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Armut und deren gesundheitliche Auswirkungen im Kindes- und Jugendalter

Título: Armut und deren gesundheitliche Auswirkungen im Kindes- und Jugendalter

Trabajo Escrito , 2014 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andrea Bubeck (Autor)

Trabajo social
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Bei Armut denkt man zuerst an die afrikanischen Kinder in der Wüste mit ihren aufgeblähten Bäuchen und ohne Bekleidung oder an die Lebensbedingungen in den Favelas dieser Welt, in der es Wellblechhütten, keinen Strom und erst recht keinen ausreichenden Wohnraum für eine Familie hat. Die Kinder müssen betteln und/oder arbeiten gehen, damit sie nicht verhungern und kommen früh mit Gewalt, Drogen und Prostitution in Kontakt. Armut in Deutschland gibt es nicht im Sinne einer existenziellen Notlage, was das Fehlen der Mittel zum physischen Überleben bedeutet, sondern in Deutschland bedeutet es arm zu sein im Sinne von sozialer Ungleichheit, Benachteiligung und Ausgrenzung. Und das hat zahlreiche Auswirkungen auf das Aufwachsen der Kinder und für ihren Lebensverlauf und ist verbunden mit sozialer Diskriminierung und ungleichen Bildungschancen. In Deutschland wurde das Thema „Kinderarmut“ lange Zeit nicht beachtet und fand erst spät Interesse in der Öffentlichkeit und in der Politik. Selbst in der Fachwelt wird erst seit den neunziger Jahren dazu geforscht. In der folgenden Hausarbeit geht es um die Darstellung der Armut im Allgemeinen, um Kinderarmut und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten bei Kindern und Jugendlichen. Die Forschungsfrage lautet:
„Inwieweit wirkt sich Armut auf das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen aus?“ Im Kapitel 2 wird die Armut begrifflich definiert und die unterschiedlichen Armutskonzepte vorgestellt. Darin finden sich auch der Lebenslagenansatz und der Ressourcenansatz erklärt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Ursachen von Armut und mit den Auswirkungen allgemein und speziell auf die Kinder und Jugendlichen. Armut von Kindern kann nicht losgelöst von der Armut ihrer Eltern wahrgenommen werden und ist auch immer ein mehrdimensionales Problem. Im darauffolgenden Kapitel geht es um den Zusammenhang von Armut und Gesundheit in Bezug auf die Auswirkungen für Kinder und Jugendliche. Im Kapitel 5 werden mögliche Interventionen durch die Soziale Arbeit und präventive Möglichkeiten beleuchtet. Den letzten Teil dieser Arbeit bildet das Fazit und fasst die Erkenntnisse kurz zusammen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ARMUT – WAS IST DAS?

2.1 ABSOLUTE ARMUT

2.2 RELATIVE ARMUT

2.3 KINDERARMUT

3. URSACHEN UND AUSWIRKUNGEN VON ARMUT

3.1 URSACHEN

3.2 AUSWIRKUNGEN

4. ARMUT UND GESUNDHEITLICHE UNGLEICHHEIT

4.1 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN ARMUT UND GESUNDHEIT/KRANKHEIT

4.2 AUSWIRKUNGEN VON ARMUT AUF DIE GESUNDHEIT BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN

5 INTERVENTIONEN

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Armut und dem Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie sozioökonomische Benachteiligungen die physische und psychische Entwicklung junger Menschen nachhaltig beeinflussen.

  • Definition und Konzepte von Armut im Kontext moderner Industriegesellschaften
  • Ursachen und Auswirkungen von Kinderarmut auf den Lebensverlauf
  • Wechselwirkungen zwischen sozialer Lage und gesundheitlicher Ungleichheit
  • Analyse des Gesundheitsverhaltens (Ernährung, Bewegung, Suchtmittelkonsum)
  • Interventionsmöglichkeiten durch Soziale Arbeit und präventive Strategien

Auszug aus dem Buch

4.2 Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen

Nachdem sich Forschungen zur gesundheitlichen Ungleichheit lange auf die Erwachsenen konzentrierte, sind es nun die Kinder und Jugendlichen, die in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses der Forschung gerückt sind. Das lässt sich vor allem auf die Armutsberichte zurückführen, die eine zunehmende Ungleichheit der Lebensverhältnisse feststellten und als Hauptleidtragende die Kinder und Jugendlichen ausmachten. Zudem bezieht sich die Forschung nicht mehr nur auf die Ermittlung und Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Armut und Gesundheit, sie zielt inzwischen auch auf die Erklärung der Zusammenhänge und den daraus resultierenden politischen Handlungsempfehlungen.

