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Absorptionsfähigkeit

Die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups

Título: Absorptionsfähigkeit

Tesis Doctoral / Disertación , 2012 , 448 Páginas

Autor:in: Mag. MBA Karin Sommer (Autor)

Economía de las empresas - Fundación de empresas, planes de negocio
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Resumen Extracto de texto Detalles

Technologie-Start-ups sind bei der Umsetzung ihrer Produktinnovationen auf Wissen aus der Umwelt angewiesen, das sie durch die Absorptionsfähigkeit ins Unternehmen aufnehmen, verarbeiten, transformieren und nutzen können. In Anbetracht der begrenzten Ressourcen von Technologie-Start-ups ist es notwendig, ein Verständnis für die einzelnen Dimensionen der Absorptionsfähigkeit zu gewinnen, um diese in Folge gezielt entwickeln zu können. Die Absorptionsfähigkeit wurde bis dato wenig in Start-ups untersucht; Studienergebnisse lassen darauf schließen, dass Ergebnisse von etablierten Unternehmen nicht auf Jungunternehmen transferiert werden können. In dieser Dissertation werden organisationale Mechanismen untersucht, die den Dimensionen der Absorptionsfähigkeit zugrunde liegen. Dabei leiten zwei Fragen die Dissertation: “Wie können durch die Beschreibung von organisationalen Mechanismen von Technologie-Start-ups Aufschlüsse über die Dimensionen ihrer Absorptionsfähigkeit gewonnen werden?“ Und: „Wie entwickelt sich die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups?“.
In der theoretischen Auseinandersetzung werden Konzepte der organisationalen Lerntheorie, dem Wissensmanagement und dem fähigkeitsbasierten Ansatz dazu herangezogen, ein Modell zu bilden, das den Zusammenhang zwischen organisationalen Mechanismen und der Absorptionsfähigkeit darstellt. Der Zusammenhang zwischen organisationalen Mechanismen der Wissensintegration und Lernmechanismen mit den Dimensionen der Absorptionsfähigkeit wird durch eine qualitative Studie von Technologie-Start-ups in Wien erforscht. Das Ergebnis der Studie liefert einen integrierten Modellvorschlag für den Zusammenhang
der Absorptionsfähigkeit und organisationaler Mechanismen in Technologie-Start-ups. Dabei erfolgt ein Beitrag zur Integration des Konzepts der Absorptionsfähigkeit mit Konzepten der organisationalen Lerntheorie, dem fähigkeitsbasierten Ansatz und dem Wissensmanagement.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Positionierung

