Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Spielerische Werteerziehung im Sportunterricht

Titel: Spielerische Werteerziehung im Sportunterricht

Akademische Arbeit , 2001 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Udo Kroack (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Lehrplan spricht von praxisorientierter Sozialerziehung, d.h. beim Tun sollen die Schüler Erfahrungen sammeln und Einsichten gewinnen, die auf längere Sicht zu gewünschten Verhaltensweisen und Einstellungen führen. Die kognitive Diskussion abstrakter Werte soll im Hintergrund stehen und nur an konkreten Beispielen und aktuellen Unterrichtssituationen erfolgen, was auch entwicklungspsychologisch in dieser Altersstufe sinnvoll ist. Bei der Erziehung zu verantwortlichem Handeln kommt es darauf an, „dass die allgemeinen Prinzipien ‚in kleine Münze umgewechselt’ werden“. Dies soll in dieser Arbeit geschehen, indem einzelne Aspekte prosozialen Verhaltens in spielerischer Art gefördert werden, ohne dass die Schüler es ständig merken. In Spielen und in Reflexionen zu gemachten Erfahrungen sollen die Schüler zu den gewünschten Zielen gebracht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Vorüberlegungen und Umsetzung

1.1. Methodische Vorüberlegungen

1.2. Werteerziehung durch Gespräche im Sportunterricht

1.3. Spiele und Übungsformen zur Realisierung sozialen Lernens

2. Abschließende Bewertung der Sequenz

II. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch gezielt ausgewählte Spiele und reflexive Gespräche im Sportunterricht soziale Kompetenzen, wie Fairness und Kooperation, bei Schülern gefördert werden können, wobei der Schwerpunkt auf der praxisorientierten Anwendung liegt.

  • Methodische Gestaltung der Werteerziehung im Sportunterricht
  • Einsatz von Sitzkreisen zur Reflexion von Spielsituationen
  • Erprobung verschiedener Spielformen zur Förderung des sozialen Lernens
  • Analyse der Wirksamkeit von kooperativen Spielmodellen
  • Die Rolle der Lehrkraft bei der Steuerung sozialer Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

1.1. Methodische Vorüberlegungen

Obwohl es unzählige Bücher aus dem Bereich der allgemeinen und Sportpädagogik gibt, die einen erzieherischen Optimismus hinsichtlich der Effizienz der Werteerziehung durch Spiele verbreiten, darf man nicht blauäugig an diese anspruchsvollen Ziele, die ja seit 1997 explizit vom neuen Hauptschullehrplan gefordert werden, herangehen. Es wäre naiv zu glauben, dass der pädagogische Erfolg durch den Kauf einer einschlägigen Spielesammlung und deren Anwendung erreicht werden könnte. Diese kann lediglich dem Sportlehrer (zusätzliches) Material zur Verfügung stellen, das Gelingen ist jedoch neben persönlichen Faktoren von seiner methodischen Planung abhängig, sofern eine Werteerziehung durch Spiele denn überhaupt gelingen kann. Der Einsatz jedes einzelnen Spiels muss vorüberlegt sein und sollte nach dem Einsatz kritisch hinterfragt werden („Wozu hat der Einsatz angespornt? Was habe ich damit erreicht?“).

Wenn eine Sequenz zur positiven Beeinflussung sozialer Verhaltensweisen erfolgreich sein soll, kommt der Strukturierung und Planung durch die Lehrkraft eine besondere Bedeutung zu; die Verantwortung ist hier ungleich größer, da durch Fehlplanungen, falsches Verhalten (z.B. Dulden von nicht akzeptierbaren Verhaltensweisen; laxe Thematisierung von auftreten- den Problemen) oder sogar negatives Vorbild der Einsatz der Spiele auch kontraproduktiv werden kann. Kinder lernen sehr schnell, dass instrumentelle Aggression und egozentrisches Verhalten zum Erfolg führen können, dagegen sehr langsam den Wert kooperativen bzw. fairen Verhaltens (und auch erst viel später in ihrer individuellen Entwicklung). Dieses Lernen kann sowohl durch „Modelle“ geschehen als auch durch eigenes Erleben und Ausprobieren (und einer damit verbundenen Form positiver Verstärkung).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Erläutert die theoretische Basis der praxisorientierten Sozialerziehung im Sportunterricht unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Aspekte.

1. Vorüberlegungen und Umsetzung: Detaillierte Betrachtung der methodischen Planung, der Bedeutung von Gesprächen und der praktischen Erprobung verschiedener Spielformen zur Förderung sozialer Verhaltensweisen.

2. Abschließende Bewertung der Sequenz: Kritische Reflexion der durchgeführten pädagogischen Maßnahmen und Erkenntnisse über den Prozess des sozialen Lernens im Sport.

II. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur): Umfassende Auflistung der für die Arbeit herangezogenen fachwissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Soziales Lernen, Sportunterricht, Werteerziehung, Fairness, Kooperation, Spielformen, Reflexion, Sitzkreis, Sozialkompetenz, Erziehungsauftrag, Gruppenarbeit, Verhaltensbeeinflussung, pädagogische Planung, Interaktionsspiele, positive Verstärkung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung sozialer Kompetenzen, insbesondere Fairness und Kooperation, von Schülern durch spezifisch konzipierte Spiele und Reflexionsgespräche im Sportunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die erzieherische Wirksamkeit von Spielen, die methodische Gestaltung von Unterrichtsreflexionen und die praxisorientierte Umsetzung moralischer Erziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie soziale Lernziele durch den Sportunterricht gefördert werden können, ohne diesen in seiner sportlichen Funktion zu entfremden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus fachdidaktischen Vorüberlegungen und einem praxisorientierten Erfahrungsbericht der Umsetzung in einer Schulklasse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in methodische Vorüberlegungen, die Bedeutung von Gesprächen zur Werteerziehung sowie eine detaillierte Reflexion zu verschiedenen erprobten Spielformen und deren sozialem Lerneffekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Soziales Lernen, Sportunterricht, Werteerziehung, Kooperation, Fairness und pädagogische Reflexion.

Warum ist die Rolle des Lehrers bei der Regelfindung so bedeutend?

Der Lehrer fungiert als Impulsgeber, der durch geschickte Lenkung erreichen soll, dass Schüler aus eigenen Konflikten oder Spielsituationen lernen, anstatt lediglich lehrerangepasstes Verhalten zu reproduzieren.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Wirksamkeit von Sitzkreisen?

Sitzkreise bewährten sich als wertvolle Organisationsform zur Reflexion, wobei spontane, aus aktuellem Anlass resultierende Gespräche oft fruchtbarer waren als theoretisch vorbereitete Diskussionen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spielerische Werteerziehung im Sportunterricht
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,0
Autor
Udo Kroack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
31
Katalognummer
V284226
ISBN (eBook)
9783656837084
ISBN (Buch)
9783668140448
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spielerisch Werteerziehung Sportunterricht Sozialerziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Udo Kroack (Autor:in), 2001, Spielerische Werteerziehung im Sportunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284226
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  31  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum