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Akkreditive im internationalen Geschäftsverkehr

Definition, Arten, Ablauf, Einsatzbereiche und Bedeutung

Título: Akkreditive im internationalen Geschäftsverkehr

Trabajo de Seminario , 2013 , 26 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Matthias Pflüger (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Die Liberalisierung des Welthandels durch politische Entscheidungen sowie maßgebliche technische Fortschritte in den Bereichen der Kommunikation und des Transports haben in den vergangenen Jahrzehnten zu einer enormen Verflechtung der globalen Beziehungen geführt. Der Export von Waren stieg so zwischen den Jahren 1960 und 2008 um rund 1.450 Prozent. Die Bedeutung des Außenhandels ist damit für viele Ökonomien, wie beispielsweise Deutschland und insbesondere für zahlreiche Unternehmen zu einer Existenzgrundlage herangewachsen. Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen zwischen einzelnen Staaten, bringt der internationale Warenhandel aus Unternehmersicht jedoch auch gewisse Risiken mit sich, welche sich je nach Auftragsvolumen als existenzgefährdend erweisen können.

Um diese Risiken zu minimieren und gar gänzlich auszuschließen hat sich das Akkreditiv in den vergangenen Jahrzehnten als ein zuverlässiges Zahlungsinstrument erwiesen. Der Exporteur kann hierbei weitestgehend sicher sein den vereinbarten Verkaufspreis zu erhalten und zugleich kann der Importeur weitestgehend sicher sein die korrekte Ware zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten. Zwar wurde zwischenzeitlich weitläufig vermutet, dass im Rahmen der Fortentwicklung der Europäischen Gemeinschaft der Zahlungsverkehr unter Unternehmen keine wesentliche Rolle mehr spiele, jedoch weisen aktuelle Untersuchungen auf das Gegenteil hin und verzeichnen deutliche Wachstumsraten bei der Nutzung von Akkreditiven.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

2 GRUNDLAGEN

2.1 Zahlungsbedingungen im Überblick

2.2 Definition Dokumentenakkreditiv

2.3 Beteiligte Personen

2.4 Funktionen des Dokumentenakkreditiv

2.5 Praktische Bedeutung des Dokumentenakkreditiv

3 FORMEN VON AKKREDITIVEN

3.1 Benutzbarkeit und Zeitpunkt der Zahlung

3.1.1 Auszahlungsakkreditive: Sichtakkreditiv, Deferred-pay-ment Akkreditiv

3.1.2 Wechsel- / Akzeptakkreditive: Remboursakkreditiv, Negoziationsakkreditiv

3.1.3 Nachsichtakkreditiv

3.2 Anzahl der Zahlungsversprechen: unbestätigtes und bestätigtes Akkreditiv

3.3 Sicherheit des Zahlungsversprechens: unwiderrufliches und widerrufliches Akkreditiv

3.4 übertragbares und nicht übertragbares Akkreditiv

3.5 Häufigkeit der Nutzbarkeit: revolvierendes und nicht revolvierendes Akkreditiv

4 ABLAUF EINES DOKUMENTENAKKREDITIVS

5 SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Dokumentenakkreditiv als ein zentrales Instrument zur Absicherung von Zahlungs- und Liefersicherheitsrisiken im internationalen Handel. Dabei wird analysiert, wie diese spezifische Zahlungsbedingung die Rechtsgeschäftssicherheit für Exporteure und Importeure durch die Verknüpfung von Dokumentenvorlage und Zahlung gewährleistet.

  • Grundlagen und Definition des Dokumentenakkreditivs im Außenhandel
  • Strukturierung und Differenzierung verschiedener Akkreditivarten
  • Rolle und Funktion der beteiligten Akteure (Banken, Importeur, Exporteur)
  • Detaillierte Darstellung des Prozessablaufs eines unbestätigten Sichtakkreditivs
  • Bedeutung der Akkreditivnutzung vor dem Hintergrund aktueller globaler Wirtschaftsdaten

Auszug aus dem Buch

2.2 Definition Dokumentenakkreditiv

Die heutzutage in der Praxis fast ausschließlich genutzte Form des Akkreditivs stellt das Dokumentenakkreditiv dar. Es wird daher auch häufig als Synonym verwendet. Andere parallel existierende Formen, wie das Bar- bzw. Reiseakkreditiv wurden in der Zwischenzeit durch Schecks bzw. Reisechecks abgelöst und besitzen daher in der Praxis keine Relevanz mehr. Im Englischen wird das Akkreditiv als Letter of Credit (kurz. LC, L/C) bezeichnet, das Dokumetenakkreditiv als documentay Letter of Credit (kurz: DLC).

