Flick. Die Neuordnung des Konzerns 1945-1952


Hausarbeit, 2010

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Rückblick: Flick vor 1945

III. Der Wiederaufstieg des Konzerns – Flick nach 1945
III.1 Sozialisierungsmaßnahmen in der SBZ
III.2 Sozialisierungsbestrebungen in Westdeutschland
III.3 Gescheiterte Entflechtung

IV. Schluss

Literatur- und Quellenverzeichnis

I. Einleitung

„Kein großes Unternehmen von derartiger Prominenz war derart lange unerforscht.“[1] So Werner Plumpe in der Frankfurter Rundschau vom 4. Juli 2008. In den letzten Jahren erschienen jedoch mehrere ausführliche Studien zur Geschichte des Flick-Konzerns[2]. Auf Grundlage dieser Bücher sind nun genauere Betrachtungen möglich. Zuvor war die Geschichte des Flick-Konzerns nur in eher groben Umrissen erforscht, obwohl er lange Zeit zu den erfolgreichsten Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland zählte und auch aufgrund seiner Rolle während des Nationalsozialismus immer wieder ins Zentrum der öffentlichen Diskussionen rückte.

Der Flick-Konzern überdauerte von 1915 bis 1972 mehrere politische Systemwechsel, wobei sogar die Konzernführung unter Friedrich Flick bis zu seinem Tod nahezu unverändert blieb. Zwar befand sich der Konzern beispielsweise nach der Weltwirtschaftskrise 1929 sowie nach Kriegsende 1945 in schwierigen Situationen, möglicherweise sogar kurz vor der Auflösung, er konnte aber nicht zuletzt mit Hilfe der politischen Führung immer wieder zu Stabilität und Aufschwung gelangen. Die Zeiten des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs verdienen eine genauere Untersuchung. Besonders die Frage, wie es möglich war, dass jemand, der durch seine Vorgeschichte im Nationalsozialismus so belastet war wie Flick, nach 1945 wieder zu einem der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands aufsteigen konnte, soll dabei im Vordergrund stehen. Politische Instanzen wie die Länder- und Bundesregierung (ab 1949), sowie die alliierten Behörden spielten dabei eine besondere Rolle. Sie waren maßgeblich an der Entwicklung des Konzerns beteiligt und standen in fortwährendem Kontakt zur Konzernführung. Dabei ist zu beachten, welche Interessen und Ziele die jeweiligen politischen Führungskräfte verfolgten und wie sich dies auf den Umgang mit dem Flick-Konzern auswirkte. Schließlich sollen die genauen Umstände klargestellt werden, die es Flick ermöglichten, trotz aller Maßnahmen der Alliierten zur Entnazifizierung, Demontage und Entflechtung der deutschen Wirtschaft bereits kurze Zeit später wieder zu großem Aufschwung zu gelangen.

II. Rückblick: Flick vor 1945

Die Rolle des Flick-Konzerns vor 1945, besonders während des Nationalsozialismus, ist jedoch maßgeblich für die folgenden Untersuchungen, weshalb eine kurze Zusammenfassung dieser Zeit unerlässlich ist.

Friedrich Flicks Karriere als Unternehmer begann schon 1915 als Vorstandsmitglied der Charlottenhütte in Niederschelden, deren Generaldirektor er 1919 wurde und die er sich später durch den Kauf von Aktienpaketen vollständig zu Eigen machte.[3] Schon während des 1. Weltkrieges konnte Flick von dem hohen Bedarf an hochwertigen Waffenstahl profitieren. Es folgte ein erfolgreicher Aufstieg in den nächsten Jahren. Flick baute seinen Besitz aus und konnte sich sogar im Ruhrgebiet etablieren. Bald ließ er sich in Berlin nieder, wo es ihm unter anderem möglich war, direkten Kontakt zu Politikern zu pflegen. Zum großen Teil bestanden seine derzeitigen Geschäfte aus spekulativen Aktiengeschäften, bei denen er Beriebe aufkaufte um Teile herauszulösen und diese dann mit Gewinn weiterzuverkaufen. Er trat dabei besonders nach der Inflation (1914-1923) als einer der großen Gewinner hervor.[4]

