Grotesk, absurd, komisch, verspielt oder eigenartig. Das sind ein paar Adjektive, die man in Bezug auf diesen Film gebrauchen kann und ebenso im Zusammenhang mit der Nonsens-Literatur kennt. Nicht nur weil die Darstellung einer traumhaften Welt an Alice´s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll erinnert, denkt man an die Nonsensgattung. Zwar will man den Film dem ersten Eindruck nach vom Nonsens ausschließen, da er im Gegensatz zu den meisten Nonsenswerken eindeutig eine Moral vertritt und der Reaktion oft eine Kausalität zugrunde liegt. Trotzdem sollte man die Zugehörigkeit zum Nonsensgenre nach Peter Köhler nicht ausschließen, denn „schon auf den anderen Nonsensklassiker Lewis Carroll trifft (…) das Merkmal völliger Tendenzlosigkeit nicht zu. Offensichtlich bedienen sich die Macher des Films einiger Mittel des Nonsens. Ziel dieser Arbeit ist es, die charakteristischen Elemente herauszuarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Inhaltszusammenfassung
- Definition der Nonsensgattung
- Nonsenselemente im Film Die fabelhafte Welt der Amélie
- Analyse nach Köhlers Kriterien
- Wirklichkeit, Denken und Sprache im Nonsens
- Analyse nach Köhlers Kriterien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Nonsens-Elemente in dem Film Die fabelhafte Welt der Amélie. Es soll untersucht werden, inwiefern die charakteristischen Merkmale der Nonsensgattung in diesem Werk erkennbar sind.
- Die Definition der Nonsensgattung nach Peter Köhler und Wim Tigges
- Die Darstellung einer skurrilen und surrealen Welt in dem Film
- Die Bedeutung von Humor und Absurdität in der Gestaltung der Handlung
- Die Rolle des Zufalls und der Willkür in der Entwicklung der Geschichte
- Die Frage nach der Moral und der Botschaft des Films
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Nonsens-Elemente im Film Die fabelhafte Welt der Amélie ein und gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Nonsensgattung.
Das zweite Kapitel fasst die Handlung des Films zusammen und stellt die Hauptfiguren vor.
Das dritte Kapitel widmet sich der Definition der Nonsensgattung und stellt die wichtigsten Kriterien und Merkmale dar.
Das vierte Kapitel untersucht die Nonsense-Elemente im Film Die fabelhafte Welt der Amélie anhand der Kriterien von Köhler und Tigges.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Nonsens, Film, Die fabelhafte Welt der Amélie, Jean-Pierre Jeunet, Audrey Tautou, Peter Köhler, Wim Tigges, Surrealismus, Absurdität, Humor, Moral, Botschaft.
Häufig gestellte Fragen
Ist „Amélie“ ein Nonsens-Film?
Obwohl der Film eine Moral hat, nutzt er viele Elemente des Nonsens-Genres wie Skurrilität und Absurdität, um seine Welt darzustellen.
Welche Kriterien definiert Peter Köhler für Nonsens?
Köhler untersucht Nonsens in Bezug auf die Darstellung von Wirklichkeit, Denken und Sprache, wobei oft Kausalitäten durchbrochen werden.
Gibt es Parallelen zu „Alice im Wunderland“?
Ja, die traumhafte und verspielte Welt von Amélie erinnert stark an die Nonsens-Klassiker von Lewis Carroll.
Welche Rolle spielt der Zufall im Film?
Der Zufall und eine gewisse Willkür sind zentrale Gestaltungselemente, die zur surrealen Atmosphäre des Films beitragen.
Wer sind die wichtigsten Theoretiker in dieser Analyse?
Die Analyse stützt sich vor allem auf die Nonsens-Definitionen von Peter Köhler und Wim Tigges.
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- Stefanie Hepp (Autor), 2007, Nonsense-Elemente im Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283387