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Zum Nutzen des Internet in der Jugendhilfe

Title: Zum Nutzen des Internet in der Jugendhilfe

Diploma Thesis , 2001 , 133 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Yvonne Reiff (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Zum Aufbau der Arbeit:
Zunächst erfolgt eine fachlich-technische Beschreibung des Internet, bestehend aus einer Begriffsdefinition, seiner Entwicklungsgeschichte, einer Darstellung über die Nutzung dieses Mediums innerhalb der Gesellschaft und seinem Aufbau sowie gesellschaftlicher Veränderungen und neue Herausforderungen durch das Internet. Diese Punkte werden in dem Ausmaß behandelt, indem sie für das Thema dieser Arbeit von Relevanz sind.

Danach werden konzeptionelle Gedanken zur Integration des Internet in die Praxis der Sozialen Arbeit angestellt. Anschließend erfolgt ein kurzer Blick auf bereits gängige Internetangebote, insbesondere auf Online-Beratungen und virtuelle Selbsthilfegruppen, aus dem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. An diesen Beispielen wird die Problematik der computervermittelten Kommunikation näher erläutert. Mittels den Erkenntnissen aus einer Experten-Befragung, es handelte sich hierbei um Berufsfeldangehörige, werden im Anschluss die Chancen und Risiken des Interneteinsatzes in der Sozialen Arbeit im Hinblick auf die Arbeit innerhalb und außerhalb der Institution mit Kollegen sowie mit Klienten und in Bezug zur sozialarbeiterischen Ausbildung dargelegt.

Konkretisiert werden sollen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse an einem Teilgebiet der Sozialen Arbeit: der Jugendhilfe. Anschließend soll gezeigt werden, wie Jugendliche derzeit das Internet nutzen und welche Auswirkungen diese Technologie auf sie hat. Da die Informationsgewinnung im gesellschaftlichen Leben eine immer größer werdende Bedeutung erhält, müssen auch Jugendinformationen, die das Internet anbietet, in dieser Arbeit berücksichtigt werden. Hiernach wird das Internetnutzungsverhalten in Jugendeinrichtungen betrachtet: zum einen bezüglich der Einführung des Internet als neues Arbeitsmittel in einer Jugendhilfeeinrichtung und zum anderen im Hinblick auf organisatorische Veränderungen innerhalb der Arbeitsabläufe. Die neuen Möglichkeiten, die das Internet mit sich bringt, sollen speziell an der Jugendarbeit in Internet-Cafés der Jugendzentren verdeutlicht werden.

Im nachfolgenden Teil werden einige Praxisbeispiele der Sozialen Arbeit, vor allem der Jugendhilfe, im Internet vorgestellt. Diese Angebote sollen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Online-Präsentation verschiedener Institutionen im Internet sein kann.

Im letzten Abschnitt dieser Arbeit erfolgt eine medienpädagogische Implikation des Internet...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 VORWORT