Die in der Literatur vorzufindenden Definitionen des Begriffs Dokumentenakkreditiv, weisen tendenziell ein homogenes Bild auf. Aufgrund unterschiedlicher Akkreditivformen unterscheiden sich die Definitionen jedoch zum Teil in manchen Punkten erheblich. Worin Einigkeit besteht, ist dass das Akkreditiv im Allgemeinen als bargeldloses Zahlungsinstrument im Business-to-Business-Bereich gilt und vornehmlich bei Außenhandelsgeschäften eingesetzt wird. Des Weiteren ist man sich einig, dass das Akkreditiv losgelöst vom Kauf- oder einer anderen Art Vertrag ist und damit ein eigenständiges Geschäft darstellt.

Die Grundstruktur des Akkreditivs, welche generell jede Definition in der Literatur bzw. Praxis aufweist, lässt sich wie folgt darstellen: Das Akkreditiv ist ein Zahlungsversprechen der Bank des Importeurs (Käufer), welches sie in seinem Auftrag zugunsten des Exporteurs (Verkäufer) ausspricht. Dieses Versprechen beinhaltet die Bedingung bestimmte Dokumente, die beispielsweise den Versand der Ware, die Warenversicherung, Qualität der Ware, etc. beweisen, in einem bestimmten Zeitraum bei einer bestimmten Bank einzureichen. Das Akkreditivgeschäft stellt damit ein Bankgeschäft dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des internationalen Warenhandels sowie die damit verbundenen Risiken und führt das Akkreditiv als zentrales Instrument zur Risikominimierung ein.

2 GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Dokumentenakkreditivs, stellt die beteiligten Akteure vor und analysiert sowohl die Funktionen als auch die praktische Relevanz dieses Instruments.

3 FORMEN VON AKKREDITIVEN: Hier werden die vielfältigen Ausprägungen von Akkreditiven nach Kriterien wie Zahlungszeitpunkt, Sicherheit und Übertragbarkeit systematisch klassifiziert.

4 ABLAUF EINES DOKUMENTENAKKREDITIVS: Dieses Kapitel illustriert den praktischen Prozessablauf eines Akkreditivgeschäfts anhand der schrittweisen Abwicklung eines unbestätigten Sichtakkreditivs.

5 SCHLUSSWORT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert über die anhaltende Bedeutung von Akkreditiven sowie zukünftige Entwicklungstendenzen im internationalen Zahlungsverkehr.

Schlüsselwörter

Dokumentenakkreditiv, Außenhandel, Zahlungssicherung, Exporteur, Importeur, Akkreditivbank, Sichtakkreditiv, Zahlungsbedingung, Akkreditivarten, Liefersicherheit, ERA 600, Dokumentenvorlage, Internationaler Geschäftsverkehr, Bankgeschäft, Remboursakkreditiv.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Dokumentenakkreditiv als ein essenzielles Zahlungsinstrument im internationalen Geschäftsverkehr zur Absicherung von Käufer- und Verkäuferrisiken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Definition, die beteiligten Personen, die verschiedenen Funktionen sowie eine detaillierte Systematisierung unterschiedlicher Akkreditivformen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, das Akkreditiv in seinen Grundzügen darzustellen und insbesondere eine übersichtliche Strukturierung der vielfältigen Akkreditivarten zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und wertet aktuelle Daten der Internationalen Handelskammer (ICC) aus, um die praktische Bedeutung des Themas zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Grundlagendarstellung, eine ausführliche Differenzierung der Akkreditivformen sowie eine beispielhafte Erläuterung des operativen Ablaufs eines unbestätigten Sichtakkreditivs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Dokumentenakkreditiv, Außenhandel, Zahlungssicherung, Akkreditivarten und der operative Prozess der Abwicklung.

Welche Rolle spielt die Richtlinie "ERA 600" in der Arbeit?

Die ERA 600 dienen als international anerkannter Handelsbrauch, der den rechtlichen Rahmen für die Abwicklung von Dokumentenakkreditiven bildet, da internationale Gesetze hier oft fehlen.

Warum sind widerrufliche Akkreditive in der Praxis kaum relevant?

Da widerrufliche Akkreditive dem Interesse des Verkäufers an Zahlungssicherheit widersprechen und gemäß Art. 3 der ERA 600 per Definition ausgeschlossen sind, haben sie in der Praxis Seltenheitswert.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Akkreditive im internationalen Geschäftsverkehr
Subtítulo
Definition, Arten, Ablauf, Einsatzbereiche und Bedeutung
Universidad
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Curso
Internationale Verträge und Unternehmen
Calificación
1,0
Autor
Matthias Pflüger (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
26
No. de catálogo
V283419
ISBN (Ebook)
9783656832225
ISBN (Libro)
9783656829874
Idioma
Alemán
Etiqueta
Akkreditive Geschäftsverkehr Globalisierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Pflüger (Autor), 2013, Akkreditive im internationalen Geschäftsverkehr, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283419
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