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Die Didaktik Globalen Lernens

Título: Die Didaktik Globalen Lernens

Trabajo , 2013 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: MA Daniel Schroeder (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Die Globalisierung beeinflusst das Leben der Menschen heutzutage sehr. Auf der ganzen Welt finden ein Austausch und eine Verflechtung auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene statt. Deswegen ist es nicht überraschend, dass dieser Prozess auch in der Schule thematisiert werden sollte. Ein pädagogisches Konzept, welches die Globalisierung in den Fokus stellt, ist das Globale Lernen.

Durch das Globale Lernen soll der Schüler zum Denken im globalen Kontext angeregt werden und z.B. auch dafür „[für die Einsicht] sensibilisiert werden […], dass Armut, Energieverschwendung, Schuldenlast, Bevölkerungswachstum und Krieg nicht mehr die Angelegenheiten anderer sind, sondern in der Verantwortung jedes Einzelnen stehen“ (Schröder, 2001, S. 139).

Es stellt sich die Frage, inwiefern Globales Lernen in den Rahmenplan eingebettet werden sollte und ob dieses Exposee als Schulkonzept realisiert werden kann. Des Weiteren ist interessant, wie man die Thematik fächerübergreifend in den Fokus stellen könnte. Mit diesen und weiteren relevanten Inhalten beschäftigt sich das von Dr. Constanze Berndt konzipierte und an der Universität Rostock angebotene Seminar „Didaktik Globalen Lernens im fachspezifischen und fachübergreifenden Unterricht“.

In dieser Arbeit sollen die einzelnen Sitzungen der benannten Lehrveranstaltung in schriftlichen Nachbetrachtungen reflektierend thematisiert werden. Dabei werden u.a. der Inhalt des Seminars, die Relevanz der Seminarthemen für den späteren beruflichen Alltag, die Nachhaltigkeit der Veranstaltung und die individuellen Lernergebnisse thematisiert. Eine Abschlussbetrachtung soll dann im Folgenden als ein Resümee des gesamten Seminars im Wintersemester 2012/2013 fungieren.

In dem darauffolgenden Kapitel wird das didaktische Modell Kersten Reichs thematisiert und dessen Relevanz für das Globale Lernen diskutiert. Zum Schluss wird mein im Bereich des Seminars erarbeitetes Unterrichtskonzept vorgestellt und im Fazit dann in Hinblick auf die didaktische Grundlage Kersten Reichs und das Globale Lernen reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Seminar „Didaktik Globalen Lernens“

2.1. Schriftliche Nachbetrachtung der ersten drei Sitzungen

2.2. Schriftliche Nachbetrachtung der vierten bis achten Sitzung

2.3. Schriftliche Nachbetrachtung der 9. bis 13. Sitzung/Abschlussreflexion

3. Kersten Reichs didaktisches Modell und das Globale Lernen

4. Unterrichtskonzept „bilinguales Kochen“ am Projekttag „Die Kartoffel“

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Inhalte und den Verlauf des universitären Seminars „Didaktik Globalen Lernens“ unter besonderer Berücksichtigung theoretischer Grundlagen sowie der praktischen Anwendung in Form eines Unterrichtsentwurfs. Ziel ist es, die Relevanz des Globalen Lernens im schulischen Kontext zu eruieren und die theoretische Fundierung durch das konstruktivistische Modell von Kersten Reich kritisch zu hinterfragen.

  • Reflexion der Lehrveranstaltung und individueller Lernergebnisse
  • Analyse didaktischer Anforderungen an Globales Lernen
  • Systemisch-konstruktivistische Pädagogik nach Kersten Reich
  • Entwicklung und Evaluation eines bilingualen Unterrichtskonzepts
  • Verknüpfung von theoretischem Wissen mit unterrichtlicher Praxis

Auszug aus dem Buch

3. Kersten Reichs didaktisches Modell und das Globale Lernen

Prof. Dr. Kersten Reich ist durch seine konstruktivistischen Theorien im Bereich der Pädagogik und Didaktik bekannt. Sein didaktischer Ansatz konzentriert sich dabei auf die drei Perspektiven Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion (vgl. Reich, 2000, S. 118). Beim Konstruieren steht dabei das „Erfinden der Wirklichkeit“ (ebd., S. 119), beim Rekonstruieren das „Entdecken der Wirklichkeit“ (ebd.) und beim Dekonstruieren das „Enttarnen der Wirklichkeit“ (ebd., S. 121) im Fokus. Diese drei Ansichten sind dabei miteinander verknüpft und plädiert wird stets für Selbsttätigkeit und Selbstbestimmung. Wichtig hierbei ist, dass die Lehrkraft im Unterricht für einen Ausgleich zwischen den drei Perspektiven sorgt.

Bei der Konstruktion spielt das Erfahren und eigenständige Experimentieren und Ausprobieren eine große Rolle (vgl. ebd., S. 119). Dagegen sollen mit Hilfe der Rekonstruktionen Erfindungen anderer nach entdeckt werden. Die Rekonstruktion, die teilweise unumgänglich ist, da Schüler z.B. beim Thema Globalisierung auch mit Material arbeiten müssen, sollte bei einer Methodenwahl jedoch nicht die oberste Priorität sein, sondern der Konstruktion unterstützend dienen. Das Ziel ist, dass die Lernenden das Rekonstruierte in Beziehung zu anderen Bedeutungszusammenhängen setzen können. Des Weiteren sollten bereits vorhandene Konstruktionen immer wieder durch Perspektivenwechsel verstört werden, sodass die Kritikfähigkeit eines jeden Einzelnen angesprochen wird. Ein Dekonstruktivist sollte sich demzufolge nie mit einer einzelnen Erklärung zufrieden geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Globalen Lernens angesichts globaler Vernetzung und skizziert den Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung des besuchten Seminars.

2. Das Seminar „Didaktik Globalen Lernens“: Dieses Kapitel enthält eine chronologische und reflektierende Aufarbeitung der Seminarinhalte, gegliedert in drei Phasen, von den Grundlagen über Projekte bis zur Abschlussreflexion.

2.1. Schriftliche Nachbetrachtung der ersten drei Sitzungen: Hier werden die Einführung in das Thema Globalisierung sowie die methodischen Ansätze des Seminars reflektiert.

2.2. Schriftliche Nachbetrachtung der vierten bis achten Sitzung: Das Kapitel behandelt die Auseinandersetzung mit Schultheorien, Gastprojekten wie SOBI und die kritische Reflexion des eigenen Konsumverhaltens.

2.3. Schriftliche Nachbetrachtung der 9. bis 13. Sitzung/Abschlussreflexion: Fokus liegen hier auf der theoretischen Vertiefung didaktischer Modelle sowie der praktischen Konzeption von Unterrichtseinheiten durch die Studierenden.

3. Kersten Reichs didaktisches Modell und das Globale Lernen: Das Kapitel erläutert die Grundzüge der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik und stellt diese in den direkten Bezug zu den Anforderungen des Globalen Lernens.

4. Unterrichtskonzept „bilinguales Kochen“ am Projekttag „Die Kartoffel“: Der Autor stellt einen praktischen Unterrichtsentwurf vor, der Fächer wie Englisch, Biologie und Kunst vernetzt.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Arbeit, hinterfragt kritisch die Anwendung des konstruktivistischen Modells im eigenen Unterrichtsentwurf und zieht Bilanz über den Lernerfolg des Seminars.

Schlüsselwörter

Globales Lernen, Globalisierung, Kersten Reich, Konstruktivismus, Didaktik, Schulpädagogik, Weltgesellschaft, Unterrichtsentwurf, Bilinguales Lernen, Interkulturelle Pädagogik, Systemische Didaktik, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Konstruktion, Rekonstruktion, Dekonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Teilnahme an einem universitären Seminar über die Didaktik des Globalen Lernens und verknüpft die dort vermittelten theoretischen Ansätze mit praktischen Unterrichtskonzepten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Globalisierung im schulischen Kontext, das konstruktivistische didaktische Modell nach Kersten Reich und die methodische Umsetzung von fächerübergreifendem Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Reflexion über die eigene Lehrerbildung, die theoretische Fundierung des Globalen Lernens sowie die Analyse der Anwendbarkeit dieser Theorie in der Schulpraxis.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der schriftlichen Nachbetrachtung und Reflexion (Lerntagebuch-Stil) sowie die theoretische Analyse und Anwendung fachdidaktischer Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Sitzungen des Seminars dokumentiert als auch das didaktische Modell von Kersten Reich detailliert erläutert und auf das Konzept des Globalen Lernens übertragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Globales Lernen, Konstruktivismus, Didaktik, Weltgesellschaft, interkulturelle Pädagogik und Schultheorie.

Wie wurde das Thema „Kartoffel“ für den Unterricht genutzt?

Das Thema dient als Anker für ein fächerübergreifendes, bilinguales Unterrichtsprojekt, das die ökonomische Bedeutung und die Herkunft des Lebensmittels in einen globalen Kontext rückt.

Inwiefern hat der Autor die eigene Unterrichtsplanung kritisch hinterfragt?

Der Autor stellt fest, dass sein Entwurf eher lehrerzentriert blieb und nicht ausreichend Raum für die konstruktivistische „Selbststeuerung“ der Schüler bot, was eine Diskrepanz zur Theorie von Kersten Reich darstellt.

Warum wird das Modell von Kersten Reich als so relevant erachtet?

Reichs Modell der drei Perspektiven (Konstruktion, Rekonstruktion, Dekonstruktion) wird als essenziell betrachtet, um Schüler zu eigenständigem Denken in globalen Zusammenhängen zu befähigen.

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Detalles

Título
Die Didaktik Globalen Lernens
Universidad
University of Rostock  (Institut für Schulpädagogik)
Curso
Didaktik Globalen Lernens im fachspezifischen und fachübergreifenden Unterricht
Calificación
1,0
Autor
MA Daniel Schroeder (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
17
No. de catálogo
V284376
ISBN (Ebook)
9783656844723
ISBN (Libro)
9783656844730
Idioma
Alemán
Etiqueta
Globales Lernen fächerübergreifender Unterricht Didaktik Reich didaktisches Modell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
MA Daniel Schroeder (Autor), 2013, Die Didaktik Globalen Lernens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284376
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