1 EINLEITUNG

2 ZUM MEDIUM „INTERNET“

2.1 DEFINITION UND ENTSTEHUNG DES INTERNET

2.2 NUTZUNG DES INTERNET

2.3 AUFBAU DES INTERNET UND PRAKTISCHE VORAUSSETZUNGEN ZU DESSEN NUTZUNG

2.3.1 DIENSTE DES INTERNET

2.3.2 BEDEUTUNG VON SUCHMASCHINEN

2.4 GESELLSCHAFTLICHE VERÄNDERUNGEN UND NEUE HERAUSFORDERUNGEN DURCH DAS INTERNET

2.4.1 DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT UND DAS INTERNET

2.4.2 DIE VIRTUALITÄT

2.4.3 COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION IM INTERNET

2.5 ZUSAMMENFASSUNG

3 DAS INTERNET UND DIE SOZIALE ARBEIT

3.1 DEFINITION „SOZIALE ARBEIT“

3.2 DIE INTEGRATION DES INTERNET IN DIE PRAXIS DER SOZIALEN ARBEIT

3.2.1 KONZEPTIONELLE GEDANKEN ZUM EINSATZ DES INTERNET

3.2.2 DIE ONLINE-BERATUNG

3.2.3 SELBSTHILFEGRUPPEN

3.3 DIE CHANCEN UND RISIKEN DES INTERNET IN DER SOZIALEN ARBEIT

3.3.1 FOLGEN FÜR DIE ARBEIT MIT KLIENTEN

3.3.2 FOLGEN FÜR DIE ARBEIT MIT KOLLEGEN UND FÜR EINRICHTUNGEN DER SOZIALEN ARBEIT

3.3.3 DAS INTRANET ALS ALTERNATIVE ZUM INTERNET IN EINER SOZIALEN INSTITUTION

3.3.4 FOLGEN FÜR DIE AUSBILDUNG IN DER SOZIALEN ARBEIT

3.4 POSITIVE MÖGLICHKEITEN DER INTERNETNUTZUNG AUF EINEN BLICK

3.5 ZUSAMMENFASSUNG

4 MÖGLICHKEITEN DER JUGENDHILFE DURCH DAS INTERNET

4.1 DEFINITION UND AUFGABEN DER JUGENDHILFE

4.2 WIE JUGENDLICHE DAS INTERNET NUTZEN...

4.3 WIE SICH DAS INTERNET AUF JUNGE MENSCHEN AUSWIRKT...

4.4 JUGENDINFORMATION

4.5 WIE JUGENDHILFEEINRICHTUNGEN DAS NETZ NUTZEN...

4.5.1 DER BEGINN EINES INTERNETAUFTRITTS

4.5.2 ORGANISATORISCHE VERÄNDERUNGEN INNERHALB DER ARBEITSABLÄUFE

4.6 JUGENDARBEIT IN INTERNET-CAFÉS DER JUGENDZENTREN

4.6.1 DIE AUFBAUPHASE EINES INTERNET-CAFÉS

4.6.2 DAS INTERNET-CAFÉ ALS NEUES ANGEBOT DER JUGENDARBEIT

4.7 ZUSAMMENFASSUNG

5 PRAXISBEISPIELE AUS DER SOZIALEN ARBEIT MIT DEM INTERNET

5.1 DER BERLINER „JUGENDSERVER SPINNENWERK“

5.2 DAS INTERNET-CAFÉ “NETTI” DES JUGENDSERVER SPINNENWERK IN BERLIN

5.3 DIE INTERNETSEELSORGE DER DEUTSCHEN TELEFONSEELSORGE

5.4 DER DEUTSCHE KINDERSCHUTZBUND

5.5 DAS HEILPÄDAGOGISCH-THERAPEUTISCHE ZENTRUM „DIE GUTE HAND“

5.6 INTERNETPLATTFORM ZUR JUGENDARBEIT IN RHEINLAND-PFALZ

6 MEDIENPÄDAGOGISCHE IMPLIKATION DER NEUEN VIRTUELLEN WELT

6.1 DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT INNERHALB DES INTERNET

6.2 MEDIENKOMPETENZ ALS TEILGEBIET DER MEDIENPÄDAGOGIK

6.2.1 ZUR MEDIENPÄDAGOGIK

6.2.1.1 ... im Allgemeinen

6.2.1.2 Medien und die Sozialisation Minderjähriger

6.2.1.3 Medienpädagogik unter Berücksichtigung der Medienerziehung

6.2.2 MEDIENKOMPETENZ

6.2.2.1 ... im theoretischen Sinne

6.2.2.2 ... als zentrales Ziel der offenen Jugendarbeit

6.3 DIE PROBLEMATIK IM GESELLSCHAFTLICHEN ZUGANG ZUM WWW

6.3.1 DIE KOGNITIVE HÜRDE

6.3.2 DIE SOZIALE HÜRDE

6.3.3 DIE TECHNISCHE HÜRDE

6.3.4 ÜBER DEN ABBAU DER GESELLSCHAFTLICHEN HÜRDEN

6.4 ZUSAMMENFASSUNG

7 SCHLUSSWORT

8 QUELLENANGABEN

Zielsetzung und thematische Ausrichtung

Die Diplomarbeit untersucht den Nutzen des Internets für die Jugendhilfe, insbesondere im Bereich der offenen Jugendarbeit, und analysiert die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für die professionelle Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, wie Internetangebote in bestehende pädagogische Arbeitsabläufe integriert werden können, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern.

  • Technisch-theoretische Grundlagen des Internets und Auswirkungen auf die Gesellschaft.
  • Integration des Internets in die Praxis der Sozialen Arbeit und der Jugendhilfe.
  • Analyse der Medienkompetenz als zentrale Schlüsselqualifikation für Fachkräfte und Klienten.
  • Konzeptionelle Anforderungen an Online-Angebote und Internet-Cafés in der offenen Jugendarbeit.
  • Vorstellung von Praxisbeispielen sozialer Institutionen im Netz.

Auszug aus dem Buch

Die Online-Beratung

Online-Beratungen stellen bereits gängige sozialarbeiterische Angebote dar.

