Außenwirtschaftslehre. Chancen und Risiken, Institutionen, Auslandsgeschäfte, Finanzierung und Absicherung


Skript, 2014

173 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Teil I: Chancen und Risiken im Auslandsgeschäft Globale Bedeutung - generelle Risiken – Institutionen

1. Bedeutung des globalen Handels
1.1. Globaler Handel in der geschichtlichen Entwicklung
1.2. Handelshemmnisse
1.2.1. Tarifäre Handelshemmnisse
1.2.2. Nichttarifäre Handelshemmnisse
1.2.3. Integrationspolitik
1.2.4. Effekte protektionistischer Außenhandelspolitik

2. Risikofelder im Außenhandel
2.1. Ökonomische Risiken
2.2. Länderrisiken und Zahlungsrisiken:
2.3. Rechtliches Risiko
2.4. Sozio-kulturelles Risiko

3. Institutionen im Außenhandel
3.1. Die Handelsblöcke im internationalen Handel
3.1.1. Die Europäische Union
3.1.1.1. Grundwissen über die EU
3.1.1.2. Die Entscheidungsträger der EU
3.1.2. Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA)
3.1.3. Panamerikanische Freihandelszone (FTAA)
3.1.4. Zusammenschluss der Staaten in Südostasien (ASEAN)
3.2. Welthandelsorganisationen
3.2.1. WTO
3.2.2. IWF (Internationaler Währungsfond)
3.2.3. Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
3.2.4 Pariser Club
3.2.5. G8 und G20 Gipfel
3.3. Nationale Außenhandelsinstitutionen
3.3.1. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
3.3.2. Deutsche Außenhandelskammer
3.3.3. Industrie- und Handelskammern

4. Unterschiedliche Arten des Exports
4.1. Direkter/Indirekter Export und Import
4.1.1. Direkter Export
4.1.2. Indirekter Export
4.1.3. Importe
4.2. Innergemeinschaftlicher Warenverkehr
4.3. Transithandel
4.3.1 Aktiver und passiver Transithandel
4.3.2. Direkter und gebrochener Transithandel
4.4. Kooperationen im Außenhandel
4.5. Joint Venture
4.6. Kompensationshandel
4.7. Veredlungsverkehre
4.7.1. Passiver Veredlungsverkehr:
4.7.2. Aktiver Veredelungsverkehr
4.7.3 Umwandlungsverfahren
4.8. Lizenzvergabe
4.9. Direktinvestitionen
4.10. Sonderform: Franchising:
4.11. Auslandsprojektgesellschaften

Teil I: Chancen und Risiken im Auslandsgeschäft Globale Bedeutung - generelle Risiken – Institutionen

1. Bedeutung des globalen Handels

1.1. Globaler Handel in der geschichtlichen Entwicklung

Reale und monetäre Außenwirtschaftslehre werden über die so genannte Integrationstheorie zusammengeführt. Sie ist das Ergebnis der derzeit zu beobachtenden zunehmenden wirtschaftlichen Integration, welche wiederum die direkte Folge vermehrter güterwirtschaftlicher und monetärer Interaktion zwischen Staaten ist.

Das Phänomen der wirtschaftlichen Integration hat sich in den letzten Jahren zu einer dritten Säule der Außenwirtschaftslehre entwickelt, da es in der Öffentlichkeit eine besonders starke Beachtung findet. In diesem Zusammenhang aktuell betrachtete Prozesse sind die Globalisierung und die Globalisierungskritik.

Von der De-facto-Wirtschaftsintegration durch Markt und Wettbewerb zu unterscheiden ist die von Staaten durch Völkerrechtsverträge betriebene institutionalisierte Wirtschaftsintegration durch Gründung verschiedenartiger internationaler Organisationen wie Freihandelszonen, so dass man jeweils sowohl von parallelen Integrations- als auch von Institutionalisierungsprozessen sprechen muss.

Beispiele für derartige Integrationsformen sind die Europäische Union, der Deutsche Zoll- und Handelsverein (1834-1871), das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) oder der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN). Die regionale Integration wird auf globaler Ebene begleitet und gefördert von der Welthandelsorganisation (WTO) mit ihren wichtigsten Pfeilern GATT und GATS.

1.2. Handelshemmnisse

Ein Handelshemmnis ist eine Maßnahme, die sich hemmend auf den Austausch von Waren und Dienstleistungen auswirkt, insbesondere auf den Handel zwischen Staaten im Zuge einer protektionistischen Grundhaltung eines Staates. Unterschieden werden solche protektionistischen Maßnahmen in tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse.

1.2.1. Tarifäre Handelshemmnisse

Unter die tarifären (zollähnlichen) Handelshemmnisse fallen

- Importzölle
- Exportzölle
- Exportsubventionen

1.2.2. Nichttarifäre Handelshemmnisse

Nichttarifäre (Non-Tariff-Barriers, NTBs) oder zollfremde Handelshemmnisse sind handelspolitische Maßnahmen, die vorwiegend auf die Behinderung von Importen oder die Förderung von Exporten inländischer Unternehmer zielen. Darunter fallen z. B

- technische Vorschriften
- rechtliche Vorschriften
- Exportbeschränkungen
- Einfuhrquoten
- Einfuhrsteuern
- Einfuhrverbote
- Ausfuhrverbote
- spezielle Importabgaben
- Steuervorteile
- finanzielle Förderung inländischer Unternehmen
- Umwelt- und Sozialstandards
- Qualitätsstandards
- Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften
- Herkunftsangaben

NTBs können (wie Zölle auch) den internationalen Handel stark beeinträchtigen. Der Abbau dieser Handelsbarrieren und damit die Förderung des internationalen Handels erfordert den internationalen Konsens bei der Definition und Quantifizierung von NTBs.

1.2.3. Integrationspolitik

Ökonomisches Ziel von Integrationspolitik ist stets die Liberalisierung des Handels zwischen Volkswirtschaften. An solchen Zusammenschlüssen von Volkswirtschaften (z. B. GATT, WTO) sollten alle beteiligten Länder profitieren.

Erste Stufe: Freihandelszone

Die erste Stufe der Integration ist der Zusammenschluss einiger Länder in einer Freihandelszone (z. B. EFTA - European Free Trade Association, NAFTA - North American Free Trade Agreement). Kennzeichen einer Freihandelszone sind

- Abwicklung des Handels frei von Handelsschranken innerhalb der Freihandelszone
- Protektionismus nach außen
- i. d. R. unterschiedliche Importzölle der Mitgliedsstaaten

Zweite Stufe: Zollunion

In der zweiten Stufe werden gemeinsame Zölle festgelegt, die für den Import von Waren und Dienstleistungen aus Nichtmitgliedsländern in Mitgliedsländer gelten. Hier spricht man von einer Zollunion. Kennzeichen sind zusätzlich zu denen der Freihandelszone:

- gemeinsame Außenzölle
- gemeinsame Mengenbeschränkungen nach außen

Dritte Stufe: Gemeinsamer Markt

Der nächste Integrationsschritt ist ein gemeinsamer Markt (z. B. die EG). Er ist über die Kennzeichen einer Zollunion hinaus gekennzeichnet durch

- freie Faktormobilität (v. a. Mobilität der Arbeitskräfte)
- Voraussetzung: einheitliches Niederlassungs- und Arbeitsrecht

Vierte Stufe: Einheitliche Währungsunion

Ein weiterer Schritt zur Integration ist eine einheitliche Währungsunion (z. B. Europäische Währungsunion). Darin eingeschlossen sind

- gemeinsame Geldpolitik

- gemeinsame Konjunkturpolitik

Fünfte Stufe: Politische Vereinigung

Der letzte Schritt nach Vereinheitlichung aller ökonomischen Institutionen ist die politische Vereinigung zu einem neuen Staatenbund.

Die beiden letzten Schritte bringen gegenüber der Zollunion keine weiteren außenwirtschaftlichen Effekte.

1.2.4. Effekte protektionistischer Außenhandelspolitik

Nicht jeder Abbau von Handelshemmnissen steigert die Effizienz des internationalen Handels. Durch Protektionismus entstehen sowohl handelsschaffende Effekte (trade creation effects) als auch handelsablenkende Effekte (trade diversion effects).

Handelsschaffende Effekte

Durch den Abbau bestehender Handelsschranken werden Märkte innerhalb einer Zollunion aufgeschlossen und der Binnenmarkt gestärkt. Dieser handelsschaffende Effekt tritt immer dann ein, wenn durch den Abbau von Zöllen innerhalb einer Region zusätzlich Güter, die zuvor aus Drittländern importiert wurden, gehandelt werden.

Handelsablenkende Effekte

Durch erhöhte Zollmauern werden die Märkte außerhalb einer Zollunion gegenüber den Mitgliedsländern einer Zollunion abgeschlossen und so der Handel mit Drittländern erschwert. Diese handelsablenkenden Effekte beruhen auf genau dieser Verdrängung von Lieferungen aus Drittländern aufgrund des verstärkten Handels zwischen den Mitgliedsländern der Zollunion.

2. Risikofelder im Außenhandel

2.1. Ökonomische Risiken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2. Länderrisiken und Zahlungsrisiken:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3. Rechtliches Risiko

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4. Sozio-kulturelles Risiko

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Institutionen im Außenhandel

3.1. Die Handelsblöcke im internationalen Handel

3.1.1. Die Europäische Union

Als weltweit erfolgreichstes Integrationsprojekt hat sich bis heute die Europäische Union (seit 1957) bewiesen, da sie durch supranationales EU-Einheitsrecht die früher rechtlich selbständigen Außenwirtschaften der EU-Staaten aufgehoben und zu einer verfassungs- und außenwirtschaftsrechtlich einzigen, allerdings wirtschaftspolitisch weiterhin föderalen Binnenwirtschaft ohne Binnengrenzen verschmolzen hat.

Sie hat als einzige der vielen in der Welt begonnenen Integrationen erfolgreich nacheinander mehrere, immer komplexere Stufen der Integration erklommen und verwirklicht, indem sie von der anfänglichen Zollunion über den Gemeinsamen Markt bis zum vollendeten Binnenmarkt mit Binnenhandel (1992) qualitativ und quantitativ erweitert und vertieft worden ist.

Sie ist heute eine reife Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) mit tiefreichender Rechtseinheit nach innen und außen, die mit weiteren Integrationssäulen teilweise sogar eine politische Union mit Verfassung ist, die immer mehr dem Nationalen gleichkommt.

Durch die EU konnte in den Mitgliedsländern das Wachstum gestärkt werden. Heute umfasst sie 28 Staaten mit ca. 500 Mio. Einwohnern und verfügt über das größte Bruttoinlandsprodukt.

3.1.1.1. Grundwissen über die EU

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die drei Säulen der EU

1. Säule: Europäische Gemeinschaften: Zollunion und Binnenmarkt, Agrarpolitik, Bildung und Kultur, Gesundheitswesen, Forschung und Umwelt…
2. Säule: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik: Erhaltung des Friedens, Demokratie, Menschenrechte, gemeinsame Truppen…
3. Säule: Polizei und Justiz: Kamp gegen organisierte Kriminalität, Einwanderungs- und Asylpolitik, polizeiliche Zusammenarbeit, Zusammenarbeit in Zivil- und Strafprozessen

Vorteile für die EU-Bürger:

-> Reisen innerhalb Europas ist einfacher geworden;
-> Leben und Arbeiten ist auch in den EU-Staaten möglich;
-> Telefonieren ist billiger geworden;
-> die Qualität der Luft und des Wassers ist besser geworden

Institutionen der EU und der Aufgaben?

Europäischer Rat/Europäisches Parlament: beschließt die Gesetze der EU

Europäische Kommission: macht Vorschläge für EU-Regelungen; verwaltet die EU

Europäischer Gerichtshof: Entscheidet über die Auslegung der europäischen Gesetze

Europäische Zentralbank: Legt die Leitzinsen fest

Europäischer Rechnungshof: Kontrolliert die Ausgaben der EU

Definition des Begriffs „Binnenmarkt“

Der Binnenmarkt ist ein gemeinsamer Wirtschaftsraum der EU-Staaten. Er beinhaltet vier Freiheiten: freier Personenverkehr, freier Warenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, freier Kapitalverkehr

3.1.1.2. Die Entscheidungsträger der EU

1. Europäischer Rat / Europäisches Parlament

Kurzerklärung:

Der Europäische Rat ist das Dachorgan und die höchste politische Instanz der EU. In ihm kommen die Staats- und Regierungschefs der EU und der Präsident der Europäischen Kommission bis zu viermal jährlich zusammen.

Ausführliche Erklärung:

Er wurde 1974 institutionalisiert und hat seit der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) eine primärrechtliche Verankerung. An den mind. zwei jährlichen Gipfeltreffen des Europäischen Rates nehmen auch die Außenminister und ein weiteres Mitglied der Kommission teil. Die Wirtschafts- und Finanzminister können in Fragen der Wirtschafts- und Währungsunion hinzu gerufen werden.

Der Europäische Rat erstattet dem Europäischen Parlament Bericht. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Rat der Europäischen Union (vormals Ministerrat) oder dem Europarat in Straßburg, der bereits 1949 als eigenständige internationale Organisation gegründet wurde. Mit dem Vertrag von Lissabon wird der Europäische Rat nun auch vertraglich zu einem Organ der EU erhoben (Art. 13 EUV und Art. 15 EUV).

