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Facebook und Social Media: Neukundengewinnung im Privatkundengeschäft von Banken

Titel: Facebook und Social Media: Neukundengewinnung im Privatkundengeschäft von Banken

Bachelorarbeit , 2014 , 87 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sarah Hilpert (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Anfang des neuen Jahrtausends lässt sich ein Wandel auf den Märkten der Information und Kommunikation beobachten. Ein beeinflussender Faktor für diesen Wandel ist die Entstehung von Social Media. Besonders das soziale Netzwerk Facebook erfreut sich größter Beliebtheit. Ende 2006, knapp ein Jahr nachdem Facebook der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wurde, hatte das soziale Netzwerk bereits weltweit 10 Millionen Mitglieder. Die Anzahl der Facebook Mitglieder stieg bis 2013 auf über 1.060 Millionen weltweit.
Auch immer mehr Unternehmen wenden sich Social Media zu und folgen damit dem Kunden an den Ort, an dem er sich aktuell aufhält. Dieses Verhalten lässt sich auch bei deutschen Banken beobachten, auch wenn diese im Branchenvergleich noch etwas zurückhaltend bei ihren Social Media Aktivitäten sind. Aufgrund der zunehmenden Nutzung von Social Media und dem damit einhergehenden veränderten Kundenverhalten sind Unternehmen, so auch Banken, dazu gezwungen ihre Marketingmaßnahmen anzupassen.
Betrachtet man vor diesem Hintergrund speziell den Bereich der Neukundengewinnung, stellt sich die Frage, ob und inwieweit sich dieses Ziel auch mit Social Media erreichen lässt. Dabei ist insbesondere im Bankensektor zu betrachten, inwieweit die Unternehmenskultur und das spezifische Geschäftsfeld von Banken mit Aktivitäten auf Social Media Plattformen kompatibel sind.

Das Ziel dieser Arbeit ist es die Bedeutung von Social Media für die Neukundengewinnung im Privatkundengeschäft von Banken zu untersuchen.
Dafür wird untersucht, ob sich Social Media grundsätzlich zur Neukundengewinnung eignet und ob auch Banken Social Media zur Neukundengewinnung verwenden können. Hierzu werden die Anwendungsfelder von Social Media beleuchtet. Zudem wird das Geschäftsfeld von Banken sowie deren aktuelle Social Media Nutzung betrachtet. Daraufhin wird Social Media auf die Eignung zur Neukundengewinnung für Banken überprüft. Dabei wird sich auf das soziale Netzwerk Facebook konzentriert, da es als das bedeutendste soziale Netzwerk gilt. Anschließend soll mittels einer empirischen Untersuchung bei Banken deren aktuelle Anwendung von Social Media, einschließlich Facebook, und deren Nutzung zur Neukundengewinnung untersucht werden. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

2. GRUNDLAGEN ZUR NEUKUNDENGEWINNUNG

2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG

2.2 NEUKUNDENGEWINNUNGSPROZESS

2.3 KLASSISCHE INSTRUMENTE

2.3.1 Persönliche Ansprache

2.3.2 Telefonmarketing

2.3.3 Direct-Mailing

2.3.4 Anzeigenwerbung

2.3.5 Messen

2.3.6 Internetauftritt

2.3.7 Werbespot

3. GRUNDLAGEN ZU SOCIAL MEDIA

3.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG

3.2 SOCIAL MEDIA MARKETING

3.3 SOCIAL MEDIA INSTRUMENTE

3.3.1 Soziale Netzwerke

3.3.2 Weblogs

3.3.3 Mikroblogs

3.3.4 Wikis

3.3.5 Podcasting

3.3.6 Social Bookmarks

3.3.7 Foto- und Videosharing

3.4 ANWENDUNGSFELDER

3.5 ALTERNATIVEN ZU SOCIAL MEDIA IM ONLINE-MARKETING

4. GRUNDLAGEN ZUM PRIVATKUNDENGESCHÄFT VON BANKEN

4.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG

4.2 CHARAKTERISTIKA

4.2.1 Kunde

4.2.2 Produkt

4.2.3 Vertrieb

4.3 MARKTSITUATION

4.4 BEDEUTUNG NEUKUNDENGEWINNUNG

4.5 AKTUELLE SOCIAL MEDIA NUTZUNG VON BANKEN

5. NEUKUNDENGEWINNUNG BEI BANKEN DURCH FACEBOOK

5.1 GESCHICHTE UND NUTZERZAHLEN VON FACEBOOK

5.2 ALLGEMEINE FUNKTIONSWEISE UND TOOLS VON FACEBOOK

5.2.1 Darstellungsformen

5.2.2 Open Graph

5.2.3 Places und Deals

5.2.4 Werbeanzeige

5.2.5 Apps

5.2.6 Insights

5.2.7 Edgerank

5.2.8 Shop

5.3 BANKENRELEVANTE NEUKUNDENGEWINNUNGSINSTRUMENTE VON FACEBOOK

5.3.1 Facebook-Seite und Profilseite

5.3.2 Virales Marketing

5.3.3 Kundenevent

5.3.4 Kundenzeitschrift

5.3.5 Gewinnspiel

5.3.6 Werbung

5.4 ERFOLGSFAKTOREN

5.5 ERFOLGSMESSUNG

6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG

6.1 FRAGESTELLUNGEN UND ZIELSETZUNG

6.2 METHODIK

6.3 GRENZEN DER UNTERSUCHUNG

6.4 DURCHFÜHRUNG

6.5 ERGEBNISSE

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung von Social Media, insbesondere am Beispiel von Facebook, für die Neukundengewinnung im deutschen Privatkundengeschäft von Banken. Die zentrale Forschungsfrage ist, inwieweit Banken soziale Netzwerke erfolgreich nutzen können, um neue Privatkunden zu gewinnen, und welche Instrumente, Erfolgsfaktoren und Messmethoden hierbei relevant sind.

