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Eine empirische Analyse zur Nutzung des Working Capital in mittelständischen Unternehmen in Deutschland

Título: Eine empirische Analyse zur Nutzung des Working Capital in mittelständischen Unternehmen in Deutschland

Texto Academico , 2009 , 53 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sebastian Witzig (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Seit dem Jahr 2003 sind im 4. Quartal 2008 erstmals wieder die Unternehmensinsolvenzen angestiegen und Ausblicke für das Jahr 2009 bestätigen diesen Trend. Grund dafür wird neben Managementfehlern, vor allem in der Finanzierung gesehen. Viele Unternehmen gehen für das Jahr 2009 von einer sich verstärkenden Kreditklemme bzw. von steigenden Kreditzinsen aus. Die Entwicklungen der letzten Jahre, mit einem steigenden Wettbewerb, neuen Anforderungen an die Kapitalbereitstellung durch Basel II und nicht zuletzt die Finanzkrise von 2008 haben Einfluss auf Zins- und Renditeforderungen bzw. auf die Bereitstellung von Krediten.

Der deutsche Mittelstand hat in den letzten Jahren sein Wachstum stark über Fremdkapital finanziert und weist daher im internationalen Vergleich eine deutlich geringere Eigenkapitalquote auf. Untersuchungen vermuten, dass der deutsche Mittelstand bisher mehrheitlich kein ganzheitliches Working Capital Management eingesetzt hat und auch im internationalen Vergleich zurückliegt. Daher könnte ein Working Capital Management gerade für den deutschen Mittelstand eine alternative Kapitalbeschaffung darstellen.

Hat sich die Anwendung eines Working Capital Managements in den letzten Jahren im Mittelstand durchgesetzt bzw. verstärkt? Welche Potenziale bestehen für Unternehmen beim Einsatz eines Working Capital Managements? Wo steht Deutschland im europäischen Vergleich? Hat die Branche Einfluss auf das Working Capital? Bestehen zwischen kleineren und mittleren Unternehmen Unterschiede? Diese und andere Fragen wird diese Arbeit beantworten. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit dem Potenzial und der Nutzung des Working Capital als Innenfinanzierungsalternative in mittelständischen und mittelstandsnahen Unternehmen in Deutschland.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit

2. Aktueller Forschungsstand im Working Capital Management

2.1. Überblick über bisherige Studien

2.1.1. Befragungen

2.1.2. Inhaltsanalysen

2.2. Bisheriger Forschungsstand in Deutschland

3. Empirische Analyse zum Working Capital Management

3.1. Ziele der Untersuchung

3.2. Vorgehensweise und methodische Vorbemerkungen

3.3. Ergebnisse der empirischen Analyse

3.3.1. Der GEX in der Übersicht

3.3.2. Optimierungspotenziale im deutschen Mittelstand

3.3.3. Zusammenhang zwischen Umsatz und Working Capital Performance

3.3.4. Überblick der Optimierungsmöglichkeiten nach Branchen und Stellhebeln

3.4. Schlussfolgerungen

4. Zusammenfassung und Ausblick

5. Anhang

5.1. Anhang A - WC nach Branchen

5.2. Anhang B - Statistische Tests zur Hypothese 1

5.3. Anhang C - Statistische Tests zur Hypothese 2

5.4. Anhang D - Statistische Tests zur Hypothese 3

5.5. Anhang E - Veränderung der Kapitalbindung beiVerringerung der Reichweiten

5.6. Anhang F - Übersicht der WC Steuerungsgrößen aller Unternehmen des GEX

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Nutzung des Working Capital als Innenfinanzierungsalternative in mittelständischen und mittelstandsnahen Unternehmen in Deutschland, um angesichts zunehmender Anforderungen an das Finanzmanagement die Liquidität und Effizienz durch Prozessoptimierung zu steigern.

  • Analyse des aktuellen Stands und der Potenziale des Working Capital Managements im deutschen Mittelstand.
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Working Capital Kennzahlen und Branchenzugehörigkeit.
  • Vergleich der Working Capital Performance deutscher Unternehmen mit europäischen Vergleichswerten.
  • Überprüfung des Einflusses der Unternehmensgröße auf das Working Capital.
  • Ableitung von Optimierungspotenzialen und Implikationen für die Innenfinanzierung.

Auszug aus dem Buch

1. Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit

Seit dem Jahr 2003 sind im 4. Quartal 2008 erstmals wieder die Unternehmensinsolvenzen angestiegen und Ausblicke für das Jahr 2009 bestätigen diesen Trend. Grund dafür wird neben Managementfehlern, vor allem in der Finanzierung gesehen.1Viele Unternehmen gehen für das Jahr 2009 von einer sich verstärkenden Kreditklemme bzw. von steigenden Kreditzinsen aus. Die Entwicklungen der letzten Jahre, mit einem steigenden Wettbewerb, neuen Anforderungen an die Kapitalbereitstellung durch Basel II und nicht zuletzt die aktuelle Finanzkrise haben Einfluss auf Zins- und Renditeforderungen bzw. auf die Bereitstellung von Krediten.