Aufgaben:

Der Europäische Rat gibt der Union die für ihre Entwicklung erforderlichen Impulse und legt die allgemeinen politischen Zielvorstellungen und Prioritäten hierfür fest( Art. 15 I EUV). Dies ist auch relevant für die Bereiche Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik. Der Europäische Rat kann im Rahmen der GASP nicht nur Grundsätze und allg. Leitlinien, sondern auch Gemeinsame Strategien beschließen ( Art. 26 EUV).

2. Europäische Kommission

Kurzerklärung:

Organ der Europäischen Union (EU) mit Sitz in Brüssel. Die Europäische Kommission hat ein Mitglied pro EU-Mitgliedsstaat (zzt.: 27). Sie fasst Beschlüsse als Kollegium mit einfacher Mehrheit, jedoch werden in der Praxis die meisten Beschlüsse im Konsens gefasst.

Ausführliche Erklärung:

Begriff: Organ der Europäischen Union (EU) mit Sitz in Brüssel. Merkmale: Die Europäische Kommission hat ein Mitglied pro EU-Mitgliedsstaat (zzt.: 27). Die Europäische Kommission tritt wöchentlich einmal zur Sitzung zusammen.

Der Kommissionspräsident und die übrigen Kommissionsmitglieder werden von den Regierungen der Mitgliedstaaten im gegenseitigen Einvernehmen, nach Prüfung und Zustimmung des Europäischen Parlaments, für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt.

Der Kommissionspräsident hat Richtlinien- und organisatorische Kompetenz. Die Kommissionsmitglieder üben ihre Tätigkeit in voller Unabhängigkeit (Art.17 EUV). Ihnen sind unterschiedliche Fachbereiche zugewiesen.

Aufgaben: Die Europäische Kommission hat das Initiativmonopol in den meisten Politikbereichen. Nach der Annahme eines legislativen Vorschlags begleitet die Europäische Kommission diesen durch den gesamten Gesetzgebungsprozess und ist bestrebt, in enger Zusammenarbeit mit der Ratspräsidentschaft, die endgültige Annahme des Vorschlags durch den Rat und das Europäische Parlament zu erleichtern.

Die Europäische Kommission hat außerdem exekutive Befugnisse, indem sie Gemeinschaftsprogramme (Forschungsrahmenprogramm, Media, Lebenslanges Lernen etc.) verwaltet und Fördermittel vergibt.

Im Haushaltsverfahren ist die Europäische Kommission verantwortlich für Aufstellung und Verwaltung des EU-Haushaltes.

Als "Hüterin der Verträge" überwacht sie die Einhaltung der Verträge und des Sekundärrechts durch die Mitgliedstaaten.

Beitritte von neuen EU-Mitgliedstaaten werden von der Europäischen Kommission vorbereitet und überwacht.

3. Europäischer Gerichtshof

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entscheidet über die Auslegung des EU-Rechts.

Der EuGH besteht aus je einem Richter pro Mitgliedsland, der von seinem Heimatland im gegenseitigen Einvernehmen mit den anderen Mitgliedstaaten für sechs Jahre ernannt wird und danach auch erneut berufen werden kann.

Er hat seinen Sitz in Luxemburg und sollte nicht mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verwechselt werden, der ein Organ des Europarates ist und institutionell nichts mit der Europäischen Union zu tun hat. Der EuGH hingegen ist das Gericht der Europäischen Union, das letztinstanzlich über die Auslegung des EU-Rechts entscheidet.

4. Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank (EZB) bestimmt die Währungspolitik der Staaten, in denen der Euro Zahlungsmittel ist. Die EZB hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Ihr oberstes Organ ist der Zentralbankrat, dem das Direktorium sowie die Präsidenten der Zentralbanken der Euroländer angehören. Der Europäische Zentralbankrat trifft die wichtigsten Entscheidungen, die die Geldpolitik des Euroraums betreffen. Diese werden dann vom Direktorium umgesetzt, das die laufenden Geschäfte führt.

Der EZB-Rat ist das oberste Beschlussorgan der Europäischen Zentralbank. Er umfasst

- die sechs Mitglieder des Direktoriums sowie
- die Präsidenten der nationalen Zentralbanken der 17 Mitgliedstaaten des Euroraums.

Aufgaben

- Erlassen der Leitlinien und Beschlüsse, die zur Erfüllung der dem Eurosystem übertragenen Aufgaben notwendig sind, und
- Festlegung der Geldpolitik des Eurogebiets; dies beinhaltet die Beschlussfassung über geldpolitische Ziele, Leitzinssätze und die Bereitstellung von Zentralbankgeld im Eurosystem sowie die Formulierung von Leitlinien zur Umsetzung der eben genannten Beschlüsse.

Sitzungen und Beschlussfassung

In der Regel tagt der EZB-Rat zweimal pro Monat im Eurotower in Frankfurt am Main.

5. Europäischer Rechnungshof

Unabhängige Prüfung der Einnahmen und Ausgaben, auch: Jahresbericht

Der Europäische Rechnungshof (EuRH) überprüft alle Einnahmen und Ausgaben der EU-Organe. Er wurde 1977 zur externen Finanzkontrolle der EG in Luxemburg eingerichtet. Seit dem Inkrafttreten des Vertrags über die Europäische Union im Jahr 1993 ist der Europäische Rechnungshof vollwertiges Gemeinschaftsorgan.

3.1.2. Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA)

In Nordamerika wurde die US-kanadische Freihandelszone am 1.1.1994 durch den Beitritt Mexikos die NAFTA (Nordamerikanische Freihandelszone) gebildet.

Mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens wurden zahlreiche Zölle abgeschafft, viele weitere wurden zeitlich ausgesetzt. Das Abkommen ging aus dem Kanadisch-Amerikanischen Freihandelsabkommen von 1989 hervor, das im Gegensatz zur Europäischen Union keine supranationale Regierungsfunktionen wahrnimmt und dessen Bestimmungen auch keine Vorrangposition gegenüber nationalem Recht einnehmen. Es handelt sich dabei um einen zwischenstaatlichen Vertrag.

Das Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA) hat zwei Seitenabkommen: Das North American Agreement on Environmental Cooperation (NAAEC) für Umweltbelange und das North American Agreement on Labor Cooperation (NAALC) für Arbeitsrechte.

NAFTA: North American Free Trade Agreement. ALENA: Accord de libre echange nord americain. TLCAN : Tratado de Libre Comercio de America del Norte.

3.1.3. Panamerikanische Freihandelszone (FTAA)

In Südamerika gründeten Argentinien, Uruguay, Brasilien und Paraguay den Mercosur. In der Planung ist eine panamerikanische Freihandelszone FTAA. Wegen anhaltender inhaltlicher Differenzen stockt die Umsetzung.

