Diagnose Krebs! Mit der Krankheit zu leben, sie zu überleben und mit der ständigen Angst vor einem Rückfall weiterzuleben, ist alles andere als leicht. Gudrun Brandstetter hat genau das geschafft. Nach ihrer Genesung machte sie sich auf die Reise zu sich selbst und wanderte zusammen mit ihrem Mann auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela.
Was schon für junge und gesunde Menschen ein Abenteuer ist, bedeutet nach schwerer Krankheit eine besondere Herausforderung. Und doch trotzte die Autorin allen Widrigkeiten und ging Ihren eigenen Weg bis ans Ende. Dieser gefühlvolle Einblick in ihre innere und äußere Reise ist eine Inspiration für alle, die ein Stück von sich selbst wiederfinden und den (Jakobs-)Weg gehen wollen.
Inhaltsverzeichnis
Die Diagnose
Die Behandlungszeit
Die Vorbereitungszeit auf den Jakobsweg
Die große Reise nach Santiago de Compostela
25. Juli 2013 Donnerstag: Pasing – Montparnasse
26. Juli 2013 Freitag: Montparnasse – Pamplona
27. Juli 2013 Samstag: Pamplona – Cirauqui
28. Juli 2013 Sonntag: Cirauqui – Estella
29. Juli 2013 Montag: Estella – Los Arcos
30. Juli 2013 Dienstag: Los Arcos – Logrono
31. Juli 2013 Mittwoch: Logrono – Ventosa
1. August 2013 Donnerstag: Ventosa – Azofra
2. August 2013 Freitag: Azofra – Granon
3. August 2013 Samstag: Granon – Tosantos
4. August 2013 Sonntag: Tosantos – San Juan de Ortega
5. August 2013 Montag: San Juan de Ortega – Burgos
6. August 2013 Dienstag: Burgos – Ruhetag
7. August 2013 Mittwoch: Burgos – Hornillos
8. August 2013 Donnerstag: Hornillos del Camino – Castrojeriz
9. August 2013 Freitag: Castrojeriz – Fromista
10. August 2013 Samstag: Fromista – Carrion de los Condes
11. August 2013 Sonntag: Carrion de los Condes – Leon
12. August 2013 Montag: Leon
13. August 2013 Dienstag: Leon – Hospital de Orbigo
14. August 2013 Mittwoch: Hospital de Orbigo – Astorga
15. August 2013 Donnerstag: Astorga – Rabanal
16. August 2013 Freitag: Rabanal – El Acebo
17. August 2013 Samstag: El Acebo – Ponferada
18. August 2013 Sonntag: Ponferada – Villafranca del Bierzo
19. August 2013 Montag: Villafranca del Bierzo – Hospital
20. August 2013 Dienstag: Hospital – Fonfria
21. August 2013 Mittwoch: Fonfria – Triacastella
22. August 2013 Donnerstag: Triacastella – Samos
23. August 2013 Freitag: Samos – Sarria
24. August 2013 Samstag: Sarria – Portomarin
25. August 2013 Sonntag: Portomarin – Palas de Rei
26. August 2013 Montag: Palas de Rei – Melide
27. August 2013 Dienstag: Melide – Arzúa
28. August 2013 Mittwoch: Arzùa – Vilamaior
29. August 2013 Donnerstag: Endlich Santiago de Compostela!
30. August 2013 Freitag bis 1.9.2013 Sonntag: Santiago
2. September 2013 Montag: Santiago – Cee
3. September 2013 Dienstag: Cee – Finisterre / Fisterre
4. September 2013 Mittwoch: Fisterre – Santiago
5. September 2013 Donnerstag: Letzter Tag in Santiago
6. September 2013 Freitag: Abschied von Santiago de Compostela
Nachklang
Zielsetzung & Themen
Dieses Tagebuch dokumentiert die persönliche Reise der Autorin Gudrun Brandstetter auf dem Jakobsweg nach einer schweren Brustkrebsdiagnose. Die Forschungsfrage bzw. der Kern des Buches ist die Suche nach innerem Halt, Vertrauen und der Verarbeitung des erlittenen Traumas durch die körperliche und spirituelle Herausforderung des Pilgerns.
