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Behavioral Finance. Entdeckungen, Erkenntnisse und Vorzüge

Titre: Behavioral Finance. Entdeckungen, Erkenntnisse und Vorzüge

Texte Universitaire , 2007 , 58 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Jessica Plöger (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Gegensatz zur CAPM, lässt die Behavioral Finance Irrationalitäten im Entscheidungsverhalten, unvollkommene Informationen und durch Transaktionskosten und Verhaltensrisiken eingeschränkte Arbitragemöglichkeiten zu. Die Begründer der Behavioral Finance versuchen, Finanzmarkforschung und Psychologie zu vereinen. In den folgenden Abschnitten soll die Behavioral Finance dargestellt, das Verhalten der Investoren in der Realität betrachtet und einige wichtige Modelle aufgezeigt werden.
Aus dem Inhalt:
Verhaltenswissenschaftliche Entdeckungen,
Preisbildung mit Hilfe von Behavioral Finance-Erkenntnissen,
Kritik an der Behavioral Finance,
Vorzüge der Behavioral Finance.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. ENTWICKLUNG EINER „POSITIVEN“ SICHTWEISE ZUR BEHAVIORAL FINANCE

1.1 VERHALTENSWISSENSCHAFTLICHE ENTDECKUNGEN

1.1.1 VERHALTENSANOMALIEN

1.1.2 AXIOME ODER “HEURISTICS AND BIASES“

1.1.2.1 Übersicht der Anomalien

1.1.2.2 Widersprüche zur Kapitalmarkttheorie

1.1.2.3 Von der Rationalität zur Quasi-Rationalität

1.1.3 VERÄNDERTE PRÄFERENZEN

1.1.3.1 Referenzabhängigkeit und Zeitinkonsistenz

1.1.3.2 Fairness

1.1.4 PROSPECT THEORY UND IHRE „NUTZENFUNKTION“

1.2 PREISBILDUNG MIT HILFE VON BEHAVIORAL FINANCE-ERKENNTNISSEN

1.2.1 BEHAVIORAL PORTFOLIO THEORY

1.2.2 NOISE TRADING ANSATZ

1.2.2.1 Das Modell

1.2.2.1.1 Noise Trading ohne Rückkopplung

1.2.2.1.2 Noise Trading mit Rückkopplung

1.2.2.1.2.1 Modelle mit allgemeinem Noise Trading- Verhalten

1.2.2.1.2.2 Modelle mit speziellem Noise Trading-Verhalten: Positive Feedback Trading

1.2.2.2 Bedeutung für Theorie und Praxis

1.2.3 OVERCONFIDENCE UND ÜBER- /UNTERREAKTION

1.3 KRITIK AN DER BEHAVIORAL FINANCE AUS SICHT DER NEOKLASSIK

3. VORZÜGE DER BEHAVIORAL FINANCE UND STAND DER FORSCHUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen des Investorenverhaltens und deren Auswirkungen auf die Preisbildung an Finanzmärkten, um die Grenzen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie aufzuzeigen und durch verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse zu ergänzen.

  • Analyse von Verhaltensanomalien und deren Einfluss auf Marktpreise
  • Gegenüberstellung von Rationalität und Quasi-Rationalität
  • Untersuchung der Prospect Theory und ihrer Nutzenfunktion
  • Modellierung von Preisbildungsprozessen unter Berücksichtigung von Noise Trading
  • Kritische Auseinandersetzung mit der neoklassischen Effizienzmarkthypothese

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Verhaltensanomalien

Ende der 1990er Jahre wurden die Preise von Technologie-, Telekommunikations- und Medienunternehmen weit über das Niveau, das fundamentale Werte vorgaben, gehoben. Grund dafür waren Spekulationsblasen, die sich aufgrund von falschen Erwartungen und systematischem Fehlverhalten der Investoren bildeten. Solche Bubbles sind keine neue Erscheinungsform an den Kapitalmärkten, sondern Phänomene, wie sie bereits im 17. und 18. Jahrhundert bei der Tulpenmanie in Holland, bei der Südsee-Bubble in England oder der Mississippi-Bubble in Frankreich beobachtet werden konnten. Wie bei der Spekulationsblase des Neuen Marktes in den 1990er Jahren zu sehen war, ist es in der Regel irgendwann so, dass solche Bubbles platzen. Sie besitzen eine begrenzte Lebensdauer, allerdings ist es für die Wirtschaftssubjekte nicht voraussehbar, wann das Ende der Bubble gekommen ist und sie platzt.

Zurückzuführen sind solche Auswüchse des Kapitalmarktes auf Verhaltensanomalien. Kursanomalien, wie sie bereits beschrieben wurden, entstehen häufig erst durch das Zusammentreffen von Verhaltensanomalien und Kapitalmarktineffizienzen. Die Psychologen Kahnemann und Tversky führten in den 1970er Jahren umfangreiche empirische Untersuchungen zum menschlichen Entscheidungsverhalten durch und konnten Anomalien, bezogen auf die Erwartungsnutzentheorie, aufzeigen. Dabei wurde als Grund vor allem auf die begrenzte Informationsaufnahme und –verarbeitungskapazität verwiesen. Der Mensch besitzt nur begrenzte kognitive Fähigkeiten und eine knappe Aufmerksamkeitsspanne. Zudem strebt er selten optimale Lösungen an, als vielmehr solche, die ein bestimmtes Anspruchsniveau erfüllen. Außerdem werden Erwartungen nicht nur von neuen Informationen, sondern auch von Erfahrungen der Vergangenheit beeinflusst. So wird der Mensch durch seine eigenen geistigen und emotionalen Fähigkeiten daran gehindert, optimale Lösungen zu erkennen und zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ENTWICKLUNG EINER „POSITIVEN“ SICHTWEISE ZUR BEHAVIORAL FINANCE: Einleitung in die Abkehr von neoklassischen Annahmen hin zur Berücksichtigung psychologischer Faktoren bei der Entscheidungsfindung von Investoren.

1.1 VERHALTENSWISSENSCHAFTLICHE ENTDECKUNGEN: Detaillierte Untersuchung menschlicher Entscheidungsfehler und Heuristiken, die von der Annahme des Homo Oeconomicus abweichen.

1.2 PREISBILDUNG MIT HILFE VON BEHAVIORAL FINANCE-ERKENNTNISSEN: Darstellung mathematischer Modelle, die durch die Integration von Quasi-Rationalität und Noise Trading versuchen, die Diskrepanz zur Realität zu verringern.

1.3 KRITIK AN DER BEHAVIORAL FINANCE AUS SICHT DER NEOKLASSIK: Zusammenfassung der wissenschaftlichen Debatte und der Einwände der Neoklassik gegen die Methodik der Behavioral Finance.

3. VORZÜGE DER BEHAVIORAL FINANCE UND STAND DER FORSCHUNG: Würdigung des Beitrags zur Marktanalyse und Ausblick auf notwendige Weiterentwicklungen der Modellbildung.

Schlüsselwörter

Behavioral Finance, Kapitalmarkttheorie, Verhaltensanomalien, Prospect Theory, Quasi-Rationalität, Noise Trading, Marktpreise, Heuristiken, Investorenverhalten, Preisbildung, Effizienzmarkthypothese, Overconfidence, Entscheidungsverhalten, Arbitrage, Nutzenfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Behavioral Finance, einer Forschungsrichtung, die das tatsächliche menschliche Entscheidungsverhalten am Finanzmarkt untersucht und dabei die neoklassischen Annahmen der perfekten Rationalität hinterfragt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind psychologische Heuristiken, die Prospect Theory, verschiedene Ansätze zur Modellierung der Preisbildung sowie die kritische Auseinandersetzung zwischen der Behavioral Finance und der neoklassischen Kapitalmarkttheorie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die systematischen Abweichungen des Investorenverhaltens von der Theorie des rationalen Entscheiders aufzuzeigen und darzulegen, wie diese Anomalien durch neue Ansätze besser erklärt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich existierender wissenschaftlicher Literatur, Studien und Preisbildungsmodelle, um die Erkenntnisse der Behavioral Finance systematisch zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den psychologischen Grundlagen (Verhaltensanomalien, veränderte Präferenzen) insbesondere mathematische Modelle wie die Behavioral Portfolio Theory und der Noise Trading Ansatz diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Behavioral Finance, Kapitalmarkttheorie, Verhaltensanomalien, Prospect Theory, Quasi-Rationalität und Noise Trading.

Wie unterscheidet sich die Behavioral Portfolio Theory von klassischen Ansätzen?

Im Gegensatz zur klassischen Portfolio-Selektion nach Markowitz berücksichtigt die BPT psychologische Faktoren wie mentale Konten und das individuelle Bedürfnis nach Sicherheit sowie Potentialausschöpfung.

Warum wird der Noise Trading Ansatz als Destabilisierung interpretiert?

Noise Trader orientieren sich nicht an fundamentalen Werten, sondern oft an vergangenen Preisveränderungen (Feedback-Trading), was zu einer Trendverstärkung führen kann, die den Kurs weiter vom fundamental gerechtfertigten Wert entfernt.

Was besagt die Kritik der Neoklassik an der Behavioral Finance?

Vertreter der Neoklassik kritisieren, dass die Behavioral Finance lediglich eine Ansammlung von Anomalien ohne geschlossenes Theoriegebäude sei und dass irrationale Effekte durch Wettbewerb und Arbitrage langfristig eliminiert würden.

Fin de l'extrait de 58 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Behavioral Finance. Entdeckungen, Erkenntnisse und Vorzüge
Université
University of Bremen
Note
2,3
Auteur
Jessica Plöger (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
58
N° de catalogue
V283801
ISBN (ebook)
9783656833444
ISBN (Livre)
9783668140332
Langue
allemand
mots-clé
behavioral finance entdeckungen erkenntnisse vorzüge
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jessica Plöger (Auteur), 2007, Behavioral Finance. Entdeckungen, Erkenntnisse und Vorzüge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283801
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Extrait de  58  pages
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