Das Gebiet umfasst 800 Millionen Einwohner.

Free Trade Area of the Americas (FTAA); spanisch: Área de Libre Comercio de las Américas

3.1.4. Zusammenschluss der Staaten in Südostasien (ASEAN)

Die ASEAN wurde 1967 von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur gegründet. Ziel war die Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs, des sozialen Fortschritts und der politischen Stabilität. Erfolge der wirtschaftlichen Öffnungspolitik zeigten sich bald und so zählen die Mitgliedsländer heute zum Teil zu den so genannten Tigerstaaten und Pantherstaaten.

Seit 1984 ist auch das Sultanat Brunei Mitglied. In den Neunziger Jahren kamen Vietnam (1995), Myanmar und Laos (1997) sowie Kambodscha (1999) dazu. Papua-Neuguinea hat seit 1984 den Status eines Beobachters. Osttimor, ebenfalls mit Beobachterstatus, hat 2006 einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt.

Heute hat die ASEAN zehn Mitgliedstaaten mit rund 575 Millionen Menschen (ca. acht Prozent der Weltbevölkerung). Im Jahre 2007 lag das gemeinsame Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei rund 1200 Milliarden US-Dollar. Die durchschnittliche Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts liegt bei vier Prozent pro Jahr (2003).

Association of Southeast Asian Nations

3.2. Welthandelsorganisationen

3.2.1. WTO

Gründung 1995 mit Sitz in Genf

Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat 148 Mitglieder.

Neben dem IWF und der Weltbank ist sie die wichtigste Institution zur Behandlung internationaler Wirtschaftsprobleme.

Im Mittelpunkt der handelspolitischen Vereinbarungen steht die Meistbegünstigung (d.h. Zollvergünstigungen eines Landes müssen gegenüber allen Handelspartnern gelten) und die Nichtdiskriminierung (d.h. erlaubte Ausnahmen vom Verbot der Mengenbeschränkung müssen für alle Teilnehmer gelten).

Mit der Gründung der WTO ist das Welthandelsregime über den klassischen Warenhandel hinaus auf weitere Bereiche ausgeweitet worden, wobei als wichtigste der Handel mit Dienstleistungen (GATS), handelsbezogene geistige Eigentumsrechte (TRIPS), handelsbezogene Investitionsmaßnahmen (TRIMS) und landwirtschaftliche Produkte (AoA) zu nennen sind.

Die wichtigsten Organe der WTO sind: 1) die zweijährig tagende Ministerkonferenz, die 2) den Generalsekretär wählt; zwischen den Ministerkonferenzen führt 3) der Allgemeine Rat die Geschäfte.

Vorläufer der WTO war das GATT Abkommen ( General Agreement on Tariffs and Trade):

mit dem Ziel, den weltweiten Handel durch Senkung der Zölle und Beseitigung anderer Außenhandelsbeschränkungen zu fördern. Das GATT wurde 1947 vereinbart.

3.2.2. IWF (Internationaler Währungsfond)

(International Monetary Fund, IMF). Der IWF wurde 1944 im Rahmen der Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bretton Woods/USA gegründet.

Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (mit Sitz in Washington, D.C.) mit z.Z. 184 Mitgliedstaaten.

Die wichtigste Aufgabe besteht in der Förderung des Welthandels auf der Grundlage zwischenstaatlicher Kooperation. Im Einzelnen sind die Aufgaben:

a) die Zusammenarbeit in Währungsfragen mit
b) dem Ziel weltweit stabiler Währungsbeziehungen,
c) die Förderung eines ausgewogenen Welthandels,
d) die Beseitigung von Devisen- und anderen Handelsbeschränkungen,
e) die Gewährung von Krediten bei negativer Zahlungsbilanz (die sog. Sonderziehungsrechte).

3.2.3. Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)

(International Bank for Reconstruction and Development, IBRD).

Die Weltbank wurde 1945 auf der Grundlage der Beschlüsse der internationalen Finanz- und Währungskonferenz von Bretton-Woods gegründet; Sitz ist Washington, D.C. (2005 = 184 Mitgliedsländer). Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit weitgehend autonomen Befugnissen.

Nachdem die Weltbank in der Nachkriegszeit überwiegend Kredite für den Wiederaufbau Europas vergab, richten sich die Aktivitäten der Weltbank seither auf die Entwicklungsländer (langfristige Kredite zur Entwicklung der produktiven Wirtschaft).

Die wirtschaftspolitischen Leitbilder und Maximen der Weltbank führen zwischen den (reichen) Industrie- und den (armen) Entwicklungsländern immer wieder zu Kontroversen.

3.2.4 Pariser Club

Die Verschuldung von Staaten ist nach wie vor eines der Hauptprobleme der Weltwirtschaft. Im Pariser Club, der im Juni 2006 sein 50-jähriges Jubiläum feierte, sind die wichtigsten öffentlichen Gläubigerstaaten zusammengeschlossen, um koordinierte tragfähige Lösungen bei Zahlungsschwierigkeiten von Schuldnerländern zu finden. Der Anstoß für die Gründung des Pariser Club war der Gedanke, dass Verschuldungsprobleme nur gemeinsam von Schuldner- und Gläubigerregierrungen gelöst werden können.

Die Mitgliederzahl des Pariser Club umfasst neben den OECD-Ländern auch Russland, das 1997 beigetreten ist sowie assoziierte Mitglieder wie etwa Portugal, Brasilien und Israel. Es ist durchaus möglich, dass auch wichtige Schwellenländer, wie Korea und China künftig Mitglieder des Pariser Club werden.

3.2.5. G8 und G20 Gipfel

Mit den USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada (G7) haben sich 1975 erstmals wirtschaftlich und politisch führende Nationen der Welt zusammengeschlossen, um sich ihrer Verantwortung für globale Schlüsselfragen zu stellen und aktiv dazu beizutragen, konstruktive Antworten zu entwickeln. Seit 1998 gehört auch Russland dazu (G8).

Im Angesicht der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich im Jahr 2008 eine weitere Gruppe von 20 wirtschaftlich und politisch führenden Staaten (einschließlich EU als ein Mitglied) gebildet, um einen gemeinsamen Plan zur Lösung der durch die Krise entstandenen, drängenden globalen Probleme zu erarbeiten. Die G20 hat sich seitdem zum führenden Format der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit in den Bereichen Finanz- und Wirtschaftspolitik entwickelt, während sich die G8 verstärkt mit außen-, sicherheits- und entwicklungspolitischen Themen beschäftigt.