Die Finanzierung weiteren Wachstums, die Durchführung von Akquisitionen oder die Sicherung der Liquidität und Existenz, wird in Zukunft zunehmende Anforderungen an das Finanzmanagement eines Unternehmens stellen. Eine alternative Finanzierungsmöglichkeit kann dabei die Finanzierung von innen heraus sein. Gerade in der Innenfinanzierung stellt ein aktives Management des Working Capital ein in der Praxis vernachlässigtes Thema dar. Ziel ist, die Bindung des Arbeitskapitals (Working Capital), was sich aus Umlaufvermögen unter Abzug der kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet, zu optimieren. Dabei hat ein Management des Working Capital, welches sich mit der optimalen Ausrichtung des Working Capital beschäftigt, eine Doppelwirkung. Zum einen wird unmittelbar Liquidität freigesetzt, was Bilanzstrukturen und Unternehmenskennzahlen verbessert und so neue Wege zur Außenfinanzierung eröffnet. Zum anderen werden Prozesse im Unternehmen optimiert und effizienter gestaltet. Ein Working Capital Management ist aber kein neues Prinzip, sondern steht meist hinter anderen Unternehmenszielen, wie Rentabilität und Umsatz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit: Einführung in die Problematik der Unternehmensfinanzierung und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich des Working Capital Managements.

2. Aktueller Forschungsstand im Working Capital Management: Überblick über existierende Studien zu Befragungen und Inhaltsanalysen sowie Einordnung der Forschungssituation in Deutschland.

3. Empirische Analyse zum Working Capital Management: Detaillierte statistische Untersuchung der Working Capital Performance von GEX-Unternehmen und Ableitung von Optimierungspotenzialen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der empirischen Ergebnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf sowie zukünftiger Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Working Capital Management, Innenfinanzierung, Mittelstand, Liquidität, Kapitalbindung, Forderungsreichweite, Bestandsreichweite, Verbindlichkeitenreichweite, Cash Conversion Cycle, GEX, Kapitaleffizienz, Unternehmensfinanzierung, Optimierungspotenzial, Finanzkrise, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie mittelständische Unternehmen in Deutschland das Working Capital Management als Instrument zur Innenfinanzierung nutzen und welche Optimierungspotenziale dabei bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Liquiditätssicherung, die Kapitalstruktur von Unternehmen, branchenspezifische Unterschiede bei der Kapitalbindung sowie die Auswirkungen von Working Capital Management auf die Unternehmensperformance.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen Stand des Working Capital Managements im deutschen Mittelstand empirisch zu erfassen, Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und den deutschen Mittelstand im europäischen Vergleich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer empirischen Analyse des German-Entrepreneurial-Index (GEX) unter Verwendung von Jahresabschlussdaten, die statistisch mittels T-Tests, ANOVA und Korrelationsanalysen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Überblick, die detaillierte empirische Auswertung der GEX-Unternehmen hinsichtlich ihrer Working Capital Kennzahlen sowie die Ableitung branchen- und stellhebelspezifischer Optimierungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Working Capital Management, Innenfinanzierung, Mittelstand, Liquidität, Kapitalbindung und Kapitaleffizienz definieren.

Welche Rolle spielen Branchenunterschiede bei der Kapitalbindung?

Die Analyse zeigt, dass insbesondere produktionsorientierte Branchen höhere Vorräte binden, während Dienstleistungsbranchen teilweise gänzlich andere Kapitalbindungsstrukturen aufweisen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Working Capital Performance?

Die statistische Analyse konnte keinen signifikanten linearen Zusammenhang zwischen der Unternehmensgröße (gemessen am Umsatz) und der Working Capital Performance nachweisen.

Wie schneidet der deutsche Mittelstand im europäischen Vergleich ab?

Die Untersuchung verdeutlicht, dass der deutsche Mittelstand im europäischen Vergleich bei den Working Capital Werten noch deutliches Nachholpotenzial aufweist.

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Detalles

Título
Eine empirische Analyse zur Nutzung des Working Capital in mittelständischen Unternehmen in Deutschland
Universidad
Dresden Technical University
Calificación
1,3
Autor
Sebastian Witzig (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
53
No. de catálogo
V283823
ISBN (Ebook)
9783656833604
ISBN (Libro)
9783656906650
Idioma
Alemán
Etiqueta
Working Capital Finanzkrise mittelständische Unternehmen Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Witzig (Autor), 2009, Eine empirische Analyse zur Nutzung des Working Capital in mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283823
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