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Medienethik am Beispiel der Sendung "Big Brother". Liegt eine Verletzung der Grundrechte vor?

Titel: Medienethik am Beispiel der Sendung "Big Brother". Liegt eine Verletzung der Grundrechte vor?

Hausarbeit , 2012 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tobias Weiler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit wird versuchen, die Thematik der Medienethik auf einen relevanten Fall in der Berichterstattung zu beziehen. Gegenstand dieser Arbeit ist eine Prüfung auf eine mögliche Verletzung der Grundrechte am Beispiel des Sendeformats ,,Big Brother“. Dabei beschäftigt sich die Prüfung wesentlich mit dem 1. Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschlands. Die Arbeit sollte die Richtlinien des wissenschaftlichen Arbeitens berücksichtigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

2. Funktionen der Massenmedien

3. Medienethik

3.1 Unterscheidung Moral & Ethik

3.2 Medien und Ethik

3.3 Die journalistische Ethik

3.4 Ethikbedarf der Medien

4. Big Brother

4.1 Das Fernsehformat Big Brother

4.2 Der mediale Diskurs im Vorfeld

4.3 Mögliche Verletzung der Grundrechte von Big Brother

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Fernsehformat „Big Brother“ auf eine mögliche Verletzung von Grundrechten unter medienethischen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf den Schutz der Menschenwürde und das allgemeine Persönlichkeitsrecht gemäß dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

  • Grundlagen und Funktionen der Massenmedien in der Gesellschaft
  • Definition und Differenzierung der Begriffe Moral und Medienethik
  • Analyse der journalistischen Ethik und ihrer Kontrollinstanzen
  • Prüfung des Formats „Big Brother“ hinsichtlich Grundrechtskonformität

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Fernsehformat Big Brother

Das Fernsehformat „Big Brother“, welches ursprünglich von einer niederländischen Produktionsfirma entwickelt wurde, umfasst eine Spielform, bei der zehn Kandidaten, einen Wohnbereich für 100 Tage behausen. Hierbei fällt die Auswahl der Kandidaten gezielt auf möglich viele kontroverse Charaktere. Ohne jegliche luxuriöse Gestaltung, werden ihnen eine Küche, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, ein Bad und das sogenannte „Sprechzimmer“ als Lebensraum zur Verfügung gestellt. Ein Kontakt gegenüber der Außenwelt findet hierbei nicht statt. Auch eine soziale Beziehung unter einander besteht vor Beginn der Sendung noch nicht. Rund um die Uhr gefilmt von 28 Kameras sowie abgehört durch 47 Mikrofone sehen sich die Bewohner in eine Situation versetzt, in der ein sozialer Handlungszwang besteht.

Im Abstand von zwei Wochen wird jeweils ein Kandidat durch Publikumsentscheidung aus dem Haus gewählt und verliert somit die Chance auf das Preisgeld. Des Weiteren können die Kandidaten auch aus freien Zügen das Haus verlassen. In diesem Falle zieht eine gleichgeschlechtliche Person in das Haus und muss, wie auch die anderen Bewohner, Tages- sowie Wochenaufgaben bestreiten um gewisse Belohnungen zu erzielen. Diese Aufgaben, sind neben weiteren Ereignissen des Tages, Bestandteil einer täglichen 50-minütigen Zusammenfassung im Abendprogramm des privat-kommerziellen Sender RTL2.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz einer medienethischen Untersuchung angesichts aktueller gesellschaftlicher Diskurse und stellt die zentrale Problemstellung am Beispiel des Sendeformats „Big Brother“ vor.

2. Funktionen der Massenmedien: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Aufgaben der Medien, wie die Kommunikations-, Kritik-, Kontroll-, Artikulations- und Sozialisationsfunktion innerhalb einer Demokratie.

3. Medienethik: Es erfolgt eine theoretische Einordnung der Medienethik, die Unterscheidung zwischen Moral und Ethik sowie eine spezifische Betrachtung der journalistischen Ethik und des bestehenden Ethikbedarfs.

4. Big Brother: Das Kapitel bietet eine detaillierte Beschreibung des Formats, analysiert den medialen Diskurs im Vorfeld der Ausstrahlung und führt eine juristische Prüfung auf mögliche Grundrechtsverletzungen durch.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Problematik, wobei die Schwierigkeiten bei der Regulierung medialer Inhalte trotz der Existenz von Grundrechtsnormen hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Medienethik, Grundgesetz, Menschenwürde, Persönlichkeitsrecht, Big Brother, Massenmedien, journalistische Ethik, Pressefreiheit, Rundfunkstaatsvertrag, Medienregulierung, Menschenrechte, Sozialisationsfunktion, Medienkommunikation, Kontrollfunktion, Fernsehkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Prüfung des Fernsehformats „Big Brother“ auf potenzielle Verletzungen von Grundrechten unter medienethischen Aspekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle und Funktion der Massenmedien, die theoretischen Grundlagen der Medienethik sowie die praktische Analyse journalistischer Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob das „Menschenexperiment“ Big Brother gegen den ersten Artikel des Grundgesetzes verstößt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Definitionen mit dem konkreten Fallbeispiel Big Brother verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionen der Massenmedien, definiert Medienethik als Berufsethik und untersucht spezifische Bereiche des Persönlichkeitsrechts sowie die Einhaltung der Menschenwürde im Format.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienethik, Menschenwürde, Persönlichkeitsrecht, Big Brother, Pressefreiheit und Medienregulierung.

Inwieweit ist das Format „Big Brother“ aus ethischer Sicht problematisch?

Problematisch ist insbesondere die ungewisse Gestaltung des Spielverlaufs durch permanente Interventionen der Veranstalter, was eine informierte Zustimmung der Teilnehmer erschwert.

Können Teilnehmer gegen das Format rechtlich vorgehen?

Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass ein Verstoß des Sendeformats gegen Grundrechte vorliegen könnte, wodurch betroffene Personen grundsätzlich die Möglichkeit eines Rechtsverfahrens hätten.

Warum spielt der Deutsche Presserat in der Arbeit eine Rolle?

Der Presserat fungiert als Kontrollorgan der journalistischen Ethik, wobei die Arbeit kritisch beleuchtet, dass diesem Kodex keine rechtliche Sanktionsgewalt zukommt.

Was ist das Fazit der Untersuchung?

Das Fazit betont das Fehlen einer pragmatischen gesetzlichen Grundlage, die bestimmte ethische Einhaltungen zwingend fordert, und regt eine vertiefte journalistische Ausbildung als Schutzmaßnahme an.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medienethik am Beispiel der Sendung "Big Brother". Liegt eine Verletzung der Grundrechte vor?
Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Köln
Note
2,0
Autor
Tobias Weiler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V283074
ISBN (eBook)
9783656826781
ISBN (Buch)
9783656829287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien Ethik Medienethik Big Brother Big Brother Diskurs Fernsehformat Grundrechtsverletzung Grundrechte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Weiler (Autor:in), 2012, Medienethik am Beispiel der Sendung "Big Brother". Liegt eine Verletzung der Grundrechte vor?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283074
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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