der Autor folgert, dass die Ökonomie der Rechtsordnung untergeordnet sein muss, da nur ein sittlich legitimiertes Recht die Wirtschaft regulieren kann.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass für eine ethisch verbesserte Wirtschaft die Unterordnung der Ökonomie unter das Recht und des Rechts unter die Moral unumgänglich ist.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsethik, Moral, Recht, Ökonomie, Autonomie, heteronome Neigung, Pflicht, Sittlichkeit, Gesetzesformel, Selbstzweckformel, Vernunftrecht, positives Recht, Handlungsfreiheit, Wirkfreiheit, kategorischer Imperativ

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit einer praktischen Wirtschaftsethik im Kontext der modernen Globalisierung und analysiert das Zusammenspiel von moralischem Handeln, rechtlichen Rahmenbedingungen und ökonomischem Streben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die ethische Bewertung des menschlichen Willens, die Unterscheidung zwischen Pflicht und Neigung, die Funktion des Rechts als Schutzraum für Freiheit sowie die Einordnung der Wirtschaft in moralisch-rechtliche Grenzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für sittlich-moralisch gutes Handeln zu schaffen, um die zentrale Forschungsfrage zu beantworten: Was ist notwendig, um die Wirtschaft aus ethischer Sicht zu verbessern?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine philosophische Argumentationsweise, die stark auf der kantischen Ethik (kategorischer Imperativ, Gesetzesformel, Selbstzweckformel) basiert und diese auf wirtschaftsethische Zusammenhänge überträgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des inneren Willens (Ethik), die Herleitung des Rechts als Voraussetzung für Wirkfreiheit und die notwendige Unterordnung der ökonomischen Sphäre unter die moralisch begründete Rechtsordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Wirtschaftsethik, Autonomie, Pflicht, Gesetzesformel, Selbstzweckformel, Vernunftrecht und Wirkfreiheit beschreiben.

Warum unterscheidet der Autor zwischen positivem Recht und Vernunftrecht?

Diese Differenzierung ist notwendig, da staatlich verabschiedete Gesetze (positives Recht) nicht automatisch vernünftig oder moralisch sind. Erst der Abgleich mit einem apriorischen Vernunftrecht ermöglicht die Identifikation von Unrecht.

Warum reicht ein guter Wille in der Wirtschaft nicht aus?

Der Autor argumentiert, dass in einer komplexen Gesellschaft die bloße moralische Absicht nicht genügt. Es bedarf extern durchsetzbarer, sittlich-moralisch fundierter Gesetze, da die Wirtschaft sonst Gefahr läuft, in einen Zustand der Anarchie oder Machtausübung des Stärkeren abzugleiten.

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Detalles

Título
Das Verhältnis von Ethik, Recht und Ökonomie in einer modernen praktischen Wirtschaftsethik
Universidad
University of Bamberg
Calificación
1,3
Autor
Master of Science (M.Sc.) Andreas Vogl (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
9
No. de catálogo
V282401
ISBN (Ebook)
9783656778288
ISBN (Libro)
9783656773887
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ethik Moral Recht Ökonomie Wirtschaftsethik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Science (M.Sc.) Andreas Vogl (Autor), 2013, Das Verhältnis von Ethik, Recht und Ökonomie in einer modernen praktischen Wirtschaftsethik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282401
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