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Die Bibliothek eines Komponisten. Kulturelle, soziale und literarische Einflüsse auf Franz Schuberts Werk

Título: Die Bibliothek eines Komponisten. Kulturelle, soziale und literarische Einflüsse auf Franz Schuberts Werk

Elaboración , 2011 , 8 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: B.A. Elisa Valerie Thieme (Autor)

Ciencia del libro
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Franz Schubert ist bis heute vorallem für seine Lieder bekannt, denen oftmals ein literarischer Urtext zugrunde liegt. Diese Arbeit widmet sich der genaueren Betrachtung der Lektüre Schuberts, welche ihm so oft als Inspiration diente.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Forschungsbericht

1. Biographischer Hintergrund

2. Schubert: Ein Romantiker

2.1 Schubert als Verkörperung des romantischen Idealtypus‘ eines Künstlers

2.2 Literarische Einflüsse: Die virtuelle Bibliothek Schuberts

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Franz Schubert im Kontext des romantischen Künstlerstereotyps und analysiert, inwieweit seine Lebensweise, sein soziales Umfeld und sein literarisches Interesse diesem Idealbild entsprachen.

  • Biographische Einordnung von Franz Schubert
  • Analyse des romantischen Geniekults und Künstlermythos
  • Einfluss des Freundeskreises und der Schubertiaden
  • Rekonstruktion der virtuellen Bibliothek Schuberts
  • Wechselbeziehung zwischen Lebensstil und künstlerischem Schaffen

Auszug aus dem Buch

2.1 Schubert als Verkörperung des romantischen Idealtypus‘ eines Künstlers

Der Nachwelt ist der Komponist Schubert bekannt für seinen enormen Schaffensdrang und Ideenreichtum. Weiterhin gilt er als beinahe tragisch anmutende Figur und erfolgloser Liedermacher, dessen Talent erst posthum überregional bekannt wurde. Tatsache ist jedoch, dass schon zu Schuberts Lebzeiten viele seine Werke (insbesondere Lieder, aber auch Klavierwerke und –tänze sowie Kirchenmusik, soweit sie für Laienchöre geeignet war³) veröffentlicht wurden und auch bekannt waren. Dass weniger als ein Sechstel der heute bekannten Lieder Schuberts zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde, ist kein Beweis für seinen Misserfolg. Vermutlich war „das Publikum mit der Zahl seiner Publikationen [schlichtweg] überfordert“⁴. Die Vorstellung von Schubert als „verkanntem Genie“ sollte also überdacht werden. Seine Freunde waren von Schuberts Talent überzeugt und ein treues Publikum. Vielfach zeugen ihre Erinnerungen⁵ von „Eingebungen“ Schuberts, woraufhin er dann „wie im Rausch komponierte und sich anschließend an seine Kompositionen oft nicht mehr zu erinnern vermochte“⁶.

Den vorherrschenden Vorstellungen der Romantiker entsprechend, galt der Künstler als „Genie, […] eine Art Medium, durch das ‚die Kunst‘ sich mitteile, offenbare, eine Kunst, die aus dem Jenseits stammt, und die daher eben auch in ‚bessre Welten‘⁷ zu entrücken vermag“⁸. Die Berichte über Schuberts Arbeitsweise lassen ihn als solch ein „Medium“ erscheinen. Auch Josef von Spaun, ein enger Freund Schuberts, erinnert sich an die Entstehung eines Werkes (des Erlkönigs) folgendermaßen: „Er ging mehrmals mit dem Buche auf und ab, plötzlich setzte er sich, und in der kürzesten Zeit, so schnell man nur schreiben kann, stand die herrliche Ballade auf dem Papier“⁹. Insofern entsprach Schuberts methodisches Vorgehen genau dem künstlerischen Ideal seiner Epoche und seines Umfelds.

Zusammenfassung der Kapitel

Forschungsbericht: Einleitung in die Fragestellung und den Kontext der Hausarbeit, inklusive einer Vorstellung der verwendeten Quellen und Zielsetzung.

1. Biographischer Hintergrund: Kurzer Abriss über Schuberts Herkunft, Ausbildung, seine Zeit im Konvikt und sein Leben als freischaffender Komponist in Wien.

2. Schubert: Ein Romantiker: Untersuchung der künstlerischen und persönlichen Züge Schuberts im Vergleich zum zeitgenössischen romantischen Idealbild.

2.1 Schubert als Verkörperung des romantischen Idealtypus‘ eines Künstlers: Analyse von Schuberts Arbeitsweise, seinem Geniestatus und dem Einfluss seiner sozialen Kontakte auf seine öffentliche Wahrnehmung.

2.2 Literarische Einflüsse: Die virtuelle Bibliothek Schuberts: Diskussion der Lektüregewohnheiten Schuberts trotz fehlender eigener Bibliothek und Nachzeichnung seiner literarischen Vorlieben.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Hinterfragung, ob Schubert ein gelebter Romantiker war oder sein Image retrospektiv konstruiert wurde.

Schlüsselwörter

Franz Schubert, Romantik, Geniekult, Schubertiade, Universalkunst, Komponist, Künstlerstereotyp, Musikgeschichte, Wiener Klassik, Literaturrezeption, Virtuelle Bibliothek, Künstlermythos, Zeitgeist, Lebensstil, Briefe und Biographien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Person Franz Schubert und der Frage, inwiefern er das Idealbild eines romantischen Künstlers repräsentierte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die biographischen Stationen, der Einfluss des romantischen Zeitgeists auf Schuberts Schaffen und die Analyse seiner literarischen Bildung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, das Stereotyp des „verkannten Genies“ zu hinterfragen und zu prüfen, ob Schubert aktiv an der Stilisierung seiner Rolle mitgewirkt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die biographische Daten, Erinnerungen von Zeitgenossen und literarische Einflüsse vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biographische Einführung, die Analyse von Schubert als romantischem Idealtypus sowie die Rekonstruktion seiner „virtuellen“ Bibliothek.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Schubert, Romantik, Geniekult, Künstlertum und literarische Einflüsse.

Was hat es mit der „virtuellen Bibliothek“ Schuberts auf sich?

Da Schubert aufgrund prekärer finanzieller Verhältnisse keine eigene Bibliothek besaß, rekonstruiert die Autorin seine Lektüre anhand von vertonten Gedichten und Zeugnissen seiner Freunde.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin im Fazit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Schubert zwar viele romantische Züge aufwies, jedoch offenbleibt, ob dies seinem Wesen entsprach oder ob er und sein Umfeld dieses Bild gezielt stilisiert haben.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Bibliothek eines Komponisten. Kulturelle, soziale und literarische Einflüsse auf Franz Schuberts Werk
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Buchwissenschaft)
Curso
Komponisten und ihre Bibliotheken
Calificación
2,0
Autor
B.A. Elisa Valerie Thieme (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
8
No. de catálogo
V283211
ISBN (Ebook)
9783656827443
ISBN (Libro)
9783656828396
Idioma
Alemán
Etiqueta
bibliothek komponisten kulturelle einflüsse franz schuberts werk
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Elisa Valerie Thieme (Autor), 2011, Die Bibliothek eines Komponisten. Kulturelle, soziale und literarische Einflüsse auf Franz Schuberts Werk, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283211
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