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Familie im Wandel. Väter in Elternzeit

Title: Familie im Wandel. Väter in Elternzeit

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephanie Theresa Trapp (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Diese Arbeit will die Chancen und Risiken für die neuen, nicht länger nur auf Karriere fixierten Väter beleuchten, die sich für eine berufliche Auszeit entscheiden und freiwillig für einen gewissen Zeitraum die Kindererziehung übernehmen. Zunächst werden die gesetzlichen Grundlagen des Elterngeldes und der Elternzeit dargelegt und der Wandel in der Familie beschrieben. Im Anschluss werden die Väter beschrieben: Wie lange nehmen sie Elternzeit? Welche Auswirkungen haben Ausbildung und Lebensmotive? Zudem wird die Verteilung der Haushaltsarbeit erläutert. Im Folgenden wird auf die potentiellen Chancen und Risiken für Väter in Elternzeit eingegangen und abschließend notwendige Entwicklungen zur gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Väter dargelegt und ein Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen gegeben. Aufgrund der Komplexität und der Besonderheiten wird bei potentiellen Chancen und Risiken nur auf Väter im Angestelltenverhältnis eingegangen, nicht auf Selbstständige.

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Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Elternzeit – Chancen und Risiken für „neue“ Väter in Deutschland

1. Gesetzliche Grundlagen

1.1 Einführung des Elterngeldes

1.2 Erziehungs- und Elternzeit

2. Familie im Wandel

2.1 Strukturen – Familienmodell

2.2 Demographischer Wandel

2.3 Emanzipation der Frauen – Erwerbstätigkeit

2.4 Rollenverteilung – Änderungen des Beitrags zum Haushaltseinkommen

2.4.1 Wirtschaftliche Gründe

2.4.2 Soziale Gründe

3. Väter in Elternzeit

3.1 Dauer der beantragten Elternzeit von Vätern

3.2 Auswirkungen der Ausbildung der Väter auf Zeitpunkt der Vaterschaft und Höhe des Elterngeldes

3.2.1 Einfluss der (beruflich) ausgelebten Lebensmotive auf die Entscheidung für Elternzeit

3.2.2 Spätere Familiengründung – Biographie der Väter

3.3 Aufgabenverteilung im Haushalt von Mutter und Vater

4. Potentielle Chancen für Väter in Elternzeit

4.1 Rollenvorbilder – Väter als notwendige Erzieher

4.2 Möglichkeiten der Neuorientierung und Weiterentwicklung

4.3 Festigung der Partnerschaft – Unterstützung der Selbstverwirklichung der Partnerin

4.4 Teilzeitarbeitsplätze als wirtschaftliche Chancen – wider dem Fachkräftemangel

5. Potentielle Risiken für Väter in Elternzeit

5.1 Wirtschaftliche Risiken – Einkommenseinbußen – Wiedereinstieg in den Beruf

5.1.1 Lebenslauf mit Lücken

5.1.2 Mangelnde Kinderbetreuungsangebote – längere Auszeit als geplant?

5.2 Imageverlust aus gesellschaftlicher Sicht – Männerstolz

5.3 Finanzielle Einbußen – Ende des Familienernährers?

5.4 Automatischer Rückfall in klassische Rollenmuster

5.5 Gesellschaftliche Erwünschtheit – gesellschaftlicher Druck

5.5.1 Vorstellungen der jungen Generation

5.5.2 Biologische Begründung

6. Notwendige Entwicklungen zur gesellschaftlichen Akzeptanz

C Schlussgedanke und Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit beleuchtet die Chancen und Risiken für Väter, die sich für eine berufliche Auszeit zur Kinderbetreuung entscheiden, und analysiert den Wandel der Familienstrukturen unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

  • Analyse der gesetzlichen Grundlagen zu Elterngeld und Elternzeit.
  • Untersuchung der Väterbeteiligung und Einflussfaktoren auf die Entscheidungsfindung.
  • Darstellung der Chancen für Väter (Rollenvorbilder, Partnerschaft, berufliche Neuorientierung).
  • Identifikation wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Risiken (Karriereknicks, gesellschaftlicher Druck, Rollenmuster).
  • Ausblick auf notwendige gesellschaftliche und betriebliche Entwicklungen zur Förderung der Akzeptanz.

Auszug aus dem Buch

Väter: Zielgruppe der Mitarbeiterakquise familienorientierter Unternehmen?