3.3. Nationale Außenhandelsinstitutionen

3.3.1. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Außenwirtschaftsförderung

Die Außenwirtschaftsförderung der Bundesregierung fügt sich ein in den Rahmen, der durch die marktwirtschaftliche Ordnung und das System der Weltwirtschaft vorgegeben ist. Die Bundesregierung unterstützt die Aktivitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte, indem sie die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen verbessert und insbesondere auf die Beachtung multilateraler Regeln sowie den weiteren Abbau noch bestehender Marktzugangsschranken hinwirkt.

Institutionen der Außenwirtschaftsförderung

Das deutsche System der Außenwirtschaftsförderung ist durch eine Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft gekennzeichnet. Um bestmögliche Unterstützung deutscher Unternehmen zu gewähren, wirken die einzelnen Institutionen wie Auslandshandelskammern, Auslandsvertretungen, die Germany Trade and Invest und andere eng zusammen.

Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Germany Trade and InvestAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amtes Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Deutsche Häuser Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) steht in regelmäßigem Dialog mit in- und ausländischen Institutionen, die mit Außenwirtschaftsthemen befasst sind. Dieser Dialog hat - neben der Pflege der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen - auch die außenwirtschaftspolitische Förderung deutscher Unternehmen im Ausland zum Ziel.

Teilnahme am G8 und G20 Treffen.

Initiative "Neue Zielmärkte"

Mit der Außenwirtschaftsoffensive wurden die Außenwirtschaftspolitik und ihr Instrumentarium im Frühjahr 2010 neu ausgerichtet und gebündelt. Infolge der Verschiebung der weltwirtschaftlichen Gewichte erfolgt im Rahmen der Außenwirtschaftsoffensive nunmehr eine akzentuierte regionale Schwerpunktsetzung hin zu aufstrebenden Ländern und Regionen außerhalb der EU, die ein ungenutztes Potential aufweisen.

Die Initiative "Neue Zielmärkte" rückt dabei Länder in das Blickfeld, die sich anders als insbesondere die sog. BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) einer bisher vergleichsweise verhaltenen wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Aufmerksamkeit erfreuen.

3.3.2. Deutsche Außenhandelskammer

AHKs erfüllen drei Funktionen an Ihren Standorten. Sie sind:

- Offizielle Vertretungen der Deutschen Wirtschaft
- Mitgliederorganisationen für Unternehmen
- Dienstleister für Unternehmen

AHKs gibt es in 80 Ländern mit 120 Standorten weltweit. Sie sind in allen Ländern, die für die deutsche Wirtschaft von besonderem Interesse sind.

AHKs gibt es in drei verschiedenen Organisationsformen und Bezeichnungen, je nachdem, wie es die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Gastländern zulassen:

- Bilaterale Auslandshandelskammern,
- Delegationen der Deutschen Wirtschaft,
- Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft.

Die AHKs sind der wichtigste Partner im Ausland für die Außenwirtschaftsförderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Sie vertreten – zusammen mit den deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften und Konsulate) – offiziell die Interessen der deutschen Wirtschaft gegenüber der Politik und Verwaltung im jeweiligen Gastland.

AHKs unterstützen insbesondere die Marktinteressen deutscher Unternehmen im Gastland. Gleichzeitig sind sie Dienstleister für einheimische Unternehmen, die sich auch im bilateralen Wirtschaftsverkehr engagieren. Schließlich betreiben sie zunehmend Werbung für den Wirtschaftsstandort Deutschland in ihrem Gastland.

3.3.3. Industrie- und Handelskammern

Industrie- und Handelskammern (IHK) sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, denen alle gewerblichen Unternehmen der Industrie und des Handels eines bestimmten Bezirks angehören. Die Aufgaben einer IHK bestehen u. a. darin. die Interessen ihrer Mitglieder nach außen hin zu vertreten: die gewerbliche Wirtschaft zu fördern: die Mitgliedsunternehmen in vielfältiger Hinsicht zu beraten (Firmengründung. Rationalisierung, Außenhandel usw.) und zu unterstützen (z. B. durch Ausstellung von Ursprungszeugnissen, Beglaubigungen usw.): öffentliche Stellen zu beraten.

4. Unterschiedliche Arten des Exports

Wichtig: Im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden wir den Begriff Ausland für allen Warenverkehr der über die Deutsche Grenze geht. In den Unternehmen bezeichnen Exporte- und Importe in der Regel alle Aktivitäten mit Unternehmen die ihren Sitz nicht in Deutschland haben. Im engeren Sinn beziehen sich die wirtschaftlichen Aktivitäten in den nach- folgenden Betrachtungen auf Drittländern (Länder außerhalb der EU). Dies ist insbesondere für Zollbetrachtungen wesentlich, da innerhalb der EU kein Zoll anfällt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.1. Direkter/Indirekter Export und Import

4.1.1. Direkter Export

Beim direkten Export verkauft der Hersteller seine Produkte unmittelbar an Importeure, Handelsbetriebe oder an Endabnehmer im Importland meist unter Zwischenschaltung eines Handelsvertreters. Dies setzt zumindest gute Kenntnisse des Auslandsmarktes sowie eine in der Exportabwicklung erfahrene Abteilung voraus.

Der direkte Export dominiert heute in Europa und gewinnt durch die Teilnahme an ausländischen Messen und Ausstellungen sowie den verschiedenen öffentlichen Maßnahmen zur Förderung des Exports auch außerhalb Europas zunehmend an Bedeutung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Jahrmann, Außenhandel, 4. Auflage, 2013 S. 35 Als typische Merkmale und Erfordernisse des direkten Exports lassen sich anführen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.1.2. Indirekter Export

Beim indirekten Export wird vom Hersteller ein inländisches Außenhandelsunternehmen (Exporthaus) eingeschaltet.

Für das herstellende Unternehmen stellt sich in diesem Fall das Exportgeschäft als reines Inlandsgeschäft dar, da es seine Ware an das Exporthaus verkauft und üblicherweise in EUR in Rechnung stellt. Der Aufbau von bestimmten Auslandsmärkten sowie die gesamte weitere Exportabwicklung wird dem Exporthaus überlassen. Vor- und Nachteile des indirekten Exports müssen gegeneinander abgewogen werden.