Kinder werden durch Armut krank. Das belegen die Daten aus der bundesweiten Erhebung zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – der sogenannten KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts, die von 2003 – 2004 durchgeführt wurde. An dieser Studie nahmen 17650 Jungen und Mädchen im Alter von Null bis siebzehn Jahren teil. Außer dem Gesundheitszustand der Kinder wurde der soziale Status der Familien in den Forschungen berücksichtigt. Diese Studie macht einige sozial bedingte Unterschiede deutlich. So sind Kinder aus Familien mit niedrigen sozialen Status häufiger geimpft, nehmen seltener Medikamente ein und haben seltener Allergien. Im Gegensatz dazu nutzen sie seltener die Früherkennungsuntersuchungen und sie haben eine schlechtere Mundhygiene. Auch können diese Kinder Stress schlechter abbauen, essen ungesünder und neigen häufiger zu Übergewicht. Ist das Körpergewicht zu hoch, wird nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigt, sondern stellt ein Risiko für chronisch-degenerative Erkrankungen im späteren Leben dar (vgl. Lampert/Schenk 2004, 76).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas Kinderarmut in Deutschland ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten.

2. ARMUT – WAS IST DAS?: Dieses Kapitel definiert den Armutsbegriff durch verschiedene Konzepte wie den Lebenslagen- und Ressourcenansatz und beleuchtet die Situation von Kindern.

3. URSACHEN UND AUSWIRKUNGEN VON ARMUT: Es werden strukturelle und individuelle Ursachen für Armut analysiert sowie deren Folgen für den Lebensalltag und die Entwicklung von Kindern dargestellt.

4. ARMUT UND GESUNDHEITLICHE UNGLEICHHEIT: Das Kapitel untersucht die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen sozioökonomischem Status und Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen.

5 INTERVENTIONEN: Hier werden präventive Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit zur Verbesserung der Gesundheitschancen von armutsgefährdeten Familien erörtert.

6 FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit politischer und gesellschaftlicher Interventionen.

Schlüsselwörter

Armut, Kinderarmut, Gesundheitsverhalten, Soziale Ungleichheit, KiGGS-Studie, Prävention, Soziale Arbeit, Lebenslagenansatz, Ressourcenansatz, Gesundheitschancen, Ernährung, Bewegung, Suchtmittelkonsum, Sozialer Status, Langzeitarmut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und deren spezifische Auswirkungen auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten dieser Altersgruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Armut, die Ursachen für Kinderarmut, der Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheit sowie Präventionsansätze der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, inwieweit Armut das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen, um diese Ungleichheiten zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, die auf der Analyse existierender Fachliteratur, Armutsberichten und empirischen Studien wie der KiGGS-Studie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Armut, eine Ursachenanalyse, die Darstellung der gesundheitlichen Ungleichheit und die Erörterung von Interventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kinderarmut, soziale Ungleichheit, Gesundheitsverhalten, Prävention und Soziale Arbeit.

Warum spielt die KiGGS-Studie eine so wichtige Rolle für diese Hausarbeit?

Die KiGGS-Studie liefert als bundesweite Erhebung empirische Belege für den Zusammenhang zwischen dem sozialen Status von Familien und der gesundheitlichen Verfassung der Kinder.

Welchen Einfluss haben frühkindliche Erfahrungen auf die spätere Gesundheit von Kindern aus armen Familien?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Armut bereits in der Kindheit zu Entwicklungsdefiziten und Fehlverhalten bei Ernährung oder Bewegung führen kann, was das Risiko für chronische Erkrankungen im späteren Leben massiv erhöht.

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Detalles

Título
Armut und deren gesundheitliche Auswirkungen im Kindes- und Jugendalter
Universidad
University of Applied Sciences Koblenz
Calificación
1,7
Autor
Andrea Bubeck (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
19
No. de catálogo
V285230
ISBN (Ebook)
9783656853541
ISBN (Libro)
9783656853558
Idioma
Alemán
Etiqueta
armut auswirkungen kindes- jugendalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrea Bubeck (Autor), 2014, Armut und deren gesundheitliche Auswirkungen im Kindes- und Jugendalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285230
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