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Doping in der DDR. Leistungssteigerung um jeden Preis?

Titre: Doping in der DDR. Leistungssteigerung um jeden Preis?

Thèse Scolaire , 2012 , 21 Pages , Note: 15

Autor:in: Maren Thoden (Auteur)

Sport - Histoire du sport
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In meiner Facharbeit "Doping in der DDR - Leistungssteigerung um jeden Preis?" geht es um das allgemeine Thema des Dopings in der ehemaligen DDR. Darüber hinaus wird das Thema Doping auf wissentschaftlicher Basis angerissen und es ist ein Lebenslauf von Heidi Kreiger/ Andreas Krieger, einem Opfer, enthalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Geschichte des Dopings und dessen Definition

3 Funktionsweise von Dopingmitteln

4 Dopingmittel - Wirkungen und Nebenwirkungen

4.1 Verbotene Substanzen

4.1.1 Anabole Wirkstoffe

4.1.2 Anabol-androgene Steroide (AAS)

4.1.3 Hormone und verwandte Wirkstoffe

4.1.4 Narkotika

4.1.5 Diuretika und andere Maskierungsmittel

4.2 Verbotene Methoden

4.2.1 Erhöhung des Sauerstofftransfers

4.2.2 Chemische oder physikalische Manipulation

4.2.3 Gendoping

5 Doping in der DDR

5.1 Allgemeines

5.2 Die präanabole Phase

5.3 Die anabole Phase

6 Problematik des Zwangsdopings

7 Heidi Krieger/Andreas Krieger

8 Weitere Folgen

9 Fazit

10 Literaturverzeichnis und Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das staatlich organisierte Zwangsdoping in der ehemaligen DDR, beleuchtet dessen historische Entwicklung sowie die physischen und psychischen Folgen für die betroffenen Sportler und analysiert die politische Motivation hinter dieser Praxis anhand der Fallstudie von Andreas Krieger.

  • Historische Einordnung und Begriffsdefinition von Doping im Sport
  • Funktionsweise und Wirkmechanismen verschiedener Dopingmittel
  • Die Organisation des staatlichen Dopingprogramms (Staatsplanthema 14.25) in der DDR
  • Medizinische und soziale Langzeitfolgen des Zwangsdopings
  • Biografische Aufarbeitung am Beispiel des Dopingopfers Andreas Krieger

Auszug aus dem Buch

7 Heidi Krieger/Andreas Krieger

Andreas Krieger wurde am 20. Juli 1965 als Heidi Krieger in Berlin geboren. Mit 13 Jahren fing sie an sich für Leichtathletik zu interessieren. Zu Beginn war sie eine Hürdenläuferin, doch später kristallisierte sich ihr Wurftalent heraus. Ihrem damaliger Trainer Bernd Knobloch gelang es, sie als 14 jähriges Mädchen auf die Kinder und Jugendsportschule Werne Seelenbinder des Eliteclubs SC Dynamo Berlin unter zu bringen. Hier ist bekannt, dass ihr spätestens mit 16 Jahren ohne ihr Wissen Anabolika und männliche Hormone eingeflöst wurden. Von 1982-1984 soll ihm zu dem eine hohe Dosis an Oral-Turinabol verabreicht worden sein.

„Ich bin sehr oft gefragt worden, warum ich überhaupt Tabletten geschluckt habe. Man hat sie mir gegeben, ich hab sie geschluckt. Diese ganze Geschichte funktionierte ziemlich schleichend.“ 8 Was Andreas uns damit sagen will, ist, dass man sich damals keine Gedanken darüber gemacht hat, was man einnimmt. Man gewöhnte die jungen Menschen daran, indem die Trainer ihnen erzählten, es seien Vitamine, die sie zu nehmen hätten, sodass sie nicht krank würden.

„Mit der Gabe von Anabolika ab 16 Jahren wurde Heidi Teil des Staatsplanes 14.25, eines Planes, wonach staatlich gesteuertes, kontrolliertes Doping systematisiert wurde.“ 9 Zudem bekam Andreas irgendwann die Anti-Babypille zugewiesen, mit der Begründung, dass er vor einem sportlichen Höhepunkt nicht ungewollt schwanger werden sollte. Jedoch setzte er diese irgendwann eigenmächtig ab, da er wenig Interesse an Jungs hatte und auch öfter vergaß sie einzunehmen. Nach dem er dies tat, bekam er massive Brustbeschwerden, woraufhin er wieder zum Frauenarzt musste, der ihm jedoch nur das Schmerzmittel Rewodina verschrieb.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik des Zwangsdopings in der DDR ein, das als politisches Mittel zur internationalen Anerkennung der Parteidiktatur eingesetzt wurde.

2 Die Geschichte des Dopings und dessen Definition: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Dopings von der Antike bis zum Leistungssport des 20. Jahrhunderts nach und definiert Doping anhand aktueller Richtlinien.

3 Funktionsweise von Dopingmitteln: Hier wird erklärt, wie Dopingmittel physiologische Reserven des menschlichen Körpers freisetzen, die normalerweise nur in Extremsituationen zugänglich wären.

4 Dopingmittel - Wirkungen und Nebenwirkungen: Das Kapitel kategorisiert verbotene Substanzen sowie Methoden und analysiert deren spezifische Wirkungen auf den Organismus sowie die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken.

5 Doping in der DDR: Diese Sektion beschreibt das staatlich organisierte Dopingprogramm der DDR, bekannt als Staatsplanthema 14.25, und gliedert es in seine präanabole und anabole Phase.

6 Problematik des Zwangsdopings: Es wird erörtert, wie sportlicher Erfolg unter Inkaufnahme der Gesundheit der Athleten dazu instrumentalisiert wurde, das Ansehen des sozialistischen Staates zu stärken.

7 Heidi Krieger/Andreas Krieger: Die Fallstudie beschreibt das Schicksal eines Athleten, dem als Jugendliche systematisch Anabolika verabreicht wurden, was zu gravierenden körperlichen Folgen und einer Geschlechtsangleichung führte.

8 Weitere Folgen: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die medizinischen Nebenwirkungen und psychischen Langzeitschäden, mit denen DDR-Dopingopfer bis heute zu kämpfen haben.

9 Fazit: Die Arbeit resümiert die strategische Planung des DDR-Dopingsystems und diskutiert die späte Aufarbeitung durch Entschuldigungen der ehemaligen Verantwortlichen.

10 Literaturverzeichnis und Internetquellen: Auflistung aller verwendeten Fachliteraturquellen sowie digitaler Ressourcen, die zur Recherche herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Doping, DDR, Zwangsdoping, Staatsplanthema 14.25, Anabolika, Oral-Turinabol, Andreas Krieger, Sportmedizin, Leistungssport, Körperverletzung, Nebenwirkungen, DDR-Sportgeschichte, Sportfunktionäre, Gesundheitsschäden, Aufarbeitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das staatlich forcierte Dopingprogramm der ehemaligen DDR und dessen katastrophale Auswirkungen auf die betroffenen Athleten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der Definition und Funktionsweise von Dopingmitteln stehen die historische Struktur des DDR-Dopingsystems, ethische Konflikte und das Schicksal der Opfer im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Ausmaß und die Hintergründe des Zwangsdopings in der DDR verständlich aufzuzeigen und insbesondere auf die medizinischen und sozialen Folgen für die Opfer aufmerksam zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine fachliche Analyse auf Basis vorhandener historischer Literatur, Dokumentationen und Fallbeispiele, um die Konsequenzen staatlicher Dopingpraxis zu belegen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil beleuchtet?

Der Hauptteil gliedert sich in die pharmakologische Wirkungsweise von Dopingmitteln, die organisatorische Umsetzung des Staatsdopings in der DDR sowie eine tiefgehende Analyse der persönlichen Folgen am Beispiel Andreas Kriegers.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich primär über die Schlagworte DDR-Staatsdoping, Anabolika-Missbrauch, Leistungssteigerung und Opfer-Aufarbeitung definieren.

Wie wurde das Doping vor den Sportlern in der DDR gerechtfertigt?

Den Athleten wurde oft eingeredet, es handle sich um harmlose Vitamine oder unterstützende Mittel zur Erhaltung der Gesundheit, um eine bewusste Teilnahme zu täuschen.

Warum wird Andreas Krieger als bekanntestes Dopingopfer der DDR angesehen?

Seine Biografie verdeutlicht besonders drastisch die physischen und psychischen irreversiblen Schäden sowie die lebensverändernde Konsequenz der zwangsweisen Verabreichung männlicher Hormone während der Jugendzeit.

Gab es in der DDR rechtliche Grundlagen, die das Doping hätten verhindern können?

Obwohl es formale Gesetze gegen Körperverletzung gab, wurden diese im System des Leistungssports ignoriert, da die politische Reputation des Staates Vorrang vor dem Schutz der Sportler hatte.

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Résumé des informations

Titre
Doping in der DDR. Leistungssteigerung um jeden Preis?
Note
15
Auteur
Maren Thoden (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
21
N° de catalogue
V284686
ISBN (ebook)
9783656849711
ISBN (Livre)
9783656849728
Langue
allemand
mots-clé
doping leistungssteigerung preis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maren Thoden (Auteur), 2012, Doping in der DDR. Leistungssteigerung um jeden Preis?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284686
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Extrait de  21  pages
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