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Sportmedizinische Betrachtung sporttreibenden Frau

Titre: Sportmedizinische Betrachtung sporttreibenden Frau

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 30 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Thomas Angerer (Auteur)

Sport - Médecine du sport, Thérapie, Nutrition
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Résumé Extrait Résumé des informations

Laut der Bestandserhebung 2011 des Deutschen Olympischen Sportbundes betrieben im Jahr 2010 ca. 9,5 Mio. von 41 Mio. in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen Sport in deutschen Vereinen. In dieser Erhebung nicht enthalten sind Sportlerinnen, die außerhalb von Vereinen ihren Sport praktizieren. Eine von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie (Spezial-Eurobarometer 334 - eine Soziodemographische Analyse) zeigt hierzu weiterhin auf, dass 63% der befragten Frauen aus gesundheitlichen Gründen Sport treiben. Außerdem treiben Frauen im Alter von 15-39 Jahren vermehrt Sport, um ihr körperliches Erscheinungsbild zu verbessern, bzw. um ihr Gewicht zu kontrollieren. Andererseits geben auch viele Frauen an, dass sie den Sport aufsuchen, um sich zu entspannen. Während der Anteil der sporttreibenden Frauen bis in die heutige Gegenwart stetig ansteigt, stellten sie nach dem zweiten Weltkrieg noch eine kleine Minderheit von ca. 10% der Sportaktiven dar. Eine Teilnahme an den ersten olympischen Spielen 1896 in Athen war den Frauen sogar untersagt und der einstige Initiator der olympischen Spiele der Neuzeit, Pierre de Coubertin, duldete das weibliche Geschlecht lediglich als Zuschauer und Bejubler der männlichen Leistungen. Nach ersten Einsprüchen des IOC gegenüber Coubertin, durften sich 1900 erstmals 11 Frauen im Tennis und Golf bei Olympia messen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachanalyse

2.1 Was unterscheidet Frau und Mann?

2.2 Konstitutionelle Unterschiede

2.3 Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Unterschiede auf die sportliche Leistungsfähigkeit der Frau:

2.3.1 Leistungsfähigkeit Kraft:

2.3.2 Leistungsfähigkeit Schnelligkeit:

2.3.3 Leistungsfähigkeit Ausdauer:

2.3.4 Leistungsfähigkeit Beweglichkeit und Gelenkigkeit

2.3.5 Leistungsfähigkeit Koordination

2.4 Besonderheiten im Kindes- und Jugendalter:

2.4.1 Herz-Kreislaufsystem und Atmung

2.4.2 Grenzen der Thermoregulation und des Stoffwechsels

2.4.3 Dehnfähigkeit

2.4.4 Koordination

2.5 Menstruation und Schwangerschaft.

2.5.1 Menstruation

2.5.2 Einsetzen der ersten Regelblutung (Menarche)

2.5.3 Sport und Menstruation

2.5.4 Schwangerschaft

2.5.5 Sport nach der Geburt

2.5.6 Sport in der Menopause bzw. Klimakterium

2.7 Erkrankungen, Knochengesundheit und Osteoporose

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die anatomischen, physiologischen und psychologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern, um deren Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit und die Besonderheiten im Training von Frauen zu analysieren.

  • Geschlechtsspezifische anatomische und physiologische Unterschiede
  • Auswirkungen der biologischen Gegebenheiten auf sportliche Leistungsfaktoren wie Kraft, Ausdauer und Koordination
  • Besonderheiten und Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter
  • Einfluss der Menstruation und Schwangerschaft auf das Training
  • Prävention frauenspezifischer gesundheitlicher Risiken im Sport

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Leistungsfähigkeit Kraft:

Nach der Definition dient die Kraft der Überwindung von Widerständen oder diese durch Muskelkraft entgegenzuwirken (Pauls, 2011, S.11). Die Muskelzelle, bzw. die Muskulatur an sich, ist die menschliche Kraftzelle und somit ein Faktor für die Kraftleistungsfähigkeit.