Als erstes großes deutsches Unternehmen startete die Deutsche Telekom kürzlich eine work-life-balance Werbekampagne, deren Message bisher öffentlich publizierte Appelle an Väter, sich vermehrt am Familienleben zu beteiligen, in den Schatten stellte. Männer, insbesondere Väter werden nicht mehr nur als Ernährer, als Karrieremänner und Anti-Familienmenschen dargestellt, sondern als ein der Frau gleichgestellter Teil der Familie. Kinder sind nicht länger Karrierebremsen, sondern Freude. Die jungen Väter werden durch die Kampagne geradezu ermutigt, ihren Beitrag zur Erziehung aktiv und mit Erlaubnis und Unterstützung ihres Arbeitgebers wahrzunehmen. Diese privatwirtschaftliche, werbetechnische Idee unterstützt maßgeblich die Pläne der Bundesregierung – will sie nicht eine höhere Väterbeteiligung in Bezug auf Elternzeit erreichen? Die harmonisch inszenierten Bilder glücklichen Familienlebens, freudiger Erwartung und engagierten Vaterseins dieser dynamisch gestalteten Kampagne stehen allerdings in deutlichem Gegensatz zu kaltem, politischen Kalkül, häufig inhaltsleeren Phrasen und trockenen, komplizierten Gesetzestexten. Findet nun endlich ein Umdenken statt? Profitiert die bislang kleine Gruppe engagierter Väter ohne Lobby von solchen Werbestrategien? Bekommen Männer, insbesondere Väter, nach Jahrzehnten weiblicher Emanzipation endlich die Chance, ebenfalls aus dem engen, gesellschaftlich normierten Korsett auszubrechen?

Die in der Kampagne der Deutschen Telekom beworbene und politisch gebetsmühlenartig propagierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf richtet sich vor allem an junge Väter, die die ersten Monate oder Jahre ihres Nachwuchses aktiv miterleben wollen und aus diesem Grund Vätermonate oder gar länger Elternzeit beantragen. Durch die angebotene, weiterbestehende Erwerbstätigkeit in Form von Teilzeitarbeit ergäbe sich – bei tatsächlicher Umsetzung und hoher Beteiligung der Männer – eine völlig neue Familienstruktur. Dass sich die Familie an sich seit Längerem in einem Wandel befindet – spätestens, seitdem Frauenerwerbstätigkeit selbstverständlich geworden ist – ist unbestritten. Doch in welche Richtung geht diese Entwicklung?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gesetzliche Grundlagen: Erläuterung der Einführung des Elterngeldes als Lohnersatzleistung und die Bestimmungen der Elternzeit.

2. Familie im Wandel: Untersuchung der sozioökonomischen Veränderungen, die zu pluralisierten Familienformen und einem Wandel der traditionellen Rollenverteilung geführt haben.

3. Väter in Elternzeit: Analyse des quantitativen Väterengagements, beeinflussender Faktoren wie Ausbildung und Lebensmotive sowie der Aufgabenverteilung im Haushalt.

4. Potentielle Chancen für Väter in Elternzeit: Diskussion positiver Aspekte wie die Einnahme einer aktiven Erzieherrolle, Möglichkeiten zur Neuorientierung und die Stärkung der Partnerschaft.

5. Potentielle Risiken für Väter in Elternzeit: Beleuchtung wirtschaftlicher Nachteile, gesellschaftlicher Stigmatisierung und des Drucks durch klassische Rollenbilder.

6. Notwendige Entwicklungen zur gesellschaftlichen Akzeptanz: Forderungen an Politik und Unternehmen, strukturelle Barrieren abzubauen und die familienfreundliche Unternehmenskultur zu fördern.

C Schlussgedanke und Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens und der Rollenfindung moderner Väter.

Schlüsselwörter

Elternzeit, Elterngeld, Väterbeteiligung, Familie im Wandel, Rollenverteilung, Vereinbarkeit, Erziehung, Geschlechterrollen, Haushalt, Karriere, Teilzeitarbeit, gesellschaftliche Akzeptanz, Familiengründung, Erwerbstätigkeit, Männerbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Chancen und Risiken, die mit der Inanspruchnahme von Elternzeit durch Väter in Deutschland verbunden sind, vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und struktureller Veränderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Elterngeldes, die Auswirkungen von Ausbildung und Lebensmotiven auf die Vaterschaft sowie die Untersuchung von Rollenbildern und deren Wandel.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen für Väter aufzuzeigen, die sich aktiv für die Kinderbetreuung entscheiden, und notwendige Schritte für eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Studien, statistische Daten und Berichte zu Familien- und Sozialpolitik auswertet und verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der familiären Entwicklungen, die detaillierte Analyse der Väterbeteiligung sowie eine gegenüberstellende Betrachtung der Chancen und Risiken einer beruflichen Auszeit für Väter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen Elternzeit, Väterbeteiligung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Rollenverteilung und familienorientierte Unternehmenspolitik.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss der "Work-Life-Balance"-Kampagnen auf Väter?

Die Kampagnen werden als positiver werbetechnischer Ansatz gesehen, der Männer ermutigt, stehen jedoch in einem Spannungsfeld zu den komplexen und teilweise starren politischen Rahmenbedingungen und Unternehmensstrukturen.

Warum wird in der Arbeit explizit auf Väter im Angestelltenverhältnis fokussiert?

Aufgrund der hohen Komplexität und der unterschiedlichen gesetzlichen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Selbstständige konzentriert sich die Untersuchung auf die spezifische Situation von angestellten Vätern.

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Details

Title
Familie im Wandel. Väter in Elternzeit
College
University of the Federal Armed Forces München
Grade
1,0
Author
Stephanie Theresa Trapp (Author)
Publication Year
2011
Pages
27
Catalog Number
V284583
ISBN (eBook)
9783656843405
ISBN (Book)
9783656843412
Language
German
Tags
familie wandel väter elternzeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Theresa Trapp (Author), 2011, Familie im Wandel. Väter in Elternzeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284583
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