In Zeiten von Fach- und Führungskräftemangel ist der Arbeitsmarkt für gewisse Stellen ein hartumkämpfter Bereich. Ohne eine Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Rekrutierung von Hochschulabsolventen, wird die Nachbesetzung in bestimmten Bereichen von Unternehmen, immer schwieriger.
Das Hochschulmarketing bietet die Möglichkeit, direkt zukünftige Fach- und Führungskräfte zu werben. Dabei kann die Intensität der Maßnahmen je nach Personalbedarf und Budget variieren. Hier geht es von einem Aushang in der FH oder Universität, bis hin zu persönlichen Vorträgen durch Firmen zur Werbung neuer Fachkräfte. Auf Basis dieser Problemstellungen und der Vielzahl von Maßnahmemöglichkeiten, muss die korrekte Auswahl und Ansprache der Zielgruppe getroffen werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Begründung der Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit
2. Hochschulmarketing
2.1 Definition des Hochschulmarketing
2.2 Grundlagen des Hochschulmarketing
2.3 Zielgruppendefinition und -analyse
3. Praxisbeispiele zu Hochschulmarketing
3.1 Robert Bosch GmbH
3.2 AUDI AG
3.3 Technische Hochschule Ingolstadt
3.4 Königsteiner Agentur GmbH
3.5 Thyssen Krupp AG
3.6 Linkedin
4. Die Bedeutung des Hochschulmarketings im Kontext der Personalsuche
5. Vor- und Nachteile des Hochschulmarketings
6. Besonderheiten im Hochschulmarketing
7. Hochschulmarketing für eine Unternehmensberatung
8. Fazit und kritische Reflektion
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des Hochschulmarketings als strategisches Instrument zur frühzeitigen Gewinnung von qualifizierten Fach- und Führungskräften. Ziel ist es, Methoden und Vorgehensweisen aufzuzeigen, wie Unternehmen den Fachkräftemangel durch zielgerichtete Kooperationen mit Hochschulen und Studierenden bewältigen können.
- Grundlagen und Definition des Hochschulmarketings
- Analyse von Praxisbeispielen bekannter Unternehmen
- Methodik der Zielgruppendefinition und -analyse
- Bedeutung für die Personalsuche und das Employer Branding
- Entwicklung eines Hochschulmarketing-Konzepts für eine Unternehmensberatung
Auszug aus dem Buch
3.1 Robert Bosch GmbH
Die Robert Bosch GmbH hat 2011 einen Förderungsbetrag von 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um über einen Zeitraum von zehn Jahren Hochschulen und Universitäten zu unterstützen.10 Von dieser Gesamtsumme gehen 15 Millionen an drei ausgewählte Hochschulen, um zukunftsträchtige Felder zu unterstützen. Mit diesem Sponsoring werden das Image und die Attraktivität als Arbeitgeber gestärkt, denn mit diesen langfristig angelegten Sponsoring bleibt das Unternehmen im Gedächtnis.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Hochschulmarketings vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Hochschulmarketing: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Hochschulmarketings, erläutert die theoretischen Grundlagen im Sinne des Dienstleistungsmarketings und beschreibt die Zielgruppendefinition.
3. Praxisbeispiele zu Hochschulmarketing: Anhand verschiedener Unternehmen und Institutionen werden konkrete Maßnahmen wie Sponsoring, Gastvorträge und Kooperationen illustriert.
4. Die Bedeutung des Hochschulmarketings im Kontext der Personalsuche: Es wird die Abgrenzung zur klassischen Personalsuche verdeutlicht, wobei der Fokus auf einer präzisen Zielgruppenansprache liegt.
5. Vor- und Nachteile des Hochschulmarketings: Eine Gegenüberstellung der Chancen wie langfristige Mitarbeiterbindung und der Herausforderungen wie mangelnde Berufspraxis der Absolventen.
6. Besonderheiten im Hochschulmarketing: Die Notwendigkeit der Akzeptanz durch die Hochschulen und die Abstimmung mit deren Rahmenbedingungen wird hervorgehoben.
7. Hochschulmarketing für eine Unternehmensberatung: Auf Basis einer Fallstudie wird ein konkreter Prozess zur Erstellung eines Marketing-Konzepts für eine Beratung aufgezeigt.
8. Fazit und kritische Reflektion: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung und dem Ausblick auf den künftigen War for Talents.
Schlüsselwörter
Hochschulmarketing, Personalsuche, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Rekrutierung, Studierende, Absolventen, Kooperation, Dienstleistungsmarketing, Employer Branding, Zielgruppendefinition, Sponsoring, Unternehmensberatung, Nachwuchskräfte, War for Talents
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptanliegen dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen Hochschulmarketing nutzen können, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte an das eigene Haus zu binden.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Im Zentrum stehen die strategische Planung von Marketingmaßnahmen an Hochschulen, der Aufbau von Arbeitgebermarken und die zielgerichtete Ansprache von Studierenden und Alumni.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, die Effektivität verschiedener Instrumente des Hochschulmarketings zu evaluieren und einen Leitfaden für die Erstellung eines Konzepts, insbesondere für den Beratungssektor, zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche sowie der Analyse von praktischen Fallbeispielen und einer konzeptionellen Anwendung in einer Fallstudie.
Was behandelt der Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Analyse erfolgreicher Unternehmensbeispiele und die Ausarbeitung einer spezifischen Marketingstrategie für eine Unternehmensberatung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Hochschulmarketing, Rekrutierung, Employer Branding, Zielgruppenanalyse und der War for Talents.
Warum wird Hochschulmarketing als Dienstleistungsmarketing betrachtet?
Da Hochschulen als Dienstleister agieren und Wissen vermitteln, erfordert die Kooperation mit ihnen eine hohe Kundenorientierung seitens der Unternehmen, was die Einordnung in das Dienstleistungsmarketing rechtfertigt.
Wie unterscheidet sich die Zielgruppe beim Hochschulmarketing von anderen Rekrutierungsmethoden?
Im Hochschulmarketing ist die Zielgruppe durch die Fachrichtung und die gewählte Hochschule exakt definiert, was eine gezieltere Werbestrategie ermöglicht als bei öffentlichen Stellenausschreibungen.
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- Stefan Landfried (Author), 2014, Hochschulmarketing für eine Unternehmensberatung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283682