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Management des Demografischen Wandels in der Kommunalverwaltung

Eine Bestandsaufnahme kommunaler Handlungsmuster

Titre: Management des Demografischen Wandels in der Kommunalverwaltung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 30 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sven Piechottka (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Welche Maßnahmen wenden die Personalverwaltungen der Kommunen zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels an und lassen sich gegebenenfalls Trends im kommunalen Demografiemanagement erkennen?

In den letzten Jahren hat die Diskussion schließlich auch den öffentlichen Sektor erreicht. Die einleitenden Fragen kursieren somit am wissenschaftlichen „Puls der Zeit“. Im Oktober 2012 veröffentlichte die Unternehmensberatung McKinsey eine Studie, welche der öffentlichen Verwaltung schwerwiegende demografische Defizite attestierte: jeder vierte Beschäftigte ei-ner Landesverwaltung erwarte in den nächsten Jahren die Verrentung, nur jeder achte sei im Schnitt jünger als dreißig Jahre. Vor allem bei Fachkräften und Führungspositionen seien Nachwuchsprobleme absehbar.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Demografischer Wandel auf kommunaler Ebene

3.1. Demografische Veränderungen: ein Problemaufriss

3.2. Der Öffentliche Dienst auf kommunaler Ebene

4. Fallbetrachtungen

4.1. Wachstum und Alterung: Mannheim, Oldenburg und Köln

4.2. Schrumpfung und Alterung: Landkreise der ländlichen Region

5. Synopsis

5.1. Zusammenfassung

5.2. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, welche konkreten Instrumente kommunale Personalverwaltungen zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels einsetzen und ob sich dabei übergreifende Trends im kommunalen Demografiemanagement identifizieren lassen.

  • Analyse kommunaler Personalstrategien im Kontext der Demografie
  • Kategorisierung von Bewältigungsmaßnahmen (Rekrutierung, Qualifizierung, Diversität, Wissen)
  • Vergleich von demografiestarken und demografieschwachen Kommunen
  • Untersuchung der Rolle des Personalbereichs im demografischen Wandel
  • Identifikation von Best-Practice-Ansätzen und strategischen Defiziten

Auszug aus dem Buch

3.1. Demografische Veränderungen: ein Problemaufriss

Bereits in der Einleitung ist die erste Bestimmungsgröße des demografischen Wandels angeklungen, die Geburtenrate (Fertilität). Als weitere Faktoren werden die Sterberate (Mortilität) bzw. die durchschnittliche Lebenserwartung sowie die Nettozuwanderungsrate (Migration) angeführt (vgl. Köppen 2008; Bruch/Kunze/Boehm 2010; Bartl 2011). Katharina Mörl fasst die sich daraus ergebenden demografischen Prognosen in ihrer Dissertation folgendermaßen zusammen: „Wir werden weniger – wir werden älter – wir werden bunter!“ (Mörl 2011:1). Häufig wird dieser Dreiklang noch durch das Phänomen der Individualisierung ergänzt (vgl. Lehr 2008, Kunisch/Boehm/Boppel 2011:24).

Die resultierenden Problemstellungen sind dabei vielfältig und betreffen verschiedene Politikbereiche. So wird der BRD bis zum Jahr 2060 ein Bevölkerungsrückgang von 12 Millionen Einwohnern prognostiziert (Kunisch/Boehm/Boppel 2011:8), was den Fachkräftemangel prägt und insbesondere die deutsche Arbeitsmarktpolitik beschäftigt. Die Alterung der Gesellschaft stellt die umlagefinanzierten Sozialsysteme vor ernste Herausforderungen: „Das Umlageverfahren, nach dem in Deutschland heute die Rentnergeneration durch die derzeit Erwerbstätigen finanziert wird, ist bei einem sich stark verändernden Altersquotienten schon mittelfristig nicht mehr finanzierbar“ (Bruch/Kunze/Boehm 2010:40; vgl. Abb. 1). Zunehmende Pflege- und Sozialkosten sind ein weiterer, verstärkender Faktor. Zuwanderung findet zuletzt insbesondere in deutschen Großstädten statt und fällt in erster Linie in den Bereich der Integrationspolitik.

