Diese Unterrichtsplanung ist eine vollständige Langplanung. Die Stunde wurde von mir in einer 6. Klasse gehalten. Die Nachbereitung ist im Anhang dabei.
Es ging darum in der Unterrichtseinheit "Programmmusik" die Schüler selbst etwas musikalisch darstellen zu lassen.Die Langpalnung enthält alle wichtigen Punkte wie: Sachanalyse, Didaktische Analyse, Voraussetzungen für den Unterricht, Lernziele, Überlegungen zur Unterrichtsmethode, die Kurzplanung, das Tafelbild und sogar eine Nachbereitung.
Inhaltsverzeichnis
1 SACHANALYSE
2 DIDAKTISCHE ANALYSE
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
2.2 Didaktische Reduktion
2.3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
3 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT
3.1 Voraussetzungen bei den Schülern
3.2 Äußere Voraussetzungen
4 LERNZIELE
4.1 Grobziele
Die Schüler sollen ...
4.2 Feinziele
5 ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSMETHODE
5.1 Einstiegsmöglichkeiten
5.2 Artikulation
5.3 Sozial- und Aktionsformen
5.4 Medien
5.5 Unterrichtsprinzipien
5.6 Tafelbild
6 UNTERRICHTSVERLAUF
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtsplanung ist es, Schülern der 6. Klasse das Konzept der Programmmusik näherzubringen, indem sie ein außermusikalisches Ereignis – ein Gewitter – experimentell mit Instrumenten vertonen und deren Wirkung erfahren.
- Grundlagen und Definition von Programmmusik
- Methodische Planung der musikalischen Ausdrucksgestaltung
- Einsatz von Orff-Instrumenten zur Geräuschdarstellung
- Förderung von Teamarbeit und kreativem Ausdruck
- Reflexion über Musik als Bedeutungsträger im Alltag
Auszug aus dem Buch
1 Sachanalyse
Den Versuch etwas Außermusikalisches, z.B. eine Stimmung oder ein Ereignis, musikalisch darzustellen, nennt man Programmmusik.
Durch die musikalische Darstellung literarischer Inhalte, seelischer oder dramatischer Vorgänge, wird die Fantasie des Hörers zu konkreten Vorstellungen angeregt. Diese Musik folgt nicht autonom musikalischen Gesetzen, sondern folgt den außermusikalischen Vorstellungen. Meist wird schon durch den Titel oder Inhaltsangaben auf das sogenannte Programm hingewiesen. Schon im Barock komponierte A. Vivaldi mit dieser Methode seine Vier Jahreszeiten. Auch an diesem Beispiel ist das Programm direkt am Titel zu erkennen – die musikalische Darstellung der Jahreszeiten.
Als Vorläufer der Programmmusik kann man die Caccia bezeichnen, eine Gattung der italienischen Musik, bei der sich die Stimmen „jagen“. Inhaltlich bezog sich die Caccia, welche vor allem im 14. Jahrhundert gesungen wurde, ebenfalls auf die Jagd. Ein anderer Vorläufer sind die Programmchansons aus dem 16. Jahrhundert. Durch sie wurden meist Vogelgesänge, Kriegslärm o.ä. Ereignisse dargestellt.
Im 17. und 18. Jahrhundert finden sich zahlreiche Suitensätze, die äußere Vorgänge, wie z.B. Glockenklang, zum Gegenstand haben. Auch Gemütszustände und Personencharakterisierungen wurden mit musikalischen Mitteln dargestellt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die Programmsinfonien (z.B. einige frühe Sinfonien von J. Haydn).
Zusammenfassung der Kapitel
1 SACHANALYSE: Definition von Programmmusik und historischer Abriss ihrer Entwicklung von den Anfängen bis zur modernen Verwendung in Werbung und Medien.
2 DIDAKTISCHE ANALYSE: Begründung der Themenwahl für die 6. Jahrgangsstufe sowie Erläuterung der didaktischen Reduktion und Einordnung in den Lehrplan.
3 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT: Analyse der Klassensituation sowie der vorhandenen materiellen und technischen Voraussetzungen im Musiksaal.
4 LERNZIELE: Definition der übergeordneten Grobziele und spezifischen Feinziele zur Kompetenzentwicklung der Schüler.
5 ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSMETHODE: Methodische Herangehensweisen, Artikulationsmodell, Sozialformen, Medieneinsatz und zugrunde liegende Unterrichtsprinzipien.
6 UNTERRICHTSVERLAUF: Detaillierter zeitlicher Ablaufplan der Musikstunde inklusive Lehrerverhalten und Erwartungen an die Schüler.
Schlüsselwörter
Programmmusik, Musikunterricht, Gewitter, Orff-Instrumente, musikalische Darstellung, Ausdrucksgestaltung, Unterrichtsplanung, pädagogische Didaktik, Kreativität, Gruppenarbeit, akustische Ereignisse, 6. Klasse, Smetana, Vertonung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer Musikstunde für eine 6. Klasse zum Thema Programmmusik, speziell der musikalischen Vertonung eines Gewitters.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die musiktheoretische Einordnung von Programmmusik, didaktische Planungsmethoden und die praktische Umsetzung von Klanggestaltungen.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Ziel ist, dass Schüler verstehen, wie Musik außermusikalische Ereignisse abbilden kann, und dies durch aktives Musizieren selbst erproben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine unterrichtspraktische Planung, die auf didaktischen Modellen wie dem Dreierschritt und der Ausdrucksgestaltung nach Alois Roth basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil beinhaltet die Sachanalyse, didaktische Reflexionen, die Lernzielfestlegung sowie die methodische und praktische Vorbereitung der Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Programmmusik, Instrumentenkunde, schülerorientierter Unterricht und experimentelle musikalische Gestaltung gekennzeichnet.
Welche Rolle spielen die Orff-Instrumente in dieser Stunde?
Sie dienen als zentrale Medien, um lautmalerisch verschiedene Wettererscheinungen wie Donner, Regen oder Wind für die Schüler erfahrbar zu machen.
Wie wird das Tafelbild zur Unterstützung der Schüler eingesetzt?
Das Tafelbild strukturiert den Unterricht, indem es die Definition von Programmmusik, die Zuordnung von Instrumenten und den dramaturgischen Verlauf des Gewitters für die Klasse visualisiert.
- Quote paper
- Dorothee Schnell (Author), 2003, Programmmusik - Ein Gewitter musikalisch darstellen (Unterrichtsplanung Musik 6. Schuljahr), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28294