2.1 Erweiterter ressourcenbasierter Ansatz

2.2 Verhaltensorientierte Organisationstheorie

2.3 Organisationale Lerntheorien

2.4 Wissensmanagements

2.5 Entrepreneurship-Forschung

2.6 Zusammenfassende Betrachtungen

3. Begriffsklärung

3.1 Technologie-Start-ups

3.1.1 Abgrenzung

3.1.2 Entwicklungsphasen

3.1.3 Ressourcenknappheit

3.2 Wissen

3.2.1 Begriffsabgrenzung

3.2.2 Strukturierung des Begriffs

3.2.3 Wissensdimensionen

3.2.4 Die Wissensbasis von Unternehmen

3.2.5 Wissensverarbeitung: Die Wissensspirale von Nonaka et al.

3.3 Fähigkeiten, Routinen und Mechanismen

3.3.1 Begriffsabgrenzung

3.3.2 Dynamische Fähigkeiten

3.3.3 Wegabhängigkeit von dynamischen Fähigkeiten

3.3.4 Entwicklung von Fähigkeiten

3.4 Zusammenfassende Betrachtungen

4. Die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups

4.1 Entwicklung des Konzepts der Absorptionsfähigkeit

4.1.1 Theoretische Einflüsse

4.1.2 Weiterentwicklung des Konzepts

4.1.2.1 Prozessdimensionen

4.1.2.2 Einflussfaktoren

4.2 Relevanz für Technologie-Start-ups

4.2.1 Relevantes Wissen

4.2.2 Auswirkungen

4.3 Organisationale Mechanismen zur Begünstigung der Absorptionsfähigkeit

4.3.1 Entwicklung der Absorptionsfähigkeit im Wechselspiel der organisationalen Ebenen

4.3.2 Organisationale Mechanismen und Dimensionen der Absorptionsfähigkeit

4.4 Zusammenfassende Betrachtungen

4.4.1 Theoretisches Ausgangsmodell

4.4.2 Präzisierung der Forschungsfragen

5. Forschungsdesign

5.1 Qualitatives Paradigma

5.2 Prinzipien und Gütekriterien der qualitativen Forschung

5.3 Theoriengeleitete qualitative Forschung

5.4 Das Untersuchungsmodell

5.5 Variablen, Dimensionen und Indikatoren

5.6 Datenerhebung

5.7 Samplestrategie

5.8 Vorbereitung der Datenerhebung

5.9 Leitfaden

5.10 Durchführung der Interviews

5.11 Datenauswertung

6. Erläuterung der Forschungsergebnisse

6.1 Beschreibung des Datenmaterials

6.2 Abgrenzung der Entwicklungsphasen

6.3 Prozessdimensionen

6.4 Wissensbasis als Basis der Absorptionsfähigkeit

6.5 Interne und externe Auslöser als Stimuli der Absorptionsfähigkeit

6.6 Lernmechanismen

6.7 Mechanismen der Wissensintegration

6.7.1 Mechanismen der Sozialisation

6.7.2 Mechanismen der Koordination

6.7.3 Mechanismen der Systematisierung

6.8 Vernetzung der Variablen

6.9 Einbettung in den theoretischen Bezugsrahmen

6.9.1 Entwicklung einer Fähigkeit im Wechselspiel von Ebenen und Mechanismen

6.9.2 Anpassung des theoretischen Modells

7. Zusammenfassende Betrachtungen und weiterer Forschungsbedarf

8. Literatur

9. Anhang

9.1 Indikatoren der Untersuchungsvariablen

9.2 Zusammenfassung für Interviewpartner

9.3 Interviewleitfaden

9.4 Material für qualitative Inhaltsanalyse: Interviewtranskripte

9.5 Ablauf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Dissertation untersucht die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups und die ihr zugrunde liegenden organisationalen Mechanismen. Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie sich diese Fähigkeit in jungen technologieorientierten Unternehmen entwickelt und wie organisationale Mechanismen diesen Entwicklungsprozess beeinflussen, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

  • Identifikation organisationaler Mechanismen, die die Absorptionsfähigkeit begünstigen.
  • Untersuchung der Rolle der Wissensbasis und individueller Fähigkeiten in Start-ups.
  • Analyse des Einflusses externer und interner Stimuli auf die Absorptionsfähigkeit.
  • Integration theoretischer Konzepte (Wissensmanagement, organisationale Lerntheorie, fähigkeitsbasierter Ansatz).
  • Generierung eines integrativen Modells für Technologie-Start-ups.

Auszug aus dem Buch

3.1 Technologie-Start-ups

„The resources accumulated by a new venture are limited in comparison to those held by incumbent companies” (Lin et al., 2010, S. 1231). Aus der Perspektive des dargestellten theoretischen Bezugsrahmens kann das Charakteristikum von Start-ups in ihrer geringen Ressourcenbasis ausgemacht werden. Aus der Perspektive des fähigkeitsbasierten Ansatzes bedeutet dies, dass Ressourcen erst ins Unternehmen aufgenommen werden müssen und Fähigkeiten erlernt werden müssen. In Bezug auf den theoretischen Bezugsrahmen kann eine besondere Herausforderung darin identifiziert werden, individuelle Ressourcen und Fähigkeiten zu transformieren und damit eine organisationale Wissensbasis aufzubauen (Brush, Greene, & Hart, 2001). Im Folgenden soll der Begriff näher beleuchtet werden; dabei erfolgt eine Abgrenzung zu anderen Arten von Unternehmen. Nachdem die Entwicklungsphasen von Technologie-Start-ups beschrieben werden, wird noch einmal detaillierter auf das Charakteristikum der Ressourcenknappheit eingegangen.

Junge, technologieorientierte Unternehmen werden in der Arbeit als Technologie-Start-ups bzw. (abgekürzt) Start-ups bezeichnet. Sie zielen auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von neuartigen Produkten, Produktionsverfahren oder innovativen Dienstleistungen ab, die auf der Verwertung von neuen Technologien und Forschungsergebnissen basieren (Schweiger, 2010, S. 17). Eine Abgrenzung zu anderen Unternehmen erfolgt in der Literatur nicht einheitlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz von Technologie-Start-ups und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Dissertation.