Wichtig ist für diese Seminararbeit insbesondere die Feststellung, dass die demografische Entwicklung in Deutschland keine einheitliche ist. So stellen Rusche/van Suntum gleich zu Beginn ihres Artikels „Regionale Beschäftigungswirkungen des demografischen Wandels“ fest, dass ein „nur zwischen Ost- und Westdeutschland differenzierendes Bild bei weitem zu grob gezeichnet“ wäre (Rusche/van Suntum 2007:48). Mit Blick auf die Analysen des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ergeben sich jedoch einige Trends auf welche in Abschnitt 4 noch genauer Bezug genommen wird (z.Bsp. Suburbanisierung, Bevölkerungsabnahme im ländlichen Raum). Dennoch sind diese mit Vorsicht zu behandeln, da sich ihre räumlichen Zentren teils überlagern, teils sogar gegenläufige Tendenzen zeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der demografischen Herausforderungen für Kommunen und Definition der Forschungsfragen sowie methodisches Vorgehen.

2. Forschungsstand: Überblick über existierende Studien zum Thema und Begründung der Relevanz für den Bereich der kommunalen Personalpolitik.

3. Demografischer Wandel auf kommunaler Ebene: Analyse der demografischen Faktoren, der spezifischen Situation im Öffentlichen Dienst und der Auswirkungen auf die kommunale Personalverwaltung.

4. Fallbetrachtungen: Detaillierte Untersuchung von Personalberichten und Strategien aus verschiedenen Städten und Landkreisen, unterteilt in Wachstums- und Schrumpfungsregionen.

5. Synopsis: Zusammenführung der Ergebnisse, Kategorisierung der Maßnahmenbündel und Diskussion der Erkenntnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Kommunalverwaltung, Personalmanagement, Demografiekonzept, Fachkräftemangel, Personalbericht, Personalplanung, Öffentlicher Dienst, Altersstruktur, Qualifizierung, Rekrutierungsstrategie, Diversitätsmanagement, Wissensmanagement, Schrumpfende Kommunen, Demografiestarke Kommunen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Personalmanagement in der deutschen Kommunalverwaltung und analysiert, wie Kommunen diesen Herausforderungen begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Personalstrategien, Nachwuchsgewinnung, Qualifizierung älterer Mitarbeiter, Wissenserhalt und der strategischen Anpassung an veränderte Altersstrukturen in der Verwaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die in Personalplänen und Berichten dokumentierten Maßnahmen zu erfassen, zu kategorisieren und zu prüfen, ob sich regionale Trends im Umgang mit dem demografischen Wandel ablesen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine explorative Arbeit, die auf einer qualitativen Auswertung von 32 HR-bezogenen Dokumenten aus 22 ausgewählten Kommunen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben theoretischen Grundlagen zum demografischen Wandel im öffentlichen Dienst werden konkrete Fallbeispiele von Städten und Landkreisen analysiert und anschließend systematisch in Maßnahmenbündel gruppiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere Demografischer Wandel, kommunales Personalmanagement, Personalplanung, Fachkräftemangel und verschiedene Strategieansätze wie Diversitäts- und Wissensmanagement.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Wachstums- und Schrumpfungsregionen?

Diese Unterscheidung dient als methodischer Rahmen für die Auswahl der Fallbeispiele, um zu prüfen, ob sich die demografische Dynamik einer Region direkt in den personalpolitischen Maßnahmen widerspiegelt.

Zu welchem Ergebnis kommt der Autor bezüglich einer einheitlichen Strategie?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass keine einheitlichen regionalen Trends feststellbar sind; vielmehr variieren die Ansätze stark und eine integrierte Gesamtstrategie ist bisher nur in wenigen Kommunen institutionalisiert.

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Résumé des informations

Titre
Management des Demografischen Wandels in der Kommunalverwaltung
Sous-titre
Eine Bestandsaufnahme kommunaler Handlungsmuster
Université
University of Constance
Cours
Vertiefungsseminar: "Management des Demografischen Wandels"
Note
1,7
Auteur
Sven Piechottka (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
30
N° de catalogue
V283598
ISBN (ebook)
9783656832966
ISBN (Livre)
9783656831129
Langue
allemand
mots-clé
demographischer Wandel Kommunalverwaltung Überalterung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sven Piechottka (Auteur), 2014, Management des Demografischen Wandels in der Kommunalverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283598
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Extrait de  30  pages
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