Infolge der Weltwirtschaftskrise 1929 geriet Flick jedoch in große finanzielle Schwierigkeiten. Es gelang ihm aber mit Hilfe des Staates diese zu überwinden. Anfang 1932 konnte er die Gelsenkirchener Bergwerks AG zu einem mehrfach überhöhten Preis an die Reichsregierung verkaufen. Diese wurde zuvor von Flick unter Druck gesetzt, indem er damit drohte, die Werke andernfalls an den „Erbfeind“ Frankreich zu verkaufen.[5] Zudem verteilte Flick kontinuierlich Spenden an ein breites Spektrum der Parteien, von denen er sich Unterstützung erhoffte. Hier zeichnete sich schon ein später immer wieder von Flick angewandtes Verfahren ab um staatliche Institutionen zu seinem eigenen Vorteil einzuspannen. Zwar lösten sowohl der Verkauf als auch die Spenden damals einigen Protest in der Öffentlichkeit aus, was für Flick jedoch keine weiteren Folgen hatte.[6]

Seit 1933 spendete Flick vorrangig an die NSDAP, der er 1938 beitrat. Außerdem wurde Flick Mitglied des Freundeskreises Reichsführer SS. Dadurch konnte er sich weiteren politischen Einfluss sichern, den er nutzen wollte, um sich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen und besseren Einblick in die politischen Entwicklungen zu erlangen. So konnte Flick bald zahlreiche Aufträge zur Waffenproduktion im Rahmen der Aufrüstungspolitik entgegennehmen.[7] Ein wichtiger Punkt stellt auch die Rolle Flicks bei der „Arisierung“ jüdischer Unternehmen dar. Flick gelang es dabei, dass niemals er selbst als direkter „Ariseur“ auftrat, sondern fast immer der Staat die Hauptverantwortung für die Enteignung oder den Zwangsverkauf jüdischer Unternehmer trug. Der Flick-Konzern agierte meist nur im Hintergrund und trat selten direkt mit den jüdischen Eigentümern in Kontakt. Flick konnte dann aber durch seinen guten Beziehungen, beispielsweise zu Hermann Göring, stark von der Enteignung profitieren. So gelang Flick etwa der günstige Kauf von Aktien des Hochofenwerks Lübeck, nach 1945 wichtiger Bestandteil des Flickschen Besitzes in Westdeutschland, welches zuvor unter politischem Druck von der Hahn’schen Werke AG zwangsverkauft wurde.[8] Ebenso profitierte Flick von der Enteignung der Petscheck Gruppe, durch die er sich große Kohlevorkommen sicherte und damit die Brennstoffversorgung seiner Hüttenwerke gewährleisten konnte.[9]

Ein weiterer Vorwurf, mit dem sich Flick nach 1945 konfrontiert sah, war die Ausbeutung von Zwangsarbeitern und KZ Häftlingen in den Betrieben des Flick-Konzerns. Seit 1942 waren zehntausende Zwangsarbeiter in Unternehmen des Flick-Konzerns tätig, die unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten.[10] Sicher ist auch, dass Flick, der regelmäßig Werksbesuche abstattete, von diesen Zuständen wusste.

III. Der Wiederaufstieg des Konzerns – Flick nach 1945

1945 wurde Flick bei den Nürnberger Prozessen aufgrund von „Sklavenarbeit“, „Ausplünderung in besetzten Gebieten“ und der „finanziellen Unterstützung des Regimes durch den Freundeskreis Himmler“ zu sieben Jahren Haft verurteilt, von denen er fünf in Landsberg absaß.[11] Noch im Gefängnis leitete Flick Maßnahmen gegen die drohende Auflösung bzw. Entflechtung des Konzerns durch die Alliierten ein.

III.1 Sozialisierungsmaßnahmen in der SBZ

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der Flick-Konzern mit Neuordnungsplänen der Alliierten konfrontiert, welche eine umfassende Demontage und Dezentralisation sowie Entnazifizierung der deutschen Wirtschaft anstrebten. In der sowjetischen Besatzungszone versuchte Flick noch 1945 durch seine Vertreter und langjährige Mitarbeiter Odilo Burkhart und Konrad Kaletsch, Einfluss auf die Behörden zu nehmen um eine drohende Demontage und Enteignung zu verhindern.