  • Grundlagen des Neukundengewinnungsprozesses im Bankensektor
  • Theoretische Fundierung von Social Media Marketing
  • Analyse bankrelevanter Instrumente auf der Facebook-Plattform
  • Empirische Untersuchung zur aktuellen Social-Media-Nutzung bei deutschen Banken

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Darstellungsformen

Auf Facebook gibt es verschiedene Möglichkeiten sich darzustellen. Es wird unterschieden zwischen einem Profil, einer Gruppe, Facebook-Seite und Facebook-Gemeinschaftsseite. Die Basis von Facebook bilden die Profile der Nutzer, mit denen Facebook Nutzer erst aktiv werden können. D.h. erst durch die Einrichtung einer Profilseite können Nutzer über Facebook u.a. Beiträge, Fotos und Videos veröffentlichen, Inhalte von anderen Nutzern sehen, kommentieren oder sich Gruppen anschließen.

Zudem können Nutzer über Facebook zu Veranstaltungen einladen und eingeladen werden, Chatfunktionen anwenden, persönliche Nachrichten versenden, sog. Apps installieren sowie Freundschaftseinladungen versenden und Freundschaftslisten verwalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung und die wachsende Relevanz von Social Media für Unternehmen dar und definiert die Ziele sowie den Aufbau der Arbeit.

2. GRUNDLAGEN ZUR NEUKUNDENGEWINNUNG: Hier werden der Begriff der Neukundengewinnung definiert, der Akquiseprozess erläutert und die traditionellen Marketinginstrumente wie Direktmarketing und klassische Werbung beschrieben.

3. GRUNDLAGEN ZU SOCIAL MEDIA: Es erfolgt eine theoretische Einführung in Web 2.0, Social Media Marketing und die spezifischen Social-Media-Instrumente sowie deren Anwendungsfelder und Online-Marketing-Alternativen.

4. GRUNDLAGEN ZUM PRIVATKUNDENGESCHÄFT VON BANKEN: Dieses Kapitel charakterisiert das Bankengeschäft, beleuchtet die aktuelle Marktsituation, die Herausforderungen für Banken und die Bedeutung der Neukundengewinnung unter regulatorischen Rahmenbedingungen.

5. NEUKUNDENGEWINNUNG BEI BANKEN DURCH FACEBOOK: Der Fokus liegt auf Facebook als Instrument, inklusive der Funktionsweise, Tools wie dem Edgerank und spezifischen Anwendungsmöglichkeiten für Banken zur Gewinnung von Neukunden, sowie der Erfolgsfaktoren und Erfolgsmessung.

6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Es werden die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der Befragung bei deutschen Banken sowie die Analyse und Interpretation der gewonnenen Daten präsentiert.

7. FAZIT: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, die Eignung von Social Media für Banken kritisch bewertet und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet.

Schlüsselwörter

Social Media, Neukundengewinnung, Privatkundengeschäft, Banken, Facebook, Social Media Marketing, Kundenbindung, Online-Marketing, Virales Marketing, Kundenbeziehungen, Erfolgsmessung, Digitales Banking, Web 2.0, Kundenkommunikation, Marketing-Mix

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Rolle soziale Medien, insbesondere Facebook, bei der Akquise neuer Privatkunden im deutschen Bankensektor spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Grundlagen der klassischen Neukundengewinnung mit theoretischen Aspekten des Social Media Marketings und analysiert deren spezifische Anwendungsmöglichkeit im stark regulierten Bankenmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es herauszufinden, ob Social Media eine effektive Methode für Banken zur Neukundengewinnung darstellt und ob deutsche Banken das Potenzial bereits ausschöpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer standardisierten E-Mail-Befragung bei den größten deutschen Kreditinstituten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Charakteristika des Privatkundengeschäfts von Banken und analysiert detailliert, wie Instrumente wie Facebook-Seiten, Gewinnspiele und virale Kampagnen für das Bankenmarketing eingesetzt werden können.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Social Media Marketing, Neukundengewinnung, Privatkundengeschäft, Kundenbindung und Erfolgsmessung im Online-Bereich.

Warum ist das Privatkundengeschäft für Banken im Social Media Kontext besonders herausfordernd?

Bankprodukte sind oft komplex, beratungsintensiv und unterliegen strengen gesetzlichen Regularien, was die authentische und unterhaltungsfokussierte Kommunikation in sozialen Netzwerken erschwert.

Wie schätzen die befragten Banken die Rolle von Facebook für die Neukundengewinnung ein?

Die Mehrheit der befragten Banken sieht in Facebook lediglich eine ergänzende Rolle und misst der Plattform für die Neukundengewinnung eine eher gleichbleibende Bedeutung bei, während alternative Online-Instrumente höher priorisiert werden.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Facebook und Social Media: Neukundengewinnung im Privatkundengeschäft von Banken
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Sarah Hilpert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
87
Katalognummer
V283619
ISBN (eBook)
9783656834137
ISBN (Buch)
9783656834144
Sprache
Deutsch
Schlagworte
facebook social media neukundengewinnung privatkundengeschäft banken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Hilpert (Autor:in), 2014, Facebook und Social Media: Neukundengewinnung im Privatkundengeschäft von Banken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283619
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Leseprobe aus  87  Seiten
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