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Ursachen und Verlauf des Burenkriegs sowie eine kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern

Título: Ursachen und Verlauf des Burenkriegs sowie eine kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern

Trabajo Escrito , 2014 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Matthias Mielich (Autor)

Historia - África
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Welche Rolle spielte Südafrika für das britische Empire? Was war das für ein imperialer Eroberungskrieg, der zunächst als vorweihnachtlicher Waffengang, als teatime war geplant war und sich nach zwei Jahren zu einem der blutigsten, kostspieligsten, sowie verlustreichsten Kolonialkriege entwickelte, den Großbritannien jemals führte?
Weil eine Darstellung des Burenkrieges sehr umfangreich und voluminös erscheint, ist eine Eingrenzung des Untersuchungsraumes erforderlich.
Der erste Teil der vorliegenden Arbeit widmet sich zunächst den eigentlichen Ursachen und dem Verlauf des Krieges. Dabei gilt besonderes Augenmerk der britischen Kriegsführung, die vor allem zur Entstehung von erbarmungslosen militärischen Methoden aber auch folgenschweren Problemen beigetragen hat, die es im zweiten Teil zu untersuchen gilt.
„Wie kaum ein anderer Krieg in Übersee hat dieser Konflikt in Südafrika die Gemüter in Europa bewegt und […] die öffentliche Meinung zwischen Großbritannien und dem Kontinent polarisiert“ , verdeutlicht der Historiker Cord Eberspächer.
So brachte vor allem die brutale und inhumane Vorgehensweise während des Krieges, Großbritannien sowohl international als auch national ins Kreuzfeuer der Kritik.
Vor allem die Einrichtung von Konzentrationslagern unterstreicht die Brutalität des Konfliktes. Dabei starben am Ende des Krieges 28.000 burische Frauen und Kinder in britischen concentration camps aufgrund inhumaner Lebensbedingungen. Kurioserweise brachte der Burenkrieg in etwa doppelt so viele Zivilopfer in den Internierungslagern wie militärische Opfer beider Seiten auf dem Schlachtfeld hervor.
Deshalb wird im zweiten Teil dieser Arbeit untersucht, inwiefern sich die britische Kriegsführung dafür verantwortlich machen lässt und Großbritannien an diesem Massensterben Schuld trägt. So machte sich in der europäischen Öffentlichkeit schnell der Eindruck einer systematischen Ausrottungspolitik breit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Burenkrieg (1899 – 1902)

2.1 Vorgeschichte und Ursachen des Krieges

2.2 Verlauf des Krieges, sowie britische und burische Kriegsführung

3. Kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und den Verlauf des Burenkrieges (1899–1902) und setzt sich kritisch mit der britischen Kriegsführung, insbesondere der Einrichtung und den Auswirkungen der Konzentrationslager, auseinander, um die Frage nach einer gezielten Völkermordabsicht oder einem Resultat britischen Unvermögens zu klären.

  • Historische Einordnung und Ursachen des Burenkrieges
  • Militärische Strategien und der Übergang zum Guerillakrieg
  • Analyse der Lebensbedingungen in den britischen Konzentrationslagern
  • Untersuchung des öffentlichen Diskurses und der Rolle der Kriegsberichterstattung
  • Bewertung der britischen Verantwortung für die hohen zivilen Todesraten

Auszug aus dem Buch

Kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern

Kaum ein anderer Aspekt des Krieges wurde in der Öffentlichkeit dermaßen heftig diskutiert, wie die Einrichtung von Konzentrationslagern und der dortigen Mortalitätsrate, die im Oktober 1901 mit 34,4 % ihren Höhepunkt fand. Bis zum Ende des Krieges existierten mehr als 40 dieser Lager mit 116.000 Insassen.

An dieser Stelle wird nun untersucht, inwiefern Großbritannien an diesem Massensterben eine Absicht oder Schuld zugeschrieben werden kann.

Erschreckenderweise begrüßte zunächst der britische Premierminister Robert Salisbury die grausame Strategie der verbrannten Erde und die Einbeziehung der Zivilbevölkerung in den Krieg, um diesen so schnell wie möglich zu beenden: You will not conquer these people until you have starved them out.