Wie schon in Kapitel 2.2 erwähnt, gibt es generell keine strukturellen Unterschiede im Muskulaturaufbau. Weder die Verteilung der Muskelfasertypen (ST-Fasern, FT-Fasern), noch die inter- und intramuskuläre Koordination oder das Ansprechverhalten der Muskelfasern auf Reize unterscheiden sich (vgl. Weineck, 2002, S.460; ASVÖ, 2006, S.40). Auch gibt es keine eindeutigen Unterschiede, ob ein weiblicher Muskel anders als ein männlicher kontrahiert. Wird ein weiblicher Muskel elektrisch stimuliert, produziert er eine Kraft von 6kp/cm².

Dies entspricht der gleichen Kraft pro cm² seines Querschnitts wie beim Muskel eines Mannes (vgl. ASVÖ 2006, S.23). Dennoch besitzen Frauen um etwa 1/3 weniger Maximalkraft als Männer, was wiederum an der geringeren Muskelmasse von 20-35% bezogen zum Körpergewicht liegt (Mann 40-50%).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung und das wachsende Engagement von Frauen im Sport sowie den Perspektivwechsel in der Sportmedizin.

2. Sachanalyse: Analysiert grundlegende anatomische und physiologische Unterschiede sowie deren spezifische Auswirkungen auf verschiedene sportliche Leistungsfaktoren.

2.1 Was unterscheidet Frau und Mann?: Kurzabriss der anatomischen, physiologischen und psychologischen Differenzen.

2.2 Konstitutionelle Unterschiede: Erläutert Unterschiede in Körperbau, Skelettentwicklung und Proportionsverhältnissen.

2.3 Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Unterschiede auf die sportliche Leistungsfähigkeit der Frau:: Überblick über die Beeinträchtigungen in Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination.

2.3.1 Leistungsfähigkeit Kraft:: Untersucht die Kraftunterschiede unter Berücksichtigung von Muskelmasse und hormonellen Einflüssen.

2.3.2 Leistungsfähigkeit Schnelligkeit:: Vergleicht Schnelligkeitsleistungen beider Geschlechter und zeigt Gemeinsamkeiten bei kraftunabhängigen Anforderungen auf.

2.3.3 Leistungsfähigkeit Ausdauer:: Beleuchtet Unterschiede im Atmungs- und Herz-Kreislauf-System sowie die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität.

2.3.4 Leistungsfähigkeit Beweglichkeit und Gelenkigkeit: Erläutert die bessere Beweglichkeit bei Frauen durch hormonelle Einflüsse und Gewebebeschaffenheit.

2.3.5 Leistungsfähigkeit Koordination: Diskutiert die koordinativen Fähigkeiten und deren Trainierbarkeit im Vergleich beider Geschlechter.

2.4 Besonderheiten im Kindes- und Jugendalter:: Behandelt die altersspezifische Entwicklung und die Notwendigkeit entwicklungsgerechten Trainings.

2.4.1 Herz-Kreislaufsystem und Atmung: Analysiert die Anpassungsprozesse von Herz und Atmung bei Jugendlichen während sportlicher Belastung.

2.4.2 Grenzen der Thermoregulation und des Stoffwechsels: Erläutert die höhere Anfälligkeit von Kindern für thermische Belastungen.

2.4.3 Dehnfähigkeit: Beschreibt die durch den Knochenbau bedingte hohe Dehnfähigkeit bei Kindern.

2.4.4 Koordination: Hebt das enorme Lernpotential und die Bedeutung abwechslungsreicher Bewegungserfahrungen vor der Pubertät hervor.

2.5 Menstruation und Schwangerschaft.: Erörtert den Einfluss hormoneller Zyklen auf die sportliche Leistungsfähigkeit.

2.5.1 Menstruation: Erläutert die physiologischen Grundlagen des Menstruationszyklus.

2.5.2 Einsetzen der ersten Regelblutung (Menarche): Diskutiert den Einfluss von Leistungssport und Körperfettanteil auf das Einsetzen der Menarche.

2.5.3 Sport und Menstruation: Untersucht die Zyklusabhängigkeit der Leistungsfähigkeit und das Sporttreiben während der Menstruation.