Die Demontage in der SBZ wurde jedoch weitreichend durchgeführt, so dass die Gesamtkapazität der Industrie 1948 im Vergleich zum Vorkriegsstand nur noch etwa 50 bis 70 Prozent betrug.[12] Trotzdem waren nicht gleich alle Betriebsstätten des Flick-Konzerns betroffen. Burkhart und Kaletsch versuchten zunächst Kontakt mit den Besatzungsbehörden aufzunehmen um selbst Vorschläge einzubringen, welche die Demontage wenigstens teilweise verhindern sollten. So unterbreitete Burkhart im Juni 1945 der sowjetischen Militäradministration ein Angebot, das einen Abbau aller nach 1933 errichteten Anlagen vorsah, während alle älteren im Werk verbleiben sollten. Die sowjetischen Besatzungsbehörden reagierten auf diesen Vorschlag jedoch nicht.[13]

Am 4. Juli 1945 ließ die Militäradministration in Sachsen, wo sich ein Großteil der Werke Flicks befand, eine eigene Landesverwaltung einsetzen. Burkhart versuchte nun über gute Beziehungen zu Gerhard Rohner (CDU), der in Sachsen das Amt des Vizepräsidenten für Finanzen angenommen hatte, weitere Gespräche mit der Landesregierung zu führen. Es gelang ihm dabei weitere Vorschläge einzubringen, die die drohende Demontage bzw. Enteignung der in Sachsen gelegenen Mittelstahlwerke abwenden sollten. Er kam dabei dem Land Sachsen entgegen, indem er eine Beteiligung des Landes an den Mittelstahlwerken versprach. Seine Vorschläge stießen zunächst auf Zustimmung, da den sächsischen Behörden die große Bedeutung der Mittelstahlwerke für den Wiederaufbau wohl bewusst war.

Jedoch schätzten sowohl Burkhart als auch Kaletsch die Situation in Sachsen falsch ein. Sie sahen nicht, dass in Sachsen die KPD mit der Besatzungsmacht im Hintergrund den Ton angab, während Burkhart und Kaletsch sich aber weiterhin auf Politiker wie Rohner verließen, die keinen großen Einfluss besaßen. Nach dem Regierungswechsel in Sachsen im September 1945 zeichnete sich Schritt für Schritt eine Verstaatlichung des gesamten sächsischen Bergbaus ab. Kurz drauf beschloss das Präsidium „zur Sicherung der Demokratie und des Friedens“ die gesamten in Sachsen gelegenen Unternehmen aus dem Besitz Flicks zu enteignen und in das Eigentum Sachsens zu überführen. Auch vorangegangene Angebote Burkharts, teilweise Unternehmen zu einem „Vorzugspreis“ an den sächsischen Staat zu verkaufen, wurden angesichts der geplanten Enteignung abgelehnt.[14]

Trotz weiterer Bemühungen Kaletschs und Burkharts folgte bald auch die Provinz Sachsen (heute Sachsen-Anhalt) dem Beispiel des Bundesland Sachsen und ließ alle Gruben der Anhaltischen Kohlewerke sequestrieren. Unterstützt wurde dies durch einen Volksentscheid zur Enteignung „aller Kriegsschuldigen und Kriegsverbrecher“. Bald folgten auch andere Bundesländer diesem Beispiel, so dass Flick in der SBZ letztlich vollständig enteignet war.

Burkhart wurde für 9 Monate unter ungeklärten Umständen in Haft genommen. Nach seiner Entlassung reiste er nach Riesa, wo er Aktenmaterial rettete, bis er schließlich im Februar 1947 die SBZ in Richtung Westen verließ um weiteren Verhören der russischen Besatzungsmacht zu entgehen und um als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen auszusagen.[15]

Insgesamt betrachtet zeigt der Umgang der Behörden mit dem Flick-Konzern in der SBZ eine relativ klare Linie auf. Die Bemühungen Burkharts und Kaletschs konnten die Enteignung bestenfalls herauszögern. Ernsthafte Bestrebungen dem Flick-Konzern eine Ausgangsposition in der SBZ zu bieten hat es weder bei der sowjetischen Besatzungsmacht noch in den Länderregierungen gegeben. Dies war auch eine klare Konsequenz aus der angestrebten Politik, welche eine antikapitalistische Haltung vertrat und sich so auch immer mehr vom Westen abgrenzte. Außerdem wollten die Behörden einen harten Umgang mit ehemaligen NS Funktionären demonstrieren, was Flick nur zum Nachteil gereichen konnte.

In umgekehrter Weise allerdings gereichte ihm die zunehmende Abgrenzung zwischen Ost und West auch zum Vorteil, denn besonders die amerikanischen Besatzer waren im Zuge dieser Entwicklung darauf bedacht, die Wirtschaft im Westen Deutschlands nicht mehr zu schwächen als unbedingt nötig.

III.2 Sozialisierungsbestrebungen in Westdeutschland

Obwohl die Westalliierten einer unternehmerfreundlichen Politik zugeneigt waren, musste Flick anfangs noch eine Sozialisierung und Demontage der in Westdeutschland gelegenen Betriebe fürchten. Das größte Interesse der Besatzer bzw. der Landesregierungen galt dabei der Maxhütte in Bayern und dem Hochofenwerk in Lübeck, Flicks größte Werke in Westdeutschland. Auch die später folgenden Entflechtungsmaßnahmen konzentrierten sich im Wesentlichen auf diese beiden Standorte.

Das Werk Haidhof der Maxhütte stand seit März 1946 auf den Listen der zur Demontage vorgesehenen Betriebe. Sie befand sich zu diesem Zeitpunkt unter der Leitung des Treuhänders Erich Enzmann, der mit allen Mitteln gegen die Demontageabsichten der Alliierten vorging. Er kontaktierte sowohl die amerikanischen Dienststellen als auch die bayrischen Landesbehörden und die Staatsregierung. Dabei betonte er immer wieder die wirtschaftliche Bedeutung des Werkes für den gesamten süddeutschen Raum. Mitte 1957 wurden die Haidhofer Anlagen im Zuge des neuen Industrieplans, der der bestehenden Industrie mehr Freiheiten in der Stahlerzeugung zusprach, von den Demontagemaßnahmen freigesprochen.[16]

Auch weil Enzmann danach strebte, die Maxhütte später selbst als Eigentümer zu übernehmen, stellte er sich ebenso entschlossen gegen die Sozialisierungsbestrebungen der bayrischen Staatsregierung. Die sozialdemokratischen und kommunistischen Fraktionen sowie Gewerkschaften forderten vielerorts vehement eine Sozialisierung der Energie- und Grundstofferzeuger.[17] So wurde im Mai 1946 in der bayrischen Regierung für eine Verstaatlichung unter anderem der Maxhütte gestimmt, wobei es zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Landesregierung kaum Einwände gegen das geplante Vorhaben gab. Jedoch wurde der Verstaatlichung abrupt ein Ende bereitet, da die amerikanischen Behörden keine Erlaubnis dazu erteilten mit dem Verweis, man wolle die zukünftige Bundesregierung über die Sozialisierungsfrage entscheiden lassen.[18] Auch spätere Gesetzesbeschlüsse zur Verstaatlichung wurden von der amerikanischen Militärregierung abgeschlagen. Hinzu kam, dass es seit dem Regierungswechsel in Bayern im Dezember 1946 häufiger Uneinigkeiten betreffend der Sozialisierung gab. So stellte die CSU, die unter Ludwig Erhard einen markwirtschaftlichen Kurs eingeschlagen hatte, die Mehrheit in der Regierungskoalition aus CSU und SPD dar. Sie verfolgte nun eine Politik, die nicht auf Verstaatlichung setzte, sondern vielmehr die bestehenden Zustände erhalten sollte.

Der aufgrund dieser Differenzen bereits zurückgetretene Arthur Höltermann (SPD) versuchte deshalb im Dezember 1947 auf eigene Faust wenigstens teilweise eine Sozialisierung durchzusetzen. Er suchte Flick persönlich im Gefängnis auf und machte diesem ein Angebot, das die Übernahme von 42,5 Prozent des Kapitals der Maxhütte durch das Land Bayern vorsah. Er berichtete dabei, um Flick zu überzeugen, von einer angeblich akuten Sozialisierungsgefahr. So wäre Flick beinahe auf das Angebot eingegangen, allerdings erfuhr er davon, dass Höltermann ohne die Rückendeckung der Staatsregierung gehandelt hatte und brach daraufhin die Verhandlungen ab. Ende Mai 1947 war die Sozialisierung der Maxhütte in Bayern damit abgewendet.[19]