2. Theoretische Positionierung: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen aus der Organisationstheorie, dem Wissensmanagement und dem fähigkeitsbasierten Ansatz für die weitere Analyse gelegt.

3. Begriffsklärung: Hier werden zentrale Konzepte wie Technologie-Start-ups, Wissen sowie Fähigkeiten, Routinen und Mechanismen abgegrenzt und für die Arbeit definiert.

4. Die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups: Dieses Kapitel steht im Zentrum und analysiert die Entwicklung des Konzepts sowie dessen Relevanz und organisationale Mechanismen in jungen Unternehmen.

5. Forschungsdesign: Das Forschungsdesign erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere die theoriegeleitete qualitative Forschung durch Experteninterviews.

6. Erläuterung der Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse der qualitativen Studie werden hier strukturiert dargestellt, interpretiert und in das theoretische Modell integriert.

7. Zusammenfassende Betrachtungen und weiterer Forschungsbedarf: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt, kritisch reflektiert und zukünftige Forschungsfelder aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Absorptionsfähigkeit, Technologie-Start-ups, Wissensmanagement, Organisationale Mechanismen, Wissenstransfer, Dynamische Fähigkeiten, Organisationale Lerntheorie, Gründungsforschung, Kompetenzentwicklung, Innovationsfähigkeit, Wissensbasis, Ressourcenknappheit, Qualitative Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Dissertation untersucht die Absorptionsfähigkeit, also die Fähigkeit von Unternehmen, externes Wissen zu identifizieren, aufzunehmen, zu verarbeiten und zu verwerten, speziell im Kontext von jungen Technologie-Start-ups.

Was sind die zentralen Themenfelder der Dissertation?

Die Arbeit verknüpft Konzepte aus dem Wissensmanagement, der organisationalen Lerntheorie und dem fähigkeitsbasierten Ansatz, um das dynamische Umfeld von Technologie-Start-ups besser zu verstehen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfragen lauten: Wie können durch die Beschreibung von organisationalen Mechanismen von Technologie-Start-ups Aufschlüsse über deren Absorptionsfähigkeit gewonnen werden und wie entwickelt sich diese Fähigkeit in solchen jungen Unternehmen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, wobei theoriegeleitete Experteninterviews mit Gründern und Beratern geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsabgrenzung, bestehende Modelle) sowie die Analyse der Absorptionsfähigkeit, wobei organisationale Mechanismen (Lernmechanismen, Wissensintegration) auf die Entwicklung der Start-ups bezogen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Hauptthema Absorptionsfähigkeit stehen Begriffe wie organisationale Mechanismen, Wissenstransfer, dynamische Fähigkeiten, Wissensmanagement und Innovationsfähigkeit im Vordergrund.

Wie unterscheidet sich die Absorptionsfähigkeit von Start-ups von der etablierter Unternehmen?

Start-ups verfügen über eine geringere organisationale Wissensbasis und weniger gefestigte Routinen. Ihre Absorptionsfähigkeit ist zu Beginn stark an individuelle Fähigkeiten der Gründer gebunden und entwickelt sich erst im Zeitverlauf in organisatorische Prozesse.

Welche Rolle spielen Krisen bei der Entwicklung der Absorptionsfähigkeit?

Krisen wirken oft als "aktivierende Auslöser" (activation triggers), die den Druck erhöhen, neue Wissensquellen zu erschließen oder interne Prozesse anzupassen, was wiederum die Entwicklung spezifischer organisationaler Mechanismen erzwingen kann.

Final del extracto de 448 páginas  - subir

Detalles

Título
Absorptionsfähigkeit
Subtítulo
Die Absorptionsfähigkeit von Technologie-Start-ups
Universidad
Vienna University of Economics and Business  (Informationswirtschaft)
Curso
Absorptionsfähigkeit, Start-ups, Entrepreneurship, Wissensmanagement
Autor
Mag. MBA Karin Sommer (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
448
No. de catálogo
V283187
ISBN (Ebook)
9783656824503
ISBN (Libro)
9783656824497
Idioma
Alemán
Etiqueta
absorptionsfähigkeit technologie-start-ups
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. MBA Karin Sommer (Autor), 2012, Absorptionsfähigkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283187
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