2.5.4 Schwangerschaft: Gibt Empfehlungen für gemäßigten Sport während der Schwangerschaft unter Berücksichtigung hormoneller und körperlicher Veränderungen.

2.5.5 Sport nach der Geburt: Behandelt die Voraussetzungen und den Zeitraum für ein vorsichtiges Wiederaufbautraining.

2.5.6 Sport in der Menopause bzw. Klimakterium: Erläutert die hormonellen Umstellungen und die präventive Bedeutung von Sport.

2.7 Erkrankungen, Knochengesundheit und Osteoporose: Analysiert die Risiken geringer Energieverfügbarkeit und Strategien zur Prävention von Osteoporose.

3. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse bezüglich der geschlechtsspezifischen Unterschiede und der Empfehlungen für die sportliche Praxis zusammen.

Schlüsselwörter

Frau im Sport, Sportmedizin, Leistungsfähigkeit, Krafttraining, Ausdauer, Menstruationszyklus, Schwangerschaft, Pubertät, Körperbau, Trainingswissenschaft, Osteoporose, Hormonschwankungen, Beweglichkeit, Koordination, weiblicher Organismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den biologischen und physiologischen Unterschieden zwischen Frauen und Männern und deren Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit sowie die Trainingsgestaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die anthropometrischen Unterschiede, die sportmotorischen Fähigkeiten, die Bedeutung hormoneller Zyklen für Sportlerinnen sowie gesundheitliche Aspekte wie Knochengesundheit und Trainingsanpassungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass Frauen aufgrund ihrer biologischen Besonderheiten zwar spezifische Trainingsanforderungen haben können, aber dennoch im Rahmen ihres individuellen Leistungsniveaus genauso belastbar sind wie Männer.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine sportmedizinische Sachanalyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Studien und sportwissenschaftlicher Daten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche sportliche Leistungsfaktoren, Besonderheiten im Kindes- und Jugendalter, Auswirkungen von Menstruation und Schwangerschaft sowie die Prävention frauenspezifischer Erkrankungen durch Sport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Frauensport, Leistungsphysiologie, Geschlechtsunterschiede, Menstruationszyklus, Krafttraining und Osteoporoseprävention.

Wie wirkt sich die Menstruation auf die sportliche Leistung aus?

Obwohl es zyklische Schwankungen in der Leistungsfähigkeit geben kann, ist der Einfluss individuell sehr unterschiedlich. Viele Sportlerinnen können während des gesamten Zyklus hohe Leistungen erbringen, wobei Training sogar helfen kann, Beschwerden zu lindern.

Warum ist das Thema "female athlete triad" für Sportlerinnen relevant?

Die sogenannte Athletinnen-Trias aus Essstörung, Amenorrhö und Osteoporose ist ein ernstes Gesundheitsrisiko bei zu geringer Energieverfügbarkeit, das durch Sport und gezielte Ernährung vermieden werden kann.

Gibt es spezielle Empfehlungen für Sport während der Schwangerschaft?

Ja, moderater Sport im aeroben Bereich wird heute ausdrücklich gefördert, da er das Wohlbefinden steigert und gesundheitlichen Komplikationen vorbeugen kann, sofern extreme Belastungen vermieden werden.

Hat der weibliche Körper Nachteile beim Krafttraining?

Aufgrund geringerer Muskelmasse und hormoneller Unterschiede erreichen Frauen absolut geringere Kraftwerte als Männer, sind jedoch in ihrer relativen Trainierbarkeit durchaus vergleichbar mit Männern.

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Résumé des informations

Titre
Sportmedizinische Betrachtung sporttreibenden Frau
Université
University of Rostock  (Sportwissenschaftliches Institut und IPM)
Cours
Hauptseminar Sportmedizin
Note
1,5
Auteur
Thomas Angerer (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
30
N° de catalogue
V283533
ISBN (ebook)
9783656832584
ISBN (Livre)
9783656830788
Langue
allemand
mots-clé
Frau Sport Sportmedizin Leistung Gesundheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Angerer (Auteur), 2012, Sportmedizinische Betrachtung sporttreibenden Frau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283533
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Extrait de  30  pages
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