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Stundenentwurf. Das Frauenbild vor, während und nach der Französischen Revolution

Title: Stundenentwurf. Das Frauenbild vor, während und nach der Französischen Revolution

Lesson Plan , 2013 , 13 Pages

Autor:in: Tobias Fey (Author)

Didactics - History
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer vertiefenden Betrachtung epochenübergreifender Frauenbilder vor, während und nach der Französischen Revolution am Beispiel von vier exemplarisch ausgewählten Frauen zur Verdeutlichung der Unzufriedenheit der Frau in ihrer damaligen Rolle und den daraus resultierenden Bemühungen ihre Rechte einzufordern, die letztendlich zur Gleichberechtigung der Frau in Europa führten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

1.1 Curriculare Legitimation der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

1.2 Auflistung der Stundenthemen mit Darstellung des inhaltlichen und didaktischen Schwerpunktes/ angestrebter Kompetenzzuwachs

1.3 Didaktische Reflexion der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

2. Schriftliche Planung der Unterrichtsstunde

2.1 Ziele der Unterrichtsstunde/ angestrebter Kompetenzzuwachs

2.1.1 Schwerpunktziel

2.1.2 Teilziele

2.2 Zentrale didaktische und methodische Entscheidungen zur Unterrichtsstunde

2.2.1 Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler

2.2.2 Didaktische Entscheidungen

2.2.3 Methodisch und mediale Schlüsselentscheidungen

2.3 Geplanter Unterrichtsverlauf

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel der vorliegenden Unterrichtsplanung ist es, bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für den historischen Widerspruch zwischen den idealistischen Forderungen der Französischen Revolution nach Freiheit und Gleichheit und der gleichzeitigen gesellschaftlichen Exklusion von Frauen zu schärfen und den langen, harten Weg zur Gleichberechtigung anhand exemplarischer Biografien zu reflektieren.

  • Analyse des Frauenbildes im vorrevolutionären Frankreich anhand zeitgenössischer Quellen.
  • Untersuchung des Engagements und der Rolle von Frauen während der Französischen Revolution.
  • Exemplarische Fallstudien zur politischen Betätigung und den persönlichen Konsequenzen für Frauen (z.B. Olympe de Gouges, Pauline Roland).
  • Förderung der Urteilskompetenz durch kritische Reflexion von Fortschritt und anhaltender Diskriminierung im historischen Vergleich.
  • Didaktische Vermittlung durch methodische Vielfalt (Gruppenarbeit, Steckbriefe, Zeitstrahl).

Auszug aus dem Buch

1.3 Didaktische Reflexion der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

In der Unterrichtssequenz “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ setzen sich die SuS mit den Ereignissen, Prozessen und Ergebnissen der Französischen Revolution auseinander. Der Kerngedanke dieser Unterrichtssequenz ist es, dass der Sturz einer Regierung oder die Einführung einer Verfassung, die Situation im Land nicht unbedingt verbessert. Auch das revolutionäre Engagement von Frauen stellte die bestehenden Regeln des Zusammenlebens der Geschlechter in Frage. Mit den Forderungen nach „Gleichheit“ und „Freiheit“ verband sich alsbald eine Diskussion darüber, ob und in welchem Ausmaß dies auch für Frauen gelten sollte. Ein aktueller Bezug zur Unterrichtsstunde stellt der jahrzehntelange Kampf für Gleichberechtigung der Frauen in Afghanistan dar. Bis zum heutigen Tage erleben zahllose afghanische Frauen nach wie vor eine systematische Diskriminierung und Gewalt innerhalb und außerhalb ihrer Familien und Gemeinschaften, die rechtlich legitimiert wurde.

Zu Beginn der Unterrichtssequenz fand eine Sensibiliserung statt, um die zunehmende Radikalisierung der Revolution, die sich gegenseitig bedingen, überschneiden und ergänzen, am Beispiel der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Unterschichten zu verdeutlichen. Diese Schwierigkeiten spiegeln sich einerseits an der Erwerbslosigkeit und den Versorgungsschwierigkeiten wider und andererseits an einer mangelnden politischen Mitsprache. Die SuS können die wachsende Unzufriedenheit der Unterschichten begreifen und die zunehmende Politisierung zu radikalen Forderungen nachvollziehen. Um die Rolle der Frau im vorrevolutionären Frankreich zu verdeutlichen, wurde die untergeordnete Stellung der Frau gegenüber dem Mann analysiert. Das vorrevolutionäre Bild der Frau steht in einem Gegensatz zu der revolutionären Frau in der Revolution. Erst im Laufe der Sequenz soll den SuS bewusst werden, dass ihnen trotz einer aktiven revolutionären Beteiligung eine politische Mitwirkung sowie eine gleichberechtigte Stellung im Staat verwehrt blieb.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge: Dieses Kapitel erläutert die curriculare Verankerung der Unterrichtsreihe im Lehrplan von NRW und skizziert den Kompetenzaufbau über fünf Unterrichtssequenzen hinweg.

2. Schriftliche Planung der Unterrichtsstunde: Hier werden die spezifischen Lernziele, die didaktischen Entscheidungen, die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler sowie der geplante methodische Ablauf detailliert dargelegt.

Schlüsselwörter

Französische Revolution, Frauenbild, Gleichberechtigung, Emanzipation, Geschlechterrollen, politisches Engagement, Menschenrechte, historisches Lernen, Kompetenzzuwachs, Didaktik, Unterrichtsplanung, Gender, Diskriminierung, Zeitstrahl, Urteilskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine detaillierte Unterrichtsplanung für den Geschichtsunterricht in einer achten Klasse dar, die sich mit der Rolle der Frau während und nach der Französischen Revolution befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?

Zentrale Themen sind die Diskrepanz zwischen den revolutionären Werten von Freiheit und Gleichheit und der tatsächlichen gesellschaftlichen Stellung der Frau, sowie der Wandel von Frauenrollen im historischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Widerspruch zwischen den hohen Forderungen der Revolution und der fehlenden Akzeptanz von Frauen durch die Männer erfassen und den langwierigen Prozess zur rechtlichen Gleichstellung bewerten.

Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird verwendet?

Es wird eine schülerzentrierte Methodik verfolgt, die unter anderem die Arbeit mit historischen Kupferstichen, die Erstellung von Steckbriefen in Gruppenarbeit und die Visualisierung durch einen Zeitstrahl umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge sowie die konkrete Planung der Unterrichtsstunde, einschließlich der didaktischen Reflexion und dem geplanten Unterrichtsverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Französische Revolution, Frauenbild, Emanzipation, Geschlechterrollen und historische Urteilskompetenz charakterisiert.

Warum ist der Vergleich mit historischen Frauenbiografien wie Olympe de Gouges wichtig?

Durch die exemplarische Betrachtung spezifischer Biografien können die Schülerinnen und Schüler die abstrakten politischen Forderungen der Zeit besser mit konkretem menschlichem Schicksal und den Konsequenzen politischer Teilhabe verknüpfen.

Welche Rolle spielt der aktuelle Bezug in der Planung?

Der aktuelle Bezug, beispielsweise zum Kampf für Frauenrechte in anderen Weltregionen wie Afghanistan, dient dazu, die historische Thematik für die Schülerinnen und Schüler gegenwärtig relevant zu halten und die Nachhaltigkeit von Rollenklischees zu verdeutlichen.

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Details

Title
Stundenentwurf. Das Frauenbild vor, während und nach der Französischen Revolution
Author
Tobias Fey (Author)
Publication Year
2013
Pages
13
Catalog Number
V284176
ISBN (eBook)
9783656857143
ISBN (Book)
9783656857150
Language
German
Tags
stundenentwurf frauenbild französischen revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Fey (Author), 2013, Stundenentwurf. Das Frauenbild vor, während und nach der Französischen Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284176
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