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Was ist Smart Metering?

Título: Was ist Smart Metering?

Texto Academico , 2010 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH) und Dipl. Kaufmann (FH) Christian Schäfer (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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Im Zeitalter knapper Ressourcen und des zunehmend wahrzunehmenden Klimawandels sind Maßnahmen zum Klimaschutz notwendig. Erste Auswirkungen der Klimaveränderungen sind bereits heute spürbar. Untersuchungen zeigen, dass gegenläufig zum aktuellen Trend die globalen Emissionen bis zum Jahr 2050 im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 50 % reduziert werden müssen, um eine Verdopplung der CO2-äquivalenten Treibhausgaskonzentration des vorindustriellen Wertes zu verhindern. Der Energiewirtschaft kommt auf Grund des Anteils fossiler Energieträger von 85-90% an der Treibhausgasemission eine besondere Bedeutung zu.
Zur Lösung der Probleme aus der konventionellen Energieversorgung werden seit Jahren erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Windkraft vom Gesetzgeber in hohem Maße gefördert. Bis 2020 sollen diese in Deutschland 20% (EU 22%) der elektrischen Energieversorgung erzeugen, wovon mehr als 10% auf die in den letzten Jahren stark wachsende Windkraft entfällt. Der Geschwindigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energieerzeuger sind aber technische Grenzen gesetzt. Bis diese den Strombedarf in Deutschland vollständig abdecken können, sind für die Erreichung der Klimaschutzziele Energieeffizienzmaßnahmen notwendig.
Durch die Zunahme dezentraler Energieerzeuger und Reduzierung konventioneller Kraftwerke wird zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit der Netze zunehmend eine kommunikative Vernetzung und aktive Steuerung von Energieerzeugung und -verbrauch (Smart Grids) notwendig.
Smart Metering setzt genau bei diesen Problemstellungen an. Durch die Umstellung der Zählertechnologie von den nicht kommunikationsfähigen Ferrariszählern hin zu vernetzten bidirektional kommunizierenden intelligenten Zählern (Smart Meter), werden die Voraussetzungen für Smart Grids geschaffen. Zugleich bietet das Smart Metering neben Effizienzsteigerungen durch eine automatische Zählerfernauslesung und -steuerung das Potential zur Steigerung der Energieeffizienz durch einen integrierten regelmäßigen Feedbackprozess verbrauchter Energie. Empirischen Studien zufolge werden durch die regelmäßigen Informationen 5 bis 15% an elektrischer Energie eingespart.

Extracto


Struktur der Arbeit

Einleitung

1. Rechtliche Rahmenbedingungen des Smart Metering

1.1 EU-Richtlinien

1.2 Nationale Vorgaben

2 Aufgaben und Rollen der Marktteilnehmer

3 Auswirkungen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung von Smart Metering im Kontext der Energiewende und analysiert die hierfür notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die Rollenverteilung zwischen verschiedenen Marktakteuren sowie die Auswirkungen der technologischen Umstellung auf intelligente Zählsysteme.

  • Analyse der europäischen und nationalen rechtlichen Vorgaben für Smart Metering.
  • Untersuchung der Aufgaben und Vertragsbeziehungen der Marktteilnehmer im liberalisierten Strommarkt.
  • Bewertung der Auswirkungen von Smart Metering auf Verteilnetzbetreiber und Energiedienstleister.
  • Betrachtung von Potenzialen zur Steigerung der Energieeffizienz durch bidirektionale Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

1. Rechtliche Rahmenbedingungen des Smart Metering

Die normativen Rahmenbedingungen für Smart Metering können in drei Ebenen unterteilt werden. Auf oberster Ebene stehen die EU-Verordnungen. Die zweite Ebene bilden die Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes, welche die EU-Richtlinien in nationales Recht umsetzen. Die dritte und damit unterste Ebene beinhaltet die Beschlüsse der Bundesnetzagentur.

Auf der Ebene der EU ist insbesondere die Richtlinie 2006/32/EG über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen (EDL-Richtlinie) von Bedeutung. Diese wurde zur Steigerung der Energieeffizienz, Steuerung der Energienachfrage und Förderung der Erzeugung erneuerbarer Energien erlassen. Als verbindlichen Zielwert wurde eine Energieeinsparung in Höhe von 9% bis zum Jahr 2016 auf Basis des Durchschnittswertes der Jahre 2001 bis 2005 festgelegt. Dieses Ziel soll über eine Reduktion des Energieverbrauchs des Endverbrauchers erreicht werden, in dem die Transparenz erhöht wird und Anreize zur Verbrauchsreduktion oder Verlagerung in lastschwache Zeiten gegeben werden. In dieser Richtlinie wird zwar keine bestimmte Zählertechnik vorgeschrieben, jedoch werden Kriterien an diese Technik festgelegt.

