Nicht jeder Mensch zeigt auf das gleiche freundliche Verhalten dieselbe Reaktion und es kann schwierig sein, individuell auf die verschiedenen Persönlichkeiten der Pflegeheim-Bewohner einzugehen. Es zeigt sich manchmal, dass Bewohner bei zu freundlicher Haltung misstrauisch werden können, andere wiederum gefördert werden.
In unserer Einrichtung werden immer wieder Fortbildungen angeboten, die Methoden anbieten, um mit dementen Bewohnern professionell umzugehen. Problematisch ist die praktische Umsetzung im Alltag.
Im Rahmen einer Weiterbildung habe ich die verschiedenen Freundlichkeitsformen (Attitude Therapy) kennengelernt. Gerade bei Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, ist das psychische Wohlbefinden wichtig. Techniken und Wissen über menschliches Verhalten können dazu beitragen.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Freundlichkeit
- Verschiedene Perspektiven
- Aus der Sicht der Philosophie
- Aus der Sicht der Soziologie
- Aus der Sicht der Sozialpsychologie
- Aus der Sicht der Ökonomie
- Aus der Sicht der christlichen Glaubenslehre
- Körpersprachliche Aspekte
- Interkulturelle Betrachtung
- Metapher
- Attitude Therapie
- Freundliche Bestimmtheit („kind firmness")
- Aktive Freundlichkeit
- Passive Freundlichkeit
- Keine Forderung (,,no demand“)
- Selbstverständlichkeit („matter-of-fact")
- Beobachtung
- Aufbau der Bewohnerbeschreibung
- Freundliche Bestimmtheit
- Frau B.
- Aktive Freundlichkeit:
- Frau Sch.
- Passive Freundlichkeit:
- Frau S.
- Keine Forderung....
- Frau Sw.
- Selbstverständlichkeit:
- Frau M.
- Freundliche Bestimmtheit
- Aufbau der Bewohnerbeschreibung
- Schluss und Nachwort
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Thematik der Differenzierung im Freundlichkeitsverhalten gegenüber dementen Menschen. Sie analysiert verschiedene Perspektiven auf Freundlichkeit und stellt die Attitude Therapy als ein Konzept zur gezielten Gestaltung des Umgangs mit dementen Menschen vor. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener Freundlichkeitsformen auf das Verhalten und das Wohlbefinden von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen.
- Freundlichkeit als soziale Kompetenz und ihre Bedeutung im Umgang mit dementen Menschen
- Verschiedene Perspektiven auf Freundlichkeit aus Philosophie, Soziologie, Sozialpsychologie, Ökonomie und christlicher Glaubenslehre
- Die Attitude Therapy als Konzept zur Gestaltung des Umgangs mit dementen Menschen
- Die Auswirkungen verschiedener Freundlichkeitsformen auf das Verhalten und das Wohlbefinden von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen
- Praktische Anwendung der Attitude Therapy in der Pflegepraxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und definiert den Begriff der Freundlichkeit. Sie beleuchtet verschiedene Perspektiven auf Freundlichkeit aus unterschiedlichen Disziplinen wie Philosophie, Soziologie, Sozialpsychologie, Ökonomie und christlicher Glaubenslehre. Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas im Kontext der Pflege von dementen Menschen heraus.
Das Kapitel "Attitude Therapy" stellt das Konzept der Attitude Therapy vor, das verschiedene Formen von Freundlichkeit im Umgang mit dementen Menschen beschreibt. Die verschiedenen Formen der Attitude Therapy werden detailliert erläutert und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Pflegepraxis werden aufgezeigt.
Das Kapitel "Beobachtung" präsentiert Fallbeispiele aus der Praxis, die die Anwendung der Attitude Therapy in der Pflege von dementen Menschen veranschaulichen. Die Fallbeispiele zeigen die Auswirkungen der verschiedenen Freundlichkeitsformen auf das Verhalten und das Wohlbefinden der Bewohner.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Freundlichkeit, Demenz, Attitude Therapy, Pflege, Verhalten, Wohlbefinden, Bewohner, Pflegeeinrichtungen, soziale Kompetenz, Interaktion, Kommunikation, Empathie, Respekt, Wertschätzung, Individualität, Bedürfnisse, Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, professionelle Pflege, psychisches Wohlbefinden, Umgang mit Demenz, professioneller Umgang mit dementen Menschen, psychosoziale Betreuung, Pflegequalität, Pflegeforschung, Gerontopsychiatrie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Attitude Therapy bei Demenz?
Attitude Therapy ist ein Konzept, das verschiedene Formen der Freundlichkeit und Haltung nutzt, um individuell auf das Verhalten dementer Menschen einzugehen.
Welche Formen der Haltung werden unterschieden?
Dazu gehören „Freundliche Bestimmtheit“ (kind firmness), „Aktive Freundlichkeit“, „Passive Freundlichkeit“, „Keine Forderung“ (no demand) und „Selbstverständlichkeit“ (matter-of-fact).
Warum ist differenzierte Freundlichkeit wichtig?
Nicht jeder demente Mensch reagiert gleich; manche werden bei zu viel Freundlichkeit misstrauisch, während andere dadurch gefördert werden.
Aus welchen Perspektiven wird Freundlichkeit betrachtet?
Die Arbeit beleuchtet Freundlichkeit aus Sicht der Philosophie, Soziologie, Sozialpsychologie, Ökonomie und der christlichen Glaubenslehre.
Wie lässt sich Attitude Therapy in der Praxis anwenden?
Durch gezielte Beobachtung des Bewohners kann das Pflegepersonal die Haltung wählen, die das psychische Wohlbefinden der Person am besten unterstützt.
- Quote paper
- Gudrun Hoppe (Author), 2013, Attitude Therapy. Freundlichkeit gegenüber dementen Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283256