Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Art - Installations / L’art moderne

Flashmob und Aktionskunst

Titre: Flashmob und Aktionskunst

Dossier / Travail , 2014 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jacqueline Schäfer (Auteur)

Art - Installations / L’art moderne
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Der Flashmob ist ein bisher nahezu unbehandeltes Thema in der Medienkulturwissenschaft. Vereinzelt gibt es Untersuchungen über sein Potenzial zu politischem Eingreifen oder zu gesellschaftlicher Wirkung von Flashmobs. Julia Jochem ist bisher die einzige, die den Flashmob als performativen Prozess untersucht und auf seine medialen Bezüge zum Web 2.0 eingeht. Deshalb orientiert sich die nachfolgende Darstellung und Analyse oft an Jochems Ausführungen, die alle einzeln gekennzeichnet sind.
Nach einer für diesen Forschungsstand möglichst präzisen Beschreibung des Phänomens Flashmob und seiner Ausprägungen folgt die Erläuterung der Erscheinung Aktionskunst mit ihren Ausformungen mit der vergleichenden Analyse zum Flashmob.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Phänomen Flashmob

2. Das Wesen des Flashmobs

2.1 Die Herkunft des Flashmobs

2.2 Ein Prozess mit Phasen

3. Aktionskunst

3.1 Happening

3.2 Fluxus

3.3 Performance Art

4. Fazit: Ein neues Phänomen mit alten Wurzeln

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Flashmob als performativen Prozess und setzt ihn in einen theoretischen Kontext zur Aktionskunst. Ziel der Untersuchung ist es, die strukturellen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Flashmobs und historischen Strömungen der Aktionskunst aufzuzeigen und die mediale Komponente des Flashmobs kritisch zu beleuchten.

  • Phänomenologische Beschreibung des Flashmobs
  • Prozessanalyse von Flashmobs in drei Phasen
  • Historische Einordnung in die Aktionskunst (Happening, Fluxus, Performance Art)
  • Vergleich der medialen Aufzeichnung und Dokumentation
  • Die Rolle des urbanen Raums als Bühne für ephemere Ereignisse

Auszug aus dem Buch

2. Das Wesen des Flashmobs

Der Begriff Flashmob ist zusammengesetzt aus den Worten „flash“, englisch für Blitz, und „mob“, das man von „mobilis“, beweglich, ableiten kann oder von „mob“, Meute. Dieses Kompositum beschreibt das plötzliche und für die Zuschauer unerwartete Versammeln von Akteuren auf belebten, öffentlichen Plätzen. Nach einem Signal führen die Teilnehmer eine kurze, scheinbar sinnlose Handlung synchron aus bis diese vollendet ist oder ein weiteres Signal sie beendet. Daraufhin zerstreuen sich die Akteure in alle Richtungen. Die Aktion endet ebenso schnell und unvermittelt, wie sie beginnt. Digitale Netzwerke gelten als Voraussetzung für die Vorbereitung des Flashmobs, aber auch für ihre mediale Popularität und ihre internationale Verbreitung. Der Informationsaustausch über Termin, Ort und Ablauf des Flashmobs läuft über Internet-Foren, Weblogs, Newsgroups, E-Mail, aber auch über Handy. Dabei sorgt das Schneeballsystem für eine große Anzahl an Teilnehmern in kurzer Zeit. Auch durch die Anonymität im Internet kennen sich die meisten Akteure untereinander nicht persönlich. Die Intention der meist spektakulären, auffälligen oder skurrilen Aktionen ist es, Verblüffen und Erstaunen bei den Passanten zu evozieren. Um die Wirkung der Aktion nicht zu gefährden, findet davor, währenddessen und danach keine Kommunikation zwischen den Teilnehmern und auch nicht zwischen Teilnehmern und Passanten statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Phänomen Flashmob: Einführung in das bisher wenig erforschte Feld der Flashmobs innerhalb der Medienkulturwissenschaft und Vorstellung des analytischen Rahmens.

2. Das Wesen des Flashmobs: Definition und Erläuterung des Flashmobs sowie Analyse der Herkunft und des dreiphasigen Ablaufs (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung).

3. Aktionskunst: Theoretische Herleitung des Begriffs Aktionskunst und Untersuchung der verwandten Strömungen Happening, Fluxus und Performance Art im Kontext zum Flashmob.

4. Fazit: Ein neues Phänomen mit alten Wurzeln: Synthese der Ergebnisse, welche den Flashmob als modernes Phänomen in der Traditionslinie der Aktionskunst verortet.

Schlüsselwörter

Flashmob, Aktionskunst, Happening, Fluxus, Performance Art, Performativer Prozess, Medienkulturwissenschaft, Web 2.0, Urbaner Raum, Öffentlicher Raum, Partizipation, Ephemeres Ereignis, Bilderwanderung, Synchronität, Digitale Vernetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich dem Flashmob als einem performativen Phänomen und untersucht dessen Wesen sowie die mediale Bedeutung und historische Einbettung in die Aktionskunst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Definition und Abgrenzung des Flashmobs, seine prozessuale Struktur sowie die theoretische Verknüpfung mit Strömungen wie dem Happening, Fluxus und der Performance Art.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Flashmob trotz seiner Eigenständigkeit in der Traditionslinie der Aktionskunst steht und welche Rolle neue Medien für seine Ausführung und Wahrnehmung spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine medienkulturwissenschaftliche Analyse, die insbesondere auf den performativen Konzepten von Julia Jochem aufbaut und vergleichende Literaturstudien einsetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Flashmob, seinen Arten und seinem Ablauf sowie eine systematische Gegenüberstellung mit kunsthistorischen Aktionsformen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Flashmob, Aktionskunst, Performativer Prozess, Medialität und Urbanität beschreiben.

Wie unterscheidet sich der Flashmob von einem sogenannten "Smartmob"?

Der Smartmob ist stärker an das Potenzial neuer Technologien und die Medienkompetenz der Nutzer gebunden und zeichnet sich oft durch eine höhere Zielgerichtetheit aus, während der Flashmob primär auf die performative Wirkung abzielt.

Warum spielt die mediale Dokumentation für den Flashmob eine so zentrale Rolle?

Die Dokumentation (Videos, Fotos) dient nicht nur als Archiv, sondern als „Bindeglied“ zwischen dem realen urbanen Ereignis und dem virtuellen Raum und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Akteure.

Inwiefern sehen sich Flashmobber selbst als Künstler?

Laut der Autorin betrachten sich Flashmobber in der Regel nicht explizit als Künstler und ihren Flashmob nicht als Kunstwerk, was den Hauptunterschied zur klassischen Aktionskunst darstellt.

Welche Rolle spielt der Zuschauer beim Flashmob im Vergleich zur Performance Art?

Während beim Flashmob die klare Trennung von Akteur und Zuschauer essentiell ist, fordert die Performance Art den Zuschauer oft stärker emotional heraus, indem sie ihn zum Zeugen körperlich belastender Handlungen macht.

Fin de l'extrait de 13 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Flashmob und Aktionskunst
Université
University of Cologne  (Institut für Medienkultur und Theater)
Cours
Seminar "Theater als kulturelle Praxis"
Note
1,0
Auteur
Jacqueline Schäfer (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
13
N° de catalogue
V283783
ISBN (ebook)
9783656836469
ISBN (Livre)
9783656836476
Langue
allemand
mots-clé
flashmob aktionskunst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jacqueline Schäfer (Auteur), 2014, Flashmob und Aktionskunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283783
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint