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Medienkonvergenz auf dem deutschen Fernsehmarkt

Título: Medienkonvergenz auf dem deutschen Fernsehmarkt

Trabajo de Seminario , 2014 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mathilda Marteau (Autor)

Medios / Comunicación - Economía de los medios, manejo de los medios
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Hauptsache: Alles wird einfacher, schneller und besser - aber nicht auf beiden Seiten der Medaille. Die Konvergenz der Medien hat sich mittlerweile in den meisten unserer Mediendienstleistungen abgesetzt, sodass wir zeit- und ortsunabhängig Radio hören, fernsehen, telefonieren, lesen, shoppen oder an sozialen Gruppendiskussionen teilhaben können - und das alles auf nur einem einzelnen Endgerät.

Ist es Zufall und einfach normal, dass wir nicht mehr den Fernseher anzuschalten brauchen, um unsere Lieblingssendung zu gucken, oder die DVD einlegen müssen, um einen Film zu sehen, sondern gleich alles auf dem PC, ohne jede weitere Teilmedien, aufrufen können? Was hat dies für Folgen für die einzelnen Medienunternehmen, die Wirtschaft oder auch den Alltag? Der zunehmende technische Fortschritt und der Wandel unserer Gesellschaft zu einer Informationsgesellschaft hat zur Folge, dass Sender nicht mehr über ihre Pro-grammvielfalt entscheiden können, denn die Nutzer haben die Möglichkeit, auf einfachstem Wege Inhalte bedürfnisorientiert auszuwählen.

Obwohl Fernsehen erfahrungsgemäß nicht partizipativ ist, können Laien nun die jeweiligen Sender auf deren Online-Webseiten schnell bewerten und somit doch in gewissem Maße zur Inhaltsgestaltung beitragen. Da sich durch die Ausweitung in andere Medienbe-reiche und die multiple Verwertung von Inhalten auch erhebliche Marktvorteile ergeben, sollte Konvergenz neben dem Zuschauermarkt auch auf dem ökonomischen Markt betrachtet werden.

Mit dem Wissen um die starken Veränderungen im wirtschaftlichen Sektor sowie im Nutzerverhalten stellt sich als zentrale Frage: Stellt Medienkonvergenz für den deutschen Fernsehmarkt eher eine Chance oder ein Risiko dar?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medienkonvergenz

2.1. Formen der Konvergenz

2.2. Ursachen der Konvergenz

2.3. Kontrolle der Konvergenz

3. Fernsehmarkt Deutschlands

3.1. Marktteilnehmer

3.2. Markteintrittsbarrieren

3.3. Marktphase

4. Herausforderungen

4.1. Chancen

4.2. Risiken

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Medienkonvergenz auf den deutschen Fernsehmarkt, um zu klären, ob dieser Prozess für die beteiligten Akteure eher als Chance oder als Risiko zu bewerten ist.

  • Theoretische Grundlagen und Formen der Medienkonvergenz
  • Struktur des deutschen Fernsehmarktes und Wettbewerbssituation
  • Markteintrittsbarrieren für neue Anbieter
  • Wettbewerbsphasen von Zuschauer- und Werbemarkt
  • Strategische Herausforderungen, Chancen und Risiken durch Cross-Media-Strategien

Auszug aus dem Buch

2.1. Formen der Konvergenz

Den Grundstein für Konvergenz bildet die technische Konvergenz. Der technologische Fortschritt der Datenspeicherung, Datenkompression und der Digitalisierungsmöglichkeit von Daten ermöglicht eine gemeinsame und universelle Netzinfrastruktur für die verschiedenen Teilmedien Rundfunk, Telefon und Internet (vgl. Sjurts 2005: 438; Beyer/Carl 2009: 113). Medienprodukte können auf eine neue Art dargestellt, gespeichert und verteilt werden, sodass Massen- und Individualkommunikation weitgehend zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen (vgl. Scholz 2006: 275; Beyer/Carl 2009: 114).

Des Weiteren umfasst die technologische Konvergenz die Konvergenz der Endgeräte, für die das Internet eine Schlüsselstellung einnimmt. Das Internet stellt die Multimediaplattform für alle elektronischen Medien dar, sodass Nutzern funktionsintegrierende Endgeräte zur Verfügung stehen, auf denen Text-, Audio-, Video-, also Lese-, Hör-, und Bildmedien, und sonstige Formate übertragen werden können (vgl. Scholz 2006: 613). Beispiele dafür sind PCs, neuartige Fernsehgeräte mit Internetzugang oder Mobilfunk-Endgeräte, die mittels UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) Internetdienste empfangen können (vgl. Beyer/Carl 2009: 114). „Mediendienste, die bislang vor allem über das Internet und damit im Wesentlichen mittels Telekommunikationstechnik übertragen werden, können auch über das Fernsehgerät empfangen werden.“ (Scholz 2006: 613).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen der Medienkonvergenz ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob diese Entwicklung für den deutschen Fernsehmarkt eine Chance oder ein Risiko darstellt.

2. Medienkonvergenz: Dieses Kapitel definiert Medienkonvergenz, erläutert deren technische, ökonomische und marktbezogene Formen sowie die Ursachen und Möglichkeiten der Kontrolle.

3. Fernsehmarkt Deutschlands: Hier wird die Struktur des deutschen Fernsehmarktes analysiert, wobei Marktteilnehmer, Markteintrittsbarrieren und der zeitliche Verlauf der Marktphasen im Fokus stehen.

4. Herausforderungen: In diesem Kapitel werden die aus der Medienkonvergenz resultierenden Chancen und Risiken für Medienunternehmen und Konsumenten gegenübergestellt.

5. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und kommt zu dem Schluss, dass Konvergenz zwar keine eindeutige Tendenz aufweist, aber bei strategischer Integration in die Unternehmensplanung als positiver Zuwachs gewertet werden kann.

Schlüsselwörter

Medienkonvergenz, Fernsehmarkt, Deutschland, Digitalisierung, Cross-Media-Strategien, Medienökonomie, Markteintrittsbarrieren, Werbemarkt, Zuschauermarkt, Rundfunksystem, Wettbewerbsintensität, Medienunternehmen, Funktionsintegration, Diversifizierung, Technologischer Fortschritt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Medienkonvergenz auf den deutschen Fernsehmarkt und bewertet diese hinsichtlich ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Folgen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Medienkonvergenz, der Struktur des dualen Rundfunksystems, den strategischen Wettbewerbsbedingungen sowie den Chancen und Risiken durch die Verschmelzung von Medienbereichen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob Medienkonvergenz für den deutschen Fernsehmarkt eher als Chance oder als Risiko zu betrachten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Marktstrukturanalyse, gestützt durch medienökonomische Fachliteratur und Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Konvergenzformen, eine Marktanalyse des deutschen Rundfunksystems und eine detaillierte Diskussion der Chancen und Risiken für Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkonvergenz, Fernsehmarkt, Cross-Media-Strategien, Marktstrukturen und Medienmanagement geprägt.

Warum spielt das duale Rundfunksystem eine wichtige Rolle für die Untersuchung?

Das duale System bildet die Grundlage der Marktteilnehmer-Analyse; die unterschiedlichen Finanzierungsweisen von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern bestimmen, wie diese auf Konvergenztrends reagieren können.

Welche Rolle spielt die Kommission zur Ermittlung der Konzentration (KEK)?

Die KEK dient als zentrale Aufsichtsbehörde, um die Konzentrationsprozesse auf dem Medienmarkt zu überwachen und durch Berichte Transparenz über marktrelevante Veränderungen zu schaffen.

Inwieweit beeinflussen Markteintrittsbarrieren das Konvergenzgeschehen?

Markteintrittsbarrieren wie der Zugang zu Übertragungsrechten oder institutionelle Auflagen erschweren Neuanbietern den Markteintritt und schützen etablierte Akteure, die bereits über die nötigen Ressourcen für Cross-Media-Strategien verfügen.

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Detalles

Título
Medienkonvergenz auf dem deutschen Fernsehmarkt
Universidad
University of Münster
Calificación
1,3
Autor
Mathilda Marteau (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
15
No. de catálogo
V283058
ISBN (Ebook)
9783656859598
ISBN (Libro)
9783656859604
Idioma
Alemán
Etiqueta
Fernsehmarkt Medienkonvergenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mathilda Marteau (Autor), 2014, Medienkonvergenz auf dem deutschen Fernsehmarkt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283058
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