Welche Bestandteile einer herkömmlichen Beratung lassen sich durch den Einsatz des Computers mitsamt Internet ersetzen? Muss ein Sozialarbeiter sich immer während eines Beratungsgespräches im gleichen Zimmer wie sein Klient befinden? Sehen die Sätze eines nach Rogers geschulten Beraters anders aus als die eines Telefonseelsorgers? Hat sich eine Beratung bei Gesprächen mit unterschiedlicher Problemkonstellation eventuell standardisiert? Ob sie jedoch die herkömmliche Beratungsform ersetzen können oder ob davon abzuraten ist, soll im folgenden Abschnitt kurz erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

0 VORWORT: Einleitung zu den verwendeten Begriffen, der gendergerechten Schreibweise und Danksagung an Betreuer und Freunde.

1 EINLEITUNG: Erläuterung der Bedeutung der Informationstechnologie für die Soziale Arbeit und der Zielsetzung der Diplomarbeit.

2 ZUM MEDIUM „INTERNET“: Technische Grundlagen, Verbreitung und gesellschaftliche Implikationen des Internets, einschließlich der Bedeutung von Suchmaschinen.

3 DAS INTERNET UND DIE SOZIALE ARBEIT: Diskussion über die Integration des Internets in die professionelle Praxis sowie Analyse von Chancen und Risiken durch Expertenbefragungen.

4 MÖGLICHKEITEN DER JUGENDHILFE DURCH DAS INTERNET: Konkretisierung der Internetsnutzung in der Jugendarbeit, insbesondere durch Internet-Cafés und organisatorische Anpassungen.

5 PRAXISBEISPIELE AUS DER SOZIALEN ARBEIT MIT DEM INTERNET: Vorstellung spezifischer Online-Plattformen und Projekte wie Jugendserver und Online-Seelsorge.

6 MEDIENPÄDAGOGISCHE IMPLIKATION DER NEUEN VIRTUELLEN WELT: Fokus auf die Vermittlung von Medienkompetenz und den Abbau gesellschaftlicher Hürden beim Zugang zum Netz.

7 SCHLUSSWORT: Fazit zur Bedeutung des Internets als ergänzendes Medium in der öffentlichen Jugendhilfe.

8 QUELLENANGABEN: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten Literatur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Internet, Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Jugendarbeit, Medienkompetenz, Online-Beratung, Internet-Café, Jugendserver, Medienpädagogik, Informationsgesellschaft, Virtualität, Computervermittelte Kommunikation, Praxisbeispiele, Datensicherheit, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht den Nutzen des Internets für die öffentliche Jugendhilfe und analysiert, wie dieses neue Medium in die sozialarbeiterische Praxis integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Internets, die Bedeutung von Medienkompetenz, die Chancen und Risiken für die professionelle Arbeit sowie die Gestaltung von Internet-Cafés als jugendarbeiterische Angebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Internetangebote dazu beitragen können, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern und soziale Benachteiligungen abzubauen, anstatt das Internet bloß als Gefahrenquelle abzulehnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von empirischen Studien und Expertenbefragungen, die Ende der 1990er Jahre zum Interneteinsatz im Sozialwesen durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medienpädagogische Betrachtung, die Analyse von Online-Beratungsangeboten, die konzeptionellen Herausforderungen beim Aufbau von Internetpräsenzen in sozialen Einrichtungen sowie Praxisbeispiele wie das Berliner „Spinnenwerk“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Medienkompetenz, Jugendhilfe, Soziale Arbeit, virtuelle Welten, Online-Beratung und der Abbau digitaler Barrieren.

Welche Rolle spielen Internet-Cafés konkret für die Jugendarbeit?

Internet-Cafés dienen als niederschwellige Orte der Begegnung, an denen Jugendliche technisch unterstützt und pädagogisch begleitet einen Zugang zur digitalen Welt erhalten und soziale Kompetenzen erwerben können.

Was sagt die Autorin zur Online-Beratung?

Die Autorin betont, dass Online-Beratung herkömmliche Beratungsformen nicht vollständig ersetzen kann, aber eine wertvolle Ergänzung darstellt, insbesondere um Hemmschwellen für Jugendliche abzubauen, die reale Beratungseinrichtungen aus Scham meiden würden.

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Details

Title
Zum Nutzen des Internet in der Jugendhilfe
College
University of Applied Sciences Koblenz  (Fachbereich Sozialarbeit)
Grade
1,3
Author
Yvonne Reiff (Author)
Publication Year
2001
Pages
133
Catalog Number
V28378
ISBN (eBook)
9783638301763
ISBN (Book)
9783656221623
Language
German
Tags
Nutzen Internet Jugendhilfe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Reiff (Author), 2001, Zum Nutzen des Internet in der Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28378
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