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Wettbewerbsvorteile und -nachteile von Familienunternehmen auf Basis des „Resource Based View“

Titre: Wettbewerbsvorteile und -nachteile von Familienunternehmen auf Basis des „Resource Based View“

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 31 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Moritz Krönig (Auteur), Iryna Stavytska (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

In letzter Zeit haben Familienunternehmen stark an Bedeutung gewonnen. Während man früher kaum etwas über Familienunternehmen erfuhr, wird diesen heute in der Literatur deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Es wird viel über Familienunternehmen geforscht und Vorlesungen über diese Unternehmensform werden an den Universitäten gehalten. Aber was unterscheidet Familienunternehmen von Nichtfamilienunternehmen?

Familienunternehmen sind unter anderem durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet. Sie verbinden Arbeit, Tradition und Innovation. Sie sind langfristig orientiert und treten als Quelle positiver Unternehmenskultur auf. Sowohl rasche Entscheidungsfähigkeit und gute Marktkenntnisse, als auch Nepotismus, familiäre Konflikte und strategische Starre sind weitere Eigenschaften der Familienunternehmen (von Andreae, 2007, S. 45-50).

Aber der größte und entscheidende Faktor, der das Profil des Familienunternehmens beschreibt, ist das Element „Familie“. Die Familie beeinflusst nicht nur die Unternehmenskultur, sondern auch die Entwicklung des Unternehmens und beantwortet somit die Frage, warum manche Familienunternehmen erfolgreicher geworden sind als andere. Mit solch strategischen Themen beschäftigt sich der Ressourcen-basierte Ansatz. Dieser Ansatz besagt, dass der Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens durch die zur Verfügung stehenden Ressourcen bestimmt werden. Unternehmen verfügen über verschiedene Ressourcen. Ihre Menge, Qualität und Einsatz werden aber von der Familie stark beeinflusst. Danach werden zukünftige Strategien aufgebaut, die nur aufgrund des einzigartigen Zusammenspiels von Familie und Unternehmen implementiert werden können. Genau dieses Bündel einzigartiger Ressourcen und Fähigkeiten des Unternehmens nennen Habbershon & Williams (1999) „Familyness“. Für das Unternehmen ist es äußerst wichtig, diese „Familyness“ zu bestimmen, um deren Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu beurteilen. Das Unternehmen steht dabei vor der Herausforderung, wertvolle, seltene, schwer kopierbare und schwer austauschbare Komponenten der „Familyness“ aufzubauen und hinderliche Komponenten möglichst zu verhindern (Habbershon & Williams, 1999, S. 1-25; Zellweger & Mühlebach, 2008, S. 61-90).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ressourcen-basierter Ansatz

2.1 Ressourcenkategorien

2.2 Ressourceneigenschaften und „Familyness“

3 Ressourcenbasierte Vor- und Nachteile von Familienunternehmen

3.1 Personelle Ressourcen

3.2 Finanzielle Ressourcen

3.3 Organisatorische Ressourcen

3.4 Ressourcen aus immateriellen Vermögensgegenständen

3.5 Soziale Ressourcen

3.6 Physische Ressourcen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Wettbewerbsvorteile und -nachteile von Familienunternehmen im Vergleich zu Publikumsgesellschaften auf Basis des „Resource Based View“. Das primäre Ziel besteht darin, den Einfluss der Familie auf die Unternehmensressourcen zu analysieren und zu bestimmen, wie dieser Einfluss die Wettbewerbsfähigkeit maßgeblich prägt.

  • Analyse des Ressourcen-basierten Ansatzes im Kontext von Familienunternehmen.
  • Untersuchung verschiedener Ressourcenkategorien (personell, finanziell, organisatorisch, sozial, physisch, immateriell).
  • Definition und Bedeutung des „Familyness“-Konzepts für den Unternehmenserfolg.
  • Bewertung von ressourcenspezifischen Vor- und Nachteilen durch familiäre Einflüsse.
  • Erarbeitung einer Matrix zur Differenzierung und Vorteilhaftigkeit der Ressourcen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Personelle Ressourcen

Die zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen von Familienunternehmen sind ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber Publikumsgesellschaften. In 86 % der deutschen Familienunternehmen bekleiden Familienmitglieder Positionen in der Geschäftsführung, mit steigender Umsatzgröße nimmt die Beteiligung der Familienmitglieder an der Geschäftsführung ab (von Andreae, 2007, S. 92). Etwa 44% der Familienunternehmen sind durch eine rein familienbesetzte Geschäftsführung gekennzeichnet, 42% weisen eine gemischte Geschäftsführung auf, und nur in 14% der Familienunternehmen ist die Geschäftsführung rein mit Fremdmanagern besetzt (Schraml, 2010, S. 99). Eine Reihe von Spezifika von Familienunternehmen hat starke Auswirkungen auf den personellen Ressourceneinsatz.

Vor allem das eigentümerbezogene Führungsverständnis/Machtkonzentration birgt viele Risiken. Familienunternehmen sind häufig auf die Person des Familienunternehmers zugeschnitten und damit stark personenabhängig (von Andreae, 2007, S. 129). Die Geschäftsführung kann nicht wie in Publikumsgesellschaften fast beliebig ausgetauscht werden. Weiterhin kann es passieren, dass Gründer einen rechtzeitigen Ausstieg aus der Geschäftsführung verpassen und so jede Neuerung und strategische Umorientierung blockieren, die in schwierigen Zeiten notwendig wäre (von Andreae, 2007, S. 93). Häufig wird aufgrund der Machtkonzentration des Familiengeschäftsführers weniger Führungsverantwortung an Mitarbeiter delegiert und damit auch versäumt, eine qualifizierte zweite Führungsebene aufzubauen, was zu einem Führungsvakuum bei Austritt des Familienmanagers führen kann (von Andreae, 2007, S. 129). Das Spezifikum der Machtkonzentration ist daher stark risikobehaftet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Familienunternehmen dar und führt in das Konzept des Ressourcen-basierten Ansatzes sowie den Begriff der „Familyness“ ein.

2 Ressourcen-basierter Ansatz: Hier werden Ressourcen definiert, in Kategorien unterteilt und die Bedingungen für nachhaltige Wettbewerbsvorteile erläutert.

3 Ressourcenbasierte Vor- und Nachteile von Familienunternehmen: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Ressourcenkategorien auf ihre Vor- und Nachteile, die sich aus den familiären Besonderheiten ergeben.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert über die ressourcenseitigen Unterschiede zwischen Familien- und Publikumsgesellschaften.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Resource Based View, Familyness, Wettbewerbsvorteile, Wettbewerbsnachteile, personelle Ressourcen, finanzielle Ressourcen, organisatorische Ressourcen, soziale Ressourcen, immaterielle Vermögensgegenstände, physische Ressourcen, Publikumsgesellschaften, Unternehmensführung, Strategisches Management, Kapitalstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wettbewerbsfähigkeit von Familienunternehmen aus der Perspektive des "Resource Based View", um zu verstehen, warum diese Unternehmensform spezifische Vor- und Nachteile gegenüber Publikumsgesellschaften aufweist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse interner Ressourcen, die Rolle der Familie als Einflussfaktor (Familyness) und die systematische Bewertung dieser Faktoren auf den Unternehmenserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ressourcenspezifische Besonderheiten von Familienunternehmen zu identifizieren und zu bewerten, inwiefern diese zu einem Wettbewerbsvorteil oder -nachteil beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den "Resource Based View" (ressourcenbasierten Ansatz) als theoretischen Rahmen, um verschiedene Ressourcenkategorien zu definieren und einer Nutzenanalyse zu unterziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in sechs Kapitel, die jeweils spezifische Ressourcen (personell, finanziell, organisatorisch, immateriell, sozial, physisch) detailliert auf ihre Stärken und Schwächen untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören "Familyness", "Ressourcenbasierter Ansatz", "Wettbewerbsvorteile", "Machtkonzentration" und "Patient Capital".

Was bedeutet das Konzept der „Familyness“ in der Arbeit?

Es beschreibt das einzigartige Bündel an Ressourcen und Fähigkeiten, das durch die enge Interaktion von Familie, Individuen und Unternehmen entsteht.

Warum wird „Patient Capital“ als Vorteil gesehen?

Das "Patient Capital" bezeichnet langfristig orientiertes Kapital der Eigentümerfamilien, das es Unternehmen ermöglicht, innovative Strategien zu verfolgen, ohne von kurzfristigen Renditeerwartungen des Kapitalmarktes unter Druck gesetzt zu werden.

Wie wirkt sich die „Machtkonzentration“ auf die Unternehmensressourcen aus?

Sie bietet Vorteile bei der Entscheidungsgeschwindigkeit, birgt jedoch das Risiko einer starken Personenabhängigkeit, erschwert die Personalbeschaffung von Externen und kann zu einem Wissensverlust beim Ausscheiden der Führungskraft führen.

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Résumé des informations

Titre
Wettbewerbsvorteile und -nachteile von Familienunternehmen auf Basis des „Resource Based View“
Université
Technical University of Munich  (TUM School of Management)
Note
1,3
Auteurs
Moritz Krönig (Auteur), Iryna Stavytska (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
31
N° de catalogue
V284291
ISBN (ebook)
9783656845935
ISBN (Livre)
9783656845942
Langue
allemand
mots-clé
Resource Based View Familienunternehmen Wettbewerbsvorteile
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moritz Krönig (Auteur), Iryna Stavytska (Auteur), 2013, Wettbewerbsvorteile und -nachteile von Familienunternehmen auf Basis des „Resource Based View“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284291
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Extrait de  31  pages
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