- Verarbeitung einer Brustkrebsdiagnose und der Chemotherapie
- Physische und mentale Vorbereitung auf den Jakobsweg
- Tagebuchartige Schilderungen der Etappen von Pamplona bis Santiago de Compostela
- Spirituelle Einkehr und Suche nach dem "Wofür" im Leben
- Umgang mit Ängsten, Schmerz und Genesung
Auszug aus dem Buch
Die Diagnose
Im Sommer bemerkte ich eine kleine Delle neben der Brustwarze, wenn ich meine Arme bewegte, z.B. beim Händewaschen. Ansonsten zeigte die Brust keinerlei Anzeichen für diese schlimme Erkrankung. Komischerweise sprach ich schon einige Zeit vorher zwei Ärzte und einen Heilpraktiker auf meine Brust an. Der eine Arzt ist ein recht bekannter Kinesiologe, der mir nach einigen Tests mit großer Überzeugung mitteilte, dass ich keine Veranlagung zu Brustkrebs hätte. Der zweite Arzt, ein äußerst guter Facharzt für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hörte ebenfalls auf meine Frage in den Pulsen nichts Beunruhigendes in meinem Körper. Der dritte im Bunde, ein Heilpraktiker, der sehr bekannt für seine gute Augendiagnose ist, teilte mir nach einem tiefen Blick in meine Augen mit, dass er absolut nichts sehen könne. Bei allen drei Untersuchungen muss der Krebs schon da gewesen sein, so groß wie er bei der Diagnose bereits war. Nach diesen beruhigenden Aussagen sah ich die hin und wieder erscheinende „Delle“ als so etwas wie „Orangenhaut“ an.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Diagnose: Die Autorin beschreibt den persönlichen Schock und den Prozess der medizinischen Brustkrebsdiagnose sowie die anschließende Entscheidung für eine neoadjuvante Chemotherapie.
Die Behandlungszeit: Dieser Abschnitt thematisiert die harten physischen und psychischen Erfahrungen während der Chemotherapie, unterstützt durch Qigong und familiären Halt.
Die Vorbereitungszeit auf den Jakobsweg: Die Autorin schildert die intensive Vorbereitung und Planung der Pilgerreise als einen hoffnungsvollen Schritt zurück ins Leben.
Die große Reise nach Santiago de Compostela: Das umfangreiche Kapitel dokumentiert chronologisch die täglichen Erlebnisse, Herausforderungen und Begegnungen auf dem Weg vom 25. Juli bis zum Abschluss der Reise Anfang September 2013.
Nachklang: Ein Rückblick auf die Zeit nach der Reise, die erfolgreiche Nachsorgeuntersuchung und die Dankbarkeit für das überstandene Schicksal.
Schlüsselwörter
Jakobsweg, Brustkrebs, Chemotherapie, Pilgerreise, Tagebuch, Krankheitsbewältigung, Qigong, Heilung, Vertrauen, Santiago de Compostela, psychische Verarbeitung, spirituelle Reise, Lebenserfahrung, persönliche Entwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Es handelt sich um ein persönliches Tagebuch, in dem die Autorin ihren Weg über den Jakobsweg nach einer überstandenen Brustkrebsdiagnose verarbeitet.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit verknüpft medizinische Erfahrungen mit der spirituellen und körperlichen Herausforderung des Langstreckenwanderns, eingebettet in eine Auseinandersetzung mit dem Thema "Leid tragen und annehmen".
Was ist das primäre Ziel der Pilgerreise?
Ziel ist es, nach der schweren Krankheit das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzuerlangen und eine Antwort auf die Sinnfrage "Wofür lebe ich?" zu finden.
Welche wissenschaftliche oder methodische Herangehensweise liegt vor?
Es handelt sich um ein autobiografisches Tagebuch; die Methodik basiert auf der chronologischen Dokumentation des täglichen Lebens und Reflektionen im Zuge der Krankheitsbewältigung.
Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?
Der Hauptteil besteht aus detaillierten Tagesberichten der Pilgerreise, unterbrochen von Rückblenden auf die Krankheitszeit und philosophischen Überlegungen zur eigenen Lebenssituation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Jakobsweg, Brustkrebs, Heilung, Qigong, Vertrauen und spirituelle Einkehr sind die zentralen Begriffe.
Wie geht die Autorin mit dem Schmerz auf dem Weg um?
Sie nutzt mentale Techniken, spirituelle Lieder und die physische Anstrengung als Mittel, um ihre Angst und ihre seelischen Achterbahnfahrten zu kanalisieren.
Warum ist das "Pilgerfeeling" für sie so wichtig?
Es bietet ihr eine Struktur und das Gefühl, Teil eines größeren Ganzen zu sein, was ihr hilft, sich von der Rolle der "Kranken" zu lösen.
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- Gudrun Brandstetter (Author), 2014, Mein Weg geht weiter – Nach schwerer Krankheit auf dem Jakobsweg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284296