Da die Kriegsführung gegen feindliche Zivilisten nach der Auffassung des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine ungeheuerliche Handlung darstellt, wurde zunächst in der europäischen Öffentlichkeit der Eindruck geweckt, als würden die erschreckenden Todesziffern mutwillig in Kauf genommen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Burenkrieges ein, stellt die Forschungsfrage nach den Motiven und der britischen Verantwortung für das zivile Leid und erläutert die Eingrenzung des Untersuchungsraumes.

2. Der Burenkrieg (1899 – 1902): Hier werden der historische Kontext, die Ursachen sowie der militärische Verlauf des Krieges, inklusive des Übergangs zum Guerillakrieg, detailliert dargestellt.

2.1 Vorgeschichte und Ursachen des Krieges: Das Kapitel beleuchtet die Spannungen zwischen britischen Kolonialherren und den Buren, die unter anderem durch die Anglisierung und den Goldrausch am Witwatersrand verschärft wurden.

2.2 Verlauf des Krieges, sowie britische und burische Kriegsführung: Diese Sektion behandelt die militärischen Phasen des Konflikts, von den anfänglichen britischen Fehleinschätzungen über die britische Gegenoffensive bis hin zur „Politik der verbrannten Erde“.

3. Kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern: Dieser Teil analysiert die Entstehung, die Bedingungen und die hohe Sterblichkeit in den Lagern sowie die politische und mediale Debatte darüber.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die hohen Opferzahlen nicht auf eine Völkermordabsicht, sondern auf britische Überforderung und Missmanagement zurückzuführen sind.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Burenkrieg, Großbritannien, Südafrika, Transvaal, Oranje-Freistaat, Konzentrationslager, Guerillakrieg, Politik der verbrannten Erde, Emily Hobhouse, Lord Kitchener, Imperialismus, Kolonialgeschichte, Zivilopfer, Britische Kriegsführung, Historische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Burenkrieg (1899–1902) zwischen dem britischen Empire und den Burenrepubliken in Südafrika, mit einem speziellen Fokus auf die humanitären Folgen der britischen Kriegsführung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die imperialen Interessen Großbritanniens, die Entwicklung des militärischen Konflikts sowie die kritische Aufarbeitung der Einrichtung von Konzentrationslagern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob die hohen Todesraten in den Lagern das Resultat einer systematischen Vernichtungsabsicht Großbritanniens waren oder ob sie durch militärische Überforderung und mangelnde Vorbereitung entstanden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Untersuchung, die auf der Analyse von Primärquellen (Zeitzeugenberichte, Regierungsdokumente) und der Einordnung in die aktuelle wissenschaftliche Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärhistorische Untersuchung der Kriegsphasen und die detaillierte, kritische Analyse der Bedingungen in den Konzentrationslagern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burenkrieg, Konzentrationslager, Guerillakrieg, Politik der verbrannten Erde, Imperialismus und britische Kolonialpolitik.

Warum wurde die „Politik der verbrannten Erde“ von den Briten angewandt?

Diese Taktik diente dazu, den burischen Guerillakämpfern die materielle Lebensgrundlage zu entziehen, indem Farmen zerstört und das Land entvölkert wurde, um den Widerstand zu brechen.

Welche Rolle spielte Emily Hobhouse für die historische Aufarbeitung?

Durch ihre Berichte über die katastrophalen Lebensbedingungen in den Lagern machte sie die Öffentlichkeit auf das Leid aufmerksam, was zu einem Umdenken und zu Verbesserungsmaßnahmen in der Lagerverwaltung führte.

Zu welchem Fazit gelangt die Arbeit hinsichtlich der Vorwürfe gegen Großbritannien?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass keine bewusste Völkermordabsicht nachweisbar ist; das Massensterben wird vielmehr als Resultat von britischem Unvermögen und einer mangelhaften Verwaltung der prekären Lage bewertet.

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Detalles

Título
Ursachen und Verlauf des Burenkriegs sowie eine kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern
Universidad
University of Augsburg
Calificación
2,0
Autor
Matthias Mielich (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
18
No. de catálogo
V284034
ISBN (Ebook)
9783656840077
ISBN (Libro)
9783656840084
Idioma
Alemán
Etiqueta
ursachen verlauf burenkriegs betrachtung situation konzentrationslagern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Mielich (Autor), 2014, Ursachen und Verlauf des Burenkriegs sowie eine kritische Betrachtung der Situation in den Konzentrationslagern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284034
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