Es entfallen beim indirekten Export folgende Faktoren:

- Informationen über den Auslandsmarkt
- Geschäftsanbahnung im Ausland
- Aufbau einer eigenen Exportabteilung
- Aufbau des Auslandsvertriebs inkl. Service
- Finanzierung des Auslandsabsatzes
- Exportkreditversicherung

Dagegen können gegenüber dem direkten Export folgende Nachteile mit dem indirekten Export verbunden sein:

- Gefahr, dass aufgrund mangelnder Marktkenntnisse die Produkte nicht den Erfordernissen des Auslandsmarktes entsprechen
- Zusätzliche Handelsgewinne verbleiben beim Außenhandelsunternehmen
- Abhängigkeit von Verkaufskontakten und Verkaufserfolgen des Außenhandelsunternehmens
- Aufbau eines eigenen Image im Ausland unterbleibt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Jahrmann, Außenhandel, 4. Auflage, 2013 S. 37

4.1.3. Importe

Importbeziehungen zwischen deutschen und ausländischen Unternehmen können entweder direkt oder indirekt abgewickelt werden. Für welche Form der Beschaffung sich ein Unternehmen letztlich entscheidet hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Beide Formen des Imports haben ihre besonderen Merkmale:

- Direkter Import
– Kauf der Ware direkt beim ausländischen Lieferanten
– bei Rohstoffen und Halbfabrikaten üblich
– Deckung eines größeren und kontinuierlichen Bedarfs
– eigener Marktüberblick
– Preisvorteile durch Umgehung der Handelsstufen

- Indirekter Import
– Kauf der Ware über spezialisierte deutsche Handelshäuser
– insbesondere bei kleinem Bedarf
– geringere Abwicklungskosten
– Spezialkenntnisse des Importeurs können genutzt werden
– Prüfungsmöglichkeit der Ware in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Jahrmann, Außenhandel, 4. Auflage, 2013 S. 39

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Jahrmann, Außenhandel, 4. Auflage, 2013 S. 41

Typische Merkmale indirekter Import:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.2. Innergemeinschaftlicher Warenverkehr

Als innergemeinschaftlichen Warenverkehr bezeichnet man einen besonderen Ausnahmetatbestand des Umsatzsteuerrechts. Dabei wird eine grenzüberschreitende Lieferung innerhalb der EU von der Umsatzsteuer im Staat des Lieferanten steuerfrei gestellt. Für Erwerber führt eine innergemeinschaftliche Lieferung immer zu einem innergemeinschaftlichen Erwerb.

Voraussetzung ist, dass die Ware tatsächlich über die Grenze zweier unterschiedlicher EU-Mitgliedstaaten transportiert wird. Zusätzlich muss der Empfänger der Ware die Umsatzbesteuerung in dem anderen EU-Mitgliedstaat vornehmen, was durch die Verwendung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dem Lieferanten gegenüber nachgewiesen wird.

Sonderform:

Das Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäft ist eine Vereinfachungsregelung für innergemeinschaftliche Erwerbe mit anschließender Inlandslieferung innerhalb der Europäische Gemeinschaft (§ 25b). Sie soll den Verwaltungsaufwand in Grenzen halten, der den im innergemeinschaftlichen Handel tätigen Unternehmern sonst entstünde. Damit soll das Ziel eines gemeinsamen Binnenmarktes gesichert werden, da den Unternehmern grundsätzlich nicht mehr Pflichten auferlegt werden sollen als im Verkehr mit Nicht-EU-Staaten, wo sich das Problem wegen der Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer durch den Zoll in der Regel nicht erst stellt.

Sie ist anwendbar, wenn ein Reihengeschäft über die Landesgrenzen verschiedener Mitgliedstaaten hinweg ausgeführt wird. Grundsätzlich ist die Vereinfachungsregelung nur dann anzuwenden, wenn das Reihengeschäft nicht mehr als drei Unternehmer umfasst und die erste Lieferung im Reihengeschäft – vom ersten Erwerber an den Mittelsmann – als die bewegte Lieferung und somit als die innergemeinschaftliche Lieferung gilt.

4.3. Transithandel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Transithandel ist die Bezeichnung für Handelsgeschäfte, bei denen Waren im Ausland beschafft und im Ausland abgesetzt werden.

Transithandelsgüter sind in der Regel Rohstoffe und Massengüter

4.3.1 Aktiver und passiver Transithandel

Beim aktiven Transithandel werden außerhalb des Wirtschaftsgebietes sich befindende Waren durch einen gebietsansässigen Transithändler an Gebietsfremde weiterverkauft.

Beispiel: Ein spanischer Händler kauft in Marokko Wein ein und setzt den Wein bei einer russischen Handelskette ab. Die Ware wird mit dem Schiffe von Marokko nach Spanien und von dort durch Europa per LKW nach Russland gebracht.

Beim passiven Transithandel verkauft ein im Ausland (anderem europäischen Staat) Waren an ein Unternehmen in Deutschland aus einem Drittland oder in Deutschland produzierte Waren an einen Käufer in einem Drittland.

Die Transitware wird in der EU weder gelagert noch be- oder verarbeitet, sondern hier nur durchgeleitet. Entweder Käufer oder Verkäufer befinden sich im Drittland.

4.3.2. Direkter und gebrochener Transithandel

Ein direkter Transithandel liegt vor, wenn der Transithändler, die Ware unmittelbar vom Verkäufer im Exportland zum Käufer im Importland durchleitet. Die Ware wird weder gelagert noch be- oder verarbeitet.

Ein gebrochener Transithandel liegt vor, wenn der Transithändler in seinem Unternehmen, in einem Zolllager oder Freihafen eine Umetikettierung, Neuverpackung oder Umsortierung vornimmt, bevor er diese an den Abnehmer weiterleitet.

Warenfluss im gebrochenen Transithandel:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Warenfluss im gebrochenen Transithandel

* Wird die Ware beim Transithändler bearbeitet oder verarbeitet liegt zollrechtlich ein Veredelungsverkehr vor. (siehe Punkt: 4.7. Veredlungsverkehr.

4.4. Kooperationen im Außenhandel

Die selbstständige Auslandsmarkterschließung ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen häufig mit Schwierigkeiten verbunden. Um die entstehenden Kosten zu teilen und Schwierigkeiten gemeinsam bewältigen zu können, kann eine "Bündelung" im Rahmen einer Exportkooperation sinnvoll sein.

Die deutschen IHKs und einige Fachverbände bieten interessierten Unternehmen z. B. die Teilnahme an verschiedenen Firmenpools an. Für die Teilnahme an einem Firmenpool können unter bestimmten Voraussetzungen auch Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

Kooperationsformen: Nach der Richtung der Kooperation

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusammenfassung:

Diese Vertriebsform bietet sich für kleine und mittelständische Unternehmen an, die dadurch Kosten und Personal einsparen. Die Kooperationsformen können von formlosen, rechtlich unverbindlichen Interessengemeinschaften bis zu gemeinsamen Unternehmensgründungen im Ausland reichen. Voraussetzung für eine Kooperation ist meist, dass die Partner nicht im Wettbewerb zueinander stehen, aber ähnlich gelagerte Marktinteressen haben.