Nach Artikel 13 Abs. 1 der Richtlinie haben die Mitgliedstaaten sicherzustellen, dass bei allen Endkunden individuelle Zähler eingesetzt werden, welche den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln. Die Verpflichtung umfasst neben dem Bereich Strom auch die Sparten Erdgas, Fernheizung/-kühlung und Warmbrauchwasser. Die Zähler müssen jedoch zu wettbewerbsorientierten Preisen angeboten werden und der Einsatz technisch machbar, finanziell vertretbar und in Relation zu den potenziellen Energieeinsparungen angemessen sein. Bei Neubauten und Durchführung von Großrenovierungen wird dieses als gegeben angenommen. Die Erfassung des tatsächlichen Energieverbrauchs ist mit den bisher eingesetzten Zählern bereits sichergestellt. Die Aufzeichnung der tatsächlichen Nutzungszeit macht jedoch den Einsatz von Smart Metern notwendig.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen und führt Smart Metering als Schlüsseltechnologie für effizientere Stromnetze (Smart Grids) ein.

1. Rechtliche Rahmenbedingungen des Smart Metering: Dieses Kapitel erläutert die dreistufige Hierarchie der rechtlichen Vorgaben von EU-Richtlinien über Bundesgesetze bis hin zu Beschlüssen der Bundesnetzagentur.

2 Aufgaben und Rollen der Marktteilnehmer: Hier werden die Akteure des liberalisierten Strommarktes, wie Netzbetreiber und Energiedienstleister, und deren komplexe Vertragsbeziehungen analysiert.

3 Auswirkungen: Das letzte Kapitel untersucht die praktischen Folgen des Einsatzes intelligenter Zähler für die Marktrollen und diskutiert Herausforderungen beim Outsourcing sowie bei der Datenverwaltung.

Schlüsselwörter

Smart Metering, Smart Grid, Energieeffizienz, EDL-Richtlinie, Energiewirtschaftsgesetz, Messstellenbetreiber, Messdienstleister, Marktteilnehmer, EU-Richtlinien, Strommarkt, Lastgang, Bidirektionale Kommunikation, Liberalisierung, Versorgungsicherheit, Messzugangsverordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Smart Metering und analysiert, wie diese Technologie als Teil von Smart Grids zur Energieeffizienz beitragen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die rechtlichen Rahmenbedingungen auf EU- und nationaler Ebene sowie die ökonomischen Rollen und Aufgaben der Akteure im Energiemarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Anforderungen an die Einführung von Smart Metern im deutschen Rechtsraum und deren Auswirkungen auf die Marktteilnehmer zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literatur- und Rechtsanalyse sowie die Auswertung von EU-Richtlinien und nationalen Verordnungen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine rechtliche Bestandsaufnahme, eine Analyse der Marktrollenverteilung sowie eine Diskussion der Auswirkungen auf die Prozesslandschaft von Netzbetreibern und Anbietern.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Smart Metering, Energieeffizienz, Marktrollen, regulatorische Vorgaben und bidirektionale Kommunikation charakterisiert.

Warum ist die Eichgültigkeit bei elektronischen Zählern kürzer als bei mechanischen?

Dies liegt vor allem an den fehlenden Langzeiterfahrungen bezüglich der Messbeständigkeit elektronischer Geräte sowie deren anderem Ausfallverhalten im Vergleich zu mechanischen Ferrariszählern.

Was bedeutet der Begriff "Unbundling" in dieser Arbeit?

Unbundling bezeichnet die Trennung von Energiegeschäft und Transportdienstleistung im Zuge der Liberalisierung, was zur Entstehung neuer, spezifischer Marktrollen geführt hat.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Was ist Smart Metering?
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1,0
Autor
Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH) und Dipl. Kaufmann (FH) Christian Schäfer (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
20
No. de catálogo
V282510
ISBN (Ebook)
9783656768920
ISBN (Libro)
9783668139480
Idioma
Alemán
Etiqueta
smart metering
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH) und Dipl. Kaufmann (FH) Christian Schäfer (Autor), 2010, Was ist Smart Metering?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282510
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