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Einzelkosten-, Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundlagen sowie Vor- und Nachteile

Titel: Einzelkosten-, Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundlagen sowie Vor- und Nachteile

Akademische Arbeit , 2006 , 28 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ursprünglich wurde die Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (EK&DBR) auch als Relative Einzelkostenrechnung bezeichnet. Es handelt sich um ein System der Teilkostenrechnung, bei dem die Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen im Vordergrund stehen soll. Die wesentlichen Prinzipien der EK&DBR werden im folgenden Abschnitt erläutert.
Daran anschließend werden die verschiedenen Prinzipien und Varianten der Planungsrechnung aufgezeigt. Die verschiedenen Formen der Plankostenrechnung stellen eine Weiterentwicklung der vergangenheitsorientierten Kostenrechnungssysteme mit Ist- bzw. Normalkosten hin zu zukunftsgerichteten Systemen dar. Anstatt aus der Vergangenheit Kostenvorgaben für die Zukunft abzuleiten, werden in der Plankostenrechnung die Kosten unter Gesichtspunkten, wie Unternehmensziele oder Umweltsituation des Unternehmens, analytisch geplant. Die Planung erfolgt somit ohne Kenntnis der Istkosten für bestimmte zukünftige Beschäftigungsgrade.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

1.1. Prinzipien der Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

1.2. Vor- und Nachteile für die Anwendung in Dienstleistungsunternehmen

2. Die Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung

2.1. Prinzipien und Varianten der Plankostenrechnung

2.2. Vor- und Nachteile für die Anwendung in Dienstleistungsunternehmen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Eignung und Anwendung der Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung sowie der Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung in Dienstleistungsunternehmen. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen dieser Systeme zu erläutern und kritisch zu prüfen, inwieweit sie den spezifischen Anforderungen von Dienstleistern gerecht werden.

  • Methodische Grundlagen der entscheidungsorientierten Kostenrechnung.
  • Bildung und Hierarchisierung von Bezugsobjekten.
  • Vergleichende Analyse von starren und flexiblen Plankostenrechnungssystemen.
  • Kritische Bewertung der Kostenschlüsselung in Dienstleistungsunternehmen.
  • Anwendungsorientierte Perspektiven für das Kostenmanagement.

Auszug aus dem Buch

1. Prinzip: Verwendung des entscheidungsorientierten Kostenbegriffs

Bei der Konzeption der EK&DBR verfolgte Paul Riebel konsequent die Interpretation und Weiterentwicklung des entscheidungsorientierten Kostenbegriffs. Demnach sind Kosten, die auf Grund bestimmter Entscheidungen entstanden sind, nur Bezugsobjekten zuzurechnen, die durch die entsprechende Entscheidung unmittelbar beeinflusst worden sind. Aus der Anwendung des entscheidungsorientierten Kostenbegriffs folgt ein (fast) vollständiger Verzicht auf die Schlüsselung von Kosten. Neben dem selbstverständlichen Verzicht auf Schlüsselung der Fixkosten erfolgt auch keine Aufteilung der variablen Gemeinkosten auf entsprechende Leistungseinheiten, da es keine richtigen Schlüssel gibt und jede Schlüsselung der Kosten zu Ungenauigkeiten in der Kostenrechnung führt. Eine Ausnahme bildet die Schlüsselung von Gemeinkosten, wenn die entsprechenden Kosten aus Bequemlichkeit oder Wirtschaftlichkeit an höherer Stelle in der Unternehmenshierarchie erfasst werden, als es normalerweise möglich wäre. Dabei handelt es sich um unechte Gemeinkosten, die eigentlich Einzelkosten sind und so durch ihre Disaggregation nicht die richtige Wiedergabe der betrieblichen Zusammenhänge beeinträchtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung: Einführung in das System der relativen Einzelkostenrechnung nach Paul Riebel und Erläuterung der zentralen Prinzipien wie der Verwendung entscheidungsorientierter Kostenbegriffe und dem Identitätsprinzip.

2. Die Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung: Darstellung zukunftsgerichteter Kostenplanungsmethoden unter Berücksichtigung von Bezugsgrößen sowie Analyse der verschiedenen Formen der starren und flexiblen Plankostenrechnung.

Schlüsselwörter

Einzelkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Plankostenrechnung, Dienstleistungsunternehmen, entscheidungsorientierter Kostenbegriff, Identitätsprinzip, Bezugsobjekte, Kostenschlüsselung, Gemeinkosten, Kostenmanagement, Grenzplankostenrechnung, Erfolgsrechnung, Leistungsverbundenheit, Kostenstellenrechnung, Kostenkontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Kostenrechnungssysteme und deren Anwendbarkeit, um die betriebswirtschaftliche Steuerung und das Kostenmanagement speziell in Dienstleistungsunternehmen zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung sowie die verschiedenen Varianten der Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Konzepte dieser Kostenrechnungssysteme darzulegen und ihre Eignung für Dienstleistungsunternehmen hinsichtlich derer Besonderheiten wie Leistungsverbundenheit und Kostenstrukturen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretisch-analytischer Ansatz gewählt, der auf der Literatur renommierter Betriebswirte basiert und die Systeme anhand ihrer Prinzipien und praktischen Anwendbarkeit kritisch analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Prinzipien der Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, die Definition von Bezugsobjekten, die verschiedenen Varianten der Plankostenrechnung sowie deren jeweilige Vor- und Nachteile in Dienstleistungsunternehmen detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Kostenrechnung, Dienstleistungsmanagement, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenkontrolle und entscheidungsorientierter Kostenbegriff.

Warum wird in der EK&DBR auf Kostenschlüsselung verzichtet?

Der Verzicht erfolgt, um Ungenauigkeiten zu vermeiden, die laut Riebel durch willkürliche Schlüsselung entstehen, und um Kosten nur solchen Objekten zuzurechnen, die durch eine spezifische Entscheidung direkt beeinflusst werden.

Welche Herausforderung stellt die Wahl von Bezugsgrößen in Dienstleistungsunternehmen dar?

Die Wahl ist komplex, da Kostenänderungen in Dienstleistungsbereichen oft nur durch mehrere, gleichzeitig wirkende Bezugsgrößen hinreichend abgebildet werden können, was die Linearität der Kostenfunktion erschwert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einzelkosten-, Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundlagen sowie Vor- und Nachteile
Hochschule
Hochschule Pforzheim
Note
2,3
Autor
Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
28
Katalognummer
V283691
ISBN (eBook)
9783656830276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einzelkosten- plankosten- deckungsbeitragsrechnung grundlagen vor- nachteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Betriebswirt Timo Werner (Autor:in), 2006, Einzelkosten-, Plankosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundlagen sowie Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283691
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Leseprobe aus  28  Seiten
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