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Die politischen Ziele Württembergs auf dem Wiener Kongress 1814

Titre: Die politischen Ziele Württembergs auf dem Wiener Kongress 1814

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 17 Pages , Note: 1

Autor:in: Johannes Schrittesser (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit geht es darum, sich näher damit zu beschäftigen, wie die Ziele des Königreichs Württemberg auf dem Wiener Kongress 1814/15 konkret ausgesehen haben. Erste Informationen über den Sachverhalt konnte ich aus der für die Arbeit zugrundeliegenden Quelle (Quellen zur Geschichte des Wiener Kongresses 1814/1815) gewinnen, in der es um die Anweisungen des Königs von Württemberg, Friedrich I., für den Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten Württembergs, Freiherr Franz Joseph von Linden, geht, welche Hauptanliegen bei den Verhandlungen in Wien für Württemberg zu verfolgen sein sollten. Aus diesen Anweisungen kann man schon recht gut erkennen, welche Prioritäten sich der süddeutsche Staat für die Kongressverhandlungen überlegt hat. Die Quelle gibt nicht nur einen ersten Aufschluss über konkrete Zielsetzungen, sondern geht auch auf politische Beziehungen zu anderen Staaten ein und auf die Situation in der sich Württemberg unmittelbar vor dem Kongress befunden hat.

Um besser abschätzen zu können, wie die Verhandlungsposition für den ehemaligen Rheinbundstaat bei den Kongressverhandlungen ausgesehen hat, bietet es sich an zu Beginn des Hauptabschnittes meiner Arbeit kurz auf die unmittelbare Vorgeschichte für das Königreich vor dem Kongress einzugehen. Nach der Klärung dieser Fragestellung gilt es die Hauptfragepunkte dieser Proseminararbeit zu bearbeiten, nämlich welche Ziele sich Württemberg für die Verhandlungen gesetzt hat, darauf fußend, welche dieser Zielpunkte erreicht bzw. nicht erreicht werden konnten und was die Gründe für Erfolg bzw. Misserfolg bei den Verhandlungen waren. Um aussagekräftige Antworten auf die jeweiligen Fragestellungen finden zu können, muss einerseits die grundliegende Quelle genauestens betrachtet werden und andererseits müssen die politischen Verhältnisse des Königreichs Württemberg, die Standpunkte der maßgeblichen Entscheidungsträger des Königreichs, vor allem der des Königs Friedrich I. und die Verbindungen zu den wichtigsten Teilnehmermächten am Wiener Kongress überprüft werden.

Wenn diese Aufgaben erfüllt werden, hoffe ich am Ende meiner Arbeit zeigen zu können, wie die Rolle, die Württemberg am Kongress eingenommen hat, ausgesehen hat und wie erfolgreich die Bemühungen Württembergs am Wiener Kongress waren. Diese Antworten könnten durchaus dabei helfen neue Einblicke in dieses wichtige, politische Ereignis des 19. Jahrhunderts zu bekommen und dessen gesamten Sachverhalt somit besser zu verstehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Württemberg vor dem Wiener Kongress

3. Die verschiedenen Zielsetzungen Württembergs bei den Kongressverhandlungen und der Erfolg bzw. Misserfolg bei ihrer Umsetzung

3.1 Die militärische Aufstellung Württembergs

3.3 Das Ziel mögliche Gebietsabtretungen zu verhindern

3.4 Die Verhandlungen bezüglich der Erstellung eines föderativen Verbandes für die deutschen Staaten

3.5 Das Ziel für Württemberg eine eigenständige Verfassung zu erarbeiten

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Proseminararbeit untersucht die politischen Ziele des Königreichs Württemberg während des Wiener Kongresses 1814/15 und analysiert, inwieweit diese durch den württembergischen Monarchen Friedrich I. erreicht oder verfehlt wurden, basierend auf den diplomatischen Anweisungen an Staatssekretär von Linden.

  • Diplomatische Strategien und Prioritäten Württembergs in den Kongressverhandlungen
  • Die Bemühungen um Gebietsvergrößerungen und die Sicherung des Bestandes
  • Widerstände gegen die territoriale Neuordnung und den föderativen Zusammenschluss
  • Der Versuch zur Etablierung einer eigenständigen landständischen Verfassung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die militärische Aufstellung Württembergs

Das unerschütterliche Ziel Friedrich I. bei den Kongressverhandlungen war es, das Stammland seiner Vorfahren zu stärken und es damit unabhängiger zu machen von der Willkür der rivalisierenden Großmächte. Die Frage der militärischen Stärke seines Landes wird in der Quelle vor allem im sechsten Paragraphen erörtert. Zur Niederwerfung des napoleonischen Frankreichs hatte Württemberg den größten Teil seiner Armee zur Verfügung gestellt, während dieser Zeit wurde in Württemberg, auch auf Drängen der alliierten Mächte hin, ein Landsturm ausgerufen, um in der Zeit der Abwesenheit der Armee die Grenzen des eigenen Reiches schützen zu können. Die mehreren zehntausend Einheiten des Landsturms wurden allerdings schon bald nach dem Sieg über Frankreich aufgelöst.

Die Kongressverhandlungen und deren sich anbahnende Ergebnisse und die Situation des Friedens wirkten auf die württembergischen Entscheidungsträger so ein, dass die Armee im Wesentlichen auf eine Stärke von 12.000 Mann verringert wurde, unterstützt von Einheiten der Landmiliz. Zwischenzeitlich wurde hier eine Änderung nötig, verursacht durch die Rückkehr Napoleons aus Elba.

Im sechsten Paragraphen der für die Arbeit zugrundeliegenden Quelle, kommt der König auch auf die wichtige Lage des Schwarzwaldes zu sprechen und auf die Bedeutung diesen abzusichern.9 Der Schwarzwald schien für ihn eine sehr gute Verteidigungszone an der westlichen Grenze Württembergs zu sein, sicherlich dachte der Monarch auch an einen möglichen Gebietszugewinn in der Zone des Schwarzwaldes, was eigentlich nur auf Kosten Badens möglich gewesen wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Ziele Württembergs auf dem Wiener Kongress anhand der Anweisungen von König Friedrich I. an seinen Staatssekretär von Linden zu analysieren.

2. Württemberg vor dem Wiener Kongress: Dieses Kapitel erläutert die politische Ausgangslage Württembergs, die Erhebung zum Königreich durch die Allianz mit Napoleon und die Wende nach dem Russlandfeldzug und der Völkerschlacht bei Leipzig.

3. Die verschiedenen Zielsetzungen Württembergs bei den Kongressverhandlungen und der Erfolg bzw. Misserfolg bei ihrer Umsetzung: Das Hauptkapitel untersucht die konkreten Ziele Württembergs, darunter die militärische Absicherung, territoriale Expansion, die Rolle im Deutschen Bund und die geplante eigene Verfassung.

3.1 Die militärische Aufstellung Württembergs: Hier wird die militärische Strategie und Stärke Württembergs im Kontext des Wiener Kongresses sowie die Absicherung der eigenen Grenzen thematisiert.

3.3 Das Ziel mögliche Gebietsabtretungen zu verhindern: Dieses Kapitel behandelt die Sorge des Königs vor Gebietsverlusten und das Bestreben, diese durch eine harte Verhandlungsposition abzuwehren.

3.4 Die Verhandlungen bezüglich der Erstellung eines föderativen Verbandes für die deutschen Staaten: Es wird der Widerstand Württembergs gegen eine zu starke Zentralgewalt im Deutschen Bund und die Verteidigung der eigenen Souveränität dargestellt.

3.5 Das Ziel für Württemberg eine eigenständige Verfassung zu erarbeiten: Die Versuche des Königs, eine eigene Verfassung gegen den Widerstand von Adel und Bürgertum durchzusetzen, stehen hier im Fokus.

4. Zusammenfassung: Das Fazit bilanziert die Ergebnisse der Verhandlungen, bei denen zwar der territoriale Besitzstand bewahrt werden konnte, jedoch die hochgesteckten Erwartungen an Gebietsgewinne und die eigene Verfassungsplanung weitgehend scheiterten.

Schlüsselwörter

Wiener Kongress, Königreich Württemberg, Friedrich I., Souveränität, Napoleon, Deutscher Bund, Gebietszuwachs, Verfassung, Staatssekretär von Linden, Diplomatie, Restauration, Außenpolitik, Landsturm, Standesherren, Mediatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die politischen Ziele und diplomatischen Bemühungen des Königreichs Württemberg während des Wiener Kongresses 1814/15.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Außenpolitik unter Friedrich I., die territoriale Bestandsicherung, die Verhandlungen zur Gründung des Deutschen Bundes sowie die innenpolitischen Bestrebungen zur Schaffung einer Verfassung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, welche konkreten Ziele Württemberg in Wien verfolgte, welche davon erfolgreich umgesetzt werden konnten und welche Gründe zu den jeweiligen Erfolgen oder Misserfolgen führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse. Als primäre Quelle dienen die diplomatischen Anweisungen von König Friedrich I. an seinen Staatssekretär Freiherr Franz Joseph von Linden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Aufstellung, das Streben nach Gebietszuwächsen, die Abwehr von Abtretungsforderungen, die Verhandlungsposition zum föderativen Verband und den Versuch einer eigenen Verfassungsgebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wiener Kongress, Königreich Württemberg, Souveränität, Friedrich I., Deutscher Bund und die diplomatische Korrespondenz mit Staatssekretär von Linden.

Warum konnte Friedrich I. keine Gebietsgewinne erzielen?

Die Gebietsgewinne scheiterten vor allem daran, dass der Besitzstand Frankreichs von 1792 im Pariser Frieden garantiert wurde und kein geeignetes Austauschgut für Gebietsabtretungen benachbarter Staaten zur Verfügung stand.

Welche Rolle spielte der Deutsche Bund in der Verhandlungsstrategie des Königs?

König Friedrich I. sah den Deutschen Bund kritisch, da er eine Einschränkung der Souveränität seines Staates befürchtete und daher versuchte, die Mitspracherechte zu sichern und eine zu starke Zentralgewalt zu verhindern.

Warum scheiterte der Verfassungsentwurf des Königs?

Der Entwurf scheiterte am Widerstand des Adels und des Bürgertums, die sich auf altwürttembergische Traditionen beriefen, sowie an der unnachgiebigen Haltung gegenüber den Rechten der Mediatisierten.

Wie bewertet der Autor den Erfolg von König Friedrich I.?

Der Autor schließt, dass Friedrich I. zwar sein ererbtes Land erfolgreich verteidigen und seine Souveränität sichern konnte, seine hochstrebenden Erwartungen an Gebietszuwächse und eigene Verfassungsziele jedoch unerfüllt blieben.

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Résumé des informations

Titre
Die politischen Ziele Württembergs auf dem Wiener Kongress 1814
Université
Klagenfurt University
Note
1
Auteur
Johannes Schrittesser (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
17
N° de catalogue
V283765
ISBN (ebook)
9783656835325
ISBN (Livre)
9783656835332
Langue
allemand
mots-clé
Württemberg Königreich Württemberg Wiener Kongress 19. Jahrhundert Napoleonische Kriege Deutscher Bund
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Schrittesser (Auteur), 2012, Die politischen Ziele Württembergs auf dem Wiener Kongress 1814, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283765
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Extrait de  17  pages
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