Auch in anderen Teilen Westdeutschlands musste Flick bald keine Sozialisierung seiner Werke mehr befürchten. Zwar hatten sich besonders die britischen Besatzer die Möglichkeit der Sozialisierung offen gehalten, die Entwicklung in der britisch-amerikanischen Bizone zeigte jedoch eindeutig die Abkehr von jeglicher Form der Verstaatlichung, da die Amerikaner dies grundsätzlich ablehnten. So wurde etwa im Mai 1948 auch von der britischen Militärregierung das nordrhein-westfälische Sozialisierungsgesetz abgewiesen.[20]

Die Entwicklungen in Westdeutschland unmittelbar nach dem Krieg zeigen, dass wie im Osten auch hier die Besatzungsmächte das letzte Wort hatten, wenn es um die Frage der wirtschaftlichen Neuordnung ging. Allerdings gereichte diese Tatsache Flick in diesem Fall nicht zum Schaden, sondern trug vielmehr dazu bei, dass sein Besitz vorerst erhalten blieb. Die grundsätzliche Ablehnung der Amerikaner, Unternehmen verstaatlichen zu lassen war für ihn von Vorteil. Denn schließlich waren es die Amerikaner, die ihre Ziele in dieser Angelegenheit bei den Länderregierungen sowie den britischen Besetzern durchsetzen konnten.

Trotzdem hatten sich auch die amerikanischen Besatzer vorgenommen keine Kriegsverbrecher bzw. Personen, die enge Beziehungen zu der nationalsozialistischen Führung pflegten, wieder zu einflussreichen Führungspositionen kommen zu lassen. Außerdem wollte man große Konzentrationen wirtschaftlicher Macht weitgehend verteilen und so eine Neuordnung der Wirtschaft durch Entflechtung der Unternehmen bewirken.[21] Diese Ideen waren gezielt auf Unternehmen wie den Flick-Konzern ausgerichtet. Wie sich im Folgenden zeigt wurden sie jedoch nicht konsequent umgesetzt.

[...]


[1] Werner Plumpe: Ökonomie der Zerstörung , in: Frankfurter Rundschau (04.07.2008), Nr.154, S.36.

[2] Umfassende Studien der letzten Jahre sind zum Beispiel: Johannes Bähr: Der Flick-Konzern im Dritten Reich, München 2008. Kim Christian Priemel: Flick. Eine Konzerngeschichte vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik, Göttingen 2007. Norbert Frei (Hrsg.): Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, München 2009.

[3] Bähr: Flick-Konzern im Dritten Reich, S. 5.

[4] Frei: Flick, S. 50.

[5] Kurt Pritzkoleit: Wem gehört Deutschland. Eine Chronik von Besitz und Macht, München 1957, S. 303.

[6] Frei: Flick, S. 112.

[7] Priemel: Flick, S. 335.

[8] Bähr: Flick-Konzern im Dritten Reich, S. 320f..

[9] Pritzkoleit: Deutschland, S. 313.

[10] Priemel: Flick, S. 503.

[11] Bähr: Flick-Konzern im Dritten Reich, S. 642.

[12] Frei: Flick, S. 449.

[13] Ebd., S. 450.

[14] Frei: Flick, S. 455.

[15] Ebd., S. 461.

[16] Priemel: Flick, S. 653.

[17] Eberhard Schmidt: Die verhinderte Neuordnung 1945-1952, Frankfurt am Main 1977, S. 67.

[18] Die Neuordnung der Eisen- und Stahlindustrie im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Ein Bericht der Stahltreuhändervereinigung, München, Berlin 1954, S. 40.

[19] Priemel: Flick, S. 655.

[20] Schmidt: Neuordnung, S. 110-113.

[21] Ebd., S. 58.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Flick. Die Neuordnung des Konzerns 1945-1952
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V283183
ISBN (eBook)
9783656827306
ISBN (Buch)
9783656828754
Dateigröße
417 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
flick, neuordnung, konzerns
Arbeit zitieren
Micha Luther (Autor:in), 2010, Flick. Die Neuordnung des Konzerns 1945-1952, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283183

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