Dieser Text bietet eine Übersicht zur Einführung in die Mikroökonomie im 1. Semester an der EBC Hochschule Hamburg. Dabei werden u.a. folgende Themen behandelt:
- 10 volkswirtschaftliche Regeln
- Volkswirtschaftliches Denken
- Handelsvorteile
- Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage
- Elastizität und ihre Anwendung
- Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Maßnahmen
- Konsumenten, Produzenten und die Effizienz von Märkten
- Die Kosten der Besteuerung
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Inhaltsverzeichnis
1. Mikroökonomie
1.1 10 volkswirts. Regeln:
1.2 Volkswirts. Denken:
2. Handelsvorteile:
3. Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage
4. Elastizität und ihre Anwendungen
5. Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Maßnahmen
6. Konsumenten, Produzenten und die Effizienz von Märkten
7. Anwendung: Die Kosten der Besteuerung
8. Externalitäten
9. Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen
10. Die Produktionskosten
11. Unternehmen in Märkten mit Wettbewerb
12. Monopol
12.1 Monopol versus Polypol
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet eine strukturierte Zusammenfassung grundlegender mikroökonomischer Prinzipien, um das Entscheidungsverhalten von Akteuren sowie die Funktionsweise von Märkten unter verschiedenen Wettbewerbsbedingungen zu erläutern.
- Grundlagen ökonomischer Entscheidungsregeln und volkswirtschaftliches Denken
- Mechanismen von Angebot, Nachfrage und Preiselastizitäten
- Wohlfahrtseffekte von staatlichen Eingriffen, Steuern und Externalitäten
- Analyse von Marktformen wie vollständiger Konkurrenz (Polypol) und Monopolen
- Kostenstrukturen und Gewinnmaximierungsstrategien von Unternehmen
Auszug aus dem Buch
Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage
Angebot und Nachfrage sind die Triebkräfte für das Funktionieren einer Marktwirtschaft (Ökonomen untersuchen damit Märkte). Markt besteht aus Gruppen potenz. Käufer (bestimmen die Nachfrage nach einem Gut) und Verkäufer (bestimmen das Angebot).
Wettbewerb- oder Konkurrenzmarkt ist ein Markt mit vielen Nachfragern und Anbietern, sodass der Einzelne den Marktpreis kaum beeinflussen kann (Bsp: Mobiltelefonmarkt/ Lebensmittelmarkt). Vollständiger (perfekter) Wettbewerb (Polypol): identische Produkte, zahlreiche Käufer& Verkäufer ohne Einfluss auf Marktpreis (daher: Käufer& Verkäufer = Mengenanpasser oder Preisnehmer).
Unvollständiger Wettbewerb (Monopol): ein Verkäufer, der den Marktpreis beeinflussen kann, fehlender Wettbewerb. Oligopol: wenige Anbieter & viele Nachfrager, oft geringer Wettbewerb unter Oligopolisten. Monopolistische Konkurrenz: viele Anbieter, differenzierte Produkte, jeder Anbieter kann den Preis seines Prod. beeinflussen.
Zusammenfassung der Kapitel
Mikroökonomie: Einführende Darstellung der zehn grundlegenden Regeln volkswirtschaftlichen Handelns und der methodischen Herangehensweise der Ökonomen.
Handelsvorteile: Erläuterung der Bedeutung von Interdependenz sowie der Abgrenzung von absolutem und komparativem Vorteil für die Spezialisierung.
Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage: Analyse der Preismechanismen sowie der Faktoren, die zu Verschiebungen von Angebots- und Nachfragekurven führen.
Elastizität und ihre Anwendungen: Untersuchung der Reaktion von nachgefragten oder angebotenen Mengen auf Preis- bzw. Einkommensänderungen.
Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Maßnahmen: Darstellung der Auswirkungen von staatlichen Preiskontrollen wie Höchst- und Mindestpreisen auf Marktergebnisse.
Konsumenten, Produzenten und die Effizienz von Märkten: Einführung der Wohlfahrtsmaße Konsumenten- und Produzentenrente sowie deren Rolle bei der Ressourcenallokation.
Anwendung: Die Kosten der Besteuerung: Erörterung des Nettowohlfahrtsverlustes durch Steuern und die Abhängigkeit der Steuerinzidenz von der Elastizität.
Externalitäten: Diskussion der unkompensierten Auswirkungen ökonomischen Handelns auf Dritte und Lösungsansätze wie Internalisierung.
Öffentliche Güter und gesellschaftliche Ressourcen: Analyse der Güterkategorien basierend auf Ausschlussprinzip und Rivalität sowie des Trittbrettfahrerproblems.
Die Produktionskosten: Darlegung der Kostenstruktur von Unternehmen einschließlich expliziter und impliziter Kosten sowie Grenzkosten.
Unternehmen in Märkten mit Wettbewerb: Beschreibung des Polypols, in dem Unternehmen als Preisnehmer agieren und Grenzerlöse den Preisen entsprechen.
Monopol: Untersuchung der Marktmacht, Preisbildungsmechanismen und wohlfahrtsökonomischen Effekte bei fehlendem Wettbewerb.
Schlüsselwörter
Angebot, Nachfrage, Marktgleichgewicht, Preiselastizität, Konsumentenrente, Produzentenrente, Marktversagen, Externalitäten, Monopol, Polypol, Grenzkosten, Nettowohlfahrtsverlust, Steuerinzidenz, Produktionsfunktion, Opportunitätskosten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt grundlegende Konzepte der Mikroökonomie, angefangen bei den Basisregeln ökonomischen Denkens bis hin zur Analyse verschiedener Marktstrukturen und staatlicher Eingriffe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen zählen die Marktkräfte, Elastizitäten, Wohlfahrtsökonomie, Besteuerung, Externalitäten, öffentliche Güter sowie Kosten- und Gewinnstrukturen von Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser ein strukturiertes Verständnis für die Mechanismen zu vermitteln, die das Verhalten von Konsumenten und Produzenten sowie die Allokation von Ressourcen auf Märkten bestimmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden klassische mikroökonomische Modelle verwendet, wie das Angebots-Nachfrage-Diagramm, die Analyse von Grenzkosten- und Durchschnittskostenkurven sowie Wohlfahrtsbetrachtungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Marktmechanismen, Elastizitäten, staatlichen Interventionen (Steuern, Preiskontrollen), die Bewertung von Marktversagen durch Externalitäten und die Unternehmensführung in verschiedenen Marktformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Angebot und Nachfrage, Marktgleichgewicht, Elastizitäten, Wohlfahrt, Externalitäten, Monopol und Polypol definieren.
Wie unterscheidet sich ein Monopol von einem Polypol?
Im Polypol gibt es viele Anbieter, die Preisnehmer sind (Preis = Grenzkosten). Im Monopol existiert nur ein Anbieter, der Marktmacht besitzt und den Preis beeinflussen kann, wobei der Preis hier über den Grenzkosten liegt.
Was ist das Trittbrettfahrerproblem?
Es tritt bei öffentlichen Gütern auf, bei denen niemand vom Konsum ausgeschlossen werden kann. Nutzer haben einen Anreiz, die Zahlung zu verweigern, in der Hoffnung, dass andere die Kosten übernehmen, was zur Unterversorgung führt.
Wozu dient die Pigou-Steuer?
Die Pigou-Steuer ist ein marktbasierendes Instrument zur Korrektur negativer Externalitäten, indem sie die privaten Kosten so erhöht, dass sie den sozialen Kosten entsprechen.
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- Jennifer von Burg (Autor), 2012, Grundlagen der Mikroökonomie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284586