Vorteile:

- Kosteneinsparung bei Marktstudien, Messen und Werbekampagnen
- Gemeinsame Nutzung von Auslandsvertretern
- Geringere Kosten bei der Bearbeitung von Auslandsmärkten

Nachteile:

- Gefahr der Abhängigkeit von Partnern
- Interessenskonflikte

4.5. Joint Venture

Unter Joint Venture versteht man den Zusammenschluss von zwei oder mehr Partnern, die ihre Mittel und Erfahrungen zum Betrieb eines gemeinsamen Unternehmens einsetzen, das ihnen gemeinsam gehört, das sie gemeinsam kontrollieren und dessen Ergebnisse sie teilen. Der Tätigkeitsbereich von Joint Ventures kann sich auch nur auf bestimmte Funktionen eines Unternehmens beschränken. Da insbesondere Wachstumsmärkte wie China, Indien usw. langfristig bestrebt sein werden, vom Import ausländischer Produkte unabhängig zu werden, empfiehlt es sich, die Möglichkeiten zur Gründung von Joint Ventures rechtzeitig ins Auge zu fassen.

4.6. Kompensationshandel

Tauschhandel, Gegengeschäft; Kompensationsgeschäft.

Begriff: Unterschiedliche Vereinbarungen zum wechselseitigen Warenaustausch ohne Transfer von Zahlungsmitteln, wobei die damit verbundene zwischenstaatliche Wertübertragung nur in Form von Gütern bzw. Dienstleistungen erfolgt.

Entwicklungsländer praktizieren Kompensationshandel von Kapitalgüterimporten zum Schutz ihrer Zahlungsbilanz und als Hilfe zur weltweiten Vermarktung nicht wettbewerbsfähiger heimischer Güter. Kompensationshandel wird auch in Transformationsländern praktiziert. Gründe waren Devisenknappheit und generelle Schwierigkeiten im nationalen Geld- und Kreditverkehr.

Tauschhandelsformen: a) Kompensationsgeschäft (Gegenseitigkeitsgeschäft, Bartergeschäft):

Tausch von Ware gegen Ware auf der Basis eines Vertrages ohne Finanztransaktionen, wobei Weltmarktpreise als Anhaltspunkte dienen. Wird häufig bei Rohstoffen durchgeführt. b ) Parallelgeschäft (Counterpurchase):

Bezeichnet zwei voneinander unabhängige Verträge mit getrennten Zahlungsverpflichtungen, die durch ein Protokoll miteinander verbunden sind, wobei Kontrolle und Abrechnung über sog. Evidenzkonten erfolgen. Der Gegenbezug kann auch auf Dritte (z.B. Banken, Handelshäuser) übertragen werden (Dreiecksgeschäft). c) Direkte Kompensation (Rückkaufgeschäft, Buy-Back-Geschäft):

Lieferung und Gegenlieferung stehen in technischer Beziehung zueinander. Zur Teilfinanzierung bereitgestellter Produktionsanlagen werden bestimmte Mengen der später hergestellten Waren abgenommen. Mit diesen Kompensationsgeschäften wird oft auch ein Technologietransfer verbunden.

d) Offset-Geschäft:

Großlieferungen werden mit umfangreicher, industrieller Kooperation und Entwicklung im Importland verbunden. Technologie- und Know-how-Transfer sind vorgesehen. Bewertung: Bei Entwicklungsländern werden Kompensationshandel zu Instrumenten der Etablierung langfristiger Handelsbeziehungen, zu einem Medium für Technologietransfer und zur Arbeitsplatzbeschaffung verwendet, wobei kurzfristig der Absatz von Überschüssen auf Spotmärkten an Bedeutung verliert. Durch Preiszugeständnisse verlieren Kompensationshandel an Wert. Es existieren Schätzungen, dass mehr als 10 Prozent des Welthandels über Kompensationshandel abgewickelt werden.

4.7. Veredlungsverkehre

Veredlung ist im Sinne des Zollrechts die Bearbeitung, Verarbeitung oder Ausbesserung von Waren, wobei unterschiedliche Veredlungsverkehre hinsichtlich der Bewilligungsart, der Geschäftsart und des Veredlungsortes auftreten.

Bearbeitung: Die Ware bleibt gegenständlich erhalten und ändert nur ihr Aussehen bzw. ihre Eigenschaften. Dazu gehören auch die Montage, Zusammensetzung oder Anpassung an andere Waren.

Verarbeitung: Es findet eine weitgehende Umgestaltung der Ware statt, die nur in ihrer Substanz erhalten bleibt.

Ausbesserung: Instandsetzung, Überprüfung und Reparatur von Waren, um ihre Funktions- tüchtigkeit wieder herzustellen.

4.7.1. Passiver Veredlungsverkehr:

Die passiven Veredelungsverkehre bilden Fertigungsprozesse ab, bei denen Vorprodukte aus der EG in das Ausland geliefert werden, die be- oder verarbeitet wieder in die Gemeinschaft zurückkehren (dies gilt auch für Montagevorgänge, das Zusammenfügen von Waren und die Anpassung an andere Waren). Die richtige Anwendung passiver Veredelungsverkehre erlaubt erhebliche Kosteneinsparungen bei der Zollabwicklung.

Die passiven Veredelungsverkehre gibt es in zwei Ausprägungen: wirtschaftliche und zollamtlich bewilligte Verkehre.

Wirtschaftlicher passiver Veredelungsverkehr

Diese Form des Veredelungsverkehrs bietet sich an, wenn ausschließlich Vormaterial mit präferenziellem Ursprung in der EG zur Be- und Verarbeitung in Länder ausgeführt wird, mit denen die EG Präferenzabkommen geschlossen hat. Die Veredelungsware ist bei der Wiedereinfuhr nach der Veredelung in die EG zollfrei.

Zollamtlich bewilligter passiver Veredelungsverkehr

Dieses Verfahren bietet sich immer dann an, wenn neben Vormaterial mit Präferenzursprung auch solches ohne Präferenzursprung exportiert wird. Der zollamtlich bewilligte passive Veredelungsverkehr muss vor der Ausfuhr vom zuständigen Hauptzollamt genehmigt werden (Anhang 67E ZK-DVO).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.7.2. Aktiver Veredelungsverkehr

Normalerweise steht dem passiven Veredelungsverkehr ein aktiver Veredelungsverkehr im Fertigungsland gegenüber.

Auch hierbei unterscheidet man wirtschaftliche und bewilligte aktive Veredelungsverkehre. Die Struktur entspricht spiegelbildlich dem passiven Veredelungsverkehr: Ware kommt ins Land, wird be- oder verarbeitet und verlässt das Land wieder.

Bei der aktiven Veredelung werden Nichtgemeinschaftswaren in das Zollgebiet der Gemeinschaft abgabenfrei eingeführt, um dieses nach dem Veredelungsprozess wieder zu verlassen.

Eventuell im Land bleibende Vor- oder Fertigprodukte bzw. Produktionsabfälle müssen verzollt werden. Die Wiederausfuhr muss nachgewiesen werden. Um die Einrichtung der aktiven Veredelung muss sich der ausländische Veredelungspartner kümmern, da sich dieses Verfahren in einem anderen Zollgebiet abspielt.

Tätigkeiten und Warenfluss im aktiven Veredelungsverkehr

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.7.3 Umwandlungsverfahren

In diesem Verfahren werden

- in das Verfahren übergeführte Nichtgemeinschaftswaren (Einfuhrwaren) im Zollgebiet der Gemeinschaft ohne Erhebung von Einfuhrabgaben und ohne Anwendung handelspolitischer Maßnahmen einer Be- oder Verarbeitung unterzogen und
- die aus den Einfuhrwaren entstandenen Umwandlungserzeugnisse zu den für sie geltenden Einfuhrabgaben in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführt (Art. 130 ZK).

Das Umwandlungsverfahren ist für die Waren anwendbar,

- deren Umwandlung zu Erzeugnissen führt, für die niedrigere Einfuhrabgabenbeträge gelten als für die Einfuhrwaren oder
- die Be- oder Verarbeitungsvorgängen unterzogen werden, um bei ihrer Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr die Einhaltung der für sie geltenden technischen Vorschriften sicherzustellen.

Mit der Be- oder Verarbeitung der Einfuhrwaren auf eine andere - zumeist niedrigere - Produktionsstufe kommt es durch den damit verbundenen geringeren Zollsatz zu einer Abgabeneinsparung.

Wirtschaftliches Ziel dieses Verfahren ist es, dass die Be- oder Verarbeitungen innerhalb der Gemeinschaft stattfinden (Förderung der innergemeinschaftlichen Wirtschaft, Sicherung von Arbeitsplätzen).

4.8. Lizenzvergabe

Bei der Lizenzvergabe wird die Produktion auf ein im Ausland ansässiges Unternehmen übertragen.

Hier wird also nicht das Produkt selbst exportiert, sondern normalerweise das patentrechtlich geschützte Know-how des Produzenten. Der ausländische Lizenznehmer erhält mit dem Lizenzvertrag das Recht, die Produktion und den Vertrieb des Lizenzproduktes in eigener Regie in einem oder mehreren Auslandsmärkten durchzuführen.

Für die Laufzeit des Lizenzvertrages zahlt das ausländische Unternehmen eine festgelegte Lizenzgebühr. Der Export des Know-hows kann sinnvoll sein, soweit sich der Export der Produkte z.B. aus Kostengründen nicht lohnt oder bestimmte länderspezifische Produktanforderungen vom Hersteller nicht erfüllt werden können. Ein für den Hersteller nicht oder nur schwer zugänglicher Markt kann so zusätzlich erschlossen werden. Nachteile der Lizenzvergabe sind im wesentlichen in der Vertragstreue des Lizenznehmers und in den begrenzten Kontrollmöglichkeiten des Lizenzgebers begründet. Es empfiehlt sich daher, diesen Absatzweg nur dann zu wählen, wenn die Möglichkeiten des direkten oder indirekten Exportes ausgeschlossen sind und der Hersteller eine Direktinvestition in eine ausländische Produktions- und Vertriebsstätte nicht vornehmen möchte.

Zusammenfassung: Dabei überlassen Sie einem Unternehmen im Zielland das Recht, Ihr Produkt zu produzieren und zu verkaufen. Die Lizenznehmer produzieren und verkaufen auf eigene Rechnung. Die Nutzung kann räumlich, zeitlich oder sachlich beschränkt werden. Es ist üblich, für Lizenzen eine Grundgebühr und umsatzabhängige Zahlungen zu vereinbaren.

Vorteile:

- Einfache Markterschließung mit geringen Mitteln
- Kundennähe durch ausländischen Lizenznehmer
- unternehmerisches Risiko bei Lizenznehmer

Nachteile:

- Geringer Einfluss auf den Absatz
- Lizenznehmer kann zum Konkurrenten in Drittländern werden
- Qualitätskontrolle schwierig

4.9. Direktinvestitionen

(Gründung eines Unternehmens in einem Drittland, Kauf eines Unternehmens, Beteiligung zu mehr als 10%; Kreditvergabe oder Garantieübernahmen für Tochterunternehmen).

Die Gründung einer ausländischen Produktions- und Vertriebsstätte (Direktinvestition) ist neben dem direkten oder indirekten Export eine Alternative, um Absatzmöglichkeiten in ausländischen Märkten zu erschließen. Für eine solche Direktinvestition spricht die größere Nähe zum Absatzmarkt, die sowohl absatzpolitische Vorteile als auch Kostenvorteile, besonders ab einem bestimmten Verkaufsvolumen, mit sich bringt.

Vorteile einer Auslandsniederlassung sind:

- Möglichkeiten zur Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen
- Größere Markt-/Kundenähe
- Umgehung von staatlichen Handelshemmnissen gegenüber Importprodukten Rohstoffe
- Steueranreize des Gastlandes Vorteile von Direktinvestitionen:
- niedrigere Lohn- und Transportkosten
- Präsenz am Arbeitsmarkt
- Verbesserung der (langfristigen) Wettbewerbsfähigkeit (u.a.: Imitatoren im Ausland, weniger emotional, nationalistische Vorurteile im Gastland)
- geringeres Währungsrisiko
- oft billigere Rohstoffe
- keine Einfuhrprobleme

Nachteile von Direktinvestitionen

- hoher Kapitalbedarf, erheblicher Controllingaufwand
- Reglementierung des Gewinntransfers
- politische Risiken im Investitionsland (Enteignung?)

Die Gründung einer ausländischen Produktions- und Vertriebsstätte sollte allerdings erst dann erwogen werden, wenn umfangreiche Erfahrungen in diesem Markt gesammelt und in Zusammenarbeit mit Handelsvertretern oder Händlern tragfähige Kundenkontakte aufgebaut wurden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 173 Seiten

Details

Titel
Außenwirtschaftslehre. Chancen und Risiken, Institutionen, Auslandsgeschäfte, Finanzierung und Absicherung
Veranstaltung
Unterricht in Klassen Auslandskorrespondent: Schwerpunkt Wirtschaft
Autor
Jahr
2014
Seiten
173
Katalognummer
V282660
ISBN (eBook)
9783656826798
ISBN (Buch)
9783656828303
Dateigröße
4252 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handelsarten, Handelsinstitutionen, Exportkalkulation, incoterms, zoll, außenhandelsfinanzierung
Arbeit zitieren
Gunter Ritter (Autor), 2014, Außenwirtschaftslehre. Chancen und Risiken, Institutionen, Auslandsgeschäfte, Finanzierung